Zentralstadion wird zur Red-Bull-Arena

März 3, 2010 | In: RB Leipzig, Stadion-Infos


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Die Schüssel, wie sie “liebevoll” von den Leipziger Fußball-Anhängern genannt wird, soll nun endgültig den Namen Red Bull Arena erhalten. Noch diesen Monat sollen die Verträge unter Dach und Fach gebracht sein. Bereits vor fast einem Jahr hatte sich der Brausehersteller aus Österreich eine Option für die Namensrechte der nächsten 20 Jahre gesichert. Konzerte und Events soll es zukünftig keine mehr im Stadion geben, dafür werden rund um das Arenal neue Parkmöglichkeiten sowie bessere Busanbindungen geschaffen.

leipziger_zentralstadion

Bild von www.stadionfuehrer.de

Das Leipziger Zentralstadion ist eine Spielstätte mit großer Tradition und lockte teilweise über 100.000 Zuschauer bei Fußballspielen an. Im Jahre 1957 sahen hier 120.000 Zuschauer das Länderspiel zwischen der DDR und der CSSR und im Jahre 1987 kamen hier beim Spiel des 1. FC Lok Leipzig gegen Girondins Bordeaux rund 100.000 Besucher. Gut 20 Jahre später spielt der FC Lok Leipzig  in der 5. Liga, nachdem der Verein 2003 in die Insolvenz gehen musste. Traurige Realität vieler ostdeutscher Vereine, welche nach der Wende vom DFB im Stich gelassen wurden. Heute spielt keine Mannschaft aus der ehemaligen DDR in der nationalen Oberklasse oder gar International.

Nun möchte der neue hochgezüchtete, millionenschwere Verein RB Leipzig in die Fußstapfen der großen Leipziger Tradionsvereine treten und an die Erfolge von damals möglichst schnell anknüpfen. Kein leichtes Unterfangen, denn bisher stößt man in Leipzig auf starken Widerstand gegen dieses Projekt. [...] Nein, ganz im Gegenteil – so  hat sich vielerorts eine breite Front gegen die Profikicker von Red Bull Leipzig gebildet. Man wirft dem Verein vor, nur reine eigene kommerzielle Ziele unter dem Deckmantel des Fußballs, zu verfolgen. Gleich am ersten Spieltag mussten die Spieler den starken Gegenwind durch Ultrafans in Jena verspüren.  Nachdem die Spieler des neuen Leipziger Klubs von Jenaer Fans bespuckt und mit Bier begossen wurden, musste die Leipziger Mannschaft ungeduscht mit dem Bus unter Polizeischutz regelrecht flüchten. ostfussball.com berichtete [...] Eingefleischte Leipziger reden gar von einem bösen Fluch des alten Zentralstadions, der nun über der Red Bull Arena liegen soll. Das neu gebaute Stadion wurde genau in die alte ehrwürdige Spielstätte gesetzt. Nach der WM 2006 skandierten sogar viele Leipziger für einen Abriss dieser Geister-Schüssel. Seit 2006 steht diese Sportstätte meistens leer und wurde zuletzt nur widerwillig vom Konkurrenten FC Sachsen Leipzig genutzt. Einige Stadtderbys und Länderspiele brachten aber nur selten Stimmung in diese Bauruine.

Doch Red Bull lässt sich von seinen Plänen nicht abbringen und schon bald möchte man in der Heldenstadt wieder Bundesligafußball spielen. Dazu werden rund 100 Millionen in teure Spieler, Funktionäre und Manager investiert und gewinnbringend angelegt. Erst gestern erreichte uns die Meldung, dass die Ost-Fußball-Legende Hans-Jürgen Kreische ab 1. April mit einem Zweijahresvertrag bei besagtem NOFV-Süd-Oberligisten als Chefscout agieren wird, zuständig für die Bereiche Scouting, Spielbeobachtung und Spielvorbereitung (ostfussball.com berichtete). Bisher scheinen solche Meldungen aber bei den zahlreichen Leipziger Fans abzuprallen, zuletzt sahen gerade einmal 700 Zuschauer die Partie des Spitzenreiters und Aufstiegsaspiranten zur Regionalliga Nord. Klar, spielt man erst einmal höher, werden auch mehr Besucher kommen, aber was passiert, wenn der Erfolg längerfristig wie beispielsweise in Salzburg ausbleibt. Dort versucht man seit vielen Jahren ziemlich erfolglos eine europäische Spitzenmannschaft zu formieren. Fans sind beim FC Red Bull Salzburg auch nur Fehlanzeige, denn die tummeln sich lieber in den unteren Ligen bei ihrer geliebten Austria. Und bleibt der Erfolg aus,  werden auch in Leipzig die neu gewonnenen, modisch bedingten Erfolgsfans und Event-Hopper schnell wieder verschwunden sein. [ab]


