Fundstück des Tages # 192 [Red Bull Leipzig, Heteronomie und Nervosität]
Juni 30, 2011 | In: Fundstück des Tages, RB Leipzig, Regionalliga Nord, Trainer-Infos
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In loser Folge dokumentiert ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist schon einiges postulieren und dabei zuweilen gleichfalls bereits nur einfach ihrerseits irgendwie selbst vor sich hin sprechen, mitunter auch teilweise in scheinbarer Ergänzung einiger vormalig bezüglicher Publikationen bei ostfussball.com …
(…) Pacults Wandlung sorgt allerdings in Deutschland für weit weniger Aufregung als die Personalfluktuation beim Leipziger Klub des Salzburger Getränkekonzerns. Die Boulevardzeitungen haben in Red Bull ein Feindbild gefunden.
“Im Bullenstall geht’s weiter drunter und drüber!”, schrieb die Leipziger Bild im Dienstag-Blatt. Und legte am Tag danach nach: “Die Bullen haben sie nicht mehr alle!” Die Leipziger Volkszeitung schrieb: “Das Gras auf der Bullen-Weide von Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz ist sattgrün und saftig – und schwer verdaulich.” (…)
An die ständigen Personalwechsel auf allen Ebenen eines Fußballklubs hat man sich in Salzburg schon längst gewöhnt, in Leipzig scheint das nicht so zu sein (…)
In Deutschland stößt zudem auf großes Unverständnis, was in Österreich als logisch empfunden wird, nämlich die Tatsache, dass RB Leipzig kein selbstbestimmter Verein ist und alle wichtigen Entscheidungen in der Red-Bull-Zentrale in Fuschl getroffen werden.
Peter Pacult wird die Aufregung egal sein. Vom Red-Bull-Boss wurde er mit einer breiten Machtfülle ausgestattet (…)
[Quelle im vollständigen Original -> "Medien contra RB Leipzig - Der Leipziger Boulevard macht mobil gegen Red-Bull-Boss Mateschitz", kurier.at, 30. Juni 2011, 15:36]
(…) Das Personalroulette kommt nicht zum Stillstand. Bei RB Leipzig kann sich keiner sicher sein, seinen Job zur Zufriedenheit der Zentrale zu erledigen. Der Anspruch ist immens, Geduld ein Fremdwort.
Gastgeber Dietrich Mateschitz fehlte bei der Eröffnungsparty seiner New Yorker Fußball-Arena anno 2010. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten spricht das Produkt für sich. Der flüssige Gummibär ist in aller Munde, Red Bull pumpt jährlich über 500 Millionen Euro in den Ruf der Dose. Ein Marketing-Vehikel, der Fußball, hängt indes durch wie eine Bogenlampe in der Salzburger Getreidegasse. Fußball im Namen der Dose bedeutet derzeit Fluktuation im Quadrat. Und Erfolglosigkeit.
Fußball-Gesamtchef Beiersdorfer ist Geschichte bei Red Bull, Chefscout Bernd Legien ebenfalls. Kommunikations-Boss Hans-Georg Felder musste gehen, Sportdirektor Thomas Linke ging in Ermangelung an Richtlinien-Kompetenzen selbst. Trainer Tomas Oral wurde durch Peter Pacult ersetzt. Der jüngste Abgang: Geschäftsführer Dieter Gudel. Der erfuhr aus der Zeitung, dass Sportdirektor Wolfgang Loos kommt. Während Mateschitz in der Formel 1 auf Kontinuität setzt, wird der Fußball Vollspann genommen, rollen permanent Köpfe, wechseln Strategien wie Jahreszeiten. Learning by Doing.
Mateschitz wurde nicht von plötzlicher Liebe zum Osten übermannt. Der 67-Jährige benutzt das Hochglanz-Produkt Fußball, um seine Brause unters Volk zu bringen. Red Bull setzte 2010 vier Milliarden Euro um, beschäftigt 8000 Mitarbeiter. Welchen Anteil Leipzigs Rasenballer am besten Ergebnis der Firmen-Geschichte haben, lässt sich nicht beziffern. Der Milliardär will mit der Heldenstadt auf die Fußball-Landkarte, um Titel spielen. Leipzig würde mit aufsteigen. “Red Bull ist für Leipzig ein unglaubliches Geschenk”, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung. “Wenn RB in der Bundesliga spielt, sind 4.000 bis 6.000 neue Arbeitsplätze entstanden.” (…)
Die abgelaufene Saison schloss Leipzig mit 18 Punkten Abstand auf Chemnitz auf Platz vier in der vierten Liga ab. Ein Desaster, das Mateschitz zum kompletten Personalaustausch veranlasste. Die Beileidsbekundungen ob des verpassten Klassenziels hielten sich in Grenzen (…)
“Ihr macht unseren Sport kaputt!”, stand auf einem Plakat, das Fans des Halleschen FC im Mai in der RB-Arena ausbreiteten. Und: “Geld schießt keine Tore!”
Geld schießt Tore, sagt Neu-Coach Pacult. Wenn es richtig eingesetzt wird. Pacult hat die Veteranen der ersten Stunde aussortiert, den Kader verjüngt. Die Neuen sind vorzeigbare Fußballer, keine Überflieger. Der Star ist der Trainer. Der behauptet steif und fest: “Es gibt bei uns kein Spiel ohne Grenzen, wir müssen uns an Budgets halten.” (…)
(…) Bevor Mateschitz Gefallen an Pacult fand, buhlte er um Magath. Der fühlte sich geschmeichelt, schmeichelte zurück: “Die österreichische Liga ist im Fußball nicht bedeutsam genug. Die Standortwahl mit Leipzig ist sehr gut, die Infrastruktur erlaubt Champions-League-Spiele.” Jetzt brauche es vor allem: Geduld.
Geduld. Im Reich der Roten Bullen ist dieses Wort, zumindest was das ins Stocken geratene Leipziger Projekt angeht, ein Fremdwort.
[Quelle im vollständigen Original -> "Bei RB Leipzig ist sich mit seinem Job keiner sicher - Im Namen der Dose", kicker.de, 30. Juni 2011, 12:51]
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51 Antworten to Fundstück des Tages # 192 [Red Bull Leipzig, Heteronomie und Nervosität]
Jay
Juni 30th, 2011 at 20:45
Grundprinzip im Fußball ist: Die Mannschaft spielt für seine Fans! Nicht für einen Konzern!
Der “Sonnenkönig” stellt alles auf den Kopf.
Der schwört seine Büchsen-Marketing-Söldner ein.
Audienz beim Bullen-Boss
Um 16.45 Uhr fuhr die Mannschaft vor, wartete im Konferenzraum auf den großen Augenblick. Um 17.06 war es dann soweit. (…) Mateschitz (…), stellte er sich vor die Mannschaft. Hielt unter dem futuristischen Glasdach eine Brandrede, schwor seine Bullen auf die neue Saison und den Aufstieg ein. Mateschitz betonte dabei nochmals, das Ziel Bundesliga in fünf bis acht Jahren erreichen zu wollen.
