SV Mügeln-Ablaß 09 vs. Roter Stern Leipzig: Der Spielabbruch im Spiegel der Medien

April 26, 2010 | In: Ausschreitungen, FSV 1921 Brandis, Fußballfans, Hooligans, Roter Stern Leipzig, Sachsen - Fußball-Verband, SV Mügeln-Ablaß 09, Ultras


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Nach dem in der Leipziger Bezirksklasse am 24. April 2010 das Spiel zwischen SV Mügeln-Ablaß 09 und Roter Stern Leipzig letztendlich in der 80. Minute durch den Schiedsrichter abgebrochen wurde (ostfussball.com berichtete), spiegeln verschiedenste Medien – aus welchem Blickwinkel auch immer – ihre Sicht auf die Ereignisse wider; hier ein kleiner reflektierender Streifzug durch den Nachrichten-Wald. [om]

“(…) Nach den erneuten Randalen während eines Auswärtsspiels des Vereins Roter Stern Leipzig (RSL) wird der Ruf nach Konsequenzen laut (…) Die Polizei ermittelt unterdessen weiter wegen der Rangeleien zwischen RSL- und SV Mügeln-Fans und der Angriffe auf Polizisten.

Das Spiel war (…) nach antisemitischen und schwulenfeindlichen Schmähgesängen (…) abgebrochen worden. Wegen dieser Gesänge aus den Reihen der Zuschauer werde wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen etwa 30 Personen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Zudem muss sich voraussichtlich ein Mügelner Fan wegen Zeigen des Hitlergrußes strafrechtlich verantworten. Gegen einen Anhänger von Roter Stern Leipzig werde wegen Körperverletzung ermittelt. Er soll einen Mügelner Zuschauer vor Spielbeginn getreten haben.

(…) Von wem die Anfeindungen in Mügeln ausgingen, ist laut Polizei noch nicht geklärt. “Solche Sachverhalte entwickeln immer auch eine Eigendynamik” (…) Roter-Stern-Fans sollen “Rache für Brandis” skandiert haben. Vor sechs Monaten hatte ein Pulk rechtsextremer Schläger ein RSL-Auswärtsspiel in Brandis überfallen (…)” [mz-web.de, 26. April 2010]

“(…) Die RSL-Spieler votierten zunächst dafür weiterzuspielen. Nachdem der Schiedsrichter Winfried Bohrmann in der ersten Halbzeit die Partie bereits einmal unterbrochen hatte, weil Polizei und RSL-Fans aneinandergeraten waren, bat er nun zwei Mügelner Spieler, die rechten Fans zur Ruhe zu bringen. Als dies nicht fruchtete, hatte der Leipziger Keeper acht Minuten vor Schluss die Nase voll.

‘Unter diesem Schwall von Nazigesängen wollte er nicht weiterspielen’, erklärt Bohrmann. Der Referee unterbrach die Partei daraufhin. ‘Das war aus meiner Sicht nicht mehr tolerierbar’ (…)” [taz.de, 26. April 2010]

Am 24. April in Mügeln (Quelle: Bildergalerie sv-muegeln-ablass.de)

Am 24. April in Mügeln (Quelle: Bildergalerie sv-muegeln-ablass.de)

“(…) ‘Schon bei der Anfahrt sind unsere Fans in Mügeln mit dem Hitlergruß begrüßt worden’, sagt eine Sprecherin von Roter Stern. ‘Es ging gleich los.’ Mügelns Bürgermeister Gotthard Deuse, der gleichzeitig Vorsitzender des SV Mügeln/Ablaß ist, widerspricht dieser Darstellung. ‘Ich war nur die erste Viertelstunde beim Spiel’, sagt Deuse. ‘Da gab es keine Zwischenfälle.’ Der Verein distanzierte sich in einer Mitteilung ‘von jeglicher politischer Haltung’ und stellte klar, ‘dass die anwesende rechte Gruppierung keine Anhänger oder gar Fans’ des Vereins seien. Leider hätten ‘beide politisch motivierte Gruppen’ dafür gesorgt, dass die Partie keinen ruhigen Verlauf genommen habe.