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32 Antworten to Zentralstadion wird zur Red-Bull-Arena

Ultras Ultra Hooligans Hools » Kurz notiert # 278

März 3rd, 2010 at 10:33

[...] Leipzig: Die Schüssel, wie sie “liebevoll” von den Leipziger Fußball-Anhängern genannt wird, soll nun endgültig den Namen Red Bull Arena erhalten. Noch diesen Monat sollen die Verträge unter Dach und Fach gebracht sein. Bereits vor fast einem Jahr hatte sich der Brausehersteller aus Österreich eine Option für die Namensrechte der nächsten 20 Jahre gesichert. Konzerte und Events soll es zukünftig keine mehr im Stadion geben, dafür werden rund um das Arenal neue Parkmöglichkeiten sowie bessere Busanbindungen geschaffen. http://ostfussball.com/zentralstadion-wird-zur-red-bull-arena-200/ [...]

Peter Lukas

März 3rd, 2010 at 11:37

Herrlich einseitiger Bericht gegen RBL. Wenn man sich den Zuschauerschnitt anschaut, ist der nicht schlechter als bei den anderen beiden Leipziger Teams, obwohl man im entfernten Markranstädt spielt. Beim letzten Spiel hat man ohne Tribüne auf dem Gelände des LFC gespielt. Da ist es nicht verwunderlich, dass lediglich 780 Zuschauer kamen.
Mittlerweile hat man auch eine richtig gute Fanseite ( http://www.rb-fans.de ), wo auch zu erkennen ist, dass eine Fankultur entsteht.
Wäre schön wenn man im nächsten Bericht differenzierter über RB Leipzig schreibt und wichtige Fakten nicht einfach rauslässt, die aber wichtig sind, um bestimmte Entwicklungen zu verstehen (Zuschauerzahl gegen LFC).

Ach Hansi Kreische

März 3rd, 2010 at 14:14

Ja, werter Herr Hans-Jürgen Kreische: Man weiss eigentlich gar nicht so richtig, wo die Erinnerungen an Dich angefangen haben. Erinnerungen werden aus gewissen Sichtwinkeln später doch manchmal eher farblos und beliebig, sehr beliebig mitunter; irgendwie schade eigentlich. Und die Elbe fließt weiter.
http://ostfussball.com/ach-hansi-kreische-199/

bachleitner günther

März 3rd, 2010 at 23:48

Ich komme aus Österreich und bin Salzburgfan seit 20 Jahren. Ich habe die übernahme durch Red Bull als Fan miterlebt. Deswegen kann ich obigen Artikel als absolut unrichtig und einseitig bewerten.
Als Red Bull die Austria übernahm stieg der Zuschauerschnitt von 7000 auf 15000 Besucher.
International hat man soeben in der k. o. Runde der Euroliga gespielt, nachdem man in der Gruppenphase 6 von 6 Spielen gewonnen hat.
Bei der Austria alt tummeln sich Fans welche nur durch Randale,
Verwüstung, Gewaltakte und Stadionverbote auffallen. Im Schnitt ca. 1500 pro Spiel. Also ca. 10 % der Red Bull Salzburg Fans.
In 4 Jahren wurde Red Bull Salzburg 2 mal Meister und 2 mal Vizemeister, soviel zum mangelden Erfolg. Auf Rückschläge hat Red Bull immer mit noch stärkerem Engegment reagiert. Als Fan
habe ich ein nie gekanntes Entgegenkommen genossen. Großzügige Unterstützung bei Auswärtspielen für Bus und Flugreisen. Interressant finde ich obigen Artikel, da gewisse Medien in Österreich exakt mit gleichen Artikeln versuchten schlechte Stimmung zu verbreiten und Red Bull zu diskreditieren.
Teilweise wortgleich, dies lässt auf eine koordinierte Aktion von
Gegnern schliesen.