Quelle: Bild.de
Wer sowas gut findet muss zu Arzt!
Fußball-Fan
Juni 30th, 2011 at 20:56
Na dann würde der “Boss” aber wenig Gefallen finden, wenn es keine Fans gäbe. Sie spielen für mich und 4500 andere RL-Durchschnittszuschauer und in Zukunft für noch mehr.
22 Mann stehen auf dem Platz, alle wollen gewinnen und gewonnen hat, wer mehr Tore schießt. So einfach ist Fußball. Und sowas einfaches hat Fans. Bei RB ist das nix andres.
Und ich verbitte mir, hier Andersdenkenden gewisse Krankheiten zu unterstellen.
Hier wird Gewalt, Hass und Intoleranz ein Forum gegeben. All das sind keine angenehmen Eigenschaften. Und das regt mich auf. Nicht, dass jemand RB nicht mag. Sondern wie er RB nicht mag.
Nein nicht mag, HASST!
Schämt euch!
Liebe Admins: Verlinkt doch mal bitte auf der Startseite die aktuellen Zuschauerzahlen der RL-Saison 2010/11. Oder passt das nicht in eure “Wir hassen Red Bull”-Strategie?
ewu
Juli 1st, 2011 at 08:26
Jay:
Die Mannschaft spielt also für seine Fans und nicht für den Konzern.
Im Grundprinzip hast Du ja recht. Im Profi-Fußball sieht die Wirklichkeit aber anders aus. Da geht es um hunderte von Millionen.
Die Fans haben sicherlich eine großen Anteil an der Entwicklung des Vereins. Aber der Erfolg beim Fußball entscheidet sich alleine auf dem Platz. Das dafür notwendige Geld kommt überwiegend von Sponsoren, durch Werbeeinnahmen und TV-Gelder.
Der Liga-Primus FCB macht es doch vor. Er trifft alleinig Entscheidungen, z.B. beim Stadion und 1860, und es schert ihn die Meinung der Ultra-Typen wenig. Es geht ausschließlich um Profit.
Und wie Fußball-Fan schon sagt: Wenn RBL Tore schießt und aufsteigt, dann kommen die Zuschauer und es entwickelt sich zunehmend eine größere Fan-Gemeinde.
Und da können die Gegner noch so lamentieren, andere Billig-Energy-Drinks konsumieren und Spiele boykottieren. Das wird nichts daran ändern.
Und auch an dieser Stelle sei nochmals gesagt, dass das größte Problem bei vielen die negative Grundeinstellung zu jeglichen Veränderungen ist. Wenn bei RBL alles so grausam ist, ja warum interessiert ihr euch denn dafür? Weil ihr halt meckern und jammern wollt. Es gibt vermutlich gerade kein anderes Thema für euch.
Das soll natürlich nicht bedeuten, dass man gerade die RBL-Entwicklung kritisch betrachten soll. Aber auf die Herangehensweise kommt es an.
Jay
Juli 1st, 2011 at 09:07
Ja, genau, aber es geht um den “Profit” für den Verein FC Bayern München ! Bei RBL gehts es um den Profit der Konzerns aus Fuschl. Verstehst du langsam, wo der Unterschied beteht???
Warum interessieren sich denn Atomkraft-Gegner für Atomkraftwerke?
Ist doch nicht schwer zu verstehen, oder?
Ur-Leipziger
Juli 1st, 2011 at 10:53
Hey ewu und Fussballkonsument…

Mensch ihr seid wohl die einzigen die durch malochen müssen in der Werbezentrale?
Warum ? Diese Zahl würde durch die Freikarten die verteilt wurden doch die Statistik verfälschen?
Es gab sie,siehe Aktion für Schulanfänger !!
Besser wäre mal zu sehen wieviel Red Bull/ Rasenball durch Eintrittsgeld regulär eingenommen hat.
Warum habe ich da das Gefühl das sie da irgendwo im Mittelfeld landen…?
Leider doch, nur der Konsumboykott kann diesesn Wahnsinn stoppen…
Oh neue Startegie? Jetzt möchte man also auch nur ein normaler Fussballclub sein…
wie lächerlich…
Frage wann ist eure Mitgliederversammlung? Ihr seid doch nix anderes… ?
Kleiner Tipp, die Admins haben das Tool “diesen Beitrag zitieren” eingebaut…
so könntest du vielleicht der Polemik die du hier verursachst mit solchen Unterstellungen aus dem Weg gehen…
Gratuliere mal wieder das Totschlagsargument Gewalt…
Wenn dem so wäre, würde ich dich gern wieder an das Tool “diesen Beitrag zitieren” erinnern…
Weil sonst nur wieder Dummlaber…
Wie du weisst, ist das ja nicht immer so…
Was passiert aber wenn der Erfolg(siehe diese Saison) ausbleibt?
Besteht da nicht die Gefahr nur Eventpublikum zu haben?
Ich weiss nicht ob dir ein “Club” aus Östereich was sagt,der hat genau das gleiche Problem mit solchen “Erfolgfans” die nur kommen wenn man mal gut spielt und oben dabei ist…
Mensch wie hieß der bloß…??
Ansonsten ist da Totentanz im Stadion und das bei einer Investition von über 200 Mios in den letzten Jahren
Hey toll,mal was Neues…
Nur mal so wenn die Veränderung mehr Nachteile für den Großteil der Betroffenen hat, ist diese Veränderung erstmal negativ zu sehen,und schon sind wir wieder beim Mehrheitsprinzip,nämlich das was die Mehrheit möchte ist durchzusetzen,
Ergo ist Rasenball eine negative Veränderung die gestoppt werden muss weil die Mehrheit (Fussballfans in Dt.) diese Veränderung ablehnt..
Damit ihr in Fuschl mitbekommt wie Groß die Antipathie gegen euch ist…
Und damit das Rasenball/Red Bull/Konstrukt keine Leuchtturmwirkung auf andere Unternehmen hat…
Niedlich so wie Ihr also sollen wir da rangehen …
Also mit Diffamierungen, mit Beleidigungen, mit Androhung von Gewalt also…
Ne sorry das ist mir zu primitiv, da bleibe ich lieber bei meinen Fakten und Argumenten…
Ur-Leipziger
Juli 1st, 2011 at 11:35
Ach so jetzt verstehe ich,meinst bestimmt so wie es bei eurem öster.Double abläuft…
ich zitere mal ein Östereicher (ein RBS Sympathisant)
”
Zuerst folgendes: ich will keine Diskussion über längst vergangenes beginnen. Es soll eine persönliche Erklärung sein, wie ich denke und ich kenne einige, denen es ähnlich geht. Ob’s wirklich repräsentativ ist weiß ich nicht.