Bereits in der ersten Hälfte war das Spiel unterbrochen worden, nachdem Polizisten und RSL-Fans aneinandergeraten waren. Laut Polizei wollten die Beamten die Personalien eines Zeugen feststellen, der die Polizisten zuvor auf den Hitlergruß eines Zuschauers aufmerksam gemacht hatte. Beim Versuch, den Zeugen zu befragen, seien die Beamten attackiert worden. ‘Es kann sein, dass es ein Missverständnis gab’, räumt ein Sprecher der Polizeidirektion Westsachsen ein. Laut Roter Stern sind die Polizisten ‘unkontrolliert und gewaltsam’ auf die Fans losgegangen (…)” [tagesspiegel.de, 26. April 2010]

“(…) Nach dem Abbruch des Bezirksklasse-Spiels zwischen dem SV Mügeln-Ablaß und Roter Stern Leipzig am Sonnabend gibt es weiterhin widersprüchliche Aussagen zu den Vorfällen (…)

(…) Während ein Fan von Roter Stern (…) von rechtsradikalen Sprüchen von Anfang an berichtet, bekräftigte Mügelns Vereinspräsident und Bürgermeister Gotthard Deuse (…) noch einmal, dass er bis zum Verlassen des Sportplatzes nach etwa 30 Minuten keine Sprechchöre vernommen hat. ‘Da habe ich nichts gehört’, so der Vereinsvorstand. Stattdessen hätten die RSL-Fans das Mügelner Publikum als Nazis beschimpft, sagte Deuse (…)

Jan Greschner, Torwart und Vorstandsmitglied von Mügeln bestätigt die Gesänge der Rechtsradikalen, stellt allerdings klar, dass es keine Fans des Vereins waren. Aufgrund der Vorfälle beim Mügelner Stadtfest 2007 vermutet er, dass sich die Störenfriede gezielt die Partie ausgesucht haben (…)

Zudem berichtet Greschner von Beschimpfungen seitens der RSL-Spieler. Er sowie einige weitere Mügelner Kicker seien von ihren Gegenspielern in Hin- und Rückspiel über 90 Minuten beschimpft worden. ‘Die stellen sich immer nur als Opfer dar’, so Greschner: ‘Es sind aber immer zwei Seiten.’

Dass es ein Risikospiel werden würde, sei von Anfang an klar gewesen. ‘Bei dem Namen Mügeln braucht es keine weiteren Hinweise’, sagte eine Sprecherin des Gastvereins am Montag. Zwar gebe es bei fast jedem Roter-Stern-Gastspiel im Leipziger Umland Sprüche und Kommentare, Mügeln sei aber zahlenmäßig und von der Qualität her ein negativer Höhepunkt gewesen.

Von knapp 100 Rechtsradikalen, viele in einheitlichen schwarzen T-Shirts, berichtet ein Besucher des Spiels. Parolen wie ‘Hier regiert der nationale Widerstand’ oder ‘Zick Zack Zeckenpack’ habe es dabei von Anfang an gegeben. Das berüchtigte ‘U-Bahn-Lied’, welches zum Abbruch in der 80. Minute geführt hatte, sei zu dem Zeitpunkt aber erstmalig gesungen worden.

Bereits vor und während der Partie hatte es Unruhe gegeben. Nach Polizeiangaben hatte vor Spielbeginn ein Leipziger im Einlassbereich einen am Boden liegenden Anhänger des SV Mügeln mehrfach in Richtung Kopf getreten. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Auch die Polizei erntete Kritik. So sorgten die Beamten laut Augenzeugen für Aufregung, als sie etwa 30 Roter-Stern-Anhänger irrtümlich zum Heim-Block geleiteten, statt in den Gästeblock. Auch die Auseinandersetzungen in der ersten Halbzeit führten zu Beschwerden. Ein RSL-Anhänger hatte beobachtet, wie im heimischen Fanblock ein Hitlergruß gezeigt wurde. Nach Polizeiangaben wurden die Beamten, als sie im Gästeblock die Personalien des Augenzeugen aufnehmen wollten, von unbeteiligten Gästefans angegriffen. Das Spiel musste für 25 Minuten wegen Tumulten unterbrochen werden.

