Fundstück des Tages # 230 [Ultras RBL, Fanszene Leipzig, Red Bull]
November 21, 2011 | In: Fundstück des Tages, Fußballfans, RB Leipzig, Regionalliga Nord, Ultras
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In loser Folge dokumentiert Ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist schon einiges postulieren und dabei einfach ihrerseits bereits irgendwie selbst vor sich hin sprechen und dabei durchaus manchmal Geschichten erzählen oder andeuten …
Fanszene der “Roten Bullen” gespalten:
(…) Die Situation im RB-Block ist momentan sehr schwierig. Die Gruppierungen “Red Aces”, “Fraktion Red Pride” und “Rasenballisten” haben sich im Block von den anderen “Supporter Gruppierungen” entfernt. Sie stehen in einem anderen Block als die “Lebulls” und der “Bulls-Club”
Grund sind verschiedenen Meinungen zum Supporten. ”Lebulls” und “Bulls Club” wollen ihre Lieder trällern und ab und zu mal klatschen. Fahnen oder Doppelhalter sind selten zu sehen. Die Lieder sind auch in jedem Stadion zuhören.
Für die anderen drei Gruppierungen gehören Pyro, Choreos, Fahnen und Ähnliches einfach dazu. Es ist auch der einzige Bereich des Blockes der bunt ist, weil eigentlich 90 Minuten lang die Fahnen geschwenkt werden – als Zeichen.
Beim Spiel gegen Kiel* gab es auch einige Streitigkeiten, weshalb dann einige Red Aces draußen bleiben mussten und Stadionverbot bekommen haben. Man steht aber für Verein und Manschaft und nicht für “Red Bull” (…) [ultras.ws]
*Zu den Vorfällen beim Spiel gegen Kiel:
(…) So wurde ein Zugehöriger der Red Aces, der einen Streit zwischen Ordnern und zwei weiteren Red Aces durch das Hinzuziehen des Fanbeauftragten schlichten wollte, des Platzes und im weiteren Verlauf sogar des Stadions verwiesen.
Da diese Person sich unrecht behandelt fühlte, weigerte sie sich, das Stadion zu verlassen und verlangte eine Klärung der Rechtslage mit Hilfe der Polizei. Zunächst waren die Security-Kräfte damit kurz einverstanden, wurden dann allerdings plötzlich doch handgreiflich und versuchten die Person eigenmächtig aus dem Stadion zu befördern.
Da die Person sich auch hier gegen die initiierte Gewalt der Security zur Wehr setzte, wurde sie zuerst gewaltsam zu Boden gebracht und im weiteren Verlauf brutal aus dem Stadion befördert. Verletzungen nahm man dabei billigend als Kolleteral-Schaden in Kauf. Kolleteral-Schaden: Für die Durchsetzung eines lapidaren Rechts?
O-Ton der Security-Kräfte: “Im Stadion haben wir Hausrecht und da ist unsere Stadionordnung das Gesetz.” Auf Nachfrage, wie sie auf die absurde Idee kämen, eine Stadionordnung könnte ein Fußballstadion in eine rechtfreie Zone und sie in die Hilfssheriffs mit voller Exekutivgewalt verwandeln, versicherten sie mit voller Überzeugung, dass sie dies in einem Lehrgang so gelernt hätten (…) [red-aces.de]
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38 Antworten to Fundstück des Tages # 230 [Ultras RBL, Fanszene Leipzig, Red Bull]
Maiky75
November 21st, 2011 at 12:56
… und da stellt sich die Frage, welchen Weg will der Verein gehen in Bezug auf seine Fanszene? Will man Pyro? Will man eine gewaltbereite Ultraszene?(wobei das eine mit dem anderen nichts zu tun hat)?
Und da denke ich, hat man vom ersten Tag an einen konsequenten Weg verfolgt und auch knallhart umgesetzt! Man kann sich doch nicht über die zündelnden Kieler aufregen und dann selber Feuerwerk abbrennen!
