Der Ostfussball im Fokus der Presse # 44
Juli 23, 2010 | In: 1. FC Union Berlin, 2. Bundesliga, 3. Liga, FC Carl Zeiss Jena, FC Energie Cottbus, FC Erzgebirge Aue, FC Hansa Rostock, Presse-Fokus, SG Dynamo Dresden, Spieler-Infos, Stadion-Infos
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Einige Schlagzeilen zu Vereinen aus unserer Region auf einen Blick -
FC Erzgebirge Aue: (…) Dieses Testspiel zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FC Schalke 04 wird der TV-Sender Sport1 (…) live übertragen. Hierbei wird die Berichterstattung (…) am (…) 23. Juli 2010 um 18:45 Uhr beginnen (…) [FC Erzgebirge Aue gegen FC Schalke 04 - Live-Übertragung des Testspiel bei Sport1! -> entertainment-life.de, 23. Juli 2010, 16:29]
(…) Bei Zweitliga-Aufsteiger Erzgebirge Aue spielt künftig ein zweitligaerfahrener Offensivspieler. Die “Veilchen” verpflichteten (…) Robert Strauß (…) Der 23-Jährige kommt vom FC Augsburg, wo er es in den vergangenen vier Jahren auf insgesamt 68 Zweitliga-Einsätze brachte und dabei zwei Tore erzielte (…) Insgesamt hat Aue bisher sieben Neuzugänge verpflichtet (…) [Aue holt Ex-Augsburger Strauß -> mdr.de, 22. Juli 2010, 22:11]
SG Dynamo Dresden: (…) Eine knallharte Vorbereitung liegt hinter den Schwarz-Gelben, nun erwartet sie ein erneutes Hauen und Stechen in der 3. Liga. In der wollen die Dynamo-Profis laut offizieller Lesart von Trainer Matthias Maucksch vor allem eines: mit dem leidigen Abstiegskampf nichts zu tun haben. “Wir wollen im gesicherten Mittelfeld landen”, hält der Coach den Ball nach außen hin flach. Große Töne sollen andere spucken. Maucksch will die ohnehin stets hohe Erwartungshaltung bei den Dynamo-Fans nicht extra schüren (…) [Dynamo rüstet weiter auf und startet mit Maucksch-Team in die neue Saison -> dnn-online.de, 23. Juli 2010, 10:49]
Dynamo Dresden: Stadionblock sponsored by Sparkasse (…) [-> ostfussball.com, 22. Juli 2010]
FC Hansa Rostock: (…) Nur das Stadion steht noch an der gleichen Stelle. Ansonsten ist bei Hansa Rostock faktisch nichts mehr wie es lange war. Nach dem erstmaligen Absturz in die dritte Liga in der 45- jährigen Vereinsgeschichte hat beim letzten DDR-Fußball-Meister eine neue Zeitrechnung begonnen.
(…) Als erster Kraftakt wurde die Lizenzierung geschultert. Zwar nur mit Auflagen und Bedingungen sowie einer Landesbürgschaft für 80 Prozent eines 2,9 Millionen Euro-Kredits – aber immerhin. “Der Anfang für eine erfolgreiche Zukunft ist gemacht” (…)
Hansas Mitarbeiter konnten diese Zuversicht nicht teilen. Alle mussten nach dem mit gravierenden wirtschaftlichen Verlusten einhergehenden Abstieg finanzielle Abstriche machen. Für 28 der einstmals 88 Mitarbeiter hatte der größte sportliche Gau in Hansas Geschichte sogar den Verlust des Arbeitsplatzes zur Folge (…)
Auch im sportlichen Bereich wurde Tabula rasa gemacht. 20 Spieler gingen, zwölf neue kamen – darunter einige, die im “Paket” verpflichtet wurden (…) Vom einstigen engeren Zweitliga-Kader verblieben lediglich Torhüter Jörg Hahnel, Angreifer Marcel Schied und Mittelfeldspieler Kevin Pannewitz, aber auch die waren im vergangenen “Seuchenjahr” keine erste Wahl.