‘Das war ganz undurchsichtig’, beschreibt ein (…) RSL-Fan, der anonym bleiben wollte, die Situation. Die Polizei sei mit knapp einem Dutzend Mann in den Fanblock gegangen, es habe so ausgesehen, als ob Fans abgeführt werden sollten. ‘Dann entstand Tumult’, so der Dresdner, der regelmäßig Spiele von Roter Stern besucht. Wer letztlich angefangen habe, wollte er nicht beurteilen. ‘Es war aber unverhältnismäßig’, verurteilt er das Vorgehen der Beamten. Laut Roter Stern haben mehrere Zuschauer noch vor Ort Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.

Ob und wie das Spiel gewertet wird, stand am Montag [26. April] noch nicht fest. Lutz Mende, Leiter Spielbetrieb im Sächsischen Fußballverband, erwartet das Urteil für den 7. Mai. Wie dieses dann aussehen wird, könne er nicht sagen (…)” [nachrichten.lvz-online.de, 26. April 2010]

“(…) Innenminister Markus Ulbig: ‘Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun. Die verbalen und gewaltsamen Auseinandersetzungen rund um das Spiel zeigen, dass der Fußball von rechten und linken gewaltbereiten Extremisten benutzt wird. Wir werden gemeinsam mit dem sächsischen Fußballverband weiterhin konsequent gegen diese Entwicklungen vorgehen. Die Ereignisse in Mügeln haben gezeigt, dass wir zusammen mit den Vereinen auch über neue Maßnahmen zu mehr Sicherheit bei Risikospielen reden müssen.’

Klaus Reichenbach, Präsident des sächsischen Fußballverbandes: ‘Das sind Kräfte, für die der Fußball nur als Bühne dient. Hier müssen alle relevanten gesellschaftlichen Kräfte zusammenstehen und solchen Entwicklungen klar die Stirn bieten. Von den Vereinen erwarte ich eine klare Distanzierung von jeder Art Gewalt und Hassparolen.’ (…)” [mittelsachsen-tv.de, 26. April 2010]

“(…) Wie die Polizei (…) mitteilte, hatten sich Fans beider Lager (…) die ganze Zeit über beschimpft, zudem habe es handfeste Auseinandersetzungen gegeben. So wollten sich Anhänger des Leipziger Klubs bereits vor Spielbeginn den Zutritt zum Stadion über den Eingang der Mügelner Fans erzwingen. Dabei habe ein RSL-Anhänger versucht, einen am Boden liegenden Mügelner Fan an den Kopf zu treten. Der Mann konnte noch während des Spiels ermittelt werden.

Der Polizei zufolge setzten sich die verbalen Angriffe im Stadion fort. Als in der 15. Spielminute im Mügelner Block der Hitlergruß gezeigt wurde, behinderten bis dahin unbeteiligte Gästefans die Polizisten, die unter den RSL-Fans die Personalien von Zeugen aufnehmen wollten. Der Schiedsrichter unterbrach daraufhin das Spiel zum ersten Mal, die Fans wurden noch weiter auseinandergesetzt. Auch in der zweiten Halbzeit gingen die Tumulte weiter. Als die Mügelner Fans schließlich rassistische Lieder anstimmten, brach der Schiedsrichter das Spiel endgültig ab. Die Polizei ermittelt jetzt gegen mehrere Tatverdächtige. Dazu sollen in den kommenden Tagen die Videos ausgewertet werden.

