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DFB-Pokal 2013/2014: Informationen und Termine

So informiert der DFB aktuell zum anstehenden DFB-Pokal 2013/2014 auf seiner Webseite –

(…) Startschuss für die neue Saison im DFB-Pokal: Am Samstag, 15. Juni, wird die erste Hauptrunde des Wettbewerbs in der ARD-Sportschau ausgelost. Ex-Nationalspielerin Nia Künzer, Schützin des Golden Goals im WM-Finale 2003, übernimmt die Rolle der “Losfee”.

64 Mannschaften sind im Topf. Neben den 18 Bundesligisten sind diesmal nur 17 Teams aus der 2. Bundesliga dabei – Grund ist der Ausschluss von Dynamo Dresden [*]. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch acht Drittligisten und 21 Klubs aus dem Amateurbereich. Die erste Runde des DFB-Pokals 2013/2014 wird vom 2. bis 5. August ausgetragen (…) [dfb.de]

Aus der Region Ostdeutschland werden in der Saison 2013/2014 mit FC Erzgebirge Aue, 1. FC Union Berlin, FC Energie Cottbus, RasenBallsport Leipzig, TSG Neustrelitz, 1. FC Magdeburg, SV Schott Jena und der Sieger aus der Partie BFC Dynamo und SV Lichtenberg 47 insgesamt nur acht Teams von insgesamt 64 Teilnehmern aus ganz Deutschland im DFB-Pokal vertreten sein. Die Pokal-Spiele werden ausschließlich beim Bezahlsender Sky Sport live übertragen.

(Foto: wikipedia.de)

[*] Am frühen Abend des 10. Dezember 2012 wurde die SG Dynamo Dresden (SGD) in erster Instanz vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aus dem nächstsaisonalen Pokalwettbewerb als bislang erster bundesdeutscher Verein überhaupt ausgeschlossen. Das Ständige Schiedsgericht beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bestätigte am 14. Mai dieses Jahres in Frankfurt/Main die vorherigen Urteile des DFB-Bundesgerichts (7. März 2013) und des DFB-Sportgerichts (10. Dezember 2012), den derzeit amtierenden Zweitligisten Dynamo Dresden mit einer Sperre für den nächstsaisonalen DFB-Pokal zu belegten und wies somit fast schon erwartungsgemäß den Einspruch der Dresdner auch in letztsportrechtlicher Instanz ab (Ostfussball.com berichtete mehrfach).

Sachsenpokal 2011: Das Finale live

Heute Abend steigt das Finale im diesjährigem Sachsenpokal zwischen dem Neuleipziger Retortenprojekt mit Namen RasenBallsport Leipzig (RB Leipzig) und dem Chemnitzer FC, dem sensationellen Aufsteiger in die 3. Liga und dem amtierenden Pokalinhaber.

Nachdem eine interne Auslosung in der Stadt Leipzig (Sitz des SFV) in der Sportschule Egidius Braun (Abtnaundorf) durch eine angebliche Losfee vollzogen wurde, stand dann der Spielort im Leipziger Zentralstadion, heute ab 19.00 Uhr, fest. Warum keine öffentliche Auslosung in der Halbzeitpause während des letzten Halbfinals durchgeführt wurde, bleibt ein Geheimnis. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt …

Zuvor gab es leider bereits jede Menge Pleiten, Pech und Pannen, welche den Sächsischen Fußballverband (SFV) bei jeder möglichen Gelegenheit in ein schlechtes Licht rückten. Nicht selten wurden gar Rufe wegen absichtlicher Wettbewerbsverzerrung laut, wie zuletzt im Halbfinale zwischen RasenBallsport Leipzig gegen die SG Dynamo Dresden. Weitere unkompetente Aussagen in diesem Zusammenhang seitens einiger Verantwortlichen disqualifizierten die Verbandsführung zusätzlich.

Auch mit den Spielen von Kickers Markkleeberg und dem VfB Zwenkau 02 gab es ebenfalls gleich zwei weitere Possen in der Historie des Wernesgrüner Sachsenpokals 2011. Während die Markkleeberger gänzlich auf eine Austragung ihres Spiels wegen ständiger Terminverschiebungen verzichteten, versuchte es zumindest der VfB Zwenkau 02 aus eigener Kraft zu stemmen und brachte damit sich und seine Mitglieder wegen völlig überzogener Sicherheitsauflagen an den Rand des Ruins.

Sei es drum, das Finale dieses Wettbewerbs, wenn man es nach all den Blamagen überhaupt noch so nennen kann, wird am heutigen Mittwoch im Leipziger Zentralstadionüber die Bühne gehen. Etwa 15.000 Zuschauer werden beim Spiel zwischen RasenBallsport Leipzig und dem Chemnitzer FC erwartet, darunter auch zirka 2500 Chemnitzer Anhänger. Wer es nicht ins Stadion schafft, kann die Partie ab 18.55 Uhr als Video-Livestream im Internet verfolgen.

Foto: chemnitzerfc.de

Der Spruch des Tages kommt an dieser Stelle vom Tormann von RasenBallsport Leipzig: “RB war eigentlich ein absolutes No-Go. Ich hätte das nie machen dürfen. Es war der größte Fehler meines Lebens und sportlich der größte  Rückschritt. Am meisten bin ich von mir selbst enttäuscht, dass ich mich von Versprechen habe blenden lassen. Von wegen, wir werden die Bausteine des Projektes nicht vergessen. Nur Floskeln!”

Drücken wir gemeinsam die Daumen, dass der sächsische Pokal auch in Sachsen bleibt, und nicht in einer kalten Vitrine einer österreichischen Marketingzentrale landet. Der DFB-Pokal sollte würdig durch einen tradionellen Verein aus unserer ostdeutschen Region vertreten werden und nicht den Verkaufsstrategien großer ausländischer Konzerne dienen.

[ab]