FC Carl Zeiss Jena: Keine weiteren Rechtsmittel
Mai 5, 2010 | In: 3. Liga, DFB-Pokal, FC Carl Zeiss Jena
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Nach dem gestrigen Urteil in der mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht in Frankfurt/Main, den Einspruch des FC Carl Zeiss Jena gegen die Wertung des Spiels Jena gegen Heidenheim abzuweisen, hat sich der Verein entschlossen, keine weiteren Rechtsmittel einzulegen, und somit die Entscheidung des DFB zu akzeptieren und nicht das DFB-Bundesgericht anzurufen. (Homepage des FCC)
Zuvor hatte der FC Carl Zeiss Jena beim DFB offiziell Protest gegen die Wertung des Drittliga-Spiels gegen Heidenheim (1:2) eingelegt. In der Partie hatten die Gäste einen Spieler eingesetzt, der nach Ansicht der Thüringer gesperrt war. Der DFB winkte aber ab: In der “fragwürdigen Szene” des Spiels Braunschweig gegen Heidenheim liege eine “Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters” vor, begründete Achim Späth, der stellvertretende Vorsitzende des Sportgerichtes, das Urteil. Dem widersprach sogar anschließend der Weltfußball-Verband: Laut FIFA-Regularien gäbe es Tatsachenentscheidungen nur während des Spiels.
Die Verantwortlichen des FC Carl Zeiss Jena begründen ihre Entscheidung nun damit, dass selbst beim Nachweis der Gelben Karte für Heidenheims Martin Klarer in der Drittliga-Begegnung bei Eintracht Braunschweig dem 1. FC Heidenheim keine Schuld anzurechnen wäre. Selbst wenn ein Verschulden hätte nachgewiesen werden können, gäbe es dennoch keine Aussicht auf Regulierung des Sachverhaltes. Damit ist die Angelegenheit beendet und das Thema Aufstieg in die 2. Bundesliga erledigt.
Doch auch der vierte Platz der 3. Liga hat seinen Reiz, denn dann wären die Thüringer wieder direkt für den DFB-Pokal 2010/2011 qualifiziert und in diesem Wettbewerb hat sich der Verein ja den Namen als “Pokalschreck” mehr als verdient. [ab]
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