(…) Nach dem Spiel kam es zu weiteren Krawallen. Nach Angaben der Polizei versammelten sich auf dem Marktplatz etwa 60 Mügelner Fußballfans. Sie rollten Plakate aus, die sich gegen den ortsansässigen Verein ‘Vive le Courage’ richteten. Als etwa 30 Demonstranten verfassungsfeindliche Lieder sangen, löste die Polizei die Versammlung auf. Gegen rund 30 Demonstranten wird jetzt wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt (…)” [mdr.de, 25. April 2010]

“(…) Mal wieder richten sich die Augen der Medien auf ein Fußballspiel im Leipziger Land, welches in Mügeln gestern ein vorzeitiges Ende fand. Exemplarisch scheint dabei das Verhalten des Mügelner Bürgermeisters und die Hilflosigkeit der jeweiligen Fußballvereine samt Polizeikräften zu sein. Erst in Brandis und nun auch in Mügeln.

(…) Zugereiste sollen es laut dem Verein in Mügeln gewesen sein, die da antisemitische Parolen von außerhalb aufs Gelände brüllten. Kein Mügelner dabei. Sogar einige Spieler des Clubs Mügeln-Ablaß 09 hatten sich wohl kurz bemüht, die Gesänge enden zu lassen, doch sie hörten einfach nicht auf – bis zur 80. Minute.

Da gab der Keeper von Roter Stern entnervt auf, verließ sein Tor und der Schiedsrichter pfiff ab.

80 lange Spielminuten hatten er und seine Mannschaftskameraden es ertragen, als ‘Schwuchteln’, ‘Juden’ und mit damit verbundenen verbalen Todesgesängen bedroht zu werden. Und der Überfall von Brandis steckte und steckt den Spielern von RSL noch tief in den Knochen – die Bilder des gewaltsamen Übergriffes von braunen Schlägern auf die Spieler gingen nicht nur durch die Medien – sie sind auch in den Köpfen der Leipziger Sportler präsent geblieben.

80 Minuten schritten ganz augenscheinlich auch die anwesenden Polizeibeamten nicht gegen die volksverhetzenden Gesänge und Gesten ein, noch unterbanden sie sie. Ganz augenscheinlich fanden hier im Beisein der Ordnungshüter Straftaten statt – ohne Konsequenzen.

Auch, wenn wie auf den Bildern zu sehen, eine nahezu als uniformiert auftretende Gruppe ein Spiel heimsucht. Kommt es dann zum Äußersten wie in Brandis, könnte man das alles ja vielleicht noch so erklären: Die ‘Linken’ von Roter Stern hätten provoziert oder, wären sie nicht da gewesen, wär es soweit gar nicht gekommen. Bei Vergewaltigungsopfern hat man sich mittlerweile von dieser mittelalterlichen Art der Argumentation verabschiedet, im Fußball scheint sie hier und da noch aktuell zu sein.

Bereits in der 20. Minute des Spiels hatten anwesende Polizisten die rund 150 anwesenden Roter Stern-Fans ins Auge gefasst und sich Anhänger aus dem Block gegriffen. Anlass? Sie hatten nach Auskunft des RSL lautstark auf die Straftaten hingewiesen, die vor ihren Augen stattfanden. Dass dies sicher nicht ganz freundlich nach der bereits verstrichenen Zeit geschehen sein könnte, wäre zu verstehen. Nun waren jedoch erstmal sie selbst an der Reihe. Man warf ihnen nun eben jene Provokationen vor und nahm die Personalien auf – etwas unsanft wohl. Roter Stern Leipzig meldet zumindest heute fünf durch die Polizeikräfte verletzte Menschen aus der eigenen Fan-Riege.

Die Aktion hatte eine erste Spielunterbrechung zur Folge. Die betroffenen Zuschauer aus dem Roter Stern-Fanblock haben nun nach Angaben des Sportclubs RSL selbst Anzeigen gegen die Polizeibeamten gestellt. Man darf gespannt sein, wie die Polizei Westsachsens damit umgeht.

