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Pyrotechnik im Stadion: Offener Brief aus Chemnitz an den DFB

Mit einer durchaus nicht alltäglichen Überschrift wartete die Dresdner Morgenpost am 26. Oktober 2010 auf. So war in der dortigen Fußball-Rubrik zu lesen: “Offener Brief an den DFB: Chemnitz für Pyrotechnik in den Stadien! – Verein, Polizei, Ultras und Fanprojekt plädieren gemeinsam für ein kontrolliertes ‘Feuer frei'”.

Im zugehörigen Artikel heißt es dann unter anderem –

“(…) ‘Pyrotechnik ist kein Verbrechen!’ – Seit vielen Monaten hallt dieser Ruf durch Deutschlands Fußballstadien. Weil der DFB in seinen Statuten verankert hat, dass das Abbrennen von Pyrotechnik in den Arenen von Hamburg bis München verboten ist, sind die Fans sauer.

Auch in Chemnitz macht sich dagegen Widerstand breit. In Deutschland bislang einmalig, haben sich zu diesem heißen Thema Vertreter des CFC, des Fanprojektes Chemnitz, der Ultragruppierung Chemnitz 99 und sogar der Polizei (!) in einem offenen Brief an DFB-Sicherheitsboss Helmut Spahn gewandt (…)

‘Wir haben mit dem kontrollierten Abbrennen von Pyrotechnik in Chemnitz bislang sehr gute Erfahrungen gemacht’, sagt CFC-Marketingchef Sven-Uwe Kühn und erinnerte an die beiden Landesligapokalspiele der vergangenen Saison gegen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue, als die Chemnitzer Fans in einem abgesperrten Bereich vor ihrem Block mit Rauchfackeln für farbenfrohe Effekte gesorgt hatten.”

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Fischerwiese, Sachsenpokal, Mai 2010 (ultras-chemnitz.com)

“‘Pyrotechnik gehört als optisches Stilmittel seit Jahren zum Fußball dazu’, plädiert auch Ronny Licht, Sprecher der Chemnitzer Ultras, für ein ‘kontrolliertes und authentisches Abbrennen im Block’. Licht weiter: ‘Ein vernünftig gezündeter Bengalo ist weiter ungefährlicher, als im Stadion fünf Bier zu trinken.’

Der offene Brief wurde (…) Spahn bereits am 12. Oktober per Einschreiben zugestellt. Eine Antwort blieb er bislang schuldig …”

“(…) Wie wir erfahren haben, wird diese auch explizit nicht stattfinden.” [Ultras Dynamo, ‘Zentralorgan’, 6. November 2010]

Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen wird über das Schreiben – das ostfussball.com vorliegt – und der darin postulierten Anliegen in verschiedenen Fan-Kreisen und auch Online-Foren sehr wohl diskutiert.

Die Verfasser besagten Briefes an den DFB formulierten zudem deutlich ihre Absicht, das Schriftstück ab dem 25. Oktober 2010 der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, “um eine offene Debatte zu ermöglichen”.

Im Folgenden dokumentiert ostfussball.com den offenen Brief aus Chemnitz und ist übrigens darüber hinaus der Meinung, damit – im Gegensatz zum schweigenden DFB – einen Beitrag zur allseitigen Bilateralität in der Sachdebatte zu leisten. [om]

Offener Brief an den Deutschen Fußballbund

An: Leiter der Abteilung Prävention und Sicherheit des DFB, Helmut Spahn

Betreff: Offener Brief zur “Fan-Aktion” im Rahmen des Heimspiels des Chemnitzer FC gegen den VfB Lübeck am 18.09.2010

Sehr geehrter Herr Spahn,

wir möchten uns heute aus gegebenem Anlass mit einem offenen Brief an den Deutschen Fußballbund wenden. Unser Thema soll die lang diskutierte Frage einer Teil-Legalisierung von Pyrotechnik in deutschen Fußballstadien sein. Daher wenden wir uns an Sie, als Leiter der Abteilung Prävention und Sicherheit beim Deutschen Fußballbund. Den aktuellsten Anlass sehen wir in der Kommunikation rund um das Heimspiel des Chemnitzer FC gegen den VfB Lübeck am 18.09.2010.

