Eine Leipziger Legende stirbt!
März 4, 2011 | In: BSG Chemie Leipzig, FC Sachsen Leipzig, Fußballfans, Oberliga NOFV-Süd, Spieler-Infos, Stadion-Infos, Videos
.
Ladbrokees.com - Nr. 1 bei Fussballwetten!
50 Euro kostenlose Wette!
ladbrokes.com >>>
In der Saison 1950/51 spielte Chemie Leipzig seine erste starke Saison und lag am Ende der Saison punktgleich mit Turbine Erfurt an der Tabellenspitze. Zwar hatten die Erfurter das bessere Torverhältnis, jedoch spielte das damals noch keine Rolle. So musste ein Entscheidungsspiel über den Gewinn der DDR-Meisterschaft entscheiden, welches die Leutzscher vor 60.000 Zuschauern im Chemnitzer Ernst-Thälmann-Stadion mit 2:0 gewinnen konnten.
In der Saison 1963/64 konnten die Leutzscher den wohl größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern: Chemie Leipzig, der sogenannte “Rest von Leipzig”, wurde von Trainer Alfred Kunze optimal eingestellt und spielte groß auf. So gelang unter anderem ein 3:0-Erfolg gegen den SC Leipzig. Die Spiele der Leutzscher wurden von zahlreichen Menschen besucht. Mit einem Zuschauerschnitt von 20.461 kamen doppelt so viele Besucher zu den Spielen von Chemie wie zu den Spielen des SC Leipzig. Vor dem letzten Spieltag in Erfurt reichte den Leutzschern ein Punkt für die Meisterschaft und so strömten über 10.000 Fans von Chemie Leipzig am 10. Mai nach Thüringen. Bereits nach 13 Spielminuten führte Chemie Leipzig mit 2:0 und sollte diese Führung bis zum Ende verteidigen. Die Meisterschaft der Leutzscher 1964 war die größte Überraschung in der Geschichte der DDR-Oberliga. [wikipedia]
2011: Momentan steht der Nachfolger von Chemie Leipzig am Scheideweg. Der FC Sachsen Leipzig ist durch eine laufende Insolvenz in seiner Existenz bedroht. Aus diesem Grund möchte der Insolvenzverwalter eine Kooperation im Nachwuchsbereich mit RasenBallsport Leipzig eingehen, was durch seine Mitglieder jedoch wiederum überwiegend abgelehnt wird – eine Art Zwickmühle! Stirbt die Leipziger Legende nun endgültig?
Leserkommentar:
Der FC Sachsen hatte ja aufgrund der bekannten Insolvenz nie die Möglichkeit die Kooperation abzulehnen. Das sollten die vielen potentiellen “Austreter” auch mal berücksichtigen. Schließlich stellen diese sich damit nur auf eine Stufe mit den “traditionslosen” Rasenballern. Außerdem schenken sie den Verein dadurch quasi weg. Die ganzen Überbleibsel werden nach dem “zu Grabe tragen” des Vereins sicherlich auch noch an RB Leipzig übergehen. Sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen … (ostfussball.com)
[ab]
.