Ich finde, Pyrotechnik gehört nicht ins Stadion, dafür gibts einen Tag im Jahr und der heißt Silvester! Und die Mehrzahl der RB-Anhänger sieht das ähnlich und deshalb wird sich dieses Thema schon bald erledigt haben …
[ab]
November 22nd, 2011 at 07:49
Das mag schon stimmen, aber ich finde es trotzdem erstaunlich, dass es nach zwei Jahren Verein schon derartige Meinungsverschiedenheiten und derbe Kritik innerhalb der “Fanszene” gibt. Von Zusammenhalt kann ja bei solchen Meldungen nicht die Rede sein.
contra
November 23rd, 2011 at 11:08
Der Verein hat ein gennerelles Problem. Ich will hier nur mal die 50+1 Regel ansprechen…. Red Bull ist Fußball scheiß egal, sie wollen NUR ihre MARKE verbreiten. Leider gibt es zu viele Blinde… Frag mal in Leipzig, Dresden, Halle, Magdeburg, Erfurt, Chemnitz was sie von RB halten?! Absolut unbeliebt, komerz nicht erwünscht, tradionsunfreundlich, fanunfreundlich…..! Die Mitgliedschaft kostet 800€, ich habe eine Anfrage zur Mitgliedschaft gestellt und wurde ignoriert! Das ist kein Spass, RB ist für Fußballdeutschland gefährlich. Das was wir tun können…. kauft KEIN Red Bull!!!!!!! Nur so können wir RB vergraueln!
Affig
November 23rd, 2011 at 15:25
@contra meinst du das was du ablässt interessiert nur einen hier??? Das was du jammerst jammern schon seid 3Jahre alle deine genannten Vereine und es hat sich nichts geändert. langsam machst du und alle die das immer noch sagen mehr als Lächerlich. Dynamo hasst auch jeder,..na und sie sind immer noch da obwohl jeder denen den Konkurs an den Hals wünscht. Also mach dich nich lächerlich diskutiere mit und Rand halten. Kommt einen ja selbst als neutraller langsam affig vor wenn man dauernd das liest. und vertreiben könnt ihr sie nur wenn sie nicht hochkommen also haltet mit euren mannschaften dagegen dann wird das was. mit deinen red bull dosen boykotieren sorry da muss selbst die Merkel lachen. Auf euch 10 leute die das boykotieren finden sich 20 die RBL toll finden und RB trinken und das sind mittlerweile nicht wenig wenn man schaut wieviele da hinrennen und selbst wenn da ne freikarte dabei ist MUSS MAN ERSTMAL SICH AUFRAFFEN UND DAHIN GEHEN. denk mal drüber nach.
Büchsentruppe
November 25th, 2011 at 10:04
Herrlich diese Brausetruppe,die ganzen Fanboys sind untereinander zerstritten.
“Man steht aber für Verein und Manschaft und nicht für “Red Bull””
Und wenn ich denn noch solche Sätze lese,die voller Naivität sind,kann man eigentlich nur noch über diese Fanboys lachen.
Büchsentruppe
November 25th, 2011 at 10:17
@ Affg
Zitat”mit deinen red bull dosen boykotieren sorry da muss selbst die Merkel lachen.”
Ähm,dieses Dosenboykott bringt aber was.
Ich selber habe schon seit 3 Jahren kein Red Bull mehr getrunken,wenn jeder Fussballfan es auch so beherzigen würde,denn hätte Red Bull ein Problem,da es auch ein Imageverlust bedeuten würde.
Und außerdem gibt es viele preiswertere Alternativen.
Deshalb ist der Boyxkott von Mateschitzprodukten ein vernünftiger Weg,dieses Konstrukt das Wasser abzugraben.
Zitat
“Auf euch 10 leute die das boykotieren finden sich 20 die RBL toll finden”"
Hey tolle Argumentation,wo haste das gelernt Sandkasten Kindergarten?
Zitat”MAN ERSTMAL SICH AUFRAFFEN UND DAHIN GEHEN”
Ach lieber Fanboy, und wenn es um nix geht (siehe letzte Saison) denn raffen sich gerade mal 1.700 auf also doch alles Eventis nd Erfolgsfans?
Maiky75
November 25th, 2011 at 20:16
@büchsentruppe… schau doch mal zum tollen HFC … da hats grade mal drei Heimspiele gedauert, bis die Zuschauerzahl bei grade noch mal 3500 angekommen ist (Tendenz sinkend) und da kann man nicht mal sagen, dass es um nichts geht!?
Die haben alle das neue Stadion angeschaut und bald interessiert sich für diesen Verein wieder keiner mehr … wie schon zu Kurt-Wabbel-Zeiten!
Oder LOK mit seinen bald noch reichlich 1000 ZS! Interessiert niemanden … genau wie die gefühlten zehn Chemievereine, dies zusammen grad auf was über 1000 ZS bringen!