Mehr als ein Kader von 21 größtenteils unbekannten Spielern, von denen lediglich gut die Hälfte über Erfahrungen in Liga zwei oder drei verfügt, war mit dem auf acht Millionen Euro (Vorjahr 14,5 Millionen) geschrumpften Etat nicht drin. So sind denn die Erwartungen bescheiden. Das Wort vom sofortigen Wiederaufstieg will an der Küste keiner in den Mund nehmen (…) [Hansa im Umbruch - Wiederaufstieg kein Thema -> newsticker.sueddeutsche.de, 23. Juli 2010, 10:33]
FC Carl Zeiss Jena: (…) Im Paradies beginnt der Kampf ums Überleben. “Wir hängen am Tropf”, sagt Lothar Kurbjuweit, Sportlicher Leiter von Carl Zeiss Jena. Schon in der vergangenen Saison, als die Thüringer sogar um den Aufstieg mitspielten, klaffte eine riesige Lücke im Etat. Nun hat der Europapokal-Finalist von 1981 nur noch 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. In der Saison zuvor war noch mit etwa vier Millionen gewirtschaftet worden. “Wir mussten aus finanziellen Gründen gute Spieler abgeben”, sagt Kurbjuweit. Nun habe man “vielleicht 13, 14 Spieler, die den Ansprüchen der dritten Liga genügen”. Geholt wurden Unbekannte aus der Oberliga. “Ich gehe nicht davon aus, dass es für uns ein entspanntes Jahr wird”, so Kurbjuweit.
Die Konsequenz aus dem radikalen Sparkurs spiegelt sich im minimalen Saisonziel wider. “Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein, alles andere ist mit unseren knappen finanziellen Mitteln illusorisch”, sagt Trainer Jürgen Raab (51). Der ehemalige DDR-Auswahlspieler übernahm den schweren Job von René van Eck. Und Raab, zuletzt als Scout in Mönchengladbach tätig, hat seine Rechnung parat: “Wir wollen möglichst schnell 45 Punkte haben , um nicht bis zum letzten Spieltag zittern zu müssen. Wenn das funktioniert, wäre ich zufrieden.” (…) [Überlebenskampf im Paradies -> mz-web.de, 22. Juli 2010, 22:42]
FC Energie Cottbus: (…) Der langjährige Bundesligist FC Energie Cottbus spielt derzeit in der 2. Fußballbundesliga und wird von einem Mann trainiert, der nicht nur im Osnabrücker Land einen Namen hat: Claus-Dieter “Pele” Wollitz, ehemaliger Spieler und Trainer des VfL Osnabrück. Seine Co-Trainer sind der ehemalige Kultfußballer von Cottbus Vasile Miriuta und der Ex-VfL-Spieler Markus Feldhoff.
Als Neuzugänge meldet Cottbus den ehemaligen deutschen U-21-Nationalspieler Kola Afriyie, der vom FC Midtjyland in Dänemark kam, den Japaner Takahito Soma von Maritimo Funchal aus der ersten portugiesischen Liga, Uwe Hünemeier von BVB Borussia Dortmund sowie die Torhüter Thorsten Kirschbaum vom SV Sandhausen, der auch schon am Hamburger SV zwischen den Pfosten stand, und Rene Renno vom VfL Bochum.
Weiterhin sind im Kader der chinesische Nationalspieler Jiayi Shao sowie die ehemaligen Dortmunder Markus Brzenska und Marc-Andre Kruska, bei dessen möglichem Wechsel zum spanischen Erstligisten Racing Santander Wollitz sogar mit Rücktritt vom Trainerposten gedroht hat (…) [Wie hat Cottbus das Training verkraftet? -> neue-oz.de, 22. Juli 2010]
1. FC Union Berlin: (…) Erstmals in seiner Geschichte hat der 1. FC Union Berlin mehr als 3.000 Dauerkarten verkauft. Gut fünf Wochen vor dem ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga ging (…) das 3.000. Saisonticket über den Tisch des Ticketoffice (…) [Union auf Rekordkurs: Mehr als 3.000 Dauerkarten verkauft -> berlinerumschau.com, 22. Juli 2010]
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