Mit der RB-Übernahme hat eine gewisse Mentalitätsänderung eingesetzt. Die alte Austria gab’s nicht mehr, RB wollte was Neues sein („kein Archiv“ usw.). Formal ist man ein Verein, defacto Teil eines Konzerns, der seine Entscheidungen nach seinen eigenen Prioritäten trifft (siehe Leipzig, nur als Beispiel). Ich bin dann zwei Jahre nicht mehr ins Stadion gegangen, die emotionale Bindung, die ich an die Austria hatte, ging verloren und ist bis heute nicht mehr da und wird auch nicht mehr kommen. Ich geh inzwischen wieder gern in Stadion, verteidige RBS in Diskussionen weil ich mich für Fußball interessiere und aus Lokalpatriotismus. Für Herzblut ist der Konzerngeruch zu stark, ist einfach so. DM hat ja selber zugegeben, er hätte die emotionale Komponente unterschätzt und er äußerte sich ja mal bewundernd über das amerikanische Fanmodell, irgendwie hab ich das Gefühl, mit dem klassischen Fußballpublikum kann man nicht soviel anfangen und sobald Fanclubs ein bissi frech werden zuckt man gleich aus. Am liebsten hätte man vermutlich so ein Beachvolleyball-Publikum. Juchu Red Bull, Party, geile Stimmung, mehr will man nicht, Mitsprache der Fans ist unerwünscht.
Ich hab‘s statistisch nicht nachgeprüft aber eine gewisse Erosion der Zuschauerzahlen gibt’s gefühlt schon länger, den dramatischen Einbruch der letzten Wochen hätt ich so auch nicht erwartet, da kamen einfach zuviele Sachen zusammen: miserable Leistungen, enttäuschte Erwartungen, schlechtes Wetter. Eine gewisse Rolle spielt sicher auch das viele Geld und überzogene Ansprüche (von beiden Seiten, Fans und Verein). Aber von einem Klub, der pro Jahr immer noch ca. das Doppelte (?) des nächsten Verfolgers ausgibt ist es nicht unverschämt, wenn man ein bisschen Schönspielen erwartet”
Noch fragen…?
P.S. sowas nenne ich mal Selbstreflektion…
Fußball-Fan
Juli 1st, 2011 at 12:33
Für dich ist Selbstreflexion jedoch ein Fremdwort. Bei UNSEREM Double? Ich habe mir RB Salzburg ähnlich viel am Hut wie mit Sturm Graz. Wir sind hier in Leipzig und wie du sicher weißt, hat Red Bull hier keinen Verein übernommen sondern es entsteht hier was völlig neues, inkl. Fankultur. Jeder, der sich entschlossen hat, RB-Fan zu sein, weiß i.d.R., worauf er sich einlässt.
Noch Fragen?
ewu
Juli 1st, 2011 at 13:02
Es ist und bleibt Intoleranz.
wr
Juli 1st, 2011 at 13:30
Einfach, um die Sachen auch korrekt beim Namen zu nennen: Natürlich hat RedBull in Leipzig einen Verein übernommen: nämlich den SSV Markranstädt.
Die Jugend wurde weiterhin vom FC Sachsen aufgekauft. Die zweite Mannschaft (korrigiert mich, wenn ich falsch liege) vom ESV Delitzsch.
Du siehst: NEU ist hier gar nichts! Zusammengekauft? Ja! Retorte? Ja! Neugründung? Sicher nicht!
Und ewu: Ja, es ist Intoleranz, na und? Ich toleriere viele Dinge nicht: Gewalt, Rechtsradikalismus, ausbeuterische Menschen, Armut etc. genau wie eben jenes Engagement deiner heißgeliebten Brausefirma. Macht das meine bzw. andere Meinungen jetzt dadurch unglaubwürdig? Ich glaube nicht.
Fußball-Fan
Juli 1st, 2011 at 14:29
Ach ja, was soll man dazu sagen!? So weit ich weiß gibt es den SSV Markranstädt und er kämpft momentan für den Aufstieg in die OL. Die zweite wurde von Delitzsch “übernommen”, richtig. Und Spieler der Jugendmannschaften kommen von anderen Mannschaften. Vollkommen richtig!
Aber RB hat eben nicht den SSV übernommen, sondern sich die Spielrechte erkauft. Ja, RB hat sich Dinge erkauft. Ja und? Gab ja auch willige Verkäufer. RB steht in keiner Tradition von irgend einem Verein. Deshalb kritisiert ihr ihn ja. Und genau das ist es, was den Verein interessant macht.
Und RB wird künftig wahrschl. eher eigene Gewächse spielen lassen. Das Trainingszentrum in LE und auch das in Salzburg werden dafür sorgen, sonst wär es rausgeschmissenes Geld.
Gewalt, Rechtsradikalismus, Ignoranz toleriere ich nicht. Und ein solches “Konstrukt” genauso wenig zu tolerieren wie Rechtsradikalismus – nun ja, da fehlen mir die Worte.
Vor allem: Es gibt keine Argumente gegen RB. Nur Bauchgefühl und Emotion.
Ost-Kurt
Juli 1st, 2011 at 15:06
“… In Deutschland stößt zudem auf großes Unverständnis, was in Österreich als logisch empfunden wird, nämlich die Tatsache, dass RB Leipzig kein selbstbestimmter Verein ist …”
Beobachter
Juli 1st, 2011 at 15:18
Nur eine Mutmassung. Weder Argument noch ein Fakt. Aber wieso nutzt du nicht die Zeit, supportest einfach deinen Verein und versuchst da etwas bewirken, damit RedBull erst gar nicht aufsteigt.
Fußball-Fan
Juli 1st, 2011 at 16:04
Was heißt Mutmaßung, das ist Schmarrn. Wüßte nicht, was die BL mit Demokratie zu tun hat. Oder die Tour de France oder Biathlon oder SKispringen… Oder Boxen oder…
Und Mehrheit der Fußballfans? Wie ist die denn meßbar? Und seit wann geht es im Sport um Mehrheiten? Gut beim FCS vielleicht… Sieht man ja, wohin das führt…
ewu
Juli 1st, 2011 at 16:07
Ach UR-Leipziger, das ist immer wieder alles von Dir zurecht konstruiert.
Welche Nachteile hat es den für wirklich Betroffene? Wer ist denn wirklich betroffen? Und welcher von den Betroffenen muss es denn negativ sehen.
Betroffene können in dem Fall doch bloß Vereine sein. Die Fans anderer Vereine haben direkt doch gar nichts mit RBL zu tun, Ihr habt doch bloß Hummeln im Hintern, dass ein anderer Verein besser sein könnte als der eigene. Und da hinkt Deine Beispiel doch schon wieder.
ewu
Juli 1st, 2011 at 16:21
wr:
Es ist bemerkenswert, mit was Du RBL bezüglich der Tolerenz alles vergleichst.
Meine angesprochene Intoleranz bezieht sich vorrangig auf die Meinung anderer zu RedBull und deren Aktivitäten. Man wird ja gleich an den Pranger gestellt, wenn man RBL gut findet. Dahin gehören Leute, die Fußball für Gewalt missbrauchen.
