Lok Leipzig: Wann tritt Kubald zurück?

Dezember 1, 2010 | In: 1. FC Lok Leipzig, Fußballfans, Oberliga NOFV-Süd, RB Leipzig, Spieler-Infos, Ultras


.
Ladbrokees.com - Nr. 1 bei Fussballwetten!
50 Euro kostenlose Wette!
ladbrokes.com >>>

Bisher wollte Steffen Kubald seinen Platz noch nicht freiwillig beim Traditionsverein 1. FC Lok Leipzig räumen. Doch der Druck auf den Vereinsvorsitzenden wächst mit jedem weiteren Tag in seinem (noch) Amt. Sollte er nicht freiwillig seinen Hut nehmen, wird er wohl in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung schon bald seinen Rauswurf akzeptieren müssen.

Grund für die große Aufregung beim blau-gelben Leipziger Verein ist die angestrebte Kooperation mit dem unbeliebten Reagenzglas-Verein RasenBallsport Leipzig des österreichischen Red-Bull-Konzerns, welche nun das volle Fass endgültig zum Überlaufen brachte. Steffen Kubald kündigte uno persono an, dass der 1. FC Lok Leipzig mit dem Projekt RasenBallsport zukünftig gemeinsame Wege bei der Nachwuchsarbeit gehen wird (ostfussball.com berichtete).

Foto: focus.de

Faksimile: focus.de

Die Entrüstung über eine derartige Entscheidung glich einem Erdbeben der höchsten Richterskala – unfassbar nicht nur für die Lok-Anhänger. Nur einen Tag nach Bekanntwerden trat der Stadionsprecher der 1. Herrenmannschaft des FCL zurück (ostfussball.com berichtete ebenfalls). Gestern ist auch noch Peter Milkau, Teammanager und kooptiertes Vorstandsmitglied des 1. FC Lok, von seinen Ehrenämtern beim Fußball-Oberligisten zurückgetreten. Im offiziellem Forum des Vereins herrscht seit Kubalds Alleingang große Aufregung. Bei einer Umfrage “Sollte sich Steffen Kubald zurückziehen?” stimmten 76 Prozent aller Befragten mit Ja! Ähnlich hoch wird sicherlich auch eine Abstimmung zur AOMV für seine Abwahl ausfallen.

Mittlerweile wurden auch die Eckpunkte des Deals bekannt. Laut der Bild-Zeitung bekommt Lok Leipzig die nächsten drei Jahre jährlich 10.000 Euro. Im Gegenzug hat RasenBallsport Leipzig vollen Zugriff auf den Lok-Nachwuchs – sicherlich nur ein Treppenwitz, denn solche Summen zahlt RasenBallsport Leipzig bekanntlich aus der Portokasse. Für die alte Leipziger Lokomotive sind solche Discount-Verträge allerdings nicht mehr, als ein vorgezogener Winterschlussverkauf. Deshalb sollten diese, wie auch immer zustande gekommenen, Verträge auch auf schnellstem Wege rückgängig gemacht werden. Trotz aller Verdienste für den Verein seit 2003, die Tage des Herrn Kubald sind wohl sicherlich gezählt.

[ab]


.


20 Antworten to Lok Leipzig: Wann tritt Kubald zurück?

hans-georg

Dezember 1st, 2010 at 12:06

so ein populistischer dreck!

inhaltlich völlig unstimmig. man sollte steffen danken, dass er unseren fcl endlich in andere fahrwasser bewegt!
wir sollten endlich alle mal die augen öffnen, wenn wir nicht bald die nächste insolvenz hier haben wollen.
wer außer steffen und katrin soll es denn machen? wer hat denn das nötige know-how. die leute mit einem iq eines toastbrots wie der herr stadiosprecher oder andere forenschmierfinke sicherlich nicht. dann gehts bald wieder in der kreisklasse los.

sehr sehr armseelig!

