RasenBallsport Leipzig: Am Cottaweg bewegt sich was
April 1, 2011 | In: RB Leipzig, Regionalliga Nord, Stadion-Infos
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Klammheimlich wurde diese Woche mit den Erdarbeiten für das zukünftige Trainingszentrum von RasenBallsport Leipzig (ostfussball.com berichtete wiederholt) am Leipziger Cottaweg begonnen. Grund genug für uns, auch einmal auf der Baustelle mit dem heimlichen Namen “Projekt Größenwahn” vorbei zu schauen.
Schon bei der Anfahrt über die Bundesstraße 95 wird dem Leipziger Besucher sehr schnell klar, dass man es hier mit einer umweltbewussten deutschen Stadt zu tun hat. Seit Anfang des Jahres darf sich nämlich die sächsische Metropole nun auch Umweltzone nennen. Was im Prinzip nichts anderes bedeutet, als dass wir für diese nichtssagende grüne Plakette an unserem Dienstwagen, 6,50 Euro Eintrittsgeld bezahlen müssen – so einfach kann Umweltschutz sein.
Doch wer glaubt, hier ist man nur zahlendes Mitglied als Gast, wird schon in der ersten Kurve nach dem Ortseingangsschild von so viel Umweltbewusstsein förmlich erschlagen. Denn die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf der geteilten Schnellstraße wurde eigens für die überfliegenden Fledermäuse (Hufeisennasen) eingerichtet, damit sie nicht belästigt werden – Hut ab bei solcher Fürsorge für die kleinen Tierchen. Vielleicht liegt es aber auch am Zustand der Straße, welche stellenweise aufgrund der vielen Löcher und der unfreiwilligen Slalomstrecke, einfach kaum schneller zu befahren ist. Hat man etwa kein Geld mehr für den Straßenbau, weil der wichtige City-Tunnel eine Milliarde an Kosten verursacht hat?
Endlich am Cottaweg angekommen, werden wir bereits bei der Einfahrt auf das Gelände darauf hingewiesen, dass wir uns jetzt in einem Naturschutzgebiet – besser noch Naturdenkmal – befinden. Die beiden traurigen Eulenaugen auf dem Schild schauen uns bedächtig an, als wüssten sie schon, was uns hier gleich erwartet …
Schon in der Grundschule bekommen die ABC-Schützen gelehrt, welche Verhaltensregeln in einem so genannten Naturschutzgebiet an den Tag gelegt werden müssen. Das heißt im Klartext, in einem Naturschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung oder zu einer erheblichen oder nachhaltigen Störung führen können.
An der Baustelle von Europas größtem zukünftigen Trainingszentrum – und das in der 4. Liga, auf einer Fläche von 92.000 Quadratmetern – werden sechs Großfeldplätze gebaut, vier als Naturrasen- und zwei weitere Spielfelder als Kunstrasenplätze. Angekommen, müssen wir feststellen, dass das Versprechen, regionale Unternehmen am Bau zu beteiligen scheinbar nur ein Versprecher gewesen sein muss. Den Zuschlag hat nun die Firma Heiler aus Bielefeld in NRW bekommen.
Über das Internet haben wir erfahren, dass der österreichische Getränkeabfüller Red Bull seit gestern sogar eine Livecam am Cottaweg installiert hat. In zirka acht Meter Höhe sehen wir die Webcam über unseren Köpfen auf die Bagger, Walzen und sonstigen Baumaschinen gerichet. Wir finden das wirklich sehr spannend, ähnlich wie das Schäfchen zählen vor dem Einschlafen.
