Fundstück des Tages # 264 [Chemnitzer FC testet nicht gegen Red Bull Leipzig]

Juni 22, 2012 | In: Chemnitzer FC, Fundstück des Tages, Fußballfans, RB Leipzig, Test- und Freundschaftsspiele, Ultras


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In loser Folge dokumentiert Ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist schon einiges postulieren und mitunter einfach ihrerseits bereits selbst irgendwie vor sich hin sprechen und dabei durchaus manchmal kleine Geschichten erzählen oder darüber hinaus auch gewisse Befindlichkeiten anzudeuten scheinen, zuweilen gleichfalls in Fortführung mehrerer vormalig bezüglicher Publikationen bei Ostfussball.com

(…) Nach die Ankündigung seitens der Verantwortlichen vom Chemnitzer FC (…), ein Testspiel gegen RB Leipzig ausrichten zu wollen, war der Aufschrei innerhalb der Fanszene groß. Um weiteren Problemen aus dem Weg zu gehen, sagte der CFC unter der Woche dem Regionalligisten ab und erklärte, man wolle gegen einen “internationalen Gegner spielen”. Diesen haben die Sachsen mit dem Newcastle United FC nun gefunden. Anpfiff dieser Partie ist am Freitag, den 13. Juli um 18.30 Uhr im Stadion an der Gellerststraße (…)

Quelle im vollständigen Original -> “Chemnitzer FC: Newcastle United statt RB Leipzig”, liga3-online.de, 22. Juni 2012

(…) Geschafft! Das Spiel gegen Regionalballsport Leipzig ist abgesagt!

Ungeachtet dessen bleibt trotzdem eine befremdliche Stimmung, wieso man überhaupt an so eine Option seitens des Vereins denken konnte. Weiterhin sorgt es für Irritationen, dass es keinerlei öffentliche Stellungnahmen des CFC gibt.

Das Ziel ist erreicht. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern (…)

-> ultras-chemnitz.com, 19. Juni 2012

(Foto: Ostfussball.com)

(…) In mehreren Foren protestierten die Anhänger des CFC gegen die Austragung des Spieles gegen RB Leipzig und zudem verfassten die Ultras Chemnitz 99 einen offenen Brief an die sportliche Leitung ihres Vereins (…)

Quelle im vollständigen Original -> “Kein Spiel gegen RB Leipzig – Himmelblauen suchen neuen Test-Gegner”, sachsen-fernsehen.de, 19. Juni 2012

(…) Wie wir am Freitag, den 15. Juni 2012, erfahren mussten, plant der Chemnitzer FC am Wochenende des 14./15. Juli 2012 ein Testspiel gegen RedBull Leipzig. Für uns ist diese Vereinbarung ein Schlag ins Gesicht, handelt es sich bei RB Leipzig doch nicht um einen normalen Fußballclub, sondern um ein von der Zentrale in Salzburg gesteuertes Marketing-Konstrukt, welches dem klassischen Fußballclub ins Gesicht spuckt und seine eigenen Regeln aufstellt.

Auch wir mussten bereits Erfahrungen mit diesem Konstrukt machen, die, jeder wird sich gern daran erinnern, glücklicherweise positiv für uns endeten. Nichtsdestotrotz hat dieses Konstrukt keinerlei Akzeptanz seitens der Fußballfans und -vereine verdient, tritt er doch das (größtenteils) ehrenamtliche Engagement vieler Menschen innerhalb der Vereine mit Füßen und versucht sich den sportlichen Erfolg mithilfe von Millionen zu erkaufen. Geld, um das die vielen Vereine in mühsamer Klein- und Überzeugungsarbeit kämpfen müssen, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten und das weitere Überleben der hervorragenden Jugend- und der damit verbundenen Sozialarbeit zu sichern. Nur nicht in Leipzig. Dort sitzt man auf einem Haufen Geld, welches von Herrn Mateschitz ohne Rücksicht auf Verluste in die Messestadt gepumpt wird, um das große Ziel Bundesliga zu erreichen.

RedBull tritt im Fußball enorm wichtige Werte wie Tradition, Loyalität und Ehre mit Füßen und schadet durch sein Gebahren auch anderen Vereinen. Dass der Fußball heutzutage nicht ohne Sponsoren auskommt ist auch uns klar und wird von uns bis zu einer gewissen Grenze akzeptiert – diese Grenze wird von RedBull Leipzig aber deutlich überschritten, schließlich geht es hier in erster Linie nicht um guten und ehrlichen Fußball oder fanatische Fans, es geht schlichtweg darum, das eigene Produkt zu bewerben und ihm einen glanzvollen Ruf zu bescheren, um den Absatz und die Gewinne weiter zu steigern.

Zudem ist es für uns unverständlich, warum nun ausgerechnet der Chemnitzer FC, der sich 2010 für eine Regionalliga-Reform zugunsten der traditionellen Vereine ausgesprochen hat, ein Testspiel gegen das Konstrukt vereinbaren kann – wir erinnern an dieser Stelle gern an die berechtigte Kritik des Vereins zum Saisonstart 2010/2011, als RedBull gerade in die Regionalliga aufgestiegen war und sich sofort als Platzhirsch aufführte, fröhlich Personal einkaufte und somit (theoretisch) beste Chancen auf den Aufstieg in die 3. Liga hatte. Ein Aufstieg, der dem Chemnitzer FC eventuell das Genick gebrochen hätte und den Verein für lange Zeit in die Bedeutungslosigkeit katapultiert hätte. Wir müssten diesen Brief heute nicht schreiben, aber auch nur, weil es den Chemnitzer FC eventuell gar nicht mehr gäbe, und das nur, weil ein einzelner Mensch in Salzburg seine Profilneurose ausleben will und die traditionellen Werte des Fußballs außer Kraft setzt. Ein Testspiel gegen RedBull Leipzig bedeutet, dass der Chemnitzer FC dieses Konstrukt als Verein anerkennt, was in unseren Augen nie passieren darf – die Gründe dafür wurden bereits ausreichend geschildert.

Wir bitten Sie somit mit allen Mitteln darum, dieses geplante Testspiel NICHT auszutragen und so ein Zeichen gegen Kommerz und Profitgier, aber für Tradition und Loyalität zu setzen. Ein solches Testspiel und die damit verbundene, bereits angesprochene Akzeptanz von RB Leipzig, wäre zudem ein Schlag ins Gesicht der zahlreichen treuen und leidenschaftlichen Fans des CFC. Machen Sie es Ihren Kollegen in Hamburg, Kassel und Berlin gleich und verzichten Sie auf das Testspiel gegen RedBull, denn auch der sportliche Wert dieser Partie darf bezweifelt werden, schließlich wissen wir alle, dass die Mannschaft aus Leipzig “kein Sieger-Gen” besitzt (O-Ton Manfred Kupferschmied) …

Mit himmelblauen Grüßen

“Ultras Chemnitz 1999″

Quelle im vollständigen Original -> “Offener Brief der Ultras Chemnitz 1999 an die sportliche Leitung des Chemnitzer FC”, cfc-fanpage.de, 15. Juni 2012


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61 Antworten to Fundstück des Tages # 264 [Chemnitzer FC testet nicht gegen Red Bull Leipzig]

PaE

Juni 23rd, 2012 at 09:16

Es langweilt einen, nur noch über die “Anfeindungen” zu lesen. Wenn Ihr minderbemittelten Ossis Konstrukt in den Mund nehmt, dann kann man ruhigen gewissens ein Bild mit euren Gesichtern neben die Worterklärung “borniert” im Duden abdrucken, gleich neben beschränkt. In dem Verein arbeiten auch Menschen mit Leidenschaft für Fußball und oh wunder auch ehrenamtlich. Werdet Erwachsen und kommt mal aus Euren Dörfern raus! Es gibt eine böse Welt da draußen, die von Kapitalismus geprägt ist.