Nur bei RB ist die ZS-Zahl steigend! Merkste was?
SalzaufsEi
November 28th, 2011 at 18:02
Wo gräbt Ostfussball immer diese Schnipsel aus? *lol*
Gott sei Dank ist das alles nicht so tragisch wie es auf dieser Seite manchmal aussieht. Es wird alles an den Haaren herbeigezogen.
Finde es gut, dass RB konsequent mit Störern unter den Fans umgeht. Sonst hat man nachher so ein Ärger wie Dynamo oder Hansa, die Sponsoren verlieren oder vom DFB-Pokal ausgeschlossen werden. Schade
admin
November 28th, 2011 at 20:22
“Wo gräbt Ostfussball immer diese Schnipsel aus?”
Auf den Fanseiten der “Roten Bullen” – red-aces.de
Wladimir
November 29th, 2011 at 13:37
@ SalzaufsEi – “Es wird alles an den Haaren herbeigezogen.“ Du hast absolut Recht. “Ultras RB Leipzig” ist nur ein Fake. Mehr dazu http://ultrasrbl.wordpress.com/
admin
November 29th, 2011 at 13:48
Die Gruppierungen “Red Aces”, “Fraktion Red Pride” und “Rasenballisten” sind kein Fake, sondern Bestandteil der Leipziger Fankurve. Ich würde sie mit ihrer Einstellung und gewissen Standpunkten durchaus zu den Ultras zählen. Bekanntlich gibt es auch bei RBS so genannte Ultrafans.
wetten dass...
November 29th, 2011 at 22:42
Büchsentruppe schreibt wie dieser ehemalige nervtötende Typ alias Ur-Leipziger … Man-o-man, geht gar nicht! Bestimmt bringt er gleich wieder, dass Red Bull keine Abfüllanlagen hat … *lach*
Büchsentruppe
November 30th, 2011 at 10:51
@wetten das…
Sorry lieber Rasenballkonsument, erlaubst du mir nicht meine eigene Meinung?
Oder warum argumentierst du so, indem du den anderen diffarmierst? Hat man denn keine Gegenargumente?
Sorry aber das sagt mir nur, dass du das typische Paradebeispiel eines Mitläufers bist …
P.S.: Ich kann mich noch erinnern, wie die Rasenballkonsumenten lauthals geschrien haben “Bei uns wird es keine Ultras geben”
Und nun?
wetten dass...
November 30th, 2011 at 21:16
Büchsentruppe, wo bleibt dein Verweis auf fehlende Abfüllanlagen und das in Leipzig kein Lkw-Fahrer für Red Bull arbeitet? Oder deine umfassenden juristischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, mit denen du gerne glänzen würdest?
Bitte, bringe uns nochmal diese soooooo lustigen Zeilen … zaubere uns ein breites (Aus)Lachen ins Gesicht
Büchsentruppe
Dezember 1st, 2011 at 12:00
@Wetten das…
Hey Fanboy, tolle Argumentation …
Das niedliche an Euch Konsumkiddies ist ja, im Netz einen Dicken machen und wenn man mal hinter Euch steht und nur “Buh” macht, rennt Ihr wie von der Tarantel gestochen … Und warum keine Antwort, dass man “Ultras” nie erleben wird bei Rasenballsport und nun sind se da …?
Oder postet man mal wieder aus der Geschäftstelle?
P.S.: Warum ist man eigentlich unter euch Fanboys so zerstritten?
sachsen7
Dezember 1st, 2011 at 15:45
Wette, dass … es die Büchsenheinis niee besser wie 2. Liga schaffen! Vorher dreht Opa Ösi nämlich den Hahn zu, weil marketingtechnisch zu wenig geht wie erhofft
wr
Dezember 1st, 2011 at 16:20
Vielleicht kann man ja doch marketingtechnisch so einiges erreichen … Man muss sich nur an diejenigen wenden, die die billige Strategie von RedBull noch nicht hinterfragen können … genau! Die Kleinsten der Kleinen!! So geschehen in Leipzig -> http://www.l-iz.de/Sport/Fußball/2011/11/Red-Bull-in-Schule-Geld-sticht-Grundsaetze-aus.html
Der Vertreiber eines gesundheitsgefährdenen & potentiell tödlichen (in Verbindung mit Alkohol bzw. Sport) Brausegetränks macht Werbung bei Grundschülern. Genial!! Dass da noch keiner vorher drauf gekommen ist …
[ab]
Dezember 1st, 2011 at 19:12
Man sollte eventuell auch dafür plädieren, die Werbung in Sportstätten allgemein für Energy-Drinks zu verbieten – ähnlich wie Zigaretten oder Alkohol. Zu viel Zucker sowie Taurin und Coffein sollten nicht in seiner Wirkung verharmlost werden. Gerade Kinder und Jugendliche sollten besonders vor den Gefahren durch den Konsum solcher Getränke gewarnt werden.