Natürlich wollen wir auch wissen, was die Bagger da alles so aus der Erde holen und begeben uns weiter ins abgesperrte Gelände. Zuletzt wurde bekannt, dass der Boden im Leipziger Naturschutzgebiet eigentlich restlos verseucht sei. Der Vorsitzende des NABU Leipzig hat dazu an die L-IZ geschrieben, wobei er verdeutlichte, dass der Bau des Trainingszentrums eher eine Chance für ein Gelände ist, das “zu 90 Prozent aus versiegelter Fläche und zu 10 Prozent aus jungem Wald, der stark durch zuviel Nährstoffe und Gerümpel belastet ist”, besteht. Zuvor hatte man monatelang für den Erhalt des Auwaldes gekämpft. Der besorgte Leser fragt sich sicherlich jetzt verwundert, was ist hier eigentlich los?
Etwas weiter hinten haben die Baumaschinen bereits etwas Muttererde abgetragen. Ehrlich gesagt möchte man nicht wirklich wissen, was hier an Altlasten alles vergraben wurde, doch ein paar prähistorische Metallteile aus längst vergangenen Tagen haben die Arbeiter an einer Stelle zusammen getragen. Das dort freigelegte Erdreich ähnelt tatsächlich einer Mülldeponie mit Gerümpel und undefinierbarem Abfall aller Art.
Ab 2012 beginnt der zweite Bauabschnitt – für zwei Spielfelder, Trainingsgebäude, Jugendinternat, Betriebsgebäude, kleine Tribüne für 1.000 Zuschauer, Anlage für spezielles Torwarttraining, 80-Meter-Tartan-Strecke, Trainingshügel – dem zuvor eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorausgeht. Fällt diese negativ aus, müsste sich Red Bull nach einem neuen Standort für das Projekt umschauen. Wird aber natürlich nicht passieren, denn umweltverträglich scheint hier schon vor Beginn der Arbeiten rein nichts gewesen zu sein.
Und während Oberbürgermeister Jung weiter lauthals von einem “Geschenk an die Stadt” spricht, kommen zusätzliche Kosten in Höhe von zirka 350.000 Euro auf die Steuerzahler zu, die unter anderem zur Errichtung neuer Parkplätze für die Kleinmesse verwendet werden sollen. Zusätzliche Kosten könnten für die Beseitigungen von gefährlichem Abfall entstehen, welcher nach einem Gutachten auf dem Gelände abgelagert ist. Über die Höhe dieser zusätzlichen Kosten darf nun gerne weiter spekuliert werden …
[ab]
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34 Antworten to RasenBallsport Leipzig: Am Cottaweg bewegt sich was
Bestimmer
April 1st, 2011 at 14:08
… darf ich fragen, aus welcher Stadt Sie angereist sind?
Tritonius
April 1st, 2011 at 14:45
Sehr schade, wie man so dilettantisch versucht Politik gegen das Projekt RB Leipzig zu machen. Anstatt immer nur das Negative zu suchen, sollte speziell der Autor dieses Berichts mal versuchen, die Augen auf zu machen … denn die potentiellen Einnahmen für die Stadt Leipzig werden hier ganz vernachlässigt. Denn überleg mal, wie die Fußballwelt in Leipzig ohne RB aussehen würde … Super Stadion, super Infrastruktur, geile Stadt und ewig 5. Liga … Chapeau
[ab]
April 1st, 2011 at 14:56
So wie jetzt, wird es auch im nächsten Jahr mit dem neuen Trainingszentrum aussehen, da man von einem Aufstieg in die 3. Liga meilenweit entfernt ist. Da hat sich auch mit dem neuen Verein, trotz riesigem Millionenetat, rein gar nichts in Leipzig geändert.
Wie geschrieben, auf der B 95 aus Richtung Süden …
admin
April 1st, 2011 at 15:16
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf folgendes Thema –
“Und das alles soll für einen Verein geschehen, der vorerst noch nicht mal in der vierten Liga eine gute Figur macht. Es ist also nicht auszuschließen, dass in Leipzig Ähnliches passieren wird wie in Hoffenheim, wo mit viel, viel Geld eine Bundesligamannschaft aus dem Boden gestampft wurde, der Mäzen der Mannschaft jetzt aber angekündigt hat, sein finanzielles Engagement zu beenden. Eine solche Situation wäre für das ohnehin finanziell angeschlagene Leipzig ein katastrophales Fiasko und ein weiteres Beispiel für Verschwendung von Steuermitteln. Wir erwarten daher vom Stadtrat, die Dinge realistisch zu sehen, Verantwortung wahrzunehmen und dem vorgeschlagenen Vertragswerk die Zustimmung zu verweigern.”