[om]

Juni 23rd, 2012 at 15:47

@ PaE: Dir geht es soweit guddi? – wie der Deinerseits vorurteilsbeladene, vielleicht sogar noch sächsisch nuschelnde, ‘minderbemittelt borniert-beschränkte Ossi’ aus scheinbar durch und durch dörflicher Provenienz durchaus mitleidig fragen könnte. Aber schön, dass Du mal so ausdrucksvoll darüber zu sprechen versucht hast …

admin

Juni 23rd, 2012 at 17:41

Dafür gibt es nun einen echten Testgegner für den CFC – den Newcastle United F.C.

Dass solche Testspielversuche grundsätzlich in die Hose gehen, sollte doch nun bei Red Bull endlich auch der Letzte begriffen haben. Hier gibt es keine Akzeptanz für derartige Konstrukte.

Jay

Juni 24th, 2012 at 01:21

PaE: Es gibt eine böse Welt da draußen, die von Kapitalismus geprägt ist.

Ja, richtig! Und genau DIESE unsere Welt geht diese Tage so RICHTIG vor die Hunde!

Demokratie wird mittels Überwachungstaat abgeschafft >>> ACTA.

Freiheit der Presse wird eingeschränkt! >>> klick

Eurokrise und ESM-Vertrag = der Wohlfahrtsstaat am Ende!

Dazu passt, dass die Verbände und die damit Mächtigen dieser Welt auch die beliebteste Nebenbeschäftigung der Welt, den Fußball unter Kontrolle bringen. Nur noch banale und klinisch reine Unterhaltung! Sieht man ja derzeit sehr gut bei der Medienpolitik der UEFA bei der EM. Brot und Spiele eben. Zur Ablenkung und Beruhigung der Massen! Mitbestimmung und Demokratie unerwünscht!

Und was sagt der PaE: “Mir egal ich will nur schönen Fußball sehen.” Genau, damit passt Du perfekt ins Bild!

Sorry für off topic. Aber irgendwas stinkt doch zur Zeit ganz gewaltig! Und das aus vielen Ecken!

Netterjens

Juni 24th, 2012 at 12:26

… man freut sich auf das DFB-Pokalspiel gegen Dynamo im eigenen Stadion, und auf die neue Saison … Gruß an alle Himmelblauen!!!

sachsen7

Juni 24th, 2012 at 13:34

PaE … auch hier im Weschte ist die Masse der Fußifans GEGEN das KONSTRUKT RED BULL LEIPZIG, also hör auf Propaganda zu machen für die Limobrüder. Geht zurück nach Hause … im Salzburger Land dürft Ihr Euch gern weiter austoben … und bitte: Mit welcher Arroganz möchtest Du feststellen, dass bei RB Menschen mit Fußball-Leidenschaft arbeiten??

sachsen7

Juni 24th, 2012 at 13:35

@NetterJens … na denn auf einen “rauchfreien” Fight bei Euch. 

roger

Juni 24th, 2012 at 23:04

Hab mir bei der Gelegenheit mal den Ultra-Aufruf durchgelesen. Ist ja total hanebüchen. Da geht Chemnitz pleite, nur weil es RBL gibt und so. Das von Leuten, die ihrem ach so tollen Verein auch in Liga x noch folgen würden. Naja, man kann auch nicht viel Grips bei Leuten erwarten, die Pyrotechnik im Stadion freigeben wollen.

Aber egal. War das Spiel geplant – oberdämlich vom CFC. Die Reaktion war ja klar: Also entweder geheimhalten wie Jena und dann einfach machen. Oder aber auch dazu stehen und die Ultras ignorieren. So ist es der totale fail. Resultat – statt einem idealen Testgegner auf 3. Liganiveau hat man einen großen Namen, der vorbereitungstechnisch wertlos ist. Spielt man da gut, überschätzt man sich nachher nur. Spielt man schlecht, schiebt mans auf die höhere Klasse des Kontrahenten.

ThunderBlaze

Juni 25th, 2012 at 16:47

Der Verein gehört den Mitgliedern. Wenn die Mitglieder das nicht wollen, dann ist das auch zu akzeptieren. Ignoranz ist da völlig fehl am Platz. Die Führung hat genau richtig reagiert – und hat mit Newcastle sogar eine bessere Alternative gefunden.

MAT

Juni 25th, 2012 at 21:06

Ignoranz? Bei einer kleinen Minderheitswortmeldung von “wenn die Mitglieder nicht wollen” zu sprechen, das ist wohl eher ignorant, oder?

CFC

Juni 26th, 2012 at 08:50

Ob Ultra oder Normalo-Mitglied, in Chemnitz möchte man mit Red Bull Leipzig absolut nichts zu tun haben!

FRITZass

Juni 26th, 2012 at 11:45

@roger: Lies dir doch die großfressigen Ansagen der RB-Clowns selbst durch. Rangnick gestern: Rangnick schätzt aber jetzt schon die Ausgangssituation in Leipzig: “Da gibt es im Umkreis von 250 Kilometern keinen Profiverein. Abgesehen von Dynamo Dresden. Da finde ich es gut, dass man in Leipzig so etwas aufbaut. Und dann wundert man sich, daß der Verein extrem unbeliebt ist? Ach, du liebe Güte!

ThunderBlaze

Juni 26th, 2012 at 13:39

@MAT -
Du weißt was die Mitglieder in Chemnitz wollen, ja? Du hast immer noch nicht den Sinn eines Vereins verstanden. Den Ultras alleine wird das Spiel gegen RB nicht sauer aufgestoßen sein. Dem kannste dir sicher sein. Und wenn du nen bissel Plan von Vereins-Demokratie hast, dann wüssteste das, wenn, auch Minderheiten  berücksichtigt werden. Denn diese gehören genauso zu dem Verein. Kompromisse lassen sich meistens finden.

admin

Juni 26th, 2012 at 14:06

Siehe dazu auch -> http://ostfussball.com/ralf-rangnick-alle-talente-des-ostens-zu-red-bull-1254/

Auch wenn für Ralf Rangnick von Leipzig alles so weit weg erscheint, wie der entfernteste Planet – Chemnitz liegt gerade mal 80 Kilometer von seinem neuen Verein entfernt. Kann man aber natürlich nicht wissen, weil man sich auch noch nie damit intensiv beschäftigt hat …

Max Mustermann

Juni 28th, 2012 at 15:58

@Roger -
“Resultat – statt einem idealen Testgegner auf 3. Liganiveau …”

es geht hier um RB, mein freund. und die haben ja wohl mit drittliganiveau soviel zu tun, wie ein schwein weit scheißen kann

ThunderBlaze

Juni 29th, 2012 at 18:31

In Mainz ist man woll auch nicht ganz geneigt das deren 2. gegen die 2. von RBL antritt: http://www.meenzer-metzger.de/post/25990894058/kein-fussbreit-den-dosen

