Einige Schlagzeilen zu Vereinen aus unserer Region auf einen Blick -

SV Babelsberg 03: (…) Die Stadtverwaltung soll klären, wer für Wartung und Überwachung der kaputten Flutlichtmasten im Karl- Liebknecht-Stadion zuständig ist und ob es eine Mitverantwortung der Bauverwaltung an der Havarie gibt (…) Ein Bericht dazu soll dem Kommunalparlament am 1. Juni vorgelegt werden. Ein Antrag der Fraktion Die Andere, wonach die Zahlung von 250.000 Euro aus dem Stadtetat zur Reparatur der Masten an den “Karli”-Betreiber, den Fußballdrittligisten SV Babelsberg 03, ausgesetzt werden sollte, bis der Verein die regelmäßige Wartung der Flutlichtanlage nachgewiesen hat, wurde bis zum Vorliegen des Rathaus-Prüfberichts zurückgestellt (…) [Flutlicht-Defekt wird geprüft -> pnn.de, 5. Mai 2011]

RasenBallsport Leipzig: (…) Zwei wichtige Personalien hat RB Leipzig (…) verkündet. Zuerst teilte der Regionalligist mit, dass Thomas Linke als Sportdirektor von RB Leipzig zurückgetreten ist. Wenig später wurde Peter Pacult als Trainer für die neue Saison vorgestellt. Ein Zusammenhang liegt nahe.

Der 41 Jahre alte Linke war erst am 21. Februar als RB-Sportdirektor vorgestellt worden. Er kam aus der Red-Bull-Zentrale in Salzburg. Seine Amtszeit betrug allerdings gerade einmal zehn Wochen. In einer RB-Pressemitteilung war von “persönlichen Gründen” die Rede. Geschäftsführer Gudel habe Linkes Rücktrittsgesuch “mit großem Bedauern entsprochen”. Sein plötzlicher Abgang wird mit der Verpflichtung von Peter Pacult als neuem Trainer in Verbindung gebracht. Linke soll sich gegen den Österreicher ausgesprochen haben, um den sich Red-Bull-Chef Matteschitz selbst bemüht haben soll (…)

Frühere Dresdner bezeichneten Pacult in verschiedenen Zeitungen als “menschlich eine Katastrophe”. Auch in Österreich gilt Pacult als unkommunikativ und äußerst schwierig. Der 51-Jährige tritt die Nachfolge von Tomas Oral an, dessen Vertrag nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga nicht verlängert wird. Zuletzt war Pacult bei Rapid Wien (…) [Ärger bei RB: Pacult kommt - Linke geht -> mdr.de, 4. Mai 2011, 23:01]

Chemnitzer FC: (…) Ab Donnerstag [5. Mai] sind die Eintrittskarten für das Heimspiel gegen RasenBallsport Leipzig am 21. Mai 2011 an allen üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Aufgrund der großen Nachfrage werden keine Tribünenkarten in den Vorverkauf gehen. Das Ticket-Kontingent für die Tribüne ist durch Jahreskarten und Vorbestellungen weitestgehend ausgeschöpft (…) [CFC-RB Leipzig: Ticketvorverkauf startet -> sachsen-fernsehen.de, 4. Mai 2011, 15:08]

FC Erzgebirge Aue: (…) Die Zweitliga-Partie zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Tabellenführer Hertha BSC am Sonntag [8. Mai] im Erzgebirgsstadion ist ausverkauft.

Wie der Fußball-Verein aus Sachsen (…) mitteilte, sind die verfügbaren 15.000 Karten für das Spiel vergriffen. Für die “Veilchen” ist das Spiel gegen den bereits als Aufsteiger feststehenden Klub aus Berlin das letzte Heimspiel in dieser Saison.

Im Anschluss an die Partie findet zudem eine große Fan-Party im Bereich des VIP-Parkplatzes hinter dem Stadion statt. Dabei wird auch der Spieler des Jahres vom Fanprojekt ausgezeichnet (…) [Für die Partie Erzgebirge Aue gegen Hertha BSC sind die Karten vergriffen -> lvz-online.de, 4. Mai 2011, 14:39]

FC Hansa Rostock: (…) Genau (…) vor 20 Jahren gewann der FC Hansa mit dem 3:1 gegen Dynamo Dresden die Meisterschaft und machte den Bundesliga-Aufstieg perfekt (…)

Viermal waren die Rostocker zuvor DDR-Vizemeister und fünfmal hatten sie im FDGB-Pokalfinale gestanden, ohne auch nur einmal die Trophäe gewinnen zu können. Doch in der Saison 1990/91, der finalen Spielzeit vor der Vereinigung der beiden deutschen Fußball-Verbände, wurde alles anders. Diesmal holte der FC Hansa zum ganz großen Wurf aus und gewann zwei Titel für die Ewigkeit. Bevor der Pokal erstmals und für immer an die Küste wanderte, konnte man sich die Meisterschale schon drei Spieltage vor dem Saisonende sichern.

Mittwoch, am 4. Mai, ist es genau 20 Jahre her, dass durch einen 3:1-Heimsieg über den direkten Verfolger Dynamo Dresden der Meistertitel und die damit verbundene Bundesliga-Qualifikation klargemacht werden konnten. Zwei direkt verwandelte Freistöße von Hansa-Urgestein Juri Schlünz brachten die Hanseaten seinerzeit auf die Siegerstraße und der damalige Mannschaftskapitän weiß auch heute noch um die besondere Bedeutung dieses Erfolges: “Wenn wir es 1991 nicht in den bezahlten Fußball geschafft hätten, wären vielleicht auch in Rostock die Lichter ausgegangen – wie bei so vielen anderen Vereinen aus der DDR-Oberliga.” (…)

Der große Zusammenhalt der Hansa-Familie zeigt sich auch noch heute, denn immerhin neun Spieler aus der damaligen Meistermannschaft sind immer noch oder wieder für den Verein tätig. Während Heiko März und Hilmar Weilandt als Infront-Mitarbeiter für die Marketingabteilung des FC Hansa arbeiten, wurden auch zahlreiche Nachwuchstrainer-Posten mit Akteuren aus dem Meisterkader besetzt.