-> http://ostfussball.com/fundstueck-des-tages-142-red-bull-und-allerlei-leipziger-vertraege-724/
Bestimmer
April 1st, 2011 at 15:24
… also vom Tabellenführer
… na, dann verstehe ich auch die eine oder andere Spitze …
Ur-Leipziger
April 1st, 2011 at 16:11
Was für potentielle Einnahmen bitte? Oder meinst du den Lohn, den die Leipziger dort auf der Baustelle bekommen als Arbeiter? Ach nein, ich vergaß, macht ja eine Firma aus Bielefeld …
Na jedenfalls würde LE besser dastehen. Fahr mal durch Deutschland, man bekommt nur blöde Sprüche als Leipziger zu diesem Kunstprodukt.
Karlheinz
April 1st, 2011 at 16:21
4te Liga ist immerhin schon mal besser als 5te und man muss mal die Kirche im Dorf lassen, nach dem Aufstieg jetzt auf Platz 4, damit steigt man zwar nicht gleich wieder auf, aber nur weil die Erwartungen dramatisch hochgeschraubt wurden, ist das ja von Red Bull kein schlechtes Ergebnis. Der Aufstieg in Liga 3 wird früher oder später kommen!
Ur-Leipziger
April 1st, 2011 at 16:30
Ja ne, is klar, fährst nicht viel durch Deutschland, oder?
Da sind wir Leipziger die Lachnummer.
Beschäftigst Du Dich eigentlich auch mit dem Thema? Denn würdest Du wissen, dass sich die Firmenzentrale selbst diese Ziele gesteckt hat, man möchte auch mal so langsam in die Gewinnzone …
[om]
April 1st, 2011 at 17:07
Quasi auch nur noch mal so zur Erinnerung -
(…) Die EU-Kommission, die über solche Bauten zu informieren wäre, kennt den Vorgang bisher nicht (…) Der NABU Sachsen hält die Planskizzen für ein Täuschungsmanöver. Die eingezeichnete Fläche für Parkplätze sei zu klein, ebenso der Abschnitt für Gebäude wie Internat, Indoor-Halle, Restaurant und Shop:
“Ich geh mal davon aus, dass man da wirklich entweder ein halbes Hochhaus stehen hat auf einmal oder aber das Ganze doch noch in die Breite geht, und dann hat man natürlich die entsprechende Flächeninanspruchnahme, die zusätzliche. Und aufgrund dessen, was in diesem Erbbaurechtsvertrag drinsteht, kann die Stadt es entweder genehmigen oder eben viel Geld bezahlen.”
Der Erbbaurechtsvertrag ist Teil des Deals, den der Stadtrat noch absegnen muss. Er reduziert die Möglichkeit, den Bau zu stoppen, auf ein Minimum. Red Bull wird ein Anspruch auf weitere Flächen garantiert. Philipp Steuer:
“Zum zweiten aber, und da wird’s noch viel heikler, möchte man dem Investor ein regelmäßiges Rücktrittsrecht zugestehen. Das heißt, erstmals nach zehn Jahren kann Rasenball Leipzig sagen: Wir wollen da jetzt kein Geld mehr reinstecken, also gehen wir einfach. Damit nicht genug, würde in dem Fall die Stadt Leipzig den Investor auch noch entschädigen müssen für Investitionen, die er bereits getätigt hat.”