Anti-RB Ösi
Juli 1st, 2011 at 16:56
ihr red-bull-trinker versucht durch euer dauerndes posten uns richtigen fans hier irgendwie zu beeinflussen, doch in wahrheit schürt ihr nur weiter unseren hass und unsere intoleranz für die sich keiner von uns rechtfertigen braucht oder je wird
ob wir red bull leipzig gutheissen oder ihnen die pest an den hals wünschen bleibt alleine uns überlassen. deutschland is genauso ein freies land wie österreich ihr komiker und wir sagen was wir wollen, wenn es euch nicht passt habt ihr pech gehabt
wie das messbar ist fragt fussballfan? ich bitte dich so realitätsfremd kann doch keiner sein dass er das nicht ohne jegliche statistken sieht
ihr verharmlost hier nicht nur dieses widerliche kunstprodukt aus der retorte sondern auch noch eure eigene unfähigkeit bisher einen geeigneten stammverein zu finden, dem ihr als fan angehören könnt oder wollte man euch dort nicht???? und jetzt seid ihr sauer und seid aus protest bei dem wohl in zukunft meistgehasstesten verein deutschlands????? in österreich hat rbs diesen platz bis in alle ewigkeit sicher
hier ein interessanter link für alle rb-lemminge -
http://www.violett-weiss.at/solidaritaet-bilder.php/
das steht euch in vielfacher form noch bevor und da war von leipzig noch nichtmal die rede, da bekunden auch viele deutsche klubs solidarität mit den salzburger fans, nachdem matteschitz ihren klub geraubt und ihnen die vereinsfarben entrissen hat
wr
Juli 1st, 2011 at 17:45
@ewu: Wenn du meinen Beitrag noch einmal liest, wirst du merken, dass ich die genannten Sachen nicht mit RedBull verglichen habe.
Allerdings muss man zugeben, dass gewissenloses Nachgrölen von Parolen & gewissenloses Jubeln über Retortenfußball manchmal nicht so weit entfernt voneinander ist…
http://www.wienerzeitung.at/meinungen/kommentare/39324_Red-Bull-und-seine-Fans.html
In dem Sinne: Jeder kehre vor seiner eigenen Tür…
roger
Juli 1st, 2011 at 20:19
Vielleicht zur Abwechslung mal ein Kommentar zum Artikel …
Die Schreiberlinge, speziell bei der Bild, haben einfach nix anderes worüber sie sich auslassen könnten. Es ist ja wohl das normalste der Welt im Profifußball, dass sich bei Misserfolg das Personalkarussel erheblich dreht. Warum wohl hat der FC Bayern den Trainer gewechselt und der BVB nicht?
Betrachten wir doch mal die Saisonbilanz von RB.
Den Sachsenpokal mit ein bisschen Leistung, aber viel mehr Glück (Ersatztruppe von DD, Heimrecht gg C), gewonnen. Naja.
Die Regionalliga-Saison – von 34 Spielen gerade mal 18 gewonnen. Also fast die Hälfte aller Spiele nicht gewonnen. Mehr noch – von den 18 Siegen hatten gerade mal 7 ein überzeugendes Ergebnis von 3 oder mehr Toren Differenz. Nichtmal jedes 4. Spiel also.
Überhaupt die Offensive – nicht mal 2 Tore im Schnitt pro Spiel erzielt. Das in einer Liga die etwa zu je einem Drittel aus Dorfvereinen, 2. Mannschaften und abgehalfterten Traditionsklubs in Dauerfinanznot besteht. Mit einer Mannschaft so voll von Talent und Erfahrung, die sich über die Saison kaum weiterentwickelt hat.
Das war einfach unterirdisch.
Spieler und Trainer zu wechseln also mehr als normal. Ich denke auch das man mit jüngeren, hungrigeren Spielern den richtigen Ansatz hat. Man wird sehen.
Dass man allerdings in den höheren Ebenen Leute installiert und sie dann einfach übergeht (Linke – Trainerfrage), (Gudel, Sportdirektor-Personalie) ist zumindest ungeschickt. Wenn schon Strohmänner einsetzen, dann wenigstens welche, die im Tritt marschieren.
Jay
Juli 1st, 2011 at 21:39
@ Fußball-Fan
Du hast hier öfter mal geschrieben, dass die Größen des deutschen Fuballs das Ösi-Konzern-Team begrüßen.
Dann lies mal das:
Solchen Zirkus wollen wir nicht, und wir wollen auch keine Profilneurotiker, die sich mit ihrem Geld in der Bundesliga ein Spielzeug zulegen. Die Identitätskraft und Fan-Akzeptanz der Bundesliga haben eine große Bedeutung.
(DFL Präsident Rauball)
Quelle: welt.de
Ur-Leipziger
Juli 2nd, 2011 at 08:30
Ur-Leipziger
Juli 2nd, 2011 at 10:15
Ur-Leipziger
Juli 2nd, 2011 at 10:36
100 % Zustimmung
Ur-Leipziger
Juli 2nd, 2011 at 11:14
Jepp nur als Statist gesehen zu werden vom Konzern oder als Konsument.
Das man keine Mitbestimmung hat als “Fankonsument” im Konstrukt Rasenball
P.S. Bei euch im Forum regt man sich ja auch auf,das man als “Fankonsument” nicht so richtig wahr genommen wird vom “Vorstand” und die lieber erst zur Presse rennen als Euch zu benachrichtigen
Das,wenn man kritische Fragen stellt,sofort kaltgestellt wird( siehe RBS Supporter)
Das selbst Verantwortliche bei Rasenball die eigenen Kosnumfans als “Vögel” betitelt
Ja eine Frage habe ich da noch,kommt man sich da nicht schäbig vor,so behandelt zu werden und dabei trägt Ihr da auch noch Geld hinne?
Grüße
ewu
Juli 2nd, 2011 at 21:30
Ur-Leipziger
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen uns RBL-Anhängern und Euch jammernden Individuen:
Wir fühlen uns wohl und wir wissen, worauf wir uns einlassen. Wir haben keinen Grund über andere herzuziehen. In den meisten Fällen erledigen die das selbst für sich. Tolle Mitbestimmung beim FCS, den es nicht mehr gibt. Was eigentlich wirklich schade ist.
Und dieses schwachsinnige Gesülze von wegen Fan-Mitbestimmung und so weiter. Diese Wunschvorstellung gibt es im Profi-Fußball nicht. Ich sag Euch doch, geht und bleibt in der Bezirksliga, da ist die Welt noch heile.
Und was interessiert mich der Eintritt ins Stadion? Ich möchte bald Bundesliga-Fußball in Leipzig sehen. Und das geht halt nur mit RBL!