MAT

Juni 29th, 2012 at 21:41

@Thunder:
Du weisst wohl etwa was “die” Mitglieder wollen? Glaub ich nicht. “die” Mitglieder gibt es nämlich nicht.
Es gibt sehr wohl eine eigene Art “Vereinsdemokratie”, in der die Lautsprecher und selbsternannten Experten die Lufthoheit über den Vereinskneipenstammtischen führen und lauthals palavern. Und natürlich aaaaalles wissen. Vor allem besser.
Die großen Mehrheit der Mitglieder wollen das die Entscheidung von den gewählten Verantwortlichen getroffen werden. Bei denen liegt nämlich die Kompetenz. Schwarmintelligenz ist im Fussball nicht die Lösung. Kannst Du glauben.
Und wenn nun eine Ultragruppe reflexartig aufheult und die bierseligen Stammtischexperten in Schnappatmung verfallen ist das für Dich die Wahrheit. Prima!
PS: Wie ein Verein funtkioniert weis ich durch harte Vereinsarbeit im Freizeitbereich meiner Kinder ganz gut. Das kannst Du mir glauben. Das ist nämlich der eigentliche Sinn eines Vereins. Gemeinsam Sport treiben und dafür die Rahmenbedingungen organisieren. …
So haben die Vereine übrigens angefangen. Und da steckt auch die Basisdemokratie und nicht bei einem Haufen stimmungsvoller Ultras!

ThunderBlaze

Juni 30th, 2012 at 08:44

Du brauchst mir nicht erzählen wie ein Verein funktioniert, ich bin weder von Dummsdorf noch sind mir diese Vorgänge fremd. Auch das bestimmen die Mitglieder. Die Mitglieder wählen zwar den Vorstand, aber es geht später auch um Interessen die vorher gar nicht auf der Tagesordnung stand. Und da wäre dem Vorstand geraten hin und wieder einfach mal auf die Mitglieder zu hören, in diesem Fall war es die einzig richtige Entscheidung. Hier ging zudem nur um ein Testspiel. Das war nun keine Entscheidung vor die Kompetenzen eines Präsi von Nöten gewesen wäre. Auf deutsch: Alles Palletti. 

ThunderBlaze

Juni 30th, 2012 at 08:48

Und noch was: Ich schätze die Mitglieder beim CFC so clever ein, wegen einem Blogeintrag der Ultras nicht gleich in Schnappatmung zu verfallen. Das ist Hanebüchen sowas zu behaupten. Und noch extra für dich: Auch die Ultras sind Mitglieder und haben darum auch das Recht erworben mit zu reden und mit zu gestalten. Wie es in jedem normalen Verein üblich ist bzw. sein sollte.

MAT

Juni 30th, 2012 at 10:56

Schau mal Thunder, hier noch ein aktuelles Beispiel von Mitgliederbestimmung im Vereinsleben: (Lok Mitgliederversammlung: Steffen Kubald nicht als Vize gewählt)
aus der L-IZ:
” …. Den 223 anwesenden Mitgliedern (von denen nicht alle bis zur Abstimmung durchhielten) schien dies keine hinreichende Empfehlung zu sein. 98 von ihnen votierten mit “Nein”, 90 hätten den einstigen Lok-Neugründer gern wieder im Vorstand gesehen. Daraus wird nun vorerst nichts, denn dazu wären fünf Ja-Stimmen mehr nötig gewesen. …”
 
Also von 1.652 Mitgliedern haben zum Schluss 188 durchgehalten und lagen zum Schluss bei 50/50. Ich weiß ja nicht. …
 
Und ja, Du liegst vollkommen richtig. Die Ultras als Mitglieder haben sich natürlich das Recht erkauft zu bestimmen. (Ist das eigentlich dann eine Art Eigentümergenossenschaft ;-) …  ?)
 
Damit Du mich nicht falsch verstehst: Ich finde Vereinsstrukturen sehr gut, vor allem wenn’s um die tatsächliche Durchführung und Organisation von Sport geht. Als Sammelbecken für (genossenschaftlich) organisierte Fussballfans wegen mir auch. Nur: Deine Argumentationskette: “Die” Mitglieder haben entschieden dass …  ist einfach in den allermeisten Fällen falsch. 
 
Letztlich sind es jeweils nur einige hartgesottene. Aber ob die die Mehrheit repräsentieren bzw. in Ihren Meinungen und Entscheidungsgewalten immer richtig liegen, bezweifle ich.

MAT

Juni 30th, 2012 at 11:04

Über das Thema scheint sich ja gar keiner aufzuregen:
Die Suche nach einem neuen Logo. Die wird nötig, weil Rechteinhaber Manfred Jansen (Karlsruhe) in der Regionalliga sogar 1300 Euro/Monat haben will. Der Antrag auf ein neues Emblem wurde vorläufig zurückgezogen.Notzon: „Wir hätten die Rechte für 450 000 Euro kaufen können. Aber das ist keine Option!“
 
Das ist doch mal ein wirklicher Auswuchs des Kapitalismus:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1082093651003

ThunderBlaze

Juni 30th, 2012 at 13:18

Das ist doch Brust, wie die Mitglieder entscheiden. Auch wenn sie was falsches entscheiden, das ist deren Sache und geht auch nur sie was an. Und wenn sie den Verein auflösen oder mit Absicht an die Wand fahren. Der Verein gehört den Mitgliedern, Punkt Aus. Und jedes Mitglied kann mitgestalten und mitreden. Wenn es manche nicht nutzen, dann sollen sie sich hinterher nicht aufregen. Der Verein gehört nun mal den Mitgliedern. Fertig. Da noch weiter zu debattieren ist völliger Schwachsinn. Und da Ultras auch Mitglieder sind, ist es völlig Wumpe.

Und was das Thema nun mit diesen Logo hat, entschließt sich mir jetzt nicht ganz.

MAT

Juni 30th, 2012 at 16:55

Ich halte es eben nicht egal, wenn die 98 “Anwesende” sinnvolle Entscheidung, allein weil sie mal eine Runde “schmollen”, blockieren.

Wieviel Anhänger wird der FCL wohl haben? Reichlich, ganz sicher. Wieviel Mitglieder sind’s?: ca. 1.600+x

Ich möchte, dass in meinem Verein die dafür Verantwortlichen die Enstscheidung treffen, weil diese (hoffentlich) das notwendige Wissen und die Hintergrundinformationen haben. Auf das Bauchgefühl von Stammtischexperten wöllte ich mich nicht einlassen.

Auch wenn Du im Prinzip recht hast, die Aussage finde ich schon im Grunde falsch!
 
Logo 1. FC Lok Leipzig:
Da hat mal ein “Manfred Jansen (Karlsruhe)” irgendwann die Rechte an allen möglichen Logos (u.a. DDR, FDJ, vielen Vereinen etc. ) in aller Ruhe auf seinen Namen als Patent eintragen lassen und kassiert Jahr für Jahr ab.

Das ist doch mal wirklich mal das Allerletzte. Keine Leistung und Kohle scheffeln. Grenzenloser, abartiger Kommerz.

Hätte mich ja echt mal interessiert, was die 188 Mitglieder entschieden hätten. Neues Logo entwickeln oder weiterhin 1.300 € +x x bei künftigen Aufstiegen (Monat für Monat!) bezahlen.
 