Nach dem Vertragsentwurf muss Red Bull nicht einmal die üblichen Sicherheiten hinterlegen. Auch das zeugt von Leipzigs blindem Vertrauen in Größe. Analysten bewerten den Umstand, dass der Konzern inzwischen mehr für Marketing inklusive Sport ausgibt als für die Herstellung seiner Getränke, als durchaus riskant (…)
-> http://ostfussball.com/fundstueck-des-tages-138-red-bull-und-leipziger-vertrauen-705/
Dr. Mabuse
April 1st, 2011 at 19:34
Durch das Engagement von Red Bull in Leipzig bekommen wir Leipziger in der ganzen Republik schlechte Puplicity. Ich finde, der Name Leipzig sollte schnellstens aus dem Vereinsnamen herausgelöst werden, um weiteren Imageschaden für unsere Stadt abzuwenden. Das ist für uns Leipziger Bürger ein unerträglicher Missstand.
Verschwindet endlich aus unserer Stadt!
Tritonius
April 2nd, 2011 at 12:56
@Ur-Leipziger: … Nur mal kurz zu den potentiellen Einnahmen …. Wenn RB in den kommenden 5-6 Jahren 1. Liga spielt (wovon jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch ausgeht), dann fließt nicht nur Geld in die Tourismus-Branche, sondern auch in den Einzelhandel, die Gastronomie etc.
@Dr. Mause: … Ich weiß ja nicht, von welchem absurden Planeten du kommst, aber du sprichst für die deutliche Minderheit in Leipzig. Also bitte zieh nicht die Leipziger Bürger mit in deinen Kommentar.
VFB und Sachsen Leipzig werden in den nächsten 10 Jahren nicht den Hauch einer Chance haben, erstklassigen Fußball zu spielen. Das ist leider die Realität.
Ich werd mir jetzt jedenfalls keine schwachsinnigen Kommentare mehr reinziehen, sondern mich auf den zukünftigen Profifußball freuen.
Leipzig Nord
April 2nd, 2011 at 13:25
Das stimmt, man schämt sich für seine eigene Stadt, wenn Vereine wie Union und Kassel nicht mit uns spielen möchten. RB Leipzig ist in ganz Deutschland und auch in Österreich verhasst und jetzt wird auch noch der Name Leipzig damit befleckt. Das ist ein schlimmer Zustand. Gemeinsam gegen Red Bull!
Trauriger Red Bull Fan
April 2nd, 2011 at 13:55
Es schmerzt, so etwas zu lesen.
Dabei wollen doch die Leute von Red Bull nur der Stadt helfen, Arbeitsplätze schaffen und für gute Laune in der Bundesliga sorgen.
Ur-Leipziger
April 2nd, 2011 at 14:12
Immer diese hohlen Phrasen … Fakten bitte …
Du weisst schon, dass LE eine Messestadt ist, dementsprechend ist dort kein Wachstum (mehr Hotels z.B.) zu rechnen, da Kapazität (auch für Spitzenbelastungen) vorhanden …
Zwotens ist denn auch die Frage, wer guckt sich als Auswärtiger diese Dosentruppe an (Vergleich die Zuschauerzahlen von RB Salzburg im Uefa-Cup, war ja nun auch lächerlich …)
Hmm, stockt ja schon in der 4. Liga …
Und die Ausgaben stehen noch in keinem Verhältnis zu den Einnahmen, geschweige denn dem Imageschaden für die Marke Red Bull …
@Trinitus – sorry, aber alles nur leeres Gewäsch …
Am besten war der mit dem Einzelhandel, so nach dem Motto, ich gucke Rasenball und dann fahre ich noch in die LE-City und kauf mir nen Plasma-TV oder ne Cordhose …
Ihr Konsumkids seid schon echt niedlich, nur leider sehr naiv …
Rapante
April 3rd, 2011 at 10:20
@RB-Eventis:
Also, das coolere Guerilla-Marketing hat schon mal zweifelsohne die Anti-RB-Fraktion …
Guckst du -> http://www.youtube.com/watch?v=QW8cAM-XEm8
Tritonius
April 4th, 2011 at 10:54
@Ur-Leipziger -
Sorry … aber bei soviel Dummheit was aus deinem Munde kommt wird einem ja übel.