Jens Dowe und Bernd Arnholdt beispielsweise trainieren die B-Junioren, Juri Schlünz selbst und Mike Werner die C1-Junioren des Vereins. Axel Rietentiet zeichnet für die zweite Männermannschaft verantwortlich, Thomas Finck ist Chef-Scout und Axel Schulz Sport-Koordinator des FC Hansa.

Auch 20 Jahre nach der Meisterschaft ist der Teamgeist noch nicht verpufft. “Wir treffen uns noch regelmäßig, auch mit jenen Spielern, die nicht mehr für Hansa arbeiten, aber weiterhin in Rostock und Umgebung wohnen”, erzählt Jens Dowe, der damals als 22-Jähriger zu den jüngeren Spielern der Meistermannschaft gehörte und sich noch ganz genau an das entscheidende Spiel gegen Dresden erinnert: “Als Juri damals die beiden Freistöße verwandelt hat, bin ich beim Torjubel wie ein Wilder hinter ihm hergelaufen.” (…) [Hansa erinnert an 91er Sternstunden -> nordkurier.de, 4. Mai 2011]

11.000 Fans feiern mit den Hansa-Legenden das Meisterjubiläum -> fc-hansa.de | 4. Mai 2011 | 21:53 |

SG Dynamo Dresden: (…) Die Aufstiegseuphorie rund um den Fußball-Drittligisten SG Dynamo Dresden beschert dem Verein am Samstag [7. Mai] gegen den SV Wacker Burghausen ein volles Stadion. Wie der Club mitteilte, waren bis zum Mittwoch 28.217 Eintrittskarten verkauft.

Damit wird die Arena zum vierten Mal seit ihrer Neueröffnung im September 2009 ausverkauft sein. Die genaue Zuschauerzahl errechnet sich letztlich mit den genutzten VIP-Tickets und den anreisenden Gästefans.

(…) Die Schwarz-Gelben stehen in der 3. Liga auf Tabellenplatz drei, der zur Aufstiegsrelegation berechtigen würde, und haben einen Punkt Vorsprung auf Rot-Weiß Erfurt auf Platz vier. In den ausstehenden zwei Partien gegen Burghausen und bei den Kickers Offenbach am 14. Mai (…) hat Dynamo Dresden somit die Möglichkeit, aus eigener Kraft das Relegationsspiel zu erreichen. [Dynamo Dresden gegen Burghausen ausverkauft -> [sz-online.de, 4. Mai 2011]

FC Rot-Weiß Erfurt: (…) Mit einer sportlichen Kampfansage hat Fußball-Drittligist FC Rot-Weiß Erfurt auf die Entscheidung des Landes reagiert, bis zum Oktober 2013 das Erfurter Steigerwaldstadion in eine moderne Arena umzubauen. “Unser Ziel muss es sein, mittelfristig in der 2. Bundesliga zu spielen. Diese neue Arena und die Stadt Erfurt haben das verdient”, sagt RWE-Präsident Rolf Rombach (…) Rolf Rombach fügte lächelnd hinzu: “Vielleicht gelingt uns ja dieser Husarenritt noch in dieser Saison. Den Glauben daran habe ich jedenfalls nicht aufgegeben.” (…) [Erfurt will im neuen Stadion in die 2. Bundesliga -> tlz.de, 4. Mai 2011]

FC Carl Zeiss Jena: (…) Zum letzten Heimspiel dieser Saison gegen Eintracht Braunschweig zeichnet sich ein großes Interesse der Gästefans ab. Einen größeren Block will der FC Carl Zeiss dem Aufsteiger dennoch nicht zur Verfügung stellen (…) “Der Sicherheitsaufwand schluckt die Mehreinnahmen”, sagt Vereinssprecher Andreas Trautmann. Nach Lage der Dinge bleibe es bei den 1.300 Gästekarten, die in Braunschweig komplett vergriffen sind. Die Niedersachsen wollen sich mit einem großen Fanaufgebot von der dritten Liga verabschieden. Genügend Karten für Jenaer Zuschauer sind noch verfügbar (…) [Kein Zusatzblock für Braunschweiger Fans in Jena -> otz.de, 4. Mai 2011]

FC Energie Cottbus: (…) Nach dem 1:1-Remis gegen den Tabellenzweiten aus Augsburg beträgt der Abstand der Cottbuser auf den Relegationsplatz bereits sieben Punkte. In den letzten beiden Saisonspielen ist der VfL Bochum auf Rang drei von den Lausitzern nun nicht mehr einzuholen (…) Cottbus kann sich nun in den letzten beiden Spielen gegen Union Berlin und Oberhausen würdig aus dieser Saison verabschieden (…) [Cottbus bleibt Zweitligist -> rbb-online.de, 2. Mai 2011]


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1 Antwort to Der Ostfussball im Fokus der Presse # 79

business daily

Mai 7th, 2011 at 13:57

Im Verfolgerduell gelingt es beiden Teams nicht, an Dynamo Dresden vorbei zu ziehen …

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