Aber vor der Entscheidungsfreude der anwesenden “Eigentümer” hatten die wirlich Verantwortlichen wohl zuviel Angst (kann ich verstehen …)
 

Jay

Juni 30th, 2012 at 18:13

MAT, was wenn deine “Vereins”-Bosse aber mal entscheiden, dass der Name geändert wird, das Wappen, die Farben oder gar der Name der Stadt verschwindet? (versuchen sie ja jetzt schon: “Die Roten Bullen”) Was dann? Dann bist DU ein Niemand. Ein armseeliger Konsument eines Produktes. Du kannst nichts bewirken. Dir mag das egal sein. Aber wenn dieses Prinzip des Austauschens und Änderns aufgrund von Vermarktung von Industrieprodukten auf alle anderen, richtigen Vereine (!) übergreift …
Nee, bitte, ich will sowas nicht!
 

ThunderBlaze

Juni 30th, 2012 at 21:38

@MAT immernoch: Das ist Sache der Mitglieder und geht uns im Prinzip noch nicht mal was an. Es ist nie auszuschließen das auf einer MV falsche Entscheidungen getroffen, Überall wo Menschen am Werk sind können mal Fehler passieren. Aber der Verein gehört den Mitgliedern und sie haben das Anrecht solche Entscheidungen treffen zu dürfen. Der Vorstand wird fürs Alltagsgeschäft gewählt und hat sich aber ebenso an die Satzungen zu halten. Kompetenz hin oder her. Auf Vereins-Diktatur können wir alle gern verzichten.

MAT

Juni 30th, 2012 at 22:00

@Jay. Mit dem Problem muss ich dann leben. 
 
Aber wenn man sieht was Thunder so von seinem Vereinsleben schreibt:
“”…Das ist doch Brust, wie die Mitglieder entscheiden. Auch wenn sie was falsches entscheiden, das ist deren Sache und geht auch nur sie was an. Und wenn sie den Verein auflösen oder mit Absicht an die Wand fahren. Der Verein gehört den Mitgliedern, Punkt Aus. Und jedes Mitglied kann mitgestalten und mitreden …“”
 
Dann frag ich mich ehrlich, wo/bei wem  hier die Gefaht liegt.
Mein Antwort: Wenn das so ist wie er schreibt und das noch Zustimmung findet, dann bin ich frohgemuts über unsere Struktur bei RB. (und das ist auch kein zuckerschlecken aktuell …) Wenn Stammtischgeschwafel über Fachverstand geht, möchte ich (als unorganisierter Fan) nicht davon abhängig sein …
Ich gehe mal davon aus, dass Mitgliederversammlungen in Dresden besser organisiert und verantwortungsvoller erfolgen …

ThunderBlaze

Juni 30th, 2012 at 23:19

Du redest nur von Stammtischgeschwafel. Warst du denn dabei?
 In einem Verein kommt zudem nicht darum sich in Fachverstand zu messen sondern die Interessen der Mitglieder umzusetzen. Darum geht es bei RBL nicht. Da geht es darum ihre Marke zu bewerben bei maximalen Erfolg. Bei einem “normalen” Verein geht es allerdings um andere Dinge als um Erfolg, wirtschaftlichen Gewinn usw. Das kannst du natürlich nicht verstehen.

Der Verein gehört den Mitgliedern. Und nicht anders.  

MAT

Juli 1st, 2012 at 00:32

Eben. Bei einem Verein gehte es eigentlich um ganz normale Dinge. Erfolg gehört ganz sicher dazu. Wirtschaftlicher Gewinn eher nicht. Verstehe ich gut. Finde ich auch gut, wenns passt.
 
Ich habe hier übrigens kein Vergleich zu RB gezogen.
Es kam letztlich nur ein Hinweis,  dass die “stimmungsvolle” Ultragruppe vielleicht nicht alle Mitglieder des Vereins repräsentiert. Nur eben am lautesten Brüllen kann.
 
Im Prinzip sind wir uns ja scheinbar einig. Ich kann Deine Ansicht respektieren, du meine niemals … naja, damit muss ich leben.

ThunderBlaze

Juli 1st, 2012 at 00:56

Die Ultras haben nicht gebrüllt sondern ihre Meinung in einem Blog kund getan. Das sei jedem zugestanden. Egal ob Normalos, Ultras oder andere Fangruppierungen. Was dazwischen im Verein und den restlichen Mitgliedern geschah weißt weder du noch ich. Und der Einfluss reiner Ultras wird ziemlich überschätzt. Wir sprechen hier von Mitgliedern, und dazu gehören alle die im Verein registriert sind. Wenn der interne Tenor dahin geht das ein Testspiel gegen RBL nicht stattfinden soll, so ist das zu respektieren. Da ist nur logisch das sich der Vorstand, bzw. die Entscheidungsträger in dieser Frage, dem auch nach kommen. 

Nebenbei hab ich nicht behauptet das ich deine Ansicht nicht verstehe. Durchaus schon. Aber du siehst es in meinen Augen zu krass. Nicht in jedem Verein geht es zu wie bei Lok, wobei ich nicht wirklich nachvollziehen wie du dir da eine Bewertung anmaßt ohne deren Internas zu kennen. Was die Presse schreibt ist meistens quatsch, sie spekulieren weil sie selbst kein Einblick haben, und nie auch welchen bekommen werden und maximal auf ihre Spione setzen die da Mitglied sind. Äußerst fragliche Geschichte. In Dresden ist es ähnlich, und auch sehr ärgerlich weil Sachen aus dem Zusammenhang gerissen werden. Darum sagte ich auch: Was in den Vereinen läuft geht NUR den Mitgliedern an, niemanden sonst. Aber manche werden es nie verstehen. 

admin

Juli 11th, 2012 at 15:00

Auch das geplante Spiel RB Leipzig II vs. Chemnitzer FC II am kommenden Samstag wurde nun aufgrund von Fanprotesten abgesagt.

Jay

Juli 11th, 2012 at 15:40

Einfach nur geil! :mrgreen:

RB boykottieren!

becks

Juli 11th, 2012 at 15:52

… Das ist doch Brust, wie die Mitglieder entscheiden. Auch wenn sie was falsches entscheiden, das ist deren Sache und geht auch nur sie was an. Und wenn sie den Verein auflösen oder mit Absicht an die Wand fahren. Der Verein gehört den Mitgliedern, Punkt Aus. Und jedes Mitglied kann mitgestalten und mitreden …

LOL – der größte Quatsch, denn ich je gelesen habe. Zeig mir mal einen Verein, wo das so ist – LOL

Jay

Juli 11th, 2012 at 16:02

becks, dein Weltbild ist schon ziemlich brausevernebelt.