Zu deiner genielen Blitzidee zum Thema Hotelauslastung …. du hast zwar ganz fein in der Schule aufgepasst, dass Leipzig eine Messestadt ist … dafür bekommst du sicherlich nen Bienchen … aber deswegen heißt das nicht gleich im Umkehrschluss, dass alle Hotels ständig ausgelastet sind. Die glorreichen Messezeiten sehen nämlich nicht so aus, dass ständig Messehits wie die Buchmesse laufen.
Zu deinem Zwotensv… wir leben hier aber in Deutschland und nicht in Österreich, weshalb die Popularität von Fußball eventuell eine andere ist. Denk mal darüber nach … aber auch in Hoffenheim gibts ausverkaufte Spiele (soll vorkommen, man glaubt es kaum …)
Das RB in der 4. Liga spielt und aktuell nicht aufsteigt ist ein Fakt, da geb ich dir Recht. Jedoch redet RB in keinster Weise davon, dass ein Durchmarsch problemlos jedes Jahr vollzogen wird. Das “leere Gewäsch” ist wohl eher dein beschriebender “Imageschaden”. Woran machst du dass denn fest? Hast dich wohl mit deinen Kumpels getroffen und ihr wart euch einig …. klar.
Und das Thema Einzelhandel ist eben nicht nur der Saturn mit der Glotze … Wenn Fans anreisen, soll es durchaus vorkommen, dass die ganze Family mitkommt und eventuell übers WE in LE bleibt. Und in Leipzigs Innenstadt gibts zum Glück mehr als nen Plasma zu kaufen.
Oh Mann, deinem hohlem Gelaber zuzuhören ist echt ne Belustigung. Respekt!
Jigsaw
April 4th, 2011 at 11:14
Alles reine Spekulation mit dem Boom.
Was ist, wenn über Nacht der Gönner wieder aus Leipzig verschwindet weil nix geht? Es geht ja auch nix!
Rapante
April 4th, 2011 at 15:51
@ Trinitus…
Warum immer gleich beleidigend werden,wenn man keine Argumente hat…
Ähm,.sorry aber das genau meinte ich,das sie nicht genug ausgelastet sind,da kann man die 1000 Eventis locker unterbringen,ohne das neue Jobs enstehen (Thema Grenzprodukt der Arbeit usw.)
Aber die 1000 Eventis kommen eh in max 5Jahren falls man mal Bundesliga spielt…
Genau meine Meinung,denn hier sind solche Konstrukte wie Rasenball verpöhnt,und verhasst….
Aha man kann Rasenball mit Hoffenheim vergleichen?
Ist Dosen-Mati ein Leipziger? Wäre mir neu,denn im Gegensatz zu Hopp der nur seine Region oder Dorfverein mal Bundesliga sehen wollte,was nebenbei 235 MIos.kostete,möchte Dosen-Mati Profit mit euch Eventis machen wo nebenbei die erzielten Gewinne nach Österreich fließen und wir Leipziger dürfen die Kosten tragen…
Nochmal die paar kröten wiegen in keinem Fall die Kosten auf,deshalb vernachlssigbar…
Wieviel Auswärtige mit Hotelübernachtungen kommen denn diese Saison zusammen?
Tritonius
April 4th, 2011 at 16:26
Also das RB aus Leipzig klamm heimlich wieder verschwindet wäre zwar theoretisch möglich…. praktisch glaub ich daran aber nicht. Schau dir doch mal das langfristige Engagement von RB in der Formel 1 an… die haben einen sehr langen Atem und haben von vornherein gesagt, dass es nicht mit einem Durchmarsch funktionieren würde. Also am Sonntag waren zumindest 4000 Besucher im Stadion… ich find das für Leipzig einfach Klasse!
