Dynamo Dresden: Aufstieg im Spiegel der Medien
Mai 26, 2011 | In: 2. Bundesliga, 3. Liga, Ausschreitungen, Fußballfans, SG Dynamo Dresden, Ultras, Videos
.
Ladbrokees.com - Nr. 1 bei Fussballwetten!
50 Euro kostenlose Wette!
ladbrokes.com >>>
Die verbliebenen Nachtminuten vom 24. Mai und die nachfolgenden Tagesstunden am 25. Mai 2011 waren kurz für die Anhänger und die Mannschaft der SG Dynamo Dresden, nach dem Kampf in der Relegation (Auf, Dynamo! Gras fressen! Forza!, ostfussball.com) und dem letztendlich vollbrachten Aufstieg in die 2. Bundesliga (ostfussball.com berichtete). Die Ereignisse sind größtenteils als bekannt vorauszusetzen, ordnen nunmehr allerdings, zumindest nächstsaisonal, die seit schon über 20 Jahre mehr oder weniger dahingehend statisch scheinende gesamtbundesdeutsche Fußball-Landkarte – und zudem einige Befindlichkeiten – wieder ein wenig neu.
Ostfussball.com präsentiert aus gegebenem Anlass an dieser Stelle einen kleinen reflektierenden Streifzug durch den rauschenden Medien-Wald. [om] -
(…) Die Jagd- und Prügelszenen am Rande des Relegationsspiels zwischen dem VfL Osnabrück und Dynamo Dresden haben ein Nachspiel. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat wegen der Randale ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bereits während der Partie hatten Dynamo-Anhänger auf der Tribüne Fahnen angezündet und Feuerwerkskörper abgebrannt. Nach dem 3:1-Sieg der Gäste stürmte eine Minderheit der Dynamo-Fans aufs Spielfeld, ohne dass die Polizei die Anhänger aufhalten konnte. Dabei kam es zu Tritten und Schlägen gegen Beamte, Ordner und Fotografen. Im Stadion wurden Kameras, Werbebanden und Sitzschalen zerstört. Darüber hinaus sollen gewaltbereite Osnabrücker Fans versucht haben, den VIP-Raum auf der VfL-Geschäftsstelle zu stürmen (…)
["Nachspiel wegen Ausschreitungen" -> faz.net (Fußball kompakt), 26. Mai 2011]
(…) So will der DFB-Kontrollausschuss neben den Stellungnahmen der beiden beteiligten Klubs auch die TV-Bilder und den Bericht von Referee Thorsten Kinhöfer zu Rate ziehen, um über das weitere Vorgehen entscheiden zu können.
Kinhöfer hatte die Partie aus Sicherheitsgründen einige Sekunden vor dem Ablauf der regulären Spielzeit abgepfiffen, weil Dynamo-Fans aufs Spielfeld drängten. Tritte und Schläge gegen Polizisten, Ordner und Fotografen waren die Folge, die Beamten konnten die Anhänger zunächst nicht aufhalten. Sitzschalen, Kameras und Werbebanden wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Osnabrücker Fans hatten derweil versucht, den VIP-Raum in der VfL-Geschäftsstelle zu stürmen.
