Ostdeutsche Public Viewing gesichert
Mai 11, 2010 | In: Fußballfans, Nationalmannschaft
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Nach dem langen Hick-Hack um die Genehmigung durch die FIFA gibt es nun endlich eine Einigung. Der Weltverband FIFA genehmigte nach heftigem Streit auch Anträge für kommerzielles “public viewing”. Zuvor hatte die FIFA jegliches nichtlizenziertes Public Viewing kurzerhand untersagt. Dabei berief sich der Weltverband in nicht nachzuvollziehender Art und Weise auf den Urheberrechtsschutz, eine Leinwand im Biergarten oder auf dem Dorfplatz sei ohne die explizite Genehmigung der FIFA nicht möglich. Betroffen wären somit auch alle Veranstaltungen anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zwischen Ostsee und Erzgebirge gewesen.

Foto: photobucket.com
Dabei steht momentan die Stimmung rund um die deutsche Nationalmannschaft unter der Führung von Mannschaftskapitän Michael Ballack auf einem historischen Tiefpunkt in der Region Ostdeutschland. Niemals seit der Wende vor gut 20 Jahren bestand ein größeres Desinteresse an einem internationalen Turnier und der deutschen Nationalmannschaft. Das wirft natürlich einige Fragen auf: [...] Durch ständig steigenden Kommerz, angeheizt durch DFB und DFL sowie die Integration von immer mehr ausländischen Spielern fehlt zunehmend eine gewisse Identität mit dem deutschen Team. Kein Wunder also, wenn kaum Karten für die WM in Südafrika in Deutschland bestellt werden. Die Antworten auf die Fragen des Warum sind immer die gleichen – zu weit, zu gefährlich und natürlich die bereits genannten Probleme. Da werden auch mal schnell die eigenen Leute in den heimischen Stadien ausgepfiffen [...] (ostfussball.com berichtete).
Dabei ist es fraglich, ob die Public Viewing diesen Sommer überhaupt von den ostdeutschen Fußballanhängern angenommen werden. Denn, wenn neben der allgemeinen WM-Depression auch noch der Sommer wegen Kälte und Regen hierzulande ins Wasser fällt, könnte das Geschäft ebenso schnell den Bach runter gehen, wie die derzeitigen Versuche, mit bedrucktem Toilettenpapier oder restlos verblödeten schwarz-rot-goldenen Autobikinis Geld an der Fußball-WM verdienen zu wollen. [ab]
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