Die “Ultras Chemnitz ’99” haben sich im Vorfeld dieses Spiels dialogisch mit der Ultragruppe aus Lübeck in Verbindung gesetzt. Beide Fangemeinschaften entwickelten die Idee eines gemeinsamen Intros zu diesem Spiel. Geplant war das Entzünden von mehrfarbigen Rauchfackeln beim Einlaufen der Mannschaften in einem abgesperrten Bereich im Heim- und im Gästeblock. Der Arbeitstitel dieser gemeinsamen Aktion lautete: “Ist die Kurve bunt – wird der Ball erst rund”. Diesen konstruktiven Dialog zwischen beiden Gruppen interpretierten alle Beteiligten als deeskalierende Maßnahme im Vorfeld des Spiels. Daher wurden die Jugendlichen in ihrem Anliegen unterstützt und eine Genehmigung dieser Fanaktion beim Deutschen Fußballbund beantragt. Diesem Antrag wurde leider nicht stattgegeben. Die geplanten Rauchfackeln entsprachen im Übrigen einer Kategorie, die nicht unter das Sprengstoffgesetz fällt und somit nicht anmeldepflichtig ist.

Grundsätzlich wurde seitens des DFB jedoch diesbezüglich Gesprächsbereitschaft signalisiert und auf einen späteren Zeitpunkt verwiesen. Diese Brücke der Kommunikationsbereitschaft möchten wir mit diesem Brief betreten.

Dahingehend sollen im Folgenden einige Erfahrungen einfließen, die wir im Chemnitz im Verlauf der letzten Jahre gemacht haben. Daraus sollen Anregungen abgeleitet werden, welche als Ausgangspunkt für eine breite Diskussion dieser Thematik dienen könnten.

Der “Chemnitzer Weg” im Umgang mit Pyrotechnik begann mit einigen Aktionen, die sich vor dem Block der Chemnitzer Ultras abspielten. Dabei wurden Bengalfackeln mit gültiger BAM-Nummer gemäß der gesetzlichen Bestimmungen beim Einlaufen der Mannschaften kontrolliert abgebrannt. Im Vorfeld dieser Aktionen gab es Gespräche zwischen Ultras, Verein, Polizei und Ordnungsamt. Diese wurden vom Fanprojekt Chemnitz moderiert. Gemeinsam fand man Möglichkeiten, Pyrotechnik im Stadioninnenraum einzusetzen, ohne die Sicherheit der Stadionbesucher zu gefährden oder den Spielbetrieb zu beeinträchtigen. Somit wurden diese Aktionen im lokalen Kontext genehmigt. Nach und nach setzte sich so ein stetiger Prozess in Gang, welcher in einen dauerhaften und nachhaltigen Dialog zwischen Fans und allen beteiligten Institutionen mündete.

Nach einigen erfolgreichen Verläufen dieser Art entschied man sich einen weiteren Schritt zu gehen. Demnach war es den ultraorientierten Jugendlichen ein großes Bedürfnis, Pyrotechnik auch authentisch und gemäß ihrer spezifischen Jugend(fan)kultur im Block zu entzünden. Folglich suchte man gemeinsam nach Möglichkeiten, dies umzusetzen. Schnell wurde klar, dass diesbezüglich folgende Eckpunkte als unbedingte Voraussetzungen feststanden:

  • abgesperrter Bereich im Block
  • feste Zuweisung von Personen und Verantwortungsbereichen
  • ausschließliche Nutzung von Rauchfackeln, die nicht unter das Sprengstoffgesetz fallen
  • feste Zuweisung von Zeitpunkten vor oder nach dem Spiel, um den Spielbetrieb nicht zu beeinflussen

Basierend auf diesen Voraussetzungen wurden auch die weitegehenden Schritte genehmigt und erfolgreich umgesetzt. Im Rahmen des Sachsenpokalfinales zwischen dem Chemnitzer FC und dem FC Erzgebirge Aue gab es sogar eine gemeinsame Aktion auf beiden Fanseiten. Vor dem Hintergrund, dass die Fans beider Vereine eine Erzfeindschaft verbindet, ist dieser Akt des Dialoges vor dem Spiel sehr hoch einzuschätzen. Zudem kam es an diesem Tag zu keinen Zwischenfällen rund um das Spiel.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen im Umgang mit dem sinnvollen Einsatz von Pyrotechnik sind alle beteiligten Institutionen in Chemnitz von diesem Weg überzeugt und wollen diesen auch konsequent weitergehen. Sinnvoll meint hier, dass Fans dialogbereit sind, auch in Bezug auf Fanszenen und Institutionen, die sie ansonsten strikt meiden. Zudem sind die Fans am Spieltag aktiv an ihre Fankultur angebunden und eben nicht dem relevanten Spektrum zugeneigt. Weiterhin ist zu konstatieren, dass es seit Einführung der lokalen Genehmigungspraxis in Chemnitz keinerlei autonome Verwendung von pyrotechnischen Erzeugnissen auf Chemnitzer Seite gab.