Und auch das nochmal: Mit jedem Sieg von RBL und jedem Erfolg steigert sich mittlerweile meine Freude über all diejenigen, die sich hier so besserwisserisch und allwissend dargestellt haben. Es ist gut zu wissen, dass es mit jedem Sieg von RBL immer mehr Gleichgesinnte in der Red Bull-Arena geben wird.
ewu
Juli 2nd, 2011 at 22:01
Eine Frage an Ur-Leipziger hätte ich aber noch:
Für welchen Verein schlägt eigentlich Dein Rieen-Fan-Herz? Mir ist es irgendwie entgangen oder Du hattest es auch noch nicht gepostet.
Jay
Juli 3rd, 2011 at 01:34
Gaaanz großer Zweifel!!! Ihr wisst es nicht. Sonst würdet ihr hier nicht so angesäuerte Kommentare abgeben! Für mich schwingt da Unsicherheit mit!
Nein, Klar, ihr sitzt weiter in eurem Elfenbeinturm. Was um euch herum passiert interessiert ich nen Scheiß… Genau deshalb mag man das RB-Konzept und Euch nicht!
Ur-Leipziger
Juli 3rd, 2011 at 10:59
Na komm,selbst eure Konsumenten im Forum regen sich doch in aller Regelmäßikeit auf,das man zu nix befragt wird.
Guckst und beschäftigst Dich nicht oft mit Fußball kann das sein…?
Nur mal zwei,wo Fanmitbestimmung und Fanprotest was gebracht hat.(dabei waren das nicht mal Mitgliederversammlungen…
( Fanproteste Stuttgart-Babbel)
(Fanprotest Union Berlin – Fans veranlassen das es kein Testspiel mit Rasenball gibt)
Wieso auch nur Freikarten…?
Oh auch einer dieser Marketingopfer die einer Werbeagentur alles aber auch alles glauben…?
Niedlich,du glaubst aber bestimmt auch das man bei Rasenball professionell arbeitet.
Ur-Leipziger
Juli 3rd, 2011 at 11:38
Hey ewu und Fussballkonsument…
Warum is denn der E.Bach schon wieder wech…?
ewu
Juli 3rd, 2011 at 12:02
Warum interessiert Dich das. Du hast doch mit RBL nichts am Hut. Hat Dich doch dann eigentlich gar nihts anzugehen. Willst doch sowieso nur stenkern.
Was ist denn nun mit Deiner Mannschaft? Willst Dich wohl nicht outen und hast Bammel, dass Du dich blamierst, wa?
Ur-Leipziger
Juli 3rd, 2011 at 12:12
Weil ich im Internet nicht jedem Dahergelaufenden persönliches Verrate.
Darüber quatsche ich mit meinen Freunden,die du Dir ja im Zentralstadion bei Werbeverabstaltungen einer Brause suchen musst…
P.S. man schämt oder blamiert sich nie für seinen Heimatverein,Stichwort Lokalpatriotismus…
Aber sowas kann ein Rasenballer nicht verstehen der sogar für das gegnerische team applaudiert weil seine Werbetruppe so sch… spielt,sowas unterscheidet uns Fans von euch Konsumenten…
Fußball-Fan
Juli 3rd, 2011 at 15:38
Hui, so viel Polemik wieder mal von Ur-Leipziger:
So weit ich weiß, geht in die Zuschauerstatistik NICHT eine Freikarten-Aktion ein. WANN gab es die eigentlich? Mir ist davon in den letzten Monaten nix bekannt.
Wenn doch, dann organisier dir doch eine, dann brauchste RB nicht mit deinem Geld zu unterstützen sondern kannst dir in Ruhe mal angucken, wie hoch das Durchschnittsalter der Konsum.Kiddies ist und dass es auch Anti-RB-Spruchbänder im Gästeblock gibt.
Dann kannste mal nicht nur mutmaßen sondern dich selbst überzeugen.
Wenn du denkst, dass ewu und ich bei RB arbeiten spricht das für einen eingeschränkten Horrizont derjenigen, die das vermuten. Weil ihr nicht wahr haben wollt, dass es tatsächlich Leute gibt, die RB gut finden.
Man kann überhaupt nicht messen, dass RB der meist gehasste Verein ist. Dazu braucht man nämlich eine Grundgesamtheit. Und wie hoch ist die?
Wenn ihr meint, die Existenz von RB durch Boykott zu befristen, dann viel Spaß beim Boykottieren.
Wenn Fans erreichen, dass ein Verein kein Testspiel gegen RB spielt, dann herzlichen Glückwunsch. Und sonst so?
Diejenigen hier, die fleißig für RB schreiben, sind keineswegs unsicher, sondern von Grund auf überzeugt. Ich denke ich spreche hier für ALLE RB-Anhänger: Es gibt keine wirklichen Argumente gegen RB, das zeigt hier ja eure meist nicht vorhandene Argumentation und die statt dessen Rumpöbelei. Auch das spricht für sich. Wenn einem nix einfällt wird man halt persönlich und geht unter die Gürtellinie.
Wenn Ur-Leipziger zum Argument Gewalt nix weiter einfällt, als das als “Totschlagargument” zu bezeichnen, spricht das ebenfalls für sich.
Wenn die Frage auf einen fehlenden Stammverein kommt: Stimmt, ich hatte keinen. Zu FCS und Lok habe ich und würde ich auch nie Zugang finden. Alle anderen in Frage kommenden Vereine sind mir räumlich gesehen zu weit weg. Ja und?
Mich würde auch mal interessieren, für welchen Verein Ur-Leipzigers Herz schlägt.
Fakt ist eins: 22 Mann spielen um einen Ball und wollen ihn ins gegnerische Tor befördern. Das gilt für RB, für Lok, für den FCB und für alle anderen Vereine.
Möglicherweise steht Ur-Leipziger aber auch mit seinen Freunden bei einer Werbeveranstaltung eines Autohauses, einer Brauerei und einer Versicherung.
Nee is lustig: Dem Argument, zweiter bei der Besucherzahlen zu sein wird mit dem Argument “Freikarten” entgegnet, die es vor Urzeiten mal bei einem oder zwei Spielen gab. Ich lach mich tot.
Aber so ist das: Vermutungen, die der Warheit nicht entsprechen.
Man baue sich seine eigene Welt.
Jay
Juli 3rd, 2011 at 16:12
Eine solche Aussage zeugt nicht nur von Ignoranz, sondern auch von Arroganz.
Es gibt sehr starke und konkrete Argumente gegen RB! Nur weil du sie nicht akzeptierst, bzw. sie dir nichts bedeuten, sind sie noch lang nicht aus der Welt! Lediglich Schönspielerei von 22 Akteuren aufm Feld reicht nunmal nicht für den Fußball wie wir ihn lieben!!!
RBL ist ein Teil der Marketing-Maschinerie eines Konzerns, welcher alles kontrolliert. Vor vielen Jahren haben kluge Köpfe festgeschrieben, dass der Fußball selbstbestimmt bleiben soll! Erzähl uns also nichts von: “Es gibt keine Argumente gegen RB!”