[ab]

Dezember 1st, 2010 at 12:24

Man sollte einfach die AOMV abwarten und dann die weiteren Schritte später kommentieren. All die ” Toastbrots und Forenschmierfinke ” gehören nunmal zum Verein und werden bei der Abstimmung, solange sie auch Mitglieder sind, sicherlich zum Votum beitragen.

MP

Dezember 1st, 2010 at 12:45

hans-georg, schließe mich deiner meinung zu 100 % an! noch einen weiteren “neuanfang” wird LOK nicht gut tun. die sollten mittelfristig das potenzial haben, in höheren ligen aufzusteigen…….. stattdessen ergötzt man sich bei fans und einigen verantwortlichen in großen fußball-weisheiten *lächerlich*
und ganz ehrlich: kubald ist ein guter typ!

Chris

Dezember 1st, 2010 at 12:50

@hans georg -
wenn man keine ahnung hat was im hintergrund vor sich geht einfach mal füße still halten. es gibt eine alternative und die wird sich bald zu erkennen geben. also trink fein dein tee und genieß den winter und pack deine panikmache ein.
Liebe Grüße

admin

Dezember 1st, 2010 at 13:32

hans-georg: so ein populistischer dreck!inhaltlich völlig unstimmig. man sollte steffen danken, dass er unseren fcl endlich in andere fahrwasser bewegt! wir sollten endlich alle mal die augen öffnen, wenn wir nicht bald die nächste insolvenz hier haben wollen. wer außer steffen und katrin soll es denn machen? wer hat denn das nötige know-how. die leute mit einem iq eines toastbrots wie der herr stadiosprecher oder andere forenschmierfinke sicherlich nicht. dann gehts bald wieder in der kreisklasse los.sehr sehr armseelig!

 
Und wer ist wir? Und wer ist eigentlich Hans-Georg? – Ein anonymer User mit einer Email und IP aus Österreich!
 

polizist

Dezember 1st, 2010 at 16:02

@admin: “anonymer User”: Welcher User ist hier schon mit seinem wirklichen Namen vertreten??? Oder heißt du, Admin, wirklich Admin?? Und was spricht denn dagegen, dass die IP aus Österreich ist? Sind Österreicher etwa von der Diskussion ausgeschlossen? Ich raffs irgendwie nicht.

Martin aus Mecklenburg

Dezember 1st, 2010 at 17:23

Wie kann man seine Jugend für nur 10.000 Euro verscherbeln? Für einen Oberligaverein ist ein solcher Betrag sehr wenig. Mich würde mal gerne interessieren, was für ein Budget LOK pro Saison zur Verfügung steht und ich wette, dass die 10.000 Euro nur einen Tropfen auf den heißen Stein sind, denn bei meinem Verein in der Landesliga in der Provinz wäre so ein Betrag auch nicht allzu viel. Und was die IP angeht, gibt es genug Möglichkeiten anonymisierte IPs anzunehmen bzw. sich ausländische IPs zu geben.
Guten Tag

admin

Dezember 1st, 2010 at 18:07

Ich habe grundsätzlich nichts gegen österreichische Besucher auf unserer Seite. Sie sind ja auch stark interessiert an der Situation in Leipzig und erleben gerade ein Deja Vu. Kommen ja auch etliche Besucher direkt aus Fuschl am See. Mir war bisher nur nicht bekannt, dass es dort so viele Lokfans gibt.

Emmi

Dezember 1st, 2010 at 19:17

@Chris:
Für den Fall, dass eine Alternative sich outen will: Die AOMV ist dafür ZU SPÄT! Dann hat man ja keine Chance, sich zu informieren, wer das ist, was man davon erwarten kann etc. Also entweder im Vorfeld “Wahlkampf” machen oder die Füße still halten…

connewitz

Dezember 1st, 2010 at 19:32

@EMMI:
die amov ist dazu da, um dem aktuellen Vorstandsvorsitzenden das Misstrauen auszusprechen und nicht um eine Neuwahl durch zu führen.
 
Dafür bleibt Zeit, auch um auf dieser besagten Sitzung eventuelle neue Köpfe und Konzepte vorzustellen.
@hans-georg
Wie nah bist Du am Verein dran?
 