Da für dich ja nur 1. Buli zählt: nur als Beispiel – Hamburger SV e.V.!

admin

Juli 11th, 2012 at 16:02

Im Prinzip sollten ja zunächst immer die Interessen des Vereins im Vordergrund stehen. Nicht selten gibt es aber auch Vetos bei Vorstandwahlen, die dann zu schwerwiegenden Diskrepanzen bis hin zu Insolvenzen oder Vereinsregisterlöschung geführt haben. Ergo – wichtige Sponsoren oder engagierte Mitglieder verlassen den Verein deswegen. Muss aber nicht immer gleich heissen, dass eine derartige Entscheidung unbedingt der schlechteste Weg gewesen ist …

becks

Juli 17th, 2012 at 13:55

@admin -
wenn der Verein Insolventz anmeldet, was war denn dann gut an der Rntscheidung???? Und wer hat was davon, bestes Beispiel FCS, jetzt hast du zwei Vereine in Leutzsch, die eigentlich keiner brauchen kann

becks

Juli 17th, 2012 at 14:00

@jay – was soll mir das Beispiel HSV zeigen???? Das dort privat Leute(Klaus-Michael Kühne) Spieler kaufen ohne irgendeinen Fan zu fragen???

sachsen7

Juli 17th, 2012 at 14:02

@becks … lieber 10 Vereine in Leutzsch, wie EIN Verein aus Fuschl!

becks

Juli 17th, 2012 at 14:31

Wenn euch das Spaß macht in Leutzsch, dann gerne, doch von mir aus auch 50, nur gehe ich da nicht mehr hin, das hat nix, aber auch gar nix mehr mit dem FCS geschweige denn mit Chemie zu tun.

becks

Juli 17th, 2012 at 14:34

P.S.: Das ist ja der Unterschied. Mir ist es egal, was ihr in Leutzsch macht, da bin ich tolerant. Im Gegenzug denkt ihr, dass ihr immer gegen RB hetzen müsst, auch wenns außer euch paar Hanseln niemanden interessiert

Jay

Juli 17th, 2012 at 16:46

becks: “@jay was soll mir das beispiel HSV zeigen ????
das dort Privat Leute( Klaus-Michael Kühne)  Spieler kaufen ohne irgendeinen Fan zu fragen ???”

Ich hab nie behauptet, dass Fans über Transfers entscheiden.

Dort geht es um “Verscherbelung von Tafelsilber”. Da gibt es Gegner. Und wenn sich eine Mehrheit in der MV findet, kann ein richtiger Verein solche Investoren-Modelle beenden.

In deinem hohlen Dosen-Universum geht das nicht! Du bist nur gut kontrollierbarer Konsument auf einem Stadion-Sitzplatz mit Pommes rot/weiß und XXL-Cola und hinterher gehts mit dem quengelnden Söhnchen in den Fanshop! Genau das, was Vermarkter und Industrie sich so sehnlichst wünschen. Deswegen werden den Dosen von den Verbänden und Lobbyisten keine Steine in den Weg gelegt. Das passt alles ins momentane Weltbild von ESM, Lügenpresse und Demokratie-Abschaffung …

Karl

Juli 17th, 2012 at 18:43

Die Anmeldung beim Vereinsregister (das beim örtlichen Amtsgericht angesiedelt ist – z.T. ist für mehrere Bezirke ein bestimmtes Amtsgericht zuständig) muss in den meisten Bundesländern durch einen Notar beglaubigt werden. Neben dem Anmeldeschreiben müssen beim Registergericht das Original der Gründungssatzung und das Gründungsprotokoll vorgelegt werden. Nach der Registereintragung erhält der Verein einen Registerauszug, mit dem er die Eintragung nachweist. Der Registerauszug dient als Nachweis des e.V.-Status. Er wird z.B. bei der Eröffnung eines Bankkontos und beim Finanzamt verlangt.

Die Gemeinnützigkeitsbestätigung wird von dem zuständigen Finanzamt und dem satzungsprüfenden Vereinsgericht vorgenommem.

Die Fußball- oder sonstige Verbände haben damit NICHTS zu tun.

Das die Profivereine gegen den §43 Abs. 2 BGB, verstoßen, ist ein offenes Geheimnis. Nur aus sportpolitischen Gründen wird simuliert, dass die Lizenzabteilungen der e.V., dem Nebenzweckprivileg huldigen. Die Profis verdienen Unsummen, damit ihr Amateurunterbau fröhlich seinem gemeinnützigen Hobby nachgehen kann. Ein wenig homerisches Gelächter ist da wohl mehr als angebracht. Die Konsequenz des §43 Abs. 2 BGB wäre, dass die Vereine zu nichtrechtsfähigen Vereinen umgewandelt würden und als Personengesellschaften firmierten, welche die Haftung mit dem persönlichen Vermögen der Gesellschafter nach sich ziehen würde.

Karl

Juli 17th, 2012 at 19:29

Jetzt ins Stammbuch all der Leute, die ihre Tagträume für besonders pfiffig halten. § 56 BGB schreibt genau 7 Mitglieder vor. Die Fußballverbände dürfen dies nicht außer Kraft setzen. Hierfür haben sie keine Rechtssetzungskompetenz. Wenn auf RB der 43 Abs. 2 BGB angewendet würde, dann hätte das verheerende Konsequenzen für alle anderen. Abschließend: Mitglieder, in einen nach §21 BGB Verein gründen, können natürliche- und juristische Personen werden. Auch dies dürfen die Verbände nicht für obsolet erklären.

Jay

Juli 17th, 2012 at 22:24

Schön, jetzt wissen wir endlich (nach drei Jahren), dass das Konstrukt formaljuristisch nicht gegen das Vereinsrecht verstößt.

Karl, hast du sonst noch andere “Neuigkeiten”?

Das Problem ist und bleibt, dass es diese “lechzenden” und “ausgehungerten” Leute gibt, die das Bundesligaspektakel als bissl Unterhaltung am Wochenende ansehen und denen die Struktur der Fußball- und Fankultur völlig egal ist. Solang es das Spektakel gibt und diese Leute zugucken, funktioniert das Konstrukt. Aber die Attraktivität des Fußballs entstand nicht durch uniforme austauschbare Marketingteams wie das Dosen-Frenchise.

Was bleibt ist Aufklärung, Protest und Boykott mit der Hoffnung, dass talentierte Spieler solcher seelenloser Limo-Promotion fernbleiben, dass es weiterhin auf Verachtung trifft und sich mit noch so viel Geld NICHT durchsetzt.

MAT

Juli 18th, 2012 at 08:12

“Was bleibt ist Aufklärung, Protest und Boykott … Hoffnung … seelenloser Limo-Promotion …. Verachtung … so viel Geld”
 
Ach Jay. Fang doch mal an und klär Dich selber auf!

Letztlich sind alle Deine Argumente der letzten Jahre nicht zutreffend:
- RB nimmt keiner Traditionsmannschaft einen alng ersehnten/erkämpften Aufstiegsplatz weg
- Geld gewinnt keine Meisterschaft!
- Selbst LOK profitiert nun von RBL (siehe Heimrechttausch zum 3. Spieltag)!
- Keine “selenlose” Fanszene. Schon jetzt mehr Power als bei den Lokalrivalen. Und zwar positive.
- Es gibt kein Schneeball-/Türöffnereffekt indem Konzerne die Fußballszene zerstören.
- Im Stadion wird keine Dauerwerbung geschaltet. Fußball bleibt Fußball!
- Fußball wird immer auch “SpecktakelBesucher” haben. Die findest Du auch in Dresden. Dennoch: Die Fanbasis wächst in Leipzig Jahr für Jahr. Wär Deine Argumentation stichhaltig, dürfte bei der “Erfolgsgeilheit der lechzenden Besucher” eigentlich keiner mehr kommen. Das Gegenteil ist der Fall!!
 
Was ist eigentlich daran so schwer zu verstehen?
 