Fußball-Fan
Juli 3rd, 2011 at 16:46
Ach jetzt kommt die 50+1 wieder… Die bei vielen Vereinen eh unterlaufen wird und sich genügend Konzerne freuen würden, wenn sie fällt. Und sie wird fallen, ob mit oder ohne RB.
Der Fußball ist eh schon kommerziell…
Und alle anderen Argumente?
Jay
Juli 3rd, 2011 at 17:22
Und weil sie z.B. von Hopp unterlaufen wird, ist dass ein Grund sie abzuschaffen? Sollen also Konzerne a la Red Bull unseren Fußball bestimmen? Farben, Namen, Orte… alles austauschbar? Ich denke die Regel wird bleiben, da es kein vernüftiges Argument gegen sie gibt. Die Buli braucht keine “Geldschwemme” und seelenlose Konstrukte. Siehe Interview mit Herr Rauball, weiter oben.
Die fehlende Mitbestimmung ist DAS Argument gegen den oberflächlichen Marketing-Fußball aus Fuschl und seine uniformen Marionetten-Clubs.
Fußball-Fan
Juli 3rd, 2011 at 18:13
Soso. Die fehlende Mitbestimmung und die 50+1, die nicht nur durch Hopp unterlaufen wird, sondern auch in WOB oder in Ingolstadt. Mglw. auch woanders, bspw. in LEV: Gerade läuft bei Sport1 ein Testspiel: RB Salzburg gegen LEV: Kommerz ohne Ende. Da LEV der Sponsor abhanden gekommen ist steht bei denen auf dem Trikot: “Werkself”.
Zur fehlenden Mitbestimmung ist hier schon vieles gesagt: Wo im Profifußball haben Fans was zu sagen, außer viell. bei Union, wo die Fans den tollen Erfolg erzielt haben, ein Testspiel gegen RB abgesagt zu bekommen?
Und warum äußert sich, wenn er das, was oben zitiert wurde, wirklich gesagt hat, er so, wie er es getan hat?
Erlaube mir einen kurzen Exkurs:
Die DFL ist der Zusammenschluss aller BuLi-Clubs. Die DFL ist somit eine starke Interessenvereinigung, die auch die begehrten TV-Rechte an der BuLi verkauft, dafür kräftig kassiert und nicht nur das: Die Bilder selbst produziert und den Journalisten und TV-Sendern im unmittelbaren BuLi-Umfeld vorschreibt, was zu zeigen ist und was nicht und wo die Spieler interviewt werden dürfen und das ein Interview nach dem Spiel max. 90 Sekunden gehen darf.
So viel mal zum Thema Pressefreiheit und Demokratie.
Die in der DFL organisierten Clubs bleiben gern unter sich, weshalb sie auch eine Reform der unteren Ligen durchgesetzt haben. Diese widerum hat zur Folge, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass alle in der DFL organisierten Clubs weiterhin zusammen kuscheln und Geld verdienen (wenn sie denn Geld verdienen). Den unteren Clubs wird ein Aufstieg deutlich erschwert (damit auch ostdt. Vereinen), den BuLi-Clubs ein Abstieg ebenfalls erschwert. Die Traditionsclubs sehen in Spielen gegen 2. Mannschaften von BuLi-Vereinen die Gefahr, das noch weniger Zuschauer kommen und der Verein krachen geht.
Die DFL hat es abgelehnt, eine eigene Liga mit 2. Mannschaften aufzumachen, weil sie nämlich was wollen? Richtig, Geld verdienen!
DAS finde ich skandalöser, deutlich skandalöser, als wenn ein Club kommt und das mglw. aufbricht, was inoffiziell schon längst aufgebrochen ist.
Und weil die DFL gern unter sich bleibt und keine Unruhe will, der Chef der DFL also für möglichst alle dort organisierten CLubs sprechen muss, muss er RB schlecht finden. Und dazu als Präsi vom BVB sowieso.
Und wenn er mit dem, was er gesagt haben soll, nicht für den FCB spricht, so werden die Bayern das verschmerzen. Abgesehen davon ist die Chance, dass dort die 50+1 unterlaufen wird, relativ gering, denn:
Dort fummeln die Telekom, Adidas und Audi rum. Also gleich 3.
In Ingolstadt dürfte das “nur” Audi sein, in WOB “nur VW”, in Hoffenheim “nur Hopp” (ich höre kaum noch Proteste: Man konzentriert sich anscheinend auf ein neues Spielzeug).
So viel zum Thema KOmmerz, Mitbestimmung und Demokratie.
Und bei dem Gemauschel der DFL und der Marktsicherung sortiert sich irgendwo dann auch RB ein. Die aber stören die Mauschelnden etwas. Das ist klar. Völlig normal in einem Wirtschaftskonglomerat oder: Oligopol.
Jay
Juli 3rd, 2011 at 18:36
Dass da auch nicht alles koscher ist – ok. Selbst der FIFA-Blatter hat Dreck am Stecken!
Wenn etwas schon “aufgebrochen” sollte man die Regel eben noch verschärfen.
Sorry, aber deine Erklärung legitimiert nicht den Büchsen-Konzern und sein Marketing-Team!
Weil alles schon soooo schlecht ist, müssens wir es noch schlechter machen und den Büchsen-Fußball zulassen? *Zweifel*
Fußball-Fan
Juli 3rd, 2011 at 18:54
Warum sollte man etwas verschärfen, was nur wenige Mächtige doof finden? Warum jammert bei Hoffenheim keiner mehr?
Ich habe eine Ahnung…
Ur-Leipziger
Juli 4th, 2011 at 09:42
Wenn man über Sachen diskutieren will,sollte man sich vorher mal ein wenig Hintergrundwissen zulegen.BAyer Leverkusen hat wie der VfL Wolfsburg eine Ausnahmegenehmigung der Liga, weil die Konzerne Bayer und Volkswagen schon über einen langen Zeitraum die Klubs unterstützt haben. Da die beiden Vereine nunmal historisch verschmolzen sind mit der Firma und der Stadt.
Wolfsburg Mitarbeiter VW ca.16.000
Leverkusen Mitarbeiter Bayer AG ca.10.000
Leipzig Brauseabfüller der Fa Red Bull GmbH 0 Mitarbeiter
Ja es ist echt müßig jedesmal,da er den Sch… auch immer wiederholt…
Noch nie jemand erlebt der sich so vehement für ein Massenkonsumprodukt und einen Mrdär einsetzt…
Warum schreibst du soviel inhaltslosen Müll?
Ähm irgendwie verstehst du die Definition nicht von Demokratie und Pressefreiheit?
Naja er ist auch ein Rasenballer…
Nur mal so, wenn alle nur 90 Sekunden reden dürfen ist das Demokratie in Reinform..
Kann das sein das du versuchst alles unterzubringen nur um das Konstrukt zu rechtfertigen…?