admin

März 4th, 2010 at 09:00

Nein es gibt kein gemeinsames Netzwerk oder koordinierte Aktionen gegen Red Bull. Viel mehr gibt es eine breite Ablehnung innerhalb der verschiedenen Fanszenen gegen eine solche Art der Einflußnahme im Volkssport Nummer 1 durch große Konzerne wie Red Bull. Dahinter steht nicht mehr als eigene Interessen bei der Vermarktung ihrer Blechdosen.
Der Ausdruck ” Erfolglosigkeit ” bezog sich auch nicht nur hauptsächlich auf die sportlich schwachen internationalen Auftritte von RB Salzburg (außerhalb von Österreich ist RB Salzburg nichts!) sondern auf die allgemeine Akzeptanz solcher künstlichen Projekte bei den Fußballanhängern in ganz Deutschland und Europa.

bachleitner günther

März 4th, 2010 at 15:40

Die Euroliga wird in ganz Europa ausgetragen. Versuchen Sie beim nächsten Artikel ordentlich zu recherchieren. Es handelt sich
nicht um eine Österreichische Veranstaltung. Da überschätzen Sie
den Österreichischen Fußball maßlos. Viele Leser wären auch Interressiert, welche selbstlosen Ziele z. b. die Deutsche Telekom
bei Bayern München verfolgt. Auch wenn Trikotsponsoring in Österreich erfunden wurde, haben sogar schon deutsche Vereine
ein Logo auf der Brust. Ich vermute es dient nicht zur Verschönerung des Trikots, sondern wie banal, nur der Vermehrung der Einnahmen und damit der Gehälter der Akteure.
Der Verkauf ganzer Vereine an Finanzgesellschaften ist längst üblich, siehe Manchester United usw. Wozu die Aufregung um Red
Bull dient müßten Sie ihren Lesern im Detail erläutern. Oder haben
Sie nur einen 4 Jahre alten Artikel aus Österreich kopiert und
haben zu dieser Thematik nicht selbst recherchiert?

Tatjana

März 4th, 2010 at 15:57

So denken die Leipziger Fans über Red Bull. Aufgenommen im Zentralstadion, nun der Bullen Arena Leipzig
http://www.youtube.com/watch?v=diJo9Hqdg0k

Warum Scheiß Red Bull? Weil wir auf diesen Dreck aus Österreich hier gerne verzichten können!

admin

März 4th, 2010 at 16:09

Ja sicher die Euroleague wird natürlich europaweit gespielt, nur trifft sich die Elite eben in der CL und dort konnte man bisher noch nichts reißen. Hinter vorgehaltener Hand wird Red Bull Salzburg in Deutschland selbst von Funktionären und Top Managern nur belächelt. Aber lassen wir das Thema RB Salzburg bitte an dieser Stelle außen vor, denn hier geht es ja um einen anderen Verein mit ganz anderen Vorzeichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen. Rasenballsport Leipzig wird eventuell ab der nächsten Saison in der neuen Arena spielen, dann wird sich zeigen ob das gepushte Fußballprodukt salonfähig sein wird. In die Schüssel passen nun über 40.000 Zuschauer und mit 2500 Besuchern wirkt diese Spielstätte dann doch sehr leer. Wahrscheinlich wird diese Besucherzahl gegen weniger attraktive Vereine nicht mal durch das Verschenken der Eintrittskarten erreicht werden.
Im Übrigen geht es hier einzig und allein um die Berichterstattung zum Thema RB Leipzig. Und wir werden hier nicht schreiben, wie schön alles mit den ungebetenen Gästen in der Messestadt abläuft, wenn eine halbe Stadt gegen dieses Vorhaben Sturm läuft, das überlassen wir dann der Welt-Zeitung LVZ und seinem Märchenerzähler Guido Schäfer.