Insgesamt meldete die Polizei 14 Festnahmen sowie 16 Strafanzeigen. Dennoch sei es ihren Angaben zufolge gelungen, größere Ausschreitungen zu verhindern (…)
["Ausschreitungen in Osnabrück: DFB ermittelt" -> kicker.de, 26. Mai 2011, 12:45]
(…) Dynamo Dresden feiert den Aufstieg in die Zweite Liga, muss aber seine gewaltbereiten Anhänger fürchten. Sicherheitschef Spahn vom DFB sagt: “Es wird mehr Risikospiele geben” (…)
["Die Rückkehr des Problemfalls" -> welt.de, 26. Mai 2011, 07:41]
(…) Schon kurz nach der Anreise der Dresdner Fans wurden bei Durchsuchungen erhebliche Mengen Pyrotechnik sichergestellt. Ein Fan wurde in Gewahrsam genommen, weil er volltrunken vor Osnatel-Arena randalierte. Aber auch während des Spiels kam es zu Zwischenfällen, so wurde ein Polizist durch einen Laserpointer leicht verletzt. Trotz ausreichender Polizeikräfte gelang es einigen Dresdnern dann sogar schon vor Spielende auf das Spielfeld zu kommen, wo sie Böller und Bengalos zündeten. Andere Dynamo-Fans gelangten durch ein Fluchttor in den Innenraum. Hierbei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Nach dem Abpfiff gab es dann für sie kein Halten mehr. Ausgelassen wurde auf dem Rasen und den Tribünen gefeiert. Dabei wurden Rasenstücke und Sitzschalen herausgerissen. Letztere “Souvenirs” konnten ihnen teilweise erst nach Verlassen des Stadions in der Innenstadt abgenommen werden. Bei ihrer Festnahme leisteten sie Widerstand (…)
["Mehr Sicherheitsspiele durch Dynamo Dresden" -> liga3-online.de, 26. Mai 2011, 06:32]
(…) Party in Dresden: Dynamo feierte mit tausenden Fans auf dem Altmarkt (…)
["3. Liga - 20.000 Dresdner feiern ihre Dynamos" -> eurosport.yahoo.com, 25. Mai 2011, 20:30]
(…) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird bei den Spielen von Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden künftig noch genauer hinsehen als bisher. “Es wird das ein oder andere Risikospiel mehr geben in der 2. Liga. Darunter fallen unter anderen mit Sicherheit alle Duelle der Dresdner gegen ostdeutsche Mannschaften”, sagte Helmut Spahn, der Sicherheitsbeauftragte des DFB (…), “wir werden die Auftritte der Dresdner mit erhöhter Sensibilität verfolgen.”
Zugleich räumte Spahn aber ein, dass sich die Lage mit den Fans des achtmaligen DDR-Meisters durchaus gebessert habe. Vor fünf bis sechs Jahren sei “die Sicherheitslage wesentlich angespannter als jetzt” gewesen.
Sorgen machte dem Sicherheitsbeauftragen trotzdem das Verhalten der Dynamo-Anhänger nach dem Sieg im Relegations-Rückspiel (…) beim VfL Osnabrück (…) Während des Spiels habe es Szenen gegeben, “die uns beim DFB nicht gefallen haben”, sagte Spahn und mahnte: “Wir erwarten von der Vereinsführung, dass sie ganz klar gegenüber ihren Fans artikuliert, was der Klub von ihnen erwartet. Verfehlungen darf der Klub von vornherein nicht dulden.” (…)
["DFB will Verhalten Dresdner Fans genau beobachten" -> SID @ ran.de, 25. Mai 2011]
.

3 Antworten to Dynamo Dresden: Aufstieg im Spiegel der Medien
Septimus
Mai 26th, 2011 at 23:28
… auch schön, wie die Schreiberlinge voneinander kopieren – naja, wir sinds ja gewöhnt.
http://www.zeit.de/sport/2011-05/Fussball-Bundesliga-Dresden
http://www.faz.net/artikel/C30644/3-1-in-osnabrueck-dresden-steigt-auf-30365732.html
http://www.ftd.de/sport/:relegation-gegen-osnabrueck-dresden-feiert-zweitliga-aufstieg/60056687.html
admin
Mai 27th, 2011 at 09:27
Das sind Agenturmeldungen, die dann so 1:1 übernommen werden und auf fast allen Newsseiten so erscheinen.
Septimus
Mai 27th, 2011 at 15:20
Sicher, die Grundlage ist eine dpa-Meldung, aber entweder ich übernehm die 1:1 oder ich schreibe einen eigenen Bericht. Dieses leichte abändern/hinzufügen einzelner Passagen und Formulierungen, damit man einnen “eigenen” Artikel hat, spricht nicht gerade für niveauvollen Journalismus.