Das Spiel endete beim Spielstand von 2 : 0 für den SV Mügeln-Ablaß. Ob der Fußballsport und die Ergebnisse unter solchen Bedingungen überhaupt noch eine Rolle spielen, ist dagegen fraglich. Ebenso fragwürdig wohl wie die eilige Positionierung eines gewählten Stadtoberhauptes in der sächsischen Provinz im Namen des Rufes seiner Stadt via MDR. Vollkommen klar dagegen die Taktik der ‘herumreisenden Fans’ im sächsischen Land. Präsenz zeigen, verunsichern und schlussendlich ein diffuses Gefühl von ‘Landnahme’ im Interesse der eigenen Ideologie produzieren. Und zwar immer dort, wo der verhasste, weil als ‘links’ bekannte Fußballverein RSL aus dem ‘roten Leipzig’ auftaucht.

Die westsächsische Polizei lässt es derzeit scheinbar zumindest vor Ort geschehen und filmt währenddessen. Zum Schaden auch der Mügelner Einwohner, die nun dementieren, argumentieren und diskutieren, was sie nicht wirklich verschuldet haben. Ob es da eine angemessene Reaktion ist, nun seitens des Presseverantwortlichen des SV Mügeln-Ablaß 09, Jan Greschner, in einer offiziellen Erklärung auf der Internetseite zu schreiben, die Fans des RSL und ihre Spieler hätten Spieler des eigenen Clubs als ‘Nazis’ tituliert, sei dahingestellt.

Er wird es jedoch zumindest beweisen müssen und es klingt, als wolle man etwas ausbalancieren. Im allerschlimmsten Falle jedoch stimmt es womöglich auch noch und alle Beteiligten sollten sich intensiv fragen, was da eigentlich vorgeht. Mit Fußball jedenfalls hat das alles in jedem Fall überhaupt nichts mehr zu tun.” [l-iz.de, 25. April 2010]

“(…) POLITIK RAUS AUS DEN STADIEN!” [ultrafans.de, 25. April 2010]

“(…) Der Schiedsrichter der Partie zwischen dem SV Mügeln und Roter Stern Leipzig hat den Spielabbruch des Bezirksklassenspiels mit den Schmähgesängen gegen Juden und Homosexuelle einiger der knapp 600 Fans begründet. ‘Das konnte ich nicht mehr durchgehen lassen’, sagte Winfried Bohrmann, der die Partie beim Stande von 2:0 für die Mügelner vorzeitig beendete.

Der SV Mügeln distanzierte sich mittlerweile auf seiner Internetseite von den rassistischen Parolen. ‘Die rechten Gesänge einer Gruppe, die noch niemals in Mügeln zum Fußball erschienen waren’, sollen ‘in keinster Weise geleugnet oder gar beschönigt werden’, hieß es.

Schiedsrichter Bohrmann hatte das Spiel bereits in der 28. Minute für etwa 25 Minuten unterbrochen, weil es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Leipziger Fans gekommen war. Ein Tatverdächtiger, der an den Schmähgesängen beteiligt gewesen sein soll, wurde durch die Polizei ermittelt. Eine Auswertung des Videomaterials zu weiteren Tatbeteiligten erfolgt in den kommenden Tagen, teilte die Polizei (…) mit. Zudem wird gegen einen Leipziger Fan wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt (…)” [spiegel.de, 25. April 2010]

“(…) Hintergrund dieser neuerlichen Aktion könnte die Veröffentlichung einer Liste mit den Namen und Bilder der Krawallmacher von Brandis auf einer Antifa-Webseite im Internet sein, sozusagen ein Vergeltungsschlag gegen die linke Szene in Leipzig. Es wird mit weiteren Aktionen von beiden politischen Seiten in der nächsten Zeit zu rechnen sein.” [ostfussball.com, 24. April 2010]


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