Und wieder nur geistiger Dünnschiss…
Wer soll deiner Meinung nach denn die “neuen” Vereine sein,dem von der DFL der Markteintritt Bundesliga verwehrt wird ?
Namen bitte…?
Wenn es sich um Vereine handelt wie Rasenball,wo ein Geldgeber/Inhaber hintersteht,dann schiele mal nach Spanien und gucke Dir bitte Vereine wie Real Saragossa(51% Anteilsmehrheit ein Matratzenfdabrikant) Pleite
Betis Sevilla Anteilsmehrheit BSports) pleite
Insgesamt sind 21. Vereine aus der 1.und 2,spanischen Liga pleite oder stehen kurz davor…
Wie gesagt,ich habe keine Lust vor der Saison zu gucken wie mein Verein mal wieder neu heisst, ob mein Verein noch existiert oder der Inhaber Pleite gemnacht hat und mein Verein liquidiert hat da er Geld brauchte und wem mein VErein überhaupt gehört.
da lobe ich mir die 50+1 Regel….
Sorry der größte Müll ever den du verfasst hast…
Am besten war der mit dem Oligopol,selten soviel Sinnfreies gelesen und gelacht…
Nun mal ehrlich,wie alt bist du und was für eine Förderschule besuchst du?
Was mit Wirtschaft kann es nicht sein..?
P.S. Gar nicht gewusst,das Mios von normalen Fussballfans,die für den Erhalt der 50+1 Regel sind, die wenigen Mächtigen sind..?
Hut ab vor soviel geistiger Kompetenz…
Anti-RB Ösi
Juli 6th, 2011 at 17:41
fussballfan, der ja ständig elends lange texte hier in seiner freizeit schreibt und wohl auch noch unter anderen namen hier im blog postet und uns im ernst wahr machen will, dass er kein auftragsschreiber sei, das glaubt ihm nicht mal der dümmste.
sowie alle anderen rb-lemminge, die das hier lesen, merkt ihr nicht, dass ihr benützt werdet? matteschitz nützt doch die breite masse inklusive ihrer leider doch höheren anzahl an geistig minderbemittelten voll aus und lässt euch auch noch eintritt bezahlen für sein spielzeug und entblödet sich nicht, euch noch fanartikel wie schals und trikots für seinen überteuerten energy drink zu verkaufen.
ihr kauft die dann und rennt als wandelnde werbetafel herum, aber natürlich nur im stadion, weil so durch die stadt gehen oder fahren könnte schmerzhaft sein, was man so hört und liest.
seht es doch ein, dass ihr nur marionetten im spiel des herrn matteschitz seid, klar gibt es freikarten anfänglich so wie n rauschgiftdealer ja auch erstmal kostproben umsonst hergibt.
und logischerweise bezahlt er it-mitarbeiter, dass diese sich in diversen internet-foren positiv über red bull äußern, um eine positive stimmung gegenüber rb zu erzeugen.
die auftragsschreiber eben. is ganz legitim, das machen auch andere firmen, die nichtmal einen tausendstel teil des umsatzes der marke red bull haben.
es abzustreiten liegt in der natur der sache, ist euer job, dafür bekommt ihr bezahlt.
aber an jeden, der nicht des geldes wegen hier pro-rb argumentiert, sondern wirklich so kurzsichtig ist, wach endlich auf und blick hinter die kulissen
ewu
Juli 6th, 2011 at 22:10
Mensch Anti-RB Ösi, Du bist ja der zweite Ur-Leipziger. Man muss sich wirklich fragen, wer hier minderbemittelt ist.
Wie könnt Ihr Euch nur hinstellen und von Euch behaupten, dass Ihr sämtliche Fußballweisheiten gefressen habt.
Lasst doch die RB-Fans in Ruhe und ihre eigenen Erfahrungen machen. Und wenn alles so eintritt, wie ihr es herbeisehnt, dann könnt ihr doch so richtig schadenfroh sein.
Ich verstehe gar nicht, dass jeder der RB gut findet, immer gleich von RB kommen muss. Ist ja eine große Mitarbeiterschar, die dann regelmäßig ins Stadion geht.
Jay
Juli 11th, 2011 at 21:35
Wir sind Fussball! Gegen Kommerz!
Anti-RB Ösi
Juli 12th, 2011 at 15:06
du musst sämtliche red bull gegner hier missverstanden haben wir oder zumindest ich versuchen nicht euch vom gegenteil zu überzeugen denn das wäre ungefähr wie nem rauschgiftsüchtigen ohne therapie klarzumachen daß das was er tut falsch ist alles was wir euch hier vermitteln ist daß ihr fans des meistgehassten vereines von ganz ostdeutschland ja nach dem aufstieg sogar von ganz deutschland seid das mag euch jetzt noch nicht so sehr stören aber wartet mal wenn ihr gegen clubs wie rostock dresden oder stpauli spielt ich wünsche natürlich niemandem was schlechtes aber ob euch da die polizei noch beschützen können wird ist mehr als fraglich bei den hooligans die es dort angeblich gibt laut der ultras.ws seite wird da ja ganz schön zur jagd gegen euch red bull fans aufgerufen siehe rb leipzig thread in dem forum dort hoffentlich passiert da mal nix jungs das wollen wir euch nur vor augen führen hier auch wenn wohl jedem klar ist das ihr leider recht habt und red bull auf kurz oder lang in die bundesliga aufsteigen wird hoff ma mal daß das noch laaaange dauern wird in diesem sinne grüße aus österreich
Beobachter
Juli 13th, 2011 at 08:39
Genau, dass ist doch der Punkt. Diese Vereine sind mit und durch die Unternehmen gewachsen und spielen erfolgreich Fussball. Aber es hätte auch nicht funktionieren können.
Die Produkte von Bayer hätten auch nicht mehr am Markt mithalten können und eine Fussballabteilung/Unterstützung wird aus finanziellen Gründen aufgelöst.
Das Gleich könnte bei RasenBall passieren. Nur bisher ist es eben nicht so.
Vielleicht blickt man in 100 Jahren auch auf RasenBall zurück, wie du es grade auf Bayer machst, um die gewachsene Tradition hervorzuheben. Wie anders sollte sowas enstehen.
Ur-Leipziger
Juli 13th, 2011 at 10:07
Sorry sehr schwammig was du da schreibst, da Bayer 04 1904 gegründet wurde auf die Initiative eines Mitarbeiters doch einen Sportverein zu schaffen mit Hilfe der Farbenfabrik.
Was hätte da nicht funktioniern können?
Zumal Leverkusen gleich Bayer ist.
Das kann man ja von Red Bull nicht sagen mit Leipzig,da auch nicht ein Brauseabfüllwerk,nicht eine Marketingabteilung in Leipzig sitzt.
Du willst jetzt nicht wirklich ein über hundert Jahre alten Konzern mit einer Brauseabfüll GmbH vergleichen?
Ja na klar hätte das passieren können,man könnte abert auch vorher die Kosten senken und vielleicht ein anderen Sportverein den man sponsort (Bayer Ürdingen ) erstmal einstellen.