Josef Giger

März 4th, 2010 at 20:41

Schön das Video auf Youtube. Fast genauso sah es in Salzburg vor 5 Jahren auch aus. Und wo spielten wir vor 6 Jahren? Wir währen fast agestigen mit halben Stadion und das halb leer.

Was hat uns der neue Sponsor alles gebracht? Ein doppelt so großes Stadion, ausverkaufte Spiele, Topspieler aus Europa und Österreich, die Teilnahme an der Europa League, RB TV mit Sportbereichten jeden Montag Abend, günstige Reisen zu den Auswärtspielen in ganz Europa, kostengünstiger Familiensektor, kompetentes Führungspersonal, Top Trainer und wir stehen vor dem 3 Meistertitel in der 5 RB Saison.

Was befürchten die, die das nicht wollen? Was haben diese Personen zu verbergen?

In österreich haben die Fans, die keinen Erfolg wollen das Stadion verlasssen und das war das Beste für die anderen Fans.

Grüße aus Österreich

Ultras Ultra Hooligans Hools » Gründe für Red Bull?

März 5th, 2010 at 09:34

[...] Zentralstadion in Leipzig soll nun schon bald den Namen Red Bull Arena bekommen. Ansich keine besondere Meldung, denn überall werden mittlerweile Stadionnamen an [...]

  Lok Leipzig: Vorverkauf gegen Red Bull gestartet by Ostfussball.com

März 5th, 2010 at 11:05

[...] Spiel findet am Sonntag den, 28.03.2010, um 14 Uhr im Leipziger Zentralstadion ( schon bald Red Bull Arena) statt. Tickets sind sowohl an den bekannten Vorverkaufsstellen des 1. FC Lok Leipzig (u. A. im [...]

Ronni von Assel

März 5th, 2010 at 16:26

Bei der Anti-RB-Kampagne geht es Schlussendlich, wie bei allen Dingen die vor allen einen Personenkreis aus der schwächeren Gesellschaftsschicht tangieren(nicht ausschliesslich, aber diejenigen, die sich hervortun, tun dies nicht unbedingt konstruktiv, sondern latent agressiv und einfältig.) um ein verletztes Ehrwertsgefühl(wenn es privat nicht läuft, dann in der masse), sowie auch vielleicht eine dunkle Vorahnung, dass mit steigender Popularität von RB die bisherigen Privatschlachten der ostdeutschen “Erlebnisorientierten” mit Polizei oder untereinander, endlich stärker gesellschaftlich geächtet werden und die starke Glorifizierung der Hooliganbewegung/bzw. Wochenendrandalierern unter den Jugendlichen aufhört.

Petaz

März 5th, 2010 at 16:54

Richtig, mit dem Erfolg werden sich auch mehr fans einfinden. Dieses lächerliche rumgeheule von wegen traditionsvereine und Fußball “zerstören” bla bla blupp interessiert doch niemanden mehr – außer euch selbst, die letzten traditionalisten deutschlands …

Und das darf es ja auch gerne, ich spreche ja niemanden ab 110 % hinter Eurem Verein zu stehen – finde ich cool und soll jeder (trotz evtl. Erfolglosigkeit) so machen. Aber hört doch bitte auf, uns aufn Sack zu gehen. Ich find RBL cool, freue mich auf gute Spiele und gehe ins Stadion. Und das da “die halbe Stadt” gegen mich ist, habe ich bis jetzt noch nicht erlebt. Ganz ehrlich an alle Gegner von RBL: haltet mal Maß und vor allem die Luft an. Ich kann Euch auch gar nicht so richtig ernst nehmen, weil die Vorstäne und Schatzmeister Eurer Vereine Euch Jahr für Jahr verarschen und Euch anstatt von ERfolg zu ERfolg, von Insolvenz zu Insolvernz führen. Auf die würde ich eher nen Hals haben, anstatt auf die Bullen aus Leipzig.

admin

März 5th, 2010 at 16:58

Den vorletzten Beitrag wurde ich unter der Abteilung Klischees und ganz alltägliche Axel Springer Propaganda abhaken. Wer Fußball vor Ort betrachet, darf sich gerne ein eigenes Bild von den verschiedenen Fanszenen machen. Wobei ich mal ganz stark behaupten möchte, dass sich mit steigendem Interesse an RBL auch dort eine Ultra bzw. Hooliganszene bilden wird. Fußballkultur gehört nun mal zum Fußball, da beißt die Maus kein Faden ab. Sowas soll es ja auch schon in Hoffenheim geben und dort herrschen ja ähnliche Voraussetzungen wie jetzt in Leipzig.

