Red Bull Leipzig: Hier wird Meinungsfreiheit klein geschrieben!

Oktober 2, 2011 | In: Deutscher Fußball-Bund, RB Leipzig, Regionalliga Nord, VFC Plauen


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Dass man beim Retortenprojekt in Leipzig nicht gerade feinfühlig mit Kritik und der Meinungsfreiheit umgehen kann, hatte man ja bereits in der letzten Spielzeit des Öfteren bewiesen. Auch der DFB hatte bereits im vergangenen Monat deutlich klar gestellt, dass man unter den jetzigen Voraussetzungen keine Lizenz für die 3. Liga erteilen wird. Nun machte der unbeliebte Verein des österreichischen Getränkeabfüllers Red Bull erneut schlechte Presse in dieser Angelegenheit.

So hatte RasenBallsport Leipzig nämlich den VFC-Präsidenten Wilfried Hub vor dem Spiel eingeladen, für das Heimspiel-Magazin ein Interview zu geben, welches dann kurzerhand zensiert wurde.

(…) Wie üblich, ließ sich Herr Hub die zu beantworteten Fragen per E-Mail zusenden. Darunter waren auch Fragen zu den Vorkommnissen beim letzten Spiel in Leipzig und zum Verhältnis der beiden Vereine. Umgehend beantwortete unser Präsident die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen. Er bat darum, ihm das Interview vor Abdruck zusenden. Was auch geschah. Mit dem lapidaren Hinweis, dass aus Platzgründen Kürzungen notwendig gewesen wären, hatten die Macher des Heimspiel-Magazins journalistisch unkorrekt „ganz zufällig“ alle Antworten, die auch nur einen Hauch von Kritik an RB Leipzig beinhalteten, gestrichen und damit den Inhalt des Interviews manipuliert (…) [vfc-plauen.de]

(gaarden.net)

Da der VFC-Präsident nun sein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verletzt gesehen hat, zog er verärgert und enttäuscht das komplette Interview zurück, veröffentlichte es jetzt aber in der ungekürzten Version auf der Plauener Vereinshomepage.

>>> Das Interview, was nicht erscheinen durfte

[ab]


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3 Antworten to Red Bull Leipzig: Hier wird Meinungsfreiheit klein geschrieben!

JOSUE LIBERTAD

Oktober 2nd, 2011 at 22:23

Mit solchen Zensuren fängt es an, geht ja sogar schon so weit, dass man im Zentralstadion vorgeschrieben bekommt, welche Fahnen & Banner man aufhängen darf und welche nicht!

Als nächstes kommen dann die Gesänge, da stehen die Ordner dann neben einem und wenn man z.B. einen RB-Spieler beschimpft, bekommt man Stadionverbot oder ähnliches …

Wo führt das hin??  Totale Kontrolle hatten wir hier in Ostdeutschland schon mal …   Wie das war und was es für Auswirkungen gehabt hat, wissen wir alle

Die Wahrheit ist doch, dass sich sowohl Fußballer als auch Funktionäre (Matteschitz, Hopp & co.) alles gefallen lassen müssen was Beschimpfungen angeht, sei es in Gesängen oder aber auf Transparenten!

Sie alle verdienen sehr viel Geld jeden Monat, da ist es durchaus mit im Preis innbegriffen, selbst wenn sie mit “XY stirb du Hure” betitelt werden, das macht hier keinen Unterschied …

Denn das Geld, das sie verdienen kommt zum einen zwar von den Sponsoren, zum anderen aber von dem zahlenden Fan …

UND OHNE FANS (im Stadion oder vor dem TV) GIBT ES KEINE SPONSOREN!!!!!!

Merkt euch das endlich!!!!!!!!!!!!!!!!

BFC Fan

Oktober 3rd, 2011 at 20:44

gebe dir vollkommen recht

SchniedFried

Oktober 3rd, 2011 at 23:15

Ich lach mich gleich tot! Die rb Magazin Leute haben solche fragen gestellt? Schön blöd. Klar das sie das rausnehmen mussten. aber auch schoen naiv vom Herrn Präsidenten der plauener, dass solche Aussagen im stadionheft zum Heimspiel des gegners auftauchen werden.ok,die fragen wurden gestellt, also selbst schuld rb, aber mal ehrlich, diese Aussagen wuerden auch in Keinem plauener Programmheft stehen, wenn der gegnerische praesi über die Sicherheitskraefte des eigenen Vereins herzieht… Also nix für ungut! Und ich bin kein freund der vereinspolitik von rb!! Nur erstmal schoen an die eigene Nase fassen.

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