Unser Ziel ist es, den Dialog weiter anzuschieben und diese Thematik noch breiter zu diskutieren. Dazu wäre es sinnvoll, sich die Rahmenbedingungen im Einzelnen vor Ort genau anzuschauen und konkrete Schlüsse daraus zu ziehen. Es ist uns klar, dass es nicht möglich sein wird, eine Art “General-Ermächtigung” zu erteilen. Dazu sind die individuellen Bedingungen vor Ort zu heterogen. Wichtige Einflussfaktoren auf die Genehmigungspraxis, wie beispielsweise das Zuschaueraufkommen oder die Kommunikations-Strukturen am jeweiligen Standort, divergieren enorm. Aus diesem Grund wäre es aus unserer Sicht sinnvoll, die Genehmigungspraxis auch tatsächlich am Standort anzusiedeln und das Hausrecht der jeweiligen Heimatvereine als Manifest dieser Problematik anzuerkennen.

Wir möchten Ihnen zuerst die Möglichkeit geben, von diesem Brief Kenntnis zu nehmen. Ab dem 25.10.2010 soll er der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um eine offene Debatte zu ermöglichen.

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen:

Chemnitzer FC: Peter Müller (Leiter der Geschäftsstelle)

Szenekundiger Beamter der Polizei Chemnitz: Wolfgang Rücker

Ultras Chemnitz 99: Ronny Licht

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Chemnitz und Umgebung e.V. (Träger des Fanprojektes Chemnitz): Jürgen Tautz (Geschäftsführer)

Fanprojekt Chemnitz: Kay Herrmann (Projektleiter)

Fundstück des Tages # 90 [Gerd Schädlich, Chemnitzer FC, RB Leipzig]

In loser Folge dokumentiert ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke als solche einiges schon selbst postulieren und dabei zuweilen ihrerseits wiederum beispielsweise Geschichten über die Vergangenheit, Gegenwart oder auch Zukunft des einen oder anderen zu erzählen scheinen …

Frage: Die roten Bullen von RB sind Ihrer Mannschaft schon ziemlich nah gekommen. Sind Sie nervös?

Schädlich: Warum sollten wir nervös sein? Wir haben vier Punkte Vorsprung.

Wenn man Tabellenführer ist, möchte man es doch auch bleiben. Und RB kommt gerade ins Rollen.

Aber RB wurde vor der Saison als der große Favorit angekündigt. Und der sind sie auch. Die Leipziger sollten daher eher nervös sein, dass wir vor Ihnen stehen. Wir freuen uns lediglich, dass wir derzeit Spitzenreiter sind.

(…)

Sie haben in der Saison 1997/98 den FC Sachsen trainiert, kennen den ostdeutschen Fußball aus dem Effeff. Ist RB gut für Leipzig und den Fußball in Mitteldeutschland?

Das muss man natürlich abwarten, aber es war doch letztlich vorauszusehen, dass jemand von außen kommt und den Leipziger Fußball nach vorn bringen will. Ob das nun Red Bull macht oder irgendwer sonst, ist egal. Das Anliegen ist legitim. Dass viele jammern, kann ich nicht verstehen. Die Traditionsvereine hatten nach der Wende gute Startmöglichkeiten, haben aber zu viele Fehler gemacht.

Es ist doch so: Leipzig ist eine Fußball- und Weltstadt, hat ein tolles Stadion und schon 1. Bundesliga erlebt. Fünftklassiger Fußball passt einfach nicht zu dieser Stadt.

(…)

Der CFC hat vor der Saison viele Neue geholt. Trotzdem greift ein Rädchen in das andere. Warum funktioniert das fast von Anfang an so gut?

(…) Wir verstärken uns zielgerichtet (…) Aber es stimmt, dass wir zumindest in den Heimspielen guten Kombinationsfußball zeigen. Aber bei uns stimmen ja auch die Rahmenbedingungen.

Was meinen Sie damit?

Wir haben ein richtiges Stadion, der Rasen ist in Ordnung und die Zuschauer gehen mit. Das ist nicht bei allen Liga-Konkurrenten so. Aber solche Faktoren beeinflussen einen Fußballer halt auch. Sind diese Bedingungen nicht gegeben, muss sich ein Profi im Kopf darauf vorbereiten.

Verkraftet es der CFC, falls es mit dem Aufstieg in die dritte Liga nicht klappt?