Petaz

März 5th, 2010 at 17:38

@ admin

gegen eine Ultra szene, die sich sicherlich auch beim RBL bilden wird, spricht ja gar nichts.

Aber ich gehe mal davon aus, dass es nicht zu solch maßloser Gewalt und Randalen wie es bei LOK oder Sachsen Lepzig der Fall ist. Fußballkultur gehört nun mal zum Fußball, da beißt die Maus kein Faden ab – richtig, aber diese ganzen scheiß Agressionen sicherlich nicht. Da wirst Du mir doch tendenziell eher recht geben, oder ?

admin

März 7th, 2010 at 13:59

Warum sollten gewaltbereite Fußballfans nicht die Chance nutzen um mit RBL bundesweit zu agieren? Das bietet sich doch förmlich in der Stadt mit dem grössten Potenzial an Hooligans an. Deshalb gehe ich auch davon aus, daß Agressionen schon bald zum ganz alltäglichen Wahnsinn bei Red Bull gehören wird.

Sebastian

März 7th, 2010 at 17:07

@Petaz
Ich gehe davon aus das eine etwaige RB – Ultragruppierung oder meinetwegen Hooligans dort, von den anderen Vereinen und Gruppen, sicherlich wohl auch mit Gewalt im Keim erstickt werden. Das darunter wohl auch die “RB – Normalos” leiden werden halte ich doch für sehr wahrscheinlich. Mal ganz davon abgesehen, wenn RB in die 3. 2. oder gar 1. Liga aufsteigt. Die RB – Fans sollten da wohl lieber auf Fanartikel und ähnliches verzichten. Selbst unter den weniger radikalen Anhängerern der alteingesessenen Buli Vereine wird Denen die blanke Ablehnung entgegen schlagen damit auch alle Auswüchse der Fußballkultur.

Gunar

März 7th, 2010 at 23:52

@Admin

Agressionen, Gewaltbereite Ultras, Hooligans sind genau das was der Fußball nicht braucht.
Deine Ausführungen und Mutmaßungen sind für einen Admin
eine Zumutung.
Egal was man von RB hält, so muß man doch anerkennen das diese Marke Geld in die Hand nimmt und ob es sich wirtschaftlich rechnet geht doch niemand etwas an.

Beispiele gibt es genug wo man immer geteilter Meinung sein kann ( Premiere, Allianz, etc.)

Nicht als Fan, aber als Anhänger des Fußballsports hoffe ich das bei RB Leipzig die Arbeit von Erfolg gekrönt wird.

PS. Lieber Admin sie sollten nicht Mutmassungen für die negative Zukunft gewaltbereiter Fans anstellen, sondern bei ihren Möglichkeiten eine positive Stimmung verbreiten im Namen des grössten Mannschaftssport.
PS. Als Vater von 2 halbwüchsigen Kindern, als Trainer einer Nachwuchsmannschaft, als Elternsprecher in der Schule
(Sportschule spezifisch Fußball) wird solange kein halbwegs vernünftiger Mensch ein Fußballspiel besuchen wo man sich mit so einem gewaltbereiten Publikum auseinandersetzen muß.
In den weiten des www gibts genügende Foren wo dieses Thema immer wieder angesprochen wird.
Stadionverbote sind einfach zuwenig, wer der Gesellschaft Schaden zufügt und sich nicht an die jeweiligen Gesetze hält gehört dementsprechend bestraft.

