RB Leipzig: Wozu nimmt Herr Eckstein da Stellung?

August 26, 2010 | In: 1. FC Union Berlin, DFB-Pokal, Fußballfans, Hallescher FC, RB Leipzig, Regionalliga Nord, Ultras


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Und wieder schlagen wir ein neues Kapitel in der schon seit Anfang August anhaltenden Berichterstattung zum Thema: Pro-Regionalliga-Reform-2012: Nicht bei RB Leipzig auf.

regliga_reform

Wie alles begann …

(…) Während diese friedlichen Aktionen in allen Stadien des Landes völlig gewaltfrei und ohne Störungen durch Ordnungskräfte abliefen, musste man beim Spiel von RB Leipzig gegen Türkiyemspor Berlin jedoch einen komplett anderen Ablauf registrieren. So berichten die Teilnehmer dieser Spruchbänder-Aktion in der Red-Bull-Arena in Leipzig von Unterbindungen bis hin zum Verbot (…) [ostbussball.com]

Die Antwort folgte natürlich prompt …

(…) Die Banner enthielten keinerlei Beleidigungen oder Diskriminierungen, weshalb wir eine Aufklärung der Vorgänge von Ihrer Seite fordern. Weiters fordern wir Sie auf, in Zukunft freie Meinungsäußerungen im von Ihnen genutzten Stadion zuzulassen, solange diese nicht gegen oben genannte Grundsätze verstoßen. Schließlich ist die Meinungsfreiheit eine äußerst schützenswerte Säule in unserer Staatsform(…) [Offener Brief von Pro Regionalliga Reform 2012 an RB Leipzig, ostfussball.com]

Was RB Leipzig natürlich nicht auf sich sitzen ließ …

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Kritik an organisatorischen Punkten bei der Austragung des DFB Pokalspieles von dem HFC und Union Berlin. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir bei diesem Spiel keinerlei Einfluss in Bezug auf die Organisation und auf den Ablauf hatten, da wir, wie Sie wissen, kein teilnehmender Verein waren. Der Umstand, dass dieses Spiel in der Red Bull Arena ausgetragen wurde steht in diesem Fall nicht mit unserem Verein in Zusammenhang, sondern ist an den HFC zu richten, der austragender Verein war.

Bezüglich Ihrer angeführten Kritikpunkte kann ich Ihnen aus den oben beschriebenen Gründen leider nicht behilflich sein und kann Ihrer Forderung nach Aufklärung nicht dienlich sein. Wir haben uns Ihre Kritik aber zu Herzen genommen und werden dies bei unseren Spielen mit einbeziehen. Sofern es sich um Spiele des RB Leipzig handelt stehen wir absolut hinter Ihrer Ansicht der freien Meinungsäußerung und werden ein derartiges Banner, sofern es bei uns rechtzeitig angemeldet wird, auch ohne Probleme präsentieren lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Eckstein
RB Leipzig
Organisation & Spielbetrieb

(urs.blogsport.de)

Nun fragt man sich als besorgter Fan in diesem Land, was uns Herr Eckstein jetzt zum Spiel HFC gegen Union sagen möchte, da es sich ja ursprünglich um die Regionalliga-Nord-Begegnung von RB Leipzig gegen Türkiyemspor Berlin handelte?

Es geht also sicherlich in die nächste Runde …

[ab]


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13 Antworten to RB Leipzig: Wozu nimmt Herr Eckstein da Stellung?

Hosenhobel

August 26th, 2010 at 09:26

Vielleicht wollte Herr Eckstein darauf hinweisen, dass die entsprechenden Banner nicht angemeldet waren?

Jay

August 26th, 2010 at 09:27

Schon lustig, nich? Aber es ist eigentlich traurig. Denn die Reform ist den RBLern schlicht egal.
Und die Antwort passt ja auch zu der Aussage des Users “ein Leipziger”:
“(…) wer mit der RB-Geschäftsstelle zu tun hat, kann auch bestätigen, dass dort die rechte Hand noch nicht weiß, was die linke tut bzw. alle Mitarbeiter noch nicht angekommen (sprich verunsichert) sind.”

http://ostfussball.com/pro-regionalliga-reform-2012-nicht-bei-rb-leipzig-448/

admin

August 26th, 2010 at 09:28

Vielleicht hat Herr Eckstein auch einfach nicht richtig gelesen?
Ein Banner wurde ja im Vorfeld genehmigt, welches dann doch durch den Sicherheitsdienst kassiert wurde.

Hosenhobel

August 26th, 2010 at 09:42

Ja aber der Grund für das Einrollen des Banners wurde doch genannt:

- Snip -
Nach weiteren 10 Minuten kam der Chef der Ordnungskräfte wieder zu uns, und erklärte das auch das letzte Banner verschwinden müsste, da auf diesem der DFB kritisiert wird. Das Motto “Aufwachen DFB” konnte man an diesem Wochenende in dutzenden Stadion der Republik lesen. Niemand störte sich daran, außer die Verantwortlichen von RBL.
- Snap -

Sorry, aber es hätte auch gereicht, wenn der Chef der Ordnungskräfte gesagt hätte “Banner einrollen, mir passt die Farbe nicht!”

Das ist nunmal leider so. Muss man ja auch nicht gut finden, ist aber leider Realität.

Torture

August 26th, 2010 at 10:10

Fakt ist, dass sich RBL in Ausführung ihres Herrn Eckstein nicht mal die Mühe gemacht hat, den offenen Brief richtig zu lesen.
Wirklich peinliche Angelegenheit!