Jay
April 4th, 2011 at 21:28
Und was hat Hoffenheim mit all den Ösi-Konzern-Marketing-Teams around the world und speziell mit der “Filiale Leipzig” gemeinsam? Nichts. Es dient lediglich als Vorlage. Eher kann man RBL mit Rot-Weiß Ahlen vergleichen. Die hießen mal “Leichtathletik-Rasensport Ahlen” benannt nach dem Unternehmen LR International. Und die spielen heute mit Insolvenzverfahren in der 3.Liga gegen den Abstieg.
Uns selbst wenn RBL (Gott behüte) vor vollem Haus spielen sollte, stellt sich immernoch die Frage, welche Art von Zuschauer dann dort sitzt. Dem Fußball und der Faszination “Erlebnis Stadion” wird das nicht gut tun.
Tritonius
April 4th, 2011 at 21:46
Ich will hier keinen bekehren und bin mir durchaus bewusst, dass ich hier auf alleiniger Flur schreibe, da dies sicher kein Pro RB Forum ist.
Ich bin weder RB Fan noch Sachsen oder VFB Hasser… lediglich realistisch und lebe nicht in der Vergangenheit. Macht doch endlich die Augen auf…. man kann sich dafür entscheiden ständig alles schlecht zu machen und zu jammern oder auch mal Chancen zu sehen. Und RB sehe ich für Leipzig und die sportliche Infrastruktur als eindeutigen Vorteil.
Außerdem nur mal so nebenbei…. alles schlecht reden ist recht easy…. versetzt euch doch bitte mal in die Lage ohne RB…. wo würde Leipzig im Fußball stehen? 5. Liga…. eventuell auch mal 4. Liga…. aber es sind einfach nicht die finanziellen Mittel da, die man braucht um in den Profifußball vorzudringen.
Das RB sicher kein Vorzeigemodell ist, davon bin ich überzeugt… aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen. Und dafür ist RB ne Chance für LE.
Jay
April 4th, 2011 at 21:55
@Tritonius
Wenn du sagst, “RB ist gut für Leipzig” dann ist deine Konsequenz daraus, dass solche Konzepte für den Fußball im Allgemeinen (in Deutschland) gut sind. Und da bin ICH Realist. Nämlich, dass dem NICHT so ist!
Schaut man in die Vereine der oberen Ligen, dann ließt man doch immer öfter von “Der neuen Macht der Fans”. (Sport-Bild, 11 freunde usw…) RB und sein absolutistisches Konzept ist da absolut gegenläufig.
Tritonius
April 4th, 2011 at 22:13
@Jay
RB baut gerade eines der größten und modernsten Traningszentren Europas. Erzähl mir nicht, dass das nicht förderlich ist. Ich habe größten Respekt vor Vereinen, die mit Tradition über Jahre hinweg groß geworden sind.. aber du kannst nicht wirklich behaupten, dass ein neues Trainingszentrum schlecht für den Fußball ist.
Außerdem Thema Fans… mag sein, dass es im Moment wenige sind… aber in ein paar Jahren ist das anders. Und man sollte wohl nicht zwischen “guten” und “schlechten” Fans unterscheiden. Unbestritten haben die beiden anderen Clubs in LE eine längere Tradition… aber darum gehts hier nicht.
Becks_159
April 5th, 2011 at 09:16
“Der neuen Macht der Fans” PFFFFFFF neue macht das ich nicht lache wenn sich in münchen ein Paar Ultras über den Uli aufregen denkst du deswegen ändern die Bayern bosse ihr transferpolitik das ich nicht lache ich sag dir was den Fussball kaput macht Ultras sind der untergang des Fussballs weil sie denken sie wären der mittelpunkt der Welt dem ist aber nicht so und mit solchen holen aktionen wie Fanboykott( Fc Sachen) Bierbescher werfen oder Phyroshows all das sind sachen die eure Traditionsvereine kaputt macht aber ihr meckert lieber auf RB als euch mal an die eigene Nase zu fassen einfach nur lächerlich und @Tritonius du bist hier ganz sicher nicht allein auf weiter flur nur werden hier RB wohlgesonnene Kommentare gelöscht
Ur-Leipziger
April 5th, 2011 at 09:44
Theoretisch sogar sehr möglich! Man sollte Bedenken das bei Rasenball der Profit im Vordergrund steht,
Wenn also die Kosten zu keinem Verhältnis mit den Ausgaben stehen,sind se klammheimlich weg (Siehe Ausstiegsklausel RB zu Lasten der Stadt)
Auch darf der Imageschaden nicht vergessen der durch Rasenball auf die Marke Red Bull einbricht. Man bedenke bloß mal,das sich eine Ultrabewegung bildet( angeblich passiert es schon),warum sollte Rasenball davor gefeiht sein?