LG

admin

März 8th, 2010 at 08:23

Wir werden hier keine rosarote Brille bei unseren Kommentaren aufsetzen, jeder sollte der Realität ins Auge blicken! Was bitte daran, ist eine Zumutung von eventuellen Ausschreitungen im Umfeld von Fußballspielen mit Red Bull zu reden? Jeder, der Woche für Woche die Meldungen in deutschen Stadien verfolgt, kann bereits ein Buch über solche Agressionen darüber schreiben. Krawalle gibt es schon seit der Gründung dieses Massensports in unserem Land. Und wieso wird das kommerzielle Engagement von Red Bull immer versucht öffentlich mit friedlichen Menschen in Verbindung zu bringen? Gerade solche Modelle, wie Red Bull schüren doch erst den Hass und die Gewalt unter den Fußballfans anderer Vereine und locken solche Problemfans an. In Deutschland gibt es Gesetze nachdem ein Sponsor keinen Einfluß auf einen Verein nehmen darf. Mit dem Projekt RB Leipzig wird offensichtlich gegen dieses Gesetz verstoßen. Nur weil es ein kleiner Verband wie der NOFV zugelassen hat, muß nicht der DFB damit einverstanden sein. In Deutschland haben die Vereine einen Sponsor, bei RB Leipzig hat der Sponsor einen Verein! Sicherlich werden sich die Gerichte vor dem Sprung in den Profibereich nochmals mit diesem Thema beschäftigen müssen.

admin

März 8th, 2010 at 08:42

Sebastian

März 8th, 2010 at 13:53

@Gunar
IOch bin keiner, der anderen Menschen schlechtes will oder wünscht. Ich sage dir nur, was wohl passieren wird. Im Moment herrscht Ruhe. Aber irgendwann wird die Bombe platzen. Und es gibt nunmal Menschen die ihren Agressionen freien Lauf lassen werden, gerade wenn sie das Gefühl haben ungerecht behandelt zu werden. Ob das wirklich so ist, spielt dabei keine Rolle. Es ist aber nunmal so. Gerade die Traditionsvereine gehen finanziell am Stock, während die künstlich aufgebauten oder gepushten, augenscheinlich auch von den Verbänden, zur Attacke blasen. Irgendwann ticken die Leute mal aus. Wenn man mal aufhören würde den Fan lediglich als Konsumenten zu betrachten, und als Fan ernstzunehmen, seine Rechte zu respektieren und ihm diese einzuräumen, dann gäbe es wohl einen Teil der Agressionen gar nicht. So stellt man den Leuten nen paar Plasteclubs vor die Nase um mit der “hohlen” Masse Geld zu verdienen. Denen gehts nur hintergründig um Fußball, vordergründig um Kohle und dem “Event Fußball”. Die Leute, die das kritisieren und so etwas bekämpfen werden kriminalisiert da diese die Leute aufwecken wollen und zum Nachdenken animieren. Das ist natürlich schlecht fürs Geschäft. Nur mit “der hohlen Masse macht man Kasse.” Also hält man die Leute dumm und setzt ihnen den Floh “vom bösen Randalierer” ins Ohr. Sicherlich gibt es überall schwarze Schaafe und über die Wahl der Mittel des Protests, also mit oder ohne Gewalt, kann man streiten. Aber wenn man kein Gehör findet, man nur ungehört in die schlimme Ecke gestellt wird, dann bahnt sich irgendwann der Frust und die Wut ihren Weg. Das trifft dann leider meistens auch die, die nichts dafür können. Die Welt ist nunmal leider primitiv.

hans meise

März 8th, 2010 at 14:01

admin

März 9th, 2010 at 15:41

Da hat sich aber jemand richtig Mühe gemacht, sämtliche vorgekaute Presse-Klischees sehr hanebüchen der allgemeinen Öffentlichkeit zu präsentieren. Hätte er ordentlich recherchiert, wären viele Passagen seiner langen Ausführungen nicht so phrasenhaft herüber gekommen.