Hase5

August 26th, 2010 at 16:17

Wieso heißt diese Seite Ostfussball, nennt sie doch gleich Anti-RBL. Wäre ehrlicher.
Ist wirklich irgend jemand der Meinung, ohne Sponsoren lässt sich im Fußball noch was bewegen. Ob einem das gefällt oder nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Bayer Leverkusen oder in Hoffenheim so ein Theater stattgefunden hat. Als Wessi würde ich mir die Hände reiben, wie wir uns selbst demontieren.

Rudi Ass

August 26th, 2010 at 19:55

Was hat deine Aussage jetzt bitte mit dem Thema zu tun? Hier geht es um fehlende Meinungsfreiheit, Demokratie und eine unglaubliche Ignoranz wichtiger Themen des Ostfußballs. Und Bananenrepubliken und Diktaturen sind nicht nur im Osten Deutschlands unerwünscht. Solche Leute können sich hier schnell wieder verpissen!

Hase5

August 26th, 2010 at 20:02

Aha, das sind dann die Leute, die Meinungsfreiheit einfordern.

[om]

August 27th, 2010 at 07:39

@Hase5 – “Wieso heißt diese Seite Ostfussball” … Du siehst die Kategorien? Und kannst auch zusammenhängend lesen? Aha, das sind dann wohl die Leute …

[ab]

August 27th, 2010 at 09:15

Was heißt hier “wie wir uns selbst demontieren”? Und was heißt hier Sponsor?

Ein ausländischer Investor ohne jeglichen Bezug zum Ostfußball kauft sich einen Verein, das Zentralstadion, den Nachwuchs vom FC Sachsen Leipzig, die 2. Mannschaft aus der Provinz und dazu noch die besten Spieler aus der Region, um hier im Osten etwas ganz Tolles “aufzubauen”.

Dann solche Meldungen über Demokratie- und Meinungseinschränkung und Antworten darauf, wo man sofort bemerkt, dass sich nicht im Geringsten mit der Materie von Seiten der Verantwortlichen beschäftigt wurde. Traurig, traurig!

Und Erfolg – keine Spur! RB Salzburg wieder nicht in der CL, Leipzig spielt schon in der Regionalliga Nord wie ein Absteiger und der Konzern macht seit zwei Jahren hohe Einbußen. Alles wegen der Wirtschaftskrise? Schon mal drüber nachgedacht, dass das Getränk Red Bull nicht nur durch die chemischen Inhaltsstoffe immer mehr Nebenwirkungen verursacht? Viel Spaß auch weiterhin mit “einfach nur guten Fußball” sehen …

Jana Hertsch

August 27th, 2010 at 09:45

Werte Anhänger des Rasenballs in Leipzig!
Wartet bitte diese Saison ab, bleibt der Erfolg aus, dann könnt Ihr Euch nächstes Jahr wieder nach einem neuen Verein umschauen. Dann hat sich das Projekt ganz einfach wieder erledigt. Wir drücken schon mal kräftig die Daumen.

Scanner

August 30th, 2010 at 16:26

Vor allem,”Admin”, begibt sich Herr Eckstein nicht auf euer populistisches Niveau herab. Provokationen blitzen an ihm ab. Recht so.

So und nun wird es lustig. Die Reform-Enthusiasten sägen (wie immer) an ihrem eigenen Ast:

http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/541730/artikel_Liga-droht-Amateuren-mit-Kuendigung-aller-Vereinbarungen.html

Ich bin auch für eine Regionalligareform. Meine sähe allerdings ganz anders aus. Die Regionalliga wird aufgelöst – komplett! Es wird eine neue 4. und 5. (Profi)liga eingeführt. Darunter stehen die Verbandsligen. In diese 4. und 5. Liga dürfen alle Vereine (incl. der U23-Mannschaften) rein, die nachweisen können, dass ein 12-Jähriger – egal welcher Herkunft und Hautfarbe – sich dort frei bewegen kann. Egal in welchem Block, mit welcher Kleidung und welcher Fanfahne auch immer dieser Junge dort hineingeht, er muss unverletzt und ohne Phobie wieder aus dem Stadion raus kommen. Alle Vereine, die das garantieren können, dürfen, falls sportlich qualifiziert, an der 4. und 5. Liga teilnehmen.

Neben den Landesverbänden, sollte eine “Traditions”-Liga gegründet werden. Dort können all die Krawallclubs hinein und sich gegenseitig den Garaus machen. Jeder, der solch ein “Traditionsstadion” betritt, muss am Eingang unterschreiben und beweisen, dass er ganz allein für die Kosten seiner sich anschließenden ärzlichen Behandlung aufkommt. Kann er das nicht, darf er nicht rein. Kosten für Polizieeinsätze fallen dann nicht mehr an. Die Sani’s stehen bereit, um nach dem “Spiel” die zahlreich anfallenden Verletzten aufzunehmen, die die Kosten ihrer Behandlung in Vorkasse begleichen können. Das haben sie ja vor dem Spiel bestätigt.
Selbst derartige Gewaltandrohungen der Gäste”Fan’s”, wie am Wochenende in Sandhausen gesehen, gehören dann endlich der Vergangenheit.

Danke fürs Daumendrücken, Jana H. Wer zuletzt lacht …

admin

August 30th, 2010 at 17:18

“Abblitzen” – Ist das jetzt deine Definition für offensichtliche Sehschwäche des Herrn Eckstein, offene Briefe richtig zu lesen?

Und jetzt kommst Du schon wieder mit dem Totschlagargument und wirfst uns Populismus vor?

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