Das ist ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen denn dort spielt Technik eine große Rolle die man bekanntlich mit viel Geld sich kaufen kann…
Guckst du dir die Spieler an von Rasenball auch sehr viele höherklassige Spieler aber reißen nix trotz Mios…
Also kein guter Vergleich…
vierlleicht wäre der Vergleich mit Ösi Airrace besser,das hat man schnell klammheimlich eingestellt
Bei einem Einzugsgebiet von 500.000 macht das Sage und Schreibe 0.8 % von Leipzigern die das sehen wollen…
Irgendwie sieht Akzeptanz anders aus…
Ur-Leipziger
April 5th, 2011 at 09:52
Oha eine neues Totschlagsargument? Jetzt sind wir alle Wutbürger oder die “DAGEGEN Fraktion”?
Wenn ich das schon höre”mal die Chance zu sehen”
DIESE CHANCE ZERSTÖRT DEN FUSSBALL SO WIE WIR IHN KENNEN UND LIEBEN…
Hast du darauf Bock im Stadion die Schnauze halten zu müssen(Schmähgesänge auf den Rängen oder Choreo) nur weil der Inhaber des Vereins kein Negativimage auf sein Produkt (Energiedrinks) möchte?
Aber schlecht für unsere Stadtkasse? Wer sollte es denn Nutzen wenn Dosen-Mati sein Geld wieder rauszieht und die Stadt ihn auszahlt?
Wieder eine Investitionsruine mehr in Ostdeutschland….
admin
April 5th, 2011 at 11:37
Es sind mittlerweile 128 Bayern Fanclubs die gegen Hoeneß den Aufstand testen: http://www.clubnr12.org/
Dies wiederlegt eindrucksvoll die Aussagen in der Boulevardpresse, es handle sich hier nur um eine kleine Gruppe von Ultras. Eine Spaltung der Fangruppen kann auch nicht erkannt werden. Ist aber ein anderes Thema…
Tritonius
April 5th, 2011 at 11:38
@Ur-Leipziger -
Wir sprechen uns in 2 Jahren …..
Es hat leider keinen Sinn mit dir an dieser Stelle weiter zu posten. Schade.
Jay
April 5th, 2011 at 11:46
So So.
Nur mal so: Neue Schulen zu bauen ist auch sehr förderlich. Man rüstet die Schulen mit der neusten Technik aus. Santäre Anlagern, Sporthalle - alles vom feinsten für die Kids.
Doch was wäre, wenn Scientology eine solche Schule baut…
Nochmal: Nicht alles was auf den ersten Blick toll ist, stellt sich auch so dar. Denkt mal drüber nach…
hier hab ich ähnliche Gedanken geäußert:
http://ostfussball.com/fc-sachsen-leipzig-ergebnisse-des-fanforums-734/
Das ganze erinnert mich an die Jugendorganisationen in der DDR.
(Achtung Ironie) War doch „schön“ früher: Pioniernachmittage, Wandertage, Sportfeste, Museumsbesuche etc. – die Kinder waren beschäftigt, ganz im Sinne des staatlichen „großes Ziels“: Der sozialistische Mensch. Wer nicht dabei war hatte eben Nachteile oder wurde sogar ausgegrenzt.