Aber bei Bayer04 ist eh die Existens des Vereins an den Konzern gebunden genau wie die der Stadt.
Doch wenn Rasenball/Red Bull aus Leipzig verschwinden würde,würden sich max,1700 Konsumenten aufregen von 500.000 Leipzigern und es würde einen halbseitigen Bereicht im Sportteil in der LVZ geben.mehr nicht…
Na ich galube das kann sehr schnell passieren,da die fetten Jahre des Ösis vorbei sind.
Es gibt viele andere leckere und günstigere Energydrinks zu den man substituieren kann.
Durch sein Engagement im Fussball boykottieren es auch immer mehr( Konsumboykott durch Kunden ist schon ärgerlich für einen Prouzenten)
Seine komische Kola säuft auch keiner, zumal man sich da auf den Markt der Coca Cola Company bewegt
Seine anderen Produkte sind auch mehr Penner als Renner (Kombucha)
Also da sehe ich mehr Schnittmengen,das es nicht mal 10 Jahre hält mit Rasenball da Red Bull auch keine starke Emotionale Bindung hat an Leipzig,wenn dieses “Projekt” zu teuer wird,kann man es schnell emotionslos verkaufen oder ,auflösen.
Nein da in Leipzig vielleicht nur 7 Red Bull Mitarbeiter arbeiten.
Nochmal ihr seit kein Werksclub sondern nur ein Marketingvehikel des Dosen-Ösi…
Jay
Juli 13th, 2011 at 10:16
Warum sollten die Büchsen-Werber aus Fuschl Tradition aufbauen? Sinn und Zweck der Gründung des Projektes “RBL” ist nicht in erster Linie der Fußball für Fans und Einwohner der Stadt, sondern das Platzieren der Marke in eine sehr große relevante Zielgruppe. Wenn das nicht erfolgreich ist, oder wenn der Fußball nicht mehr attraktiv ist, weil nur noch wenige Lust haben Konzern-Werbung A gegen GmbH-Werbe-Team B spielen zu sehen, dann baut sich der Konzern aus Fuschl eben in einem anderen Feld/Sport eine neue zielrelevante Marketinghülle.
(Siehe RBs Ausstieg bei den NASCARS)
…dass NASCAR nicht mehr die demographische Zielgruppe erreichen würde, die sich Red Bull in Sachen Vermarktung seiner Produkte wünscht.
Was folgt ist der Verkauf des Fußball-Teams samt NLZ an einen anderen Investor, Umbenennung, Logo- und Farbenwechsel u.v.a.
Wenn man dies auch nur in Spurenelementen verstanden hat, kann man sowas nur ächten und gänzlich ablehnen.
Ur-Leipziger
Juli 13th, 2011 at 10:30
zitat ” dass NASCAR nicht mehr die demographische Zielgruppe erreichen würde, die sich Red Bull in Sachen Vermarktung seiner Produkte wünscht.”
@ Jay
Krass, das man es so emotionslos rausposaunt…!!!
Vielleicht sehen ja jetzt einige das man da auch anstatt NASCAR,RASENBALL LEIPZIG einsetzten könnte und es der GmbH wohl doch nur um relevante demografische Zielgruppe geht.
Beobachter
Juli 13th, 2011 at 16:29
Ur-Leipziger
Juli 14th, 2011 at 10:09
Ja aber Leverkusen ist Bayer,Bayer ist Leverkusen es ist einer der wenigen Städte wo Konzern und Stadt eins sind.(siehe VW-Wolfsburg,oder Jena-Carl Zeis)
Das kann man aber mit Red Bull und Leipzig nicht behaupten oder hat der Mateschitz Leipzig gegründet?
Leider doch,es gibt ne Seite die heisst Wikipedia,ziemlich guter Stoff auf der Seite ich zitiere mal
” Ihren Namen verdankt die Stadt dem Apotheker und Chemieunternehmer Carl Leverkus, dessen Familie von der Hofschaft Leverkusen auf dem Gebiet der heutigen Stadt Remscheid abstammte. Leverkus gründete um die Mitte des 19. Jahrhunderts bei Wiesdorf am Rhein eine Chemiefabrik”
Also sieht man das Bayer(Chemiefabrik),Leverkusen ist und umgekehrt.
Siehe Wolfsburg genauso(dürfte bekannt sein die Gründungsgeschichte der Stadt)
Na darauf hoffe ich ja,da Red Bull kein Monopol mehr hat auf den Energydrinkmarkt,er also nicht mehr die fetten Gewinne einfährt, muss er jetzt mehr auf die Kostenseite guckt,wenn man denn sieht das Hoffenheim über 260 Mios verschlungen hat für einmal Herbstmeister,denn habe ich Hoffnung das das Projekt aus Kostengründen eingestellt wird.
Angenommen wird es ja eh nicht von usn Leipzigern
Ok der LE.Bulls Club heult weil keine 400 Eur mehr kommen…
Na komm wer soll euch denn vermissen? Maximal Kömel,weil er keine Stadionmiete mehr einnimmt…
Auch da lege ich Dir die Seite Wikipedia nahe…
Zitat” Am 27. November 1903 schrieb Wilhelm Hauschild einen von 170 Arbeitern des Bayer-Konzerns unterzeichneten Brief an die Firmenleitung, mit der Bitte einen konzerneigenen Sportverein zu gründen. Das Unternehmen willigte ein und so kam es..”
also wollten die Mitarbeiter einen eigenen Sportclub,nicht zu Werbezwecken (das macht nur Red Bull) sondern das man mit seinen Kollegen Sport treiben kann.
P.S. Da du wohl noch nicht oft gepostet hast,wüde ich auch Dir raten deine Thesen mit Bsp. zu belegen,weil man sonst immer der Polemik ausgeliefert ist…
Bsp.?
Grüße
Ur-Leipziger
Juli 14th, 2011 at 10:22
Oh man macht sich noch beliebter in Mitteldeutschland…
http://www.mz-web.de
Anti-RB Ösi
Juli 15th, 2011 at 14:04
mit dem boykottieren is das halt so eine sache gibt es informationen welche energy drinks noch von red bull abfüllern produziert werden nur halt unter anderem label? ist ja durchaus üblich in der getränkebranche denn dann würde man in der hoffnung rb zu boykottieren wieder eben diese firma sponsern die wir alle so sehr hassen ich persönlich trinke niemals energy drinks weil sie extrem ungesund sind und persönlich wünsche ich d.m. daß er alles verliert und ein armer schlucker wird
Ur-Leipziger
Juli 17th, 2011 at 10:59
Einfach auf die Büchse gucken,da steht immer die Produktionsfirma drauf…
Aber ich glaube das Red Bull nur unter diesem Label gibt,da der Mateschitz ja in Lizenz produziert( Thai-Family Rechteinhaber) und er wohl immer die Erlaubnis der Thais braucht wenn er mit dem Produkt was machen möchte…