FC Carl Zeiss Jena: Keine Bürgschaft von der Stadt
Mai 28, 2010 | In: 3. Liga, FC Carl Zeiss Jena
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Von der Stadt Jena erhoffte sich der FC Carl Zeiss eine Bürgschaft über etwa 800.000 Euro, die in fünf Jahren zurückgezahlt werden sollte. Doch die Stadt stellte nun eindeutig klar, daß es keine Hilfe für den angeschlagenen Verein geben wird.
Die Förderung von Profifußball sei keine kommunale Aufgabe, eine Bürgschaft hierfür nicht genehmigungsfähig, wie das Landesverwaltungsamt der Jenaer Stadtverwaltung schriftlich mitteilte. Auf eine Anfrage der Stadt Jena antwortete dessen Präsident, dass die Genehmigung einer Bürgschaft für den in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Fußballverein nicht in Betracht komme.
Dafür konnte aber zumindest ein anderer kleiner Erfolg bei der Rettung des Thüringer Vereins verbucht werden.
Foto: FCC Jena
So konnte der Thüringer Traditionsverein, der mit Präsident Hartmut Beyer, Geschäftsführer Roy Stapelfeld und dem Sportlichen Leiter Lothar Kurbjuweit in Frankfurt vorstellig wurde, erreichen, dass der FCC im Rahmen der Lizenzierung für die 3. Liga anstelle der bisher 1.463.000,00 Euro nun Nachweise über den reduzierten Betrag von 1.132.000,00 Euro zu erbringen hat. Hartmut Beyer, Vereinspräsident: “Unser Ziel war es, gegenüber dem DFB unsere vordringlichste Aufgabe, die alternativlose Reduzierung des Spieleretats von 3,5 auf 2,5 Millionen Euro in der kommenden Saison zu plausibilisieren. Diesen Weg ist der DFB teilweise mitgegangen. Insofern betrachten wir den heutigen Entscheid als einen Teilerfolg.” [FC Carl Zeiss Jena]
In nur einer Woche müssen die strengen Auflagen beim DFB erfüllt werden, sonst droht dem Verein der finanzielle Zwangsabstieg aus der 3. Liga. Die bereits letzte Woche gestartete Promotion-Aktion “Für-immer-und-ewig-Dauerkarte” brachte bisher nur geringen Erfolg. Bis gestern wurden lediglich 20.000 Euro damit in die leeren Kassen gespült. [ab]
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