Heute sollen die Kids für die Marketingziele, die Dosen-Umsatzerhöhung und Rendite eines Getränkekonzerns Tore schießen, sie genießen die Vorteile der Dosen-Fußball-Infrastruktur und außerdem „formt“ man zukünftige Konsumenten und Konzern-Anhänger.
FRITZass
April 6th, 2011 at 08:26
“wo würde Leipzig im Fußball stehen? 5. Liga…. eventuell auch mal 4. Liga”
Ich verstehe deinen Standpunkt durchaus. Allerdings stellt sich die Frage, wieso es kleinere Städte wie Cottbus oder Aue gepackt haben, sich bis in die erste bzw. zweite Liga zu spielen, und warum das den beiden alteingesessenen Leipziger Vereinen plötzlich nicht mehr zugetraut wird. Der VfB war ja schon mal ganz oben. Warum sollte es in ein paar Jahren nicht wieder einer von beiden schaffen? Die RB-Befürworter kommen mir einfach wie faule Touristen vor, die sich lieber im PS-starken Motorboot an die andere Seite des Sees schippern lassen wollen, anstatt kräftig anzupacken und diesselbe Strecke mit Mut, Ausdauer und Muskelkraft im Ruderboot bewältigen zu wollen.
Carry
April 11th, 2011 at 18:28
Hat dieser “ab” den Leitartikel verfasst? Würde zu ihm passen.
Nur zur Erinnerung @[ab] – mir dünkt, du hast die Fahrt über die B95 vergessen. Gerade die Strecke mit Tempolimmit 50 ist das sanierte Teilstück. Kein Schlagloch, nur eine sanfte langezogene Kurve. Die 50 steht tatsächlich nur für die Fledermäuse.
Ansonsten ist es wirklich lustig, wie lange manche an ihren Dogmen festhalten. Längst ist alles aufgeklärt, gibt es kein einziges Argument mehr gegen das Trainingszentrum. Aber hier argumentiert man immer noch mit dem Unwissen vom August 2010. Wobei selbst das Wort “argumentieren” unpassend ist.
Osthusten bleibt eben Osthusten – sich also treu
[ab]
April 11th, 2011 at 19:48
Du hast recht, der Slalomlauf beginnt tatsächlich erst nach der Freigabe des Tempolimits für die kleinen Tierchen.
Deshalb schaue ich mir das auch ganz gerne selber vor Ort an, und siehe da – Müll, Gerümpel und ein Schrottplatz inmitten eines Naturdenkmals in der Leipziger Umweltzone. (siehe Fotos April 2011)
Und nun wieder husch ab in dein RB-Forum und von der Champions League und Bundesliga träumen.
Mops
April 28th, 2011 at 14:48
Nur mal so am Thema vorbei:
Das Tempolimit auf der B2/95 ist nicht wegen der Hufeisennase (das war ne andere “Traditionsfussball”-Stadt in Sachsen, die nach Bürgerentscheid ne Brücke bauen musste und dadurch den Weltkulturerbe-Status verlor), hier ist es wegen dem Grauen Langohr, dem Mausohr und der Mopsfledermaus. Desweiteren ist gerade an dieser Stelle die Straße schlaglochfrei, weil gerade frisch renoviert (weswegen auch die zuvor vohandene Mopsfledermaus-Schutzmauer entfernt wurde).
Aber wozu Recherche, wenn es doch um ein viel größeres Ziel geht. Und nun wieder husch ab in die bewährten Hass-Muster dieser Seite.
admin
April 28th, 2011 at 14:52
(…) Du hast recht, der Slalomlauf beginnt tatsächlich erst nach der Freigabe des Tempolimits für die kleinen Tierchen. (…)
Quelle: # direkt über dir
Lesen ist nicht gerade so die Stärke
Trotzdem danke für die Aufklärung mit der Mopsfledermaus. Die Stadt Leipzig tut was für ihre Umweltzone und ihre Naturschutzdenkmäler! Werden solche Mopsfledermaus-Schutzwände auch um das neue Trainingszentrum mitten im Naturschutzgebiet gebaut?