Die Aufzählung lässt sich fortsetzen. Kein von Dir/Euch negativ gezeichnetes Bild bewahrheitet sich. Würdest Du mal für einen Moment Deine Vorurteilsbrille absetzen, könntest Du das sehen.
 
Du könntest auch sehen, dass Dein Bild: Alle Fußballfans sind gegen RB! bei weitem nicht stimmt. Dieses ewige polemische Gejammere offenbart sich Stück für Stück als reiner Selbstzweck!

sachsen7

Juli 18th, 2012 at 10:04

MAT, Eure sorgenfreie Blindheit ist belustigend, von wegen das nicht alle Fussifans gegen das Konstrukt RB sind … Augen auf, Kollege!!
Wartet einfach ab, nach dem Klassenerhalt nächstes Jahr wird sich die Welt auch für Euch Verirrte wieder realisieren! PS. Bitte sprech nicht von positiver Power in Euren Fanblöcken ,,, das ist lächerlich.
Dynamische Grüße  

MAT

Juli 18th, 2012 at 11:56

FussiFans. Was für ein Wort.
Da kannst Du gern bockig mit den Füßen aufstampfen und in Wutausbrechen.
Es wird dadurch auch nicht wahr. Mag sein, dass in der FussiSzene RB ein Hassobjekt ist und Reaktionen ala
„Anschlag im Südharz“ zur Befriedigung der Gelüste dienen. Das hat aber mit der Realität nichts zu tun.
Kann man übrigens gut bei Testspielen in der Region beobachten. Alte Fussballstrategen, die die Mannschaft interessiert beobachten.
Ja ich weiß. Hat mit der Religion der „FussiFans“ nichts zu tun.
 
Aber ist schon ok. Wenn Du Deinen Spaß hast und Dich belustigt fühlst, gern.
Ich muss auch jedesmal schmunzeln, wenn ich diese kleinen Tiraden hier lese.
 
Ehrlich: Das ist wirkliche Blindheit!
Obwohl, Verbohrt trifft es auch ganz gut.
 

sachsen7

Juli 18th, 2012 at 14:57

MAT, .. Lesen & Verstehen sind eben mal zweierlei Dinge! Mit den Füssen stampfen muß ich nicht, das das Konstrukt in der Republik nicht auf Gegenliebe stößt ist an vielerlei Beispielen (Spielabsagen ..) fest zu machen, und hat nix mit den Ideoten im Südharz zu tun, ,,, aber bitte MAT, nenn das ganze ni Anschlag (den ichim übrigen Geistlos fand) , sonst muss ich scho widder lachen. Dein Enthusiasmus ist eher beängstigend und soziologisch interessant ,,, wie es doch solch ein absurdes Konstrukt schafft wenigstens zwei Hände Voll Fans in Ihren Bann zu ziehen. Auch wir mit Dynamo sind nicht überall beliebt, was eben leider seine Begründung in den Chaoten der letzten Jahre hatte – das weiss ich , aber Du malst Dir Deine Welt RotWeiß .. die keiner haben will. Es ist, aus “unserer Traditionsdenke” auch schön zu sehen das die LOK in Leipzig wieder an Attraktivität gewinnt. Euer Ausgebranntes Großmaul wird noch früh genug vom Bullen fallen …. 
Aber es immer wieder schön, nun nach dem BFC ein neues “Feindbild” zu haben ,, und an Hand Eurer Erstklässlerreaktionen macht es sogar richtig Spass 

MAT

Juli 18th, 2012 at 17:28

Na sieh mal an. Die Traditionsdenke.
Da gebe ich Dir gleich mal Recht. Das ist wirklich gut, dass LOK wieder auf dem „aufsteigenden“ Ast ist. Im Fahrwasser von RB wird es irgendwann auch mal wieder Spiele zwischen euch geben.
 
„Anschlag im Südharz“ war eine Schlagzeile von Ostfussball (wo auch immer die her war.) Du findest das geistlos? Es ist wohl die Folge von indifferenten Hass und Untergangsgeschreibe. Ist halt doch sehr impulsiv, die „FussiSzene“
 
Im Übrigen: Keine Gegenliebe? Vollkommen ok. Ablehnung? Auch ok.
Sinnloses Hassgeschreibe ohne sich mal mit den Tatsachen auseinanderzusetzen, geschweige denn diese mal zu reflektieren: das braucht kein Mensch.
 
Auch schön, dass Du Dich so an Feindbilder erfreuen kannst. Das Thema ist ja auch soziologisch gut erforscht …
 

Jay

Juli 18th, 2012 at 17:38

MAT: Was ist eigentlich daran so schwer zu verstehen?

Dass du nicht erkennst, dass du ein reiner Konsument eines austauschbaren Unterhaltungs- und Werbeproduktes bist. Und dass Du nicht siehst wohin der Fußball in Deutschland sich entwickelt und dass der Dosen-Fußball eine Blaupause für die undemokratische geldgetriebene deutsche Fußballzukunft ist.

Warum erkennst Du das nicht? Es ist doch so offensichtlich.


sachsen7

Juli 18th, 2012 at 17:49

Jay … ER Kann es nicht sehen! Es ist wie ein (schwaches) System was von einem Virus befallen ist, leider greift dieser auch die Synapsen genannter Opfer an. Ein trauriges Bild … manchmal möchte man die Fehlgeleiteten einfach nur wieder wachknuddeln – aber das wird der Ausgebrannte Rangnick schon besorgen mit dem Klassenerhalt.

P.S.: LOK im Fahrwasser von RB … diese Denke is ja noch naiver wie das RB-Konstrukt selbst. 

MAT

Juli 18th, 2012 at 23:35

Bla, Blablabla, Blah …. (gähn).
Schon am Ende mit Argumentation? Naja, hätte ich mir denken können. Das Du mit Deiner 3Affentaktik nicht ein Stück vorankommst ist mir klar.
Koch ruhig weiter in Deiner Traditionssuppe und schau nur nich über den Tellerrand.
 
@Jay:
Wir haben uns ja schon öfter darüber ausgetauscht. Ob Du es mir glaubst oder nicht, ich denke, ich kann mich gut in Deine Sichtweise versetzen. Und ich versteh durchaus Deine Sorgen. Ich teile diese aber nicht. RB macht sich nicht zur BlauPause. Kommerzauswüchse finden in ganz anderen Vereinen und viel unverfrohrener statt. RB ist dazu quasi ein Gegenentwurf.
Und da finde ich es durchaus sogar gut, dass der Weg steiniger ist als geplant/erwartet. Viel Geld allein ist halt nicht alles.
 
Ich bin auch kein Konsument. Ich kann (und will auch gar nicht!) bei unkalkulierbaren Mitgliederversammlungen den Vorstand in dessen Geschäft reinreden, ich kann aber und zwar mit wachsender Begeisterung, als FAN aktiv die Mannschaft unterstützen. Und Du kannst es glauben: Die FanBasis entwickelt sich kräftig!
 
Und ja, RB kann auch LOK in ruhiges Fahrwasser bringen. Auch wenn das natürlich schwer einzugestehen ist. Allein die eindeutig gewachsene  Fussballbegeisterung ist dafür garant. RB tauscht gerade das Heimrecht am 3. Spieltag mit LOK. Hier wird mit Mehreinnahmen in 6stelliger Höhe gerechnet. Da ringen sich selbst hartgesottene LokFans ein “Danke” ab.  
Ich würde mich nicht wundern, wenn sich bald zusätzliche Sponsoren bei LOK einfinden. Ich würde mich aber auch überhaupt nicht wundern, wenn die fundamentalen “FussiFans” mit irgendwelchen sinnlosen Krawallaktionen mit dem Ar*** alles wieder einreisen, was andere mühsam in den letzten Jahren aufbauten.
 
