Inoffizielle Tabelle OST (Codename “ITO”)

Top 10 -

1. – FC Energie Cottbus (2. Bundesliga)

Der Bundesliga-Absteiger brauchte lange Zeit um seine Form zu finden. Nachdem man zwischenzeitlich stark abstiegsbedroht nur im unteren Drittel der Tabelle zu finden war, reichte es am Ende doch noch für einen Platz im Mittelfeld der 2. Bundesliga und somit auf den Titel “Ostdeutscher Meister 2010″.

2. – 1. FC Union Berlin (2. Bundesliga)

Der Neuling in der 2. Bundesliga startete in der ersten Halbserie sehr erfolgreich und verlor am Ende der Saison leider immer mehr den spielerischen Faden. Sehr positiv muß man den deutlichen Anstieg der Zuschauerzahlen in der Wuhlheide bewerten. Bekanntlich wird das zweite Jahr nach dem Aufstieg immer das Schwerste.

3. – FC Hansa Rostock (2. Bundesliga) – Absteiger

Diese Spielzeit war für die Mannschaft von der Ostsee so ziemlich alles falsch gelaufen. Eine schwache Vereinsführung, gemischt mit jeder Menge lustlos wirkender Spieler machten das Desaster bis hin zum Abstieg nach der Relegation perfekt. Mit etwas Glück könnte dem FC Hansa aber durch den Lizenzentzug von Arminia Bielefeld der Gang in die 3. Liga doch noch erspart bleiben.

4. – FC Erzgebirge Aue (3. Liga) – Aufsteiger

Ganz unauffällig hat sich der kleine Verein aus dem Erzgebirge von Spieltag zu Spieltag an die Tabellenspitze der dritthöchsten Spielklasse in Deutschland gespielt und ist am Ende völlig verdient aufgestiegen. Dabei hat man der Konkurrenz deutlich gezeigt, wie einfach erfolgreicher Fußball im Jahre 2010 gespielt wird.

5. – FC Carl Zeiss Jena (3. Liga)

Nach einer schwachen ersten Halbserie folgte nach der Winterpause der sportliche Erfolg, wobei es Jena fast gelungen wäre, den Aufstieg als zweite ostdeutsche Mannschaft in die 2. Liga perfekt zu machen. Finanziell ist der Verein jedoch weiterhin sehr angeschlagen, momentan bangt man erneut um die Lizenz für die nächste Saison.

6. – FC Rot-Weiß Erfurt (3. Liga)

Für den RWE war es diese Spielzeit eine einzige Berg und Talfahrt der Gefühle. Nach guten Spielen folgten bittere Niederlagen und jede Menge Remis. Schöner Fußball sieht anders aus und so kamen auch folgerichtig immer weniger Zuschauer ins Erfurter Steigerwald-Stadion zu den Heimspielen. Man sollte nun schnell einen Schlussstrich unter diese restlos verkorkste Saison ziehen.

7. – SG Dynamo Dresden (3. Liga)

Während viele Fußballanhänger mit Dynamo Dresden vor der Winterpause bereits den Absteiger sahen, konnte man aber unter dem neuen Trainer Maucksch doch noch das Schlimmste verhindern. Die ständig fehlenden Finanzen sowie die schwache Vereinsführung sind für Dynamo immer noch die größten Baustellen und schaffen es regelmäßig, den Verein an den Rand der Insolvenz zu bringen.

8. – SV Babelsberg 03 (Regionalliga Nord) – Aufsteiger

Die Überraschungsmannschaft des Jahres kommt aus Babelsberg. So marschierte der Fußball-Zwerg ohne großartige Probleme in die 3. Liga, wobei die starke Konkurrenz nur neidisch hinterher schauen konnte. Damit hatte vor Beginn der Spielzeit niemand gerechnet. Die beste Mannschaft der Regionalliga Nord steigt somit auch folgerichtig auf.

9. – Chemnitzer FC (Regionalliga Nord)

Kaum Chancen auf den Aufstieg hatte man vor Beginn der Saison auch den “Himmelblauen” eingeräumt. Doch unter der Arbeit von Gerd Schädlich konnte man auch in Chemnitz nach vielen schwachen Jahren endlich wieder einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen. So darf man auch in der nächsten Spielzeit den CFC wieder in die Runde der Favoriten um den Aufstieg hinzuzählen.

10. – Hallescher FC (Regionalliga Nord)

Es tut sich was in Halle! Nachdem schon letztes Jahr nur knapp der Aufstieg in die 3. Liga verpasst wurde, konnte man auch diese Saison seinem Publikum wieder recht guten Fußball zeigen. Hier wird seit einigen Jahren sportlich hervorragende Arbeit unter der Leitung des Trainers Sven Köhler geleistet. Schade, dass am Ende wieder nicht das eigentliche Ziel Aufstieg erreicht wurde.

Top 20 -

11. – 1. FC Magdeburg (Regionalliga Nord)

12. – VFC Plauen (Regionalliga Nord)

13. – ZFC Meuselwitz (Regionalliga Nord)

14. – RB Leipzig (Oberliga Süd) – Aufsteiger

15. – FSV Budissa Bautzen (Oberliga Süd)

16. – BFC Dynamo (Oberliga Nord)

17. – Brandenburger SC (Oberliga Nord)

18. – FSV Luckenwalde (Oberliga Nord)

19. – VFB Auerbach (Oberliga Süd)

20. – Malchower SV (Oberliga Süd)

[ab]


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