Wir beschäftigen uns nicht damit, was im Mai nächsten Jahres sein könnte. Das ist auch eher Vorstandssache. Meine Mannschaft schaut zuerst auf das nächste Spiel (…)

pussy_sic

[Interview-Auszug -> “Chemnitz-Trainer Schädlich: ‘RB Leipzig sollte nervös sein'”, lvz-online.de, 29. September 2010, 13:24]

Zur Diskussion im -> Ostforum

Fundstück des Tages # 69 [Dietmar Beiersdorfer, RB Leipzig, Geschichte schreiben]

In loser Folge dokumentiert ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges selbst postulieren; und dabei einfach für oder gegen sich sprechen …

(…) Dietmar Beiersdorfer verantwortet den Bereich Fußball bei Red Bull. Der österreichische Getränkehersteller engagiert sich als Sponsor in etlichen Sportarten wie der Formel 1 und Fußball und strebt mit dem FC Red Bull Salzburg, den New York Red Bulls und neuerdings auch mit RB Leipzig sein Marketingkonzept voran.

(…) Inwieweit ist das Projekt Leipzig schon etabliert und auch akzeptiert?

Beiersdorfer: Es war ein schwieriger Beginn, aber jetzt sind die Prozesse im Laufen. Unser Weg ist der einzige, der auf Sicht Profifußball in der Region möglich macht. Aus Gesprächen mit Leipzigs Oberbürgermeister und Vertretern aus der Wirtschaft und des sächsischen Fußballverbandes habe ich den Eindruck gewonnen, dass wir ernst genommen werden.

Seit dieser Saison spielt RB Leipzig im Zentralstadion, an dem Red Bull sich gleichfalls die Namensrechte gesichert hat. Ist die Spielstätte für Regionalligafußball aber nicht gewaltig überdimensioniert?

Beiersdorfer: Mit dem Besitzer des Stadions (Michael Kölmel – d.R.) haben wir einen vernünftigen Vertrag geschlossen, dessen finanzielle Komponente sich nach der Ligenzugehörigkeit richtet. Wir haben eine gute Heimstätte gefunden.

Zum ersten Spiel gegen Türkiyemspor kamen nur 4.000 Zuschauer in die zehnmal so viel fassende Arena.

Beiersdorfer: Das muss sich alles entwickeln, wir waren mit dieser Zahl sehr zufrieden. Begeistert waren wir davon, dass innerhalb einer Stunde alle 16 VIP-Logen für die komplette Saison verkauft waren.

Mateschitz hat erklärt, Leipzig solle “in fünf bis sieben Jahren” international spielen. Suchen nicht auch Sie, der mit dem HSV schon ganz oben mitspielte, die Augenhöhe zum FC Bayern?

Beiersdorfer: Dafür müssten wir sehr, sehr viel Geld in die Hand nehmen – sehr viel mehr, als wir es jetzt tun. Der FC Bayern wächst seit 1965, also seit knapp fünf Jahrzehnten. Was wir den Bayern aber gern streitig machen würden: Im Moment sind sie geografisch gesehen der östlichste Bundesliga-Klub. Das würden wir ganz gern werden. Für weiterführende Kampfansagen stehe ich nicht bereit. Moment, ich zeige Ihnen etwas.

Das sind Luftbildaufnahmen eines Trainingsgeländes?

Beiersdorfer: Es stehen drei Areale in und um Leipzig zur Auswahl. Gespräche mit der Stadt und dem sächsischen Verband laufen. Wir wollen langfristig einen Verein aufbauen, der organisch wächst. Dazu braucht es Strukturen, Wurzeln.

Vieles daran erinnert an das Modell Hoffenheim …

Beiersdorfer: … das mit einem klaren Konzept ja kein schlechtes ist. Trotzdem wollen wir keinen Klub kopieren, sondern unser eigenes Original sein. Wir wollen eigene Geschichte schreiben.

Das wollte Red Bull auch in Salzburg, doch dort ist das Vorhaben gescheitert, den Klub unter Europas Top 15 zu etablieren. Warum?

Beiersdorfer: Weil die Ankündigung selbstverständlich zu hoch gegriffen war. Das geben die Rahmenbedingungen im österreichischen Fußball einfach nicht her.

Und deswegen soll in Salzburg künftig ein Ausbildungsteam spielen, während der Fokus auf den Standort Leipzig verlagert wird?

Beiersdorfer: Die Dimensionen im deutschen Fußball sind einfach ganz andere. Die Bundesliga generiert knapp 500 Millionen Euro TV-Gelder, in Österreich sind es gerade einmal 17 Millionen. Die deutsche Bundesliga ist eine der besten Ligen in Europa, sie ist zuletzt überproportional gewachsen, ihr Zuschauerschnitt steigt Jahr für Jahr und liegt zurzeit bei etwa 46.000 Besuchern pro Spiel. Dorthin wollen wir – und irgendwann auch in die internationale Topklasse (…)

Faksimile: glassblog.wordpress.com
Faksimile: glassblog.wordpress.com

[Interview-Auszug: Dietmar Beiersdorfer – Wo RB Leipzig den FC Bayern ablösen will — welt.de, 17. August 2010, 14:02]