Plagwitzer

Dezember 1st, 2010 at 19:38

Hans Georg ist ganz nah dran: http://redbulls.com/soccer/leipzig/de/kontakt.html na wenn das kein Zufall ist ;-)

Loki

Dezember 1st, 2010 at 19:41

Plagwitzer: Hans Georg ist ganz nah dran: http://redbulls.com/soccer/leipzig/de/kontakt.html na wenn das kein Zufall ist

 
OMG wie peinlich ist denn das bitte? :lol:

Horsthobel

Dezember 1st, 2010 at 20:47

Muss ja nicht jeder Proxyserver in Deutschland stehen!

Chemie

Dezember 1st, 2010 at 21:33

So vom Bauchgefühl her, ist es großartig das ihr Kubald raushaut, aber für euern Verein ist es die größte Dummheit, die ihr machen könnt, ihr lernt es nieee, ihr Lokisten.

admin

Dezember 2nd, 2010 at 09:30

Frage beantwortet, im Februar 2011 tritt Kubald zurück!

Auf der am späten Mittwochabend abgehaltenen turnusmäßigen Sitzung des fünfköpfigen Vereinsvorstandes des 1. FC Lok haben sich die Verantwortlichen der Blau-Gelben einstimmig darauf verständigt, eine ordentliche Mitgliederversammlung auf Anfang Februar 2011 anzusetzen. Unter anderem wird dort sowohl eine Neuwahl des Vorstandes als auch des Aufsichtsrates des Vereins stattfinden. Dabei wird sich Steffen Kubald für keine weitere Amtszeit seines seit Dezember 2003 ausgefüllten Amtes des 1. Vorsitzenden beim 1. FC Lok zur Wahl stellen.

Des Weiteren werden die Mitglieder neben Satzungsänderungen außerdem über die bis zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung ruhende Nachwuchs-Kooperation mit RB Leipzig abstimmen.

MikeRohsoft

Dezember 2nd, 2010 at 13:11

Lok ist am Ende!
Stadionsprecher weg,  Milkau schmeißt hin, Kubald gibt auf. Mal sehen, wann die Spieler anfangen zu streiken.
Bin gespannt, wer sich im Februar zur Wahl stellt, vielleicht ein Herr M. aus dem beschaulichen Ö.

wr

Dezember 2nd, 2010 at 15:43

So was gibts nur in Markranstädt, nicht in Leipzig!!

Übrigens: Jedes Ende ist auch wieder ein Anfang ;-)

admin

Dezember 2nd, 2010 at 15:57

MikeRohsoft:  Bin gespannt, wer sich im Februar zur Wahl stellt, vielleicht ein Herr M. aus dem beschaulichen Ö.

 
Ich glaube, noch so eine derbe Niederlage wird man in Fuschl am See sicherlich nicht riskieren ;-) Vielleicht kandidiert ja jetzt Hans-Georg für seinen FCL?
 

admin

Dezember 10th, 2010 at 15:40

Servus TV (hauseigener TV-Sender von Red Bull) produziert eine “realistische” Doku zum Thema Rasenballsport Leipzig

Nicht alle Leipziger Roten Bullen haben sich lieb, sind sich grün …

TV-Journalist Dieter Brennecke taucht ein in die besondere Materie Rasenball Leipzig. Das Projekt Bundesliga & Champions League hat Gegner und Fürsprecher, die Doku (Sendetermin 2011) soll Stimmungen und Stimmen einfangen. “Es geht nicht um eine Lobhudelei”, sagt Brennecke, “wir wollen dieses spannende Unternehmen so realistisch wie möglich und kritisch wie nötig beschreiben.” Sprach’s und verabredete sich mit Lok-Chef Steffen Kubald.

http://www.servustv.com

polizist

Dezember 10th, 2010 at 16:07

Mann, mann, mann, habt ihr eigentlich kein anderes Thema???
Ich schau mal was im Fernsehen kommt, ist dann doch spannender … :smile: :smile: :smile:

Comment Form

   

Kategorien

 

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031