RB kritisch beobachten ist vollkommen ok, vielleicht sogar gut. Die ständigen ReflexReaktion einfach nur kontraproduktiv … 
 
 

sachsen7

Juli 19th, 2012 at 09:26

@MAT, warum wieder beleidigend ? Liegts an Deinem Alter oder warum ? Erklär uns bitte mal Deinen “Gegenentwurf” vom RB Konstrukt zum Kommerz ? Du musst wohl selbst schmunzeln über Deine Sätze …. Das der Kommerz sogar Einzug hält in den unteren Kreisklassen ist leider “Systembedingt” und findet ebenso wenig meine Zustimmung .. mit einigen Übeln sollte / muss man eben in unserem Gesellschaftssystem der sozialen Marktwirtschaft leben , aber … irgendwo werden Grenzen erreicht & dies versucht das Konstrukt RB. Warum also kein klassisches Sponsoring ? Warum die “Alleinherrschaft & Macht” über einen Provinz”Verein” ? Wenn die Herren Invasoren wenigstens einen Entwicklungsplan aufzeigen würden – aber nein es werden Sprüche geklopft – allen Voran der ehrenwerte Herr (was hat er schon alles erreicht?) Rangnick , es wird eine Arroganz an den Tag gelegt – auch den Spielern gegenüber … sorry , da kann man RB nicht nur kritisch beobachten, da muß ebenso ein Stock in die Speichen und mal HALT! gerufen werden. Bitte, und versuch der Fussiwelt nicht zu erklären wie toll doch LOK von RB “profitiert” , am besten noch in einer symbiotischen Koexistenz …. Du versuchst Deine Fussballgefühle eben für dieses abartige Konstrukt zu entwickeln – musst aber im Umkehrschluss aus logischer Sichtweise eben mit wenig Gegenliebe rechnen. Im übrigen sind in meinen Augen “krawallmachende FussiFans” KEINE FANS, sondern nicht benötigte Chaoten! Man kann seine tiefgründige Abneigung gegen RB auch ohne Gewalt oder Vandalismus zeigen! Hast Du Dir eigentlich mal überlegt was Herr M. aus F. tut wenn wieder nur der Klassenerhalt am Ende steht ? … Sorry, aber Herr M. ist kein Heilsbringer der Wohlfahrt, er ist und bleibt ein Kapitalist – Dem Herrn Schlecker sind mehr wie 5000 Menschen egal , da sind es Herrn M. mal gut und gerne am Ende auch ca. 50 – 70aus der Leipziger Fussballmannschaft. Davor, Kollege ….. hätte ich an Deiner Stelle Angst. Ihr MÜSST aufsteigen, um diesem Dolchstoß zu entgehen – und das soll Fussball sein??? Nein Danke – mit Dynamisch sportlichen Grüßen 

Sönke

Juli 19th, 2012 at 09:59

Wer sagt eigentlich, dass wie ihr sie nennt “Konsumenten” die schlechteren Fußballfans sind? Ich gehe zu RB genauso wie zum BVB oder zu St. Pauli, wenn sich’s einrichten lässt. Ich habe sicher mehr Ahnung von dem Sport als die meisten Einfallspinsel hier und will guten Sport sehen. Ob der mir von einem 100 oder 1 Jahre altem Verein gezeigt wird, ist für mich nicht wichtig …

Dirk

Juli 19th, 2012 at 13:53

@ MAT -
 
RB ist und bleibt ein reines Kunstprodukt. Eure sich ach so toll entwickelnde “Fanszene” steht genau an dem Tag wieder ohne Spielzeug da, an dem die Marketingabteilung in Österreich entscheidet, dass kein Geld mehr nach Leipzig fließt. Dann wird sich hoffentlich auch Dir endlich der entscheidende Unterschied zwischen einem Produkt wie RB und Fußballvereinen wie Dynamo Dresden, Lok Leipzig oder 1. FC Magdeburg offenbaren. Während die meisten Anhänger dieser Clubs in so einer Situation ihr letztes Hemd für ihren Verein geben (und gegeben haben), zieht die Karawane bei RB achselzuckend einfach zum nächsten Spaß versprechenden Event weiter.

Jay

Juli 19th, 2012 at 17:00

MAT: RB ist dazu quasi ein Gegenentwurf.

Nein, RB und sein Konzept der Allmacht ist die Endkonsequenz auf dem Weg hin zur kaufkraftabschöpfenden, emotionsarmen, stets kontrollierbaren Fußball-Unterhaltungs-Industrie.

MAT

Juli 19th, 2012 at 23:01

 
@Sachsen7: warum wieder beleidigend? Häh? Lies bitte mal Dein Post zuvor. Wie auch jetzt wieder: nur Polemik. Du bist doch viel zu reflexgesteuert, als das Du auch nur mal für einen Moment bereit wärst Deinen Standpunkt zu verlassen bzw. Deine (Vor)urteile zu prüfen.
Vorausgesetzt Du hättest mal ein Bruchteil an Objektivität / Interesse übrig, sind die Punkte ganz einfach zu sehen. Keiner sagt RB ist der bessere Fussballverein. Hut ab vor Dresden, Chemnitz oder auch den Magdeburgern, die selbst im Forum noch meist Objektiv schreiben.
 
Das System RB hat jedoch ebenso einen interessanten Ansatz. Auch wenn der Anfang holpert und ich Dir gern in einigen Punkten Arroganz / Rangnick recht gebe. Fehler passieren aber nun mal. (Das Thema Entwicklungsplan ist sicher auch Verbesserungswürdig …)
 
Warum nicht klassisches Sponsoring? Liest Du manchmal, wie „Verantwortungsvoll“ Leipziger Clubs Ihren Teil der Verantwortung tragen? Irgendwo habe ich mal ein Zitat von DM gelesen: Wir tragen zu niemanden einen Koffer voll Geld und sehen zu was er wohl damit macht ..
 
Überbordender Kommerz? Den findest Du in zahlreichen Stadien mit AutoShow, Freistoßpräsentation, gesponserten Eckbällen usw. … All dies findest Du bei RB nicht. Hier steht nicht mal das Getränk im Vordergrund. Hier gibt es Fussball und nichts anderes.
Alleinherrschaft&Macht? Hm. Wie man das findet muss wohl jeder selbst entscheiden. Spontan sage ich: Besser als wenn irgendwelche radikalen Ultras mit sinnlosen drohgebaren Vereinsentscheidungen steuern und auf Grund ihrer Stimmgewalt die Meinungshoheit an sich reißen.

 
RB ist ganz sicher keine Wohlfahrtseinrichtung. Die Strategie ist klar und ablesbar. Verstehe nicht, was Du nur für eine Panik mit der Dolchstoßlegende verbreitest. Was wurde nicht schon alles für ein verfehlen der Ziele prophezeit. Die Realität: Es wächst und wächst. Schau Dir die Testspiel-/ Trainingsbesucher an. Dauerkarten sind schon weit mehr als letztes Jahr verkauft … und auch die ersten Nachwuchsspieler kommen in die erster Mannschaft.
 