Zwickauer

März 22nd, 2010 at 10:06

Und dann melden sich hier noch diese gekauften rb studenten von der uni wahrscheinlich und labern hier so nen geistigen dünnschiss…dieser verein wenn man ihn so nenn will ist einfach nur peinlich…das die ”Ösis” darauf eingehen is eigentlich nich unerwartet..sind schon immer nasen gewesen..schließlich verehren sie ihr top unternehmen..^^ aber das diese pest jetzt so nahe zu uns kommt ist einfach nur grausam…

und ganz ehrlich…meine kleine fussballwelt ist endgültig zusammgebrochen…natürlich auch durch die isolvenz meines vereins…aber auch wenn ich zu disem geld aufgepumpten verein aus makranstädt schau..bei uns redet man von 400.000 € bei denen gehts eher um wieviele millionen ….

RB ist Arm und lächerlich und wird nicht lange bestehen..da sich die ostdeutsche szene nicht gefallen lässt..RB weiß noch nicht auf was sie sich eingelassen ham..

und ich werde persönlich meinen teil zur vernichtung dieses drecks kommerz vereins beitragen..

LG in heller vorfreude an alle RB Students aus LE

Geraldine Levrans

März 22nd, 2010 at 15:47

@Peter Lukas

Am Wochenende waren es wieder nur 800 Besucher in Markranstädt. Woran hats diesmal gelegen? Am zu starken Sonnenschein bestimmt nicht :-)

Auswanderer

März 23rd, 2010 at 15:30

Es wurde ja höchste zeit, dass das Zentralstadion eine neue Perspektive bekommt, auch wenn das einige hier nicht so sehen. Bzgl. Modefans / Eventhopper: Ich bin nicht sicher, ob ich mich dazuzählen muss, aber im Osten kann ich mit meinen Kindern nicht zum Fußball gehen, da die Stimmung regelhaft hochgradig aggresiv ist. In den modernen Arenen im Westen ist das hingegen kaum ein Problem.

AW

admin

März 23rd, 2010 at 19:05

Ähm Hertha BSC, gerade erst letzte Woche gabs dort schwere Randale, davor Bochum vs. Nürnberg mit jeder Menge Schwerverletzten! Und diese Stadien würde ich schon zu hochmodernen Westarenen zählen. Also bitte vorher informieren und keine Märchenstunde über den aggresiven Osten abhalten!

  Stellt Euch vor, es ist Red Bull und keiner geht hin by Ostfussball.com

März 25th, 2010 at 20:09

[...] berichtete bereits ausführlich zum Thema: Umbennenung des Zentralstadion in Red Bull Arena Foto: [...]

  Leipziger Derby Nachbetrachtung by Ostfussball.com

April 6th, 2010 at 10:42

[...] über 12.500  Zuschauer in das, bei allen Messestädtern, unbeliebte neue Zentralstadion (bald Red Bull Arena).  Fast schon mit etwas Traurigkeit mußte man aus Außenstehender nur noch einen kläglichen [...]

  RB Leipzig: Saisoneröffnung gegen Schalke 04 by Ostfussball.com

April 21st, 2010 at 10:27

[...] denn die Schalker wollten unbedingt im Zentralstadion spielen, welches allerdings mittlerweile auch offiziell zur Red-Bull-Arena geworden ist [...]

Jay

April 28th, 2010 at 20:02

@admin -
Danke für den letzten Kommentar. Irgendwann ist auch mal Schluss mit westdeutscher “Märchenstunde – im Westen ist alles besser …”

@bachleitner günther -
Der Verkauf ganzer Vereine an Finanzgesellschaften ist längst üblich, siehe Manchester … ??? Muss ich das deswegen ab heute gut finden oder wie???

Wie sagte schon ein (west-)deutscher Revoluzzer: “Das kapitalistische Naturgesetz beruht auf der Bewusstlosigkeit der Beteiligten”!
Und wie war das doch mit dem Frosch im heißen Wasser? Hier als Parabel auf die langsame Übernahme des Kommerzes im Fußball – http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg

@Josef Giger -
Salzburg vor 5 Jahren? Ihr wärt fast abgestiegen, mit halbem Stadion und das halb leer???
Ganz ehrlich: Lieber stolz in die 2. Liga runter und dann kämpfen um den Wiederaufstieg, als seine Seele zu verramschen. Pfui!

admin

Juni 30th, 2010 at 07:48

Red Bull sichert sich nun offiziell die Namensrechte für die nächsten 30 Jahre am Zentralstadion Leipzig.

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