Zunächst die gute Nachricht für alle Freunde der Sportwetten – Tipps auf Fußballspiele oder andere Sportveranstaltungen sind seit 1. Juli 2012 nicht mehr als illegal in Deutschland eingestuft. Diese Veränderung fordert im Gegenzug jedoch ihren Tribut. Die neue rechtliche Situation hierzulande hat auch das Steuerrecht bezüglich Sportwetten verändert und so müssen nun alle Wettanbieter, die in Deutschland Wetten anbieten, auf jede Wette eine fünfprozentige Steuer abführen.
Diese wird in der Regel vom Spieler direkt nach dem Einsatz gefordert. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Wettschein zum Erfolg geführt hat. Nur einige Anbieter von Sportwetten verzichten bisher auf diese Abgabe und übernehmen diese Kosten selbst. Den Wettanbietern hat die Besteuerung bisher jedoch keine Nachteile gebracht, sie konnten durch die offizielle Öffnung des deutschen Marktes den Umsatz deutlich steigern.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2012 haben die Anbieter von Sportwetten sehr gute Umsätze erreichen können. Unter den Unternehmen, welche Gewinne verbuchen konnten, befindet sich der auch in unserer ostdeutschen Region sehr beliebte Sportwetten-Anbieter Mybet, früher unter dem Namen JAXX SE bekannt. Vergleicht man die Zahlen mit dem letzten Geschäftsjahr, so kann man einen ordentlichen Zuwachs von 20 Prozent feststellen. Ein sehr großer Teil der Gewinne kamen aus Sportwetten, ließ Mybet verlauten.
Besonders die Europameisterschaft, welche dieses Jahr in der Ukraine und in Polen ausgetragen wurde, trug viel dazu bei. Insgesamt 56.000 neue Mitglieder konnte man auf der Plattform gewinnen. Im Juni kamen weitere 27.000 Sportfans hinzu. Zur gleichen Zeit im letzten Jahr waren es nur 16.000 Neukunden. [mybet.de]
[ab]
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