Wie gesagt, Gegenliebe erwartet keiner!
Ewiges wiederholen unsubstantieller Allgemeinplätze oder is Rethorik ala ” …da muss mal ein Stock in die Speichen …” ist jedoch ebenso unnötig.
 
@Jay.
Nein, ich denke Du siehst das falsch. Schau Dir ein RB Spiel an. Es ist gerade nicht „kaufkraftabschöpfend“ oder emotionsarm. Es ist keine inszenierte Fußball-Unterhaltungs-Industrie. Es ist Fussball.

becks

Juli 20th, 2012 at 09:07

@ Dirk – “Eure sich ach so toll entwickelnde “Fanszene” steht genau an dem Tag wieder ohne Spielzeug da, an dem die Marketingabteilung in Österreich entscheidet, dass kein Geld mehr nach Leipzig fließt.”
und was unterscheidet uns da von anderen Vereinen ich sag nur FCS da hat auch ein gewisser Hr. Kölmel entschieden das kein Geld mehr nach Leipzig fließt und schwups gabs kein FCS mehr sondern nur noch zwei sinnlos Mannschaften die keiner braucht

sachsen7

Juli 20th, 2012 at 10:01

MAT … nicht glei wieder aufregen, aber weisst Du ich diskutiere gern auch mit “anderen” … aber niemand hatte bisher ein verbohrteres Bild wie Du , allein schon das : ” …. All dies findest Du bei RB nicht. Hier steht nicht mal das Getränk im Vordergrund. Hier gibt es Fußball und nichts anderes. … ” Hier hättest Du spätestens beim zweiten Satz merken müssen das es Unfug ist. Leider nicht mal eine Meinung! Es geht hier NUR um das Produkt RED BULL!!! Es fängt an mit dem Namen und dem Wappen. Der Fußball wird von Herrn M. klassisch ausgekontert. Also sorry, da kenn ich selbst auch “Verirrte RBler” die das ganze wenigstens realistisch betrachten. Vom Fußball seid Ihr noch weit entfernt …. 

MAT

Juli 20th, 2012 at 14:48

Na sag ich doch: Traditionsbrille auf. Ja nich nach links oder mal nach rechts schauen. Am liebsten zurück.

Du diskutierst gern?? Mit „anderen“? Davon ist nicht’s zu merken.
Ich empfehle Dir mal auf Definitionssuche zu gehen.
Da kannst Du gleich auch mal bei „verbohrt“ nachschlagen.
 
Es ist Dir nicht der Mühe wert. Ich weiß.
 
Natürlich zählt für RB das Marketing. Nur macht das RB viel ehrlicher als jeder andere der hier mit Fußball sein Geschäft macht.
Und ja, mit dieser Art von Marketing steht der Fußball im Vordergrund.
Ist eigentlich gar nicht so schwer nachzuvollziehen. …
 
Aber lieber schön und in Ruhe am neuen Feindbild feilen.
„… Stock in die Speichen und Halt rufen …“, ich versteh schon.
 

sachsen7

Juli 20th, 2012 at 15:46

MAT … Du kopierst gern Argumente aus Wiki u.a. Nachschlagewerken. Eins muß ich Dir lassen, Du kämpfst unglaublich und sehr persönlich für dieses Fuschler Konstrukt. Warum Du ein Problem mit den Traditionsvereinen hast, kann ich nicht nachvollziehen. Man könnte meinen Dein  Nickname steht für ***itz selbst :) ) Warum verteidigst Du nur so vehement das Dir angeblich “ehrlich” erscheinende Marketing? Warum wohl wollte niemand im Westen das “Angebot”  des Herrn M. annehmen, geschweige einige Klubs im Osten? Es ist das WIE mit dem Fußball gearbeitet wird, das dieser in Summer nicht mehr “ehrlich” ist … das sehen auch wir “Traditionalisten”. Der Fußball steht meiner Meinung nach eben NICHT im Vordergrund , sondern wird strategisch BENUTZT. Das ist ein Fakt … und ob dieses Heuschreckentum erfolg hat werden wir sehen, die “Gegner” des Konstrukts – wie auch ich – hoffen das dies eben KEINE Schule macht. Weil der letzte Funke Ehrlichkeit dann erlischt …. 

MAT

Juli 21st, 2012 at 00:51

Diskussion zieht aber nun mal nach sich, dass man sich auch in die jeweils andere Argumentationen hineindenkt. Oft ist es eben nicht nur schwarz oder weiß.
 
Ich habe kein Problem mit Traditionsvereinen. Ganz im Gegenteil. Da hast Du vielleicht das eine oder andere zum Thema “Mitgliederentscheide” falsch verstanden. Diese sind für mich nämlich nicht das NonPlusUltra, schon gar nicht, wenn die Meinungshoheit bei denen liegt, die am lautesten brüllen können … Sinn und Zweck wird in diesem Fall ad absurdum geführt.

Hätte ich keine Leipziger “Fußballsozialisation” würde ich vielleicht auch Vorbehalte haben. So konnte ich mich halt von Anfang an vorurteilsfrei mit dem Thema beschäftigen. Ich finde es gut, dass LOK/Chemie das erste Angebot ablehnten und eigenständig blieben. Noch viel besser finde ich, dass RB nicht locker gelassen hat. Ich bin kein RB Jünger und hatte auch zuvor keinen besonderen Zugang zum Produkt. Aber, alles (das meiste) was man zuvor von RB hörte: AirRace, FlyingDays, Ski und Extremsportsponsoring und auch Formel 1 (die mir überhaupt nichts gibt) hatte augenscheinlich Hand und Fuß. Das dies alles rein zu Marketingzwecken dient ist doch klar. Jede Mainstreamsportart wird als Transportmittel der verschiedensten Produktlinien genutzt. Ob das gut ist und es früher im Fußball vielleicht besser war oder in den unteren Ligen vielleicht auch noch ist, kann man unendlich hin und her diskutieren.

Was Du mit Fußball wird “strategisch” benutzt meinst ist mir nicht klar. Was findest Du denn an dem Marketing “unehrlich”?
 
Aus meiner Sicht gibt es durchaus berechtigte Kritik an RB. Z.B. die Befürchtungen der ersten Jahre: RB kommt und drängt mit viel Geld die jahrelange Arbeit der etablierten Vereine (z.B. HFC/CFC) zurück und gefährdet deren Existenz. Es ist anders gekommen. Vollkommen ok. Oder vielleicht die fehlende Gesamtstrategie die zur Spontanverpflichtung von Pacult & Co. führte. Und sicher auch noch einiges mehr.
 
Die sich ständig wiederholenden Plattitüden jedoch: Besucher wollen nur Erfolg sehen / Bei nicht Aufstieg wird das “Projekt” eingestellt. /  usw.usw. sind da im Gegenzug nur noch langweilig. Ich finde, dass kann man langsam mal klassifizieren.
 
Im Übrigen führen ständige Hasspredigten und Untergangsszenarien dann zu solchen Äußerungen:
Zitat:

Rindermett Juli 10th, 2012 at 14:23
Ich sehe es ähnlich wie bei Green Peace. Man muss auch mal Opfer für die gute Sache bringen und in einem Krieg sind alle Mittel erlaubt. Red Bull wünsche ich die Pest an den Hals!

………………………..

Sinnlos und gefährlich.
 

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