ewu
Dezember 1st, 2011 at 21:39
@ab und Sonstige
Das ist ja nach wie vor das gleiche Geseier, wie vor einigen Monaten. Euch ist echt nicht mehr zu helfen.
Ihr solltet fordern, alles zu verbieten, was Euch ewig Gestrigen einen Strich durch die Rechnung macht.
Gott sei Dank lässt sich der Lauf der Zeit durch sowas nicht aufhalten.
Das blau-gelbe Leipzig ist mittlerweile fußballerisch rot-weiß. Danke RB
Wladimir
Dezember 1st, 2011 at 23:12
Das ist doch nicht euer Ernst! Und wenn Morgen z.B. ein paar Profis von Schalke 04 mit den Schulkindern treffen wollen? Geht nicht! Die haben doch eine „Gasprom“ Werbung auf dem Trikot! Richtig so? Und was ist mit der Cola-, McDoof- oder Bier Werbung? Echt, eine ganz billige Kompanie gegen RB. Niedrigste Schublade.
Büchsentruppe
Dezember 2nd, 2011 at 08:19
“!was Euch ewig Gestrigen einen Strich durch die Rechnung macht.”
@ewu
Wieso ewrig Gestrige? Nur weil man sich kritisch zu diesem Projekt äußert?
Ja das wäre der Lacher schlechthin,wenn dieses,nicht gerade gesundheitsförderne Getränk, unter das Werbeverbot fällt…
@ Vlad
Vieleicht erkennst du den Zusammhang nicht,aber Rasenballsport Leipzig,die nur zum Absatz eines Getränkes gegründet wurden,schleichen sich über den Fussball in die Schulen und Kindergärten nur um diese süße Brause zu verkaufen…
Schalke steht janunmal in erster Linie für die Region und das Revier…
“Und was ist mit der Cola-, McDoof- oder Bier Werbung?”
Was soll damit sein? Nenne mal bitte eine Cola,Bier oder Fastfoodkettenfirma die so agressiv wirbt wie Red Bull /Rasenballsport und extra einen künstlichen Fussballverein geschaffen haben zwecks Absatzsteigerung.
BRAUCHST AUCH BLOß EIN VEREIN ZU NENNEN…
Sonst nur wieder billigste Polemik lieber Fanboy…
admin
Dezember 2nd, 2011 at 08:21
Hier dazu aus Wikipedia
- http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Bull
Wladimir
Dezember 2nd, 2011 at 08:47
Also, noch mal. Das Maskottchen war doch in den Schulen und Kindergärten NICHT um eine Limo zu verkaufen, sondern um Tickets zu verschenken. Das Maskottchen hat ein Trikot von der Mannschaft an (logisch). Und weiter … (Zitat) “Das Maskottchen trug ein Trikot, darauf groß abgebildet Logo und Schriftzug von Red Bull. Zusätzlich zu dieser Mitmach-Aktion hing die Firma DIN-A-1-Plakate in die Schule, auf der das Maskottchen und damit auch das Firmenlogo sehr groß aufgedruckt war.” O mein Gott! Eine Werbung! Die wollen doch unsere Kinder vergiften. … Bla.bla.bla. Drum frage ich erst mal, ob es auch so einen Zirkus gäbe bei einem anderen Verein (Sponsoring-Logo auf dem Trikot ist doch der Stand der Dinge). Und zweitens – ganz billig ist das.
admin
Dezember 2nd, 2011 at 08:57
Die Mannschaft selbst ist doch lediglich Marketing, von daher kann man die Sorge der Eltern und Verantwortlichen um die Kleinen schon verstehen. Bei diesem “Verein” geht alles nur um den Absatz des Getränks, also auch solche Aktionen in den Kindergärten und Schulen! Eine gewisse Gemeinnützigkeit ist nicht zu erkennen.
Wladimir
Dezember 2nd, 2011 at 09:19
@admin – Absolut richtig. Genau so, es geht hier nicht um die angebliche Werbung, sondern um die “Politik”. Um die generelle Abneigung gegenüber RB.
“Eine gewisse Gemeinnützigkeit ist nicht zu erkennen.”
Die Gemeinnützigkeit haben ca. 8 Tausend Kinder beim Fußballspiel erlebt. Viele sogar das erste Mal.
admin
Dezember 2nd, 2011 at 09:28
Wie gesagt es geht bei dem Red-Bull-Engagement in Leipzig nicht um Fußball, sondern lediglich um eine reine Werbeveranstaltung für dieses Getränk. Das ist der Punkt! Die Kinder bemerken das natürlich nicht, dafür sollte unbedingt Staat und Familie die Verantwortung übernehmen und solchen Machenschaften zukünftig ein für alle Mal das Handwerk legen.
[Verwaltungsvorschrift (VV) vom 20.8.1992 (Abl. SMK S. 16) verlängert durch VV vom 02.12.1997 (SächsABl. S. 1263), zuletzt geändert durch VV vom 07.06.1999 (MBl. SMK Nr. 10 vom 22.07. 1999)]
RA
Dezember 2nd, 2011 at 10:09
Guter Artikel.
Jedenfalls gibt es diese Unstimmigkeiten deswegen, weil es einen tiefen Graben zwischen den drei “Ultra”-Gruppen, die als eine geschlossene Masse auftreten, gegen die andere Supporter Fanabteilungen (LE Bulls, Bulls Club).
Man ist an Zusammenarbeit interessiert, bot diese auch schon oft genug an, lediglich leere Worte, die von den “Mit dem Strom schwimmenden” abgeblockt wird. Daher ist es den Red Aces nicht möglich, im jetztigen Zustand, zusammen mit diesen Leuten einen gemeinsamen Support zu erzeugen. Besonders sinnvoll, wenn die Fanzahl gerade noch so klein ist. Man hat zu verschiedene Auffassungen vom Support.
Die Red Aces, ausgestattet mit vielen selbstgemachten Bannern, Doppelhaltern und Fahnen, die sich gegen die totale Verbullung aussprechen und den Bezug auf die Stadt in den Vordergrund heben wollen und nicht mit allem einverstanden sind, was der Verein offiziell äußert und wie sich der Hauptsponsor auf den Verein auswirkt (Rote Bullen). Diese Meinungen tut man auch offen präsentieren, allerdings stößt man bei den “Konsumenten” im Fanblock auf Ablehnung, diese lehnen diese Ideologie des Rasenballismus kategorisch ab. Schade eigentlich …
Wladimir
Dezember 2nd, 2011 at 10:31
“Spenden können entgegengenommen werden, wenn sie pädagogischen Zwecken dienen und demgegenüber eine etwaige Werbung deutlich zurücktritt bzw. nur einen geringen Umfang hat.”
Passt doch! Es ging doch nicht um die Limonade, sondern um das Maskottchen an sich. Und um die kostenlosen Tickets zum Fußball. Bei meinem Sohn im Kindergarten war doch die Truppe auch. Die Kinder haben alles toll empfunden und die Namen vorgesagten. Das war’s schon. Keiner von den Eltern hat was dagegen gesagt. Und lesen “Red Bull” können die Kleinen auch noch nicht. Dazu bekommt ein Kindergarten ein Kinderfest von RB spendiert (zur Gemeinnützigkeit). Ich sage es noch mal – alles nur eine billige Stimmungsmache und die unterste Schublade.
admin
Dezember 2nd, 2011 at 11:11
Es geht nur um den Verkauf der überteuerten Limonade, der ganze “Verein” hat nur diesen einen Zweck. Deshalb ist auch jede Aktion als reines Marketing einzustufen!
Von den Kindern kann man das (Nach)Denken und Lesen noch nicht verlangen, aber zumindest von den Eltern und Verantwortlichen in den Kitas. Und von einem pädagogischen Wert kann ich bei aller Liebe rein gar nichts entdecken.
Elternrat der Erich Kästner Schule – http://elternblog-kaestnerschule.blogspot.com/2011/09/marketingaktion-von-rb-leipzig-red-bull.html
admin
Dezember 2nd, 2011 at 12:09
Damit es hier nicht zu sehr vom Thema abgeht, verweise ich in diesem Zusammenhang – http://ostfussball.com/kommentare-red-bull-marketing-an-schulen-und-kitas-1063/
Wladimir
Dezember 2nd, 2011 at 12:24
@admin – Danke. Die Sache ist dann eigentlich klar. Dass in irgendeiner Schule in einem Elternrat irgendein RB-Hasser (oder nur ein Spinner) sitz, ist statistisch gesehen mehr als wahrscheinlich. Und dann werden seine Ergüsse von Seite zu Seite kopiert. OK. Ich brauche eigentlich nichts dazu mehr sagen. Die Sache ist dort ausrechend kommentiert. Aber nur noch zur Info. Red Bull steht nicht nur für einen energy drink. Sondern auch für eine “simply cola”, einen TV-Sender, eine Zeitschrift, ein Team in der Formel 1, mehrere Fußballteams, extrem sport u.s.v.
Und wofür steht die Seite eigentlich? Für “Ostfußball” bestimmt nicht!
admin
Dezember 2nd, 2011 at 12:31
Ostfussball.com steht seit seinem Beginn für den traditionsreichen Ostfußball mit all seinen Facetten, aber auch gegen jede Art künstlicher Projekte, wie sie derzeit in Leipzig praktiziert werden.
[ab]
Dezember 2nd, 2011 at 14:00
Was ich bei der Angelegenheit überhaupt nicht verstehe, warum gehen die Red Aces überhaupt zu RB Leipzig und nicht bsw. zu Chemie? – http://ostfussball.com/zdfneo-wild-germany-ultras-chemie-leipzig-1062/
Maiky75
Dezember 2nd, 2011 at 16:12
… @ab … ich glaube, da kanns noch so große Differenzen geben, aber wer will bitteschön in Liga 6 zu Chemie(welches meinst du überhaupt)
und sich mit diesem Clientel auseinandersetzten?? Siehe SGLL (war live vor Ort gegen RSL … einfach nur zum Fremdschämen)
Ich glaube, da bilden die lieber ihren eigenen Block im RB-Fanblock!
Maiky75
Dezember 2nd, 2011 at 16:22
@ab … und euer einzigstes Argument, dass alles auf Marketing ausgerichtet ist und es angeblich nur darum gehen soll, Red Bull zu verkaufen, nervt langsam!
Und vor allem interessiert das mittlerweile einen großen Teil der Leipziger und Umland-Fußballinterressierten nicht mehr! Die Identifikation mit dem “Konstrukt” wächst und selbst im Bereich Merchandising gehts voran, wer hätte das gedacht?
wetten dass...
Dezember 2nd, 2011 at 20:43
man-o-man man-o-man…… nicht nur der truppen-büchsling alias ur-leipziger, der hier als knallharter protzer und RB-schreck fungiert….. jetzt holt der barski auch noch ein generelles werbeverbot von energy-drinks in stadien aus der tasche.
mehr habt ihr nicht???
Maiky75
Dezember 2nd, 2011 at 22:45
….ne mehr ham die wirklich nicht…:-)ist aber nicht verwunderlich,
über was sonst im derzeitigen Ostfußball soll man denn sonst berichten?
Holligans, Ausschreitungen,Geisterspiele,Ausschlüsse,rechte Ausuferungen?:-(
ewu
Dezember 2nd, 2011 at 23:23
Oh, “Admin” spielt sich hier mal wieder als Gott und Allwissend auf.
Überteuerte Limonade? So so, schon mal was von Angebot und Nachfrage gehört? In welcher Zeit lebst Du eigentlich?
Wenn jemand ein Produkt zu irgendeinem Preis anbietet, dann muss es auch Käufer geben, sonst geht das nicht lange gut mit dem Produkt. Und es gibt genug, die RedBull kaufen, weil die anderen Billig-Nachmacher einfach nur grausam schmecken.
Das ist wie Coca-Cola und diverse andere sogenannte Cola’s.
Und nunmal zu den superschlauen Elternvertretern an Schulen. Die sollten sich mal mehr um den Schulalltag kümmern. Ich bin selbst Mitglied in einem Schulelternrat und einer Schulkonferenz. Da gibt es ganz andere Themen, die extrem wichtiger sind , als RB-Freikarten.
Und vermutlich prangert dieser Ober-Fuzzi das RB-Verhalten an, obwohl er neben seinem Sprößling eine Kippe im Mund hat. Sollte mich nicht wundern.
Ungeachtet dessen finde ich es aber beeindruckend, dass es auf diesen ostgeprägten Webseiten doch mehrere RB-Anhänger mit zunehmender Tendenz gibt. Löblich, löblich.