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	<title>Ostfussball.com &#187; Spieler-Infos</title>
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	<description>Infos und Berichte zum Fussball in Ostdeutschland</description>
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		<title>Fundstück des Tages # 235 [Reinhard Häfner, 60. Geburtstag]</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:41:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In loser Folge dokumentiert Ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges schon selbst postulieren, dabei ihrerseits sprechen oder eben auch einfach nur Geschichten über die Geschichte zu erzählen scheinen; wie beispielsweise über einen Stilisten und &#8220;Fußballromantiker&#8221; (er über sich selbst), welche anlässlich des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In loser Folge dokumentiert</em> <a href="../" target="_blank">Ostfussball.com</a> <em>in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges schon selbst postulieren, dabei ihrerseits </em><em>sprechen oder eben auch einfach nur Geschichten über die Geschichte zu erzählen scheinen; wie beispielsweise über einen Stilisten und &#8220;Fußballromantiker&#8221; (er über sich selbst), </em><em>welche anlässlich des heutigen Geburtstages von Reinhard Häfner zudem den Leserinnen und Lesern von </em>Ostfussball.com<em> als vielleicht kleiner und wie auch immer weiterbildender Lesetipp mitnichten vorenthalten werden sollen &#8230;<br />
</em></p>
<p>(&#8230;) Beim Sieg im Olympischen Finale 1976 erzielte Häfner per Solo das vorentscheidende 3:1. Sein Jubel an der Eckfahne bleibt einer der unvergessenen Momente des DDR-Fußballs (&#8230;)</p>
<blockquote><p>| &#8220;<a href="http://ostfussball.com/die-stars-des-ddr-fussballs-review-998/" target="_blank">Die Stars des DDR-Fußballs &#8211; Von Ducke bis Zötzsche</a>&#8221; | <em>Delius Klasing Verlag</em> | 2011 |</p></blockquote>
<div id="attachment_37470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 461px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2012/02/haefner_dn.jpg"><img class="size-full wp-image-37470 " title="haefner_dn" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2012/02/haefner_dn.jpg" alt="" width="451" height="419" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: dehli-news.de)</p></div>
<p>(&#8230;) Mit der olympischen Goldmedaille 1976 krönte Reinhard Häfner seine Fußballer-Karriere, als Trainer und Manager erlebte er Enttäuschungen und harte Rückschläge. Häfner hielt dem Druck nicht mehr stand, flüchtete sich in Alkohol, war geplagt von Depressionen. Am [heutigen] Donnerstag wird der einstige Mittelfeldspieler 60 &#8211; geheilt, gesund und glücklich (&#8230;)</p>
<p>Zu den Spielen von Dynamo Dresden geht er noch regelmäßig und hofft, dass der Klub die zweite Liga halten kann. &#8220;Dynamo wird immer mein Verein bleiben. Da habe ich mehr als die Hälfte meines Lebens verbracht&#8221; (&#8230;)</p>
<blockquote><p>| &#8220;Mit dem Leben versöhnt: Dynamos Ex-Spieler und -Trainer Reinhard Häfner wird 60&#8243; | <a href="http://www.dnn-online.de/dresden/web/regional/sport/detail/-/specific/Mit-dem-Leben-versoehnt-Dynamos-Ex-Spieler-und-Trainer-Reinhard-Haefner-wird-60-274429702" target="_blank"><em>dnn-online.de</em></a> | 1. Februar 2012 |</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Reinhard Häfner, dem eleganten Slalomläufer auf der rechten Seite, flogen die Herzen der Dresdner Fans und die Erfolge mit Dynamo in den 70er und 80er-Jahren nur so zu: Je viermal Meister und Pokalsieger. Dörner-Häfner-Kreische &#8211; das war die Achse im mitreißenden &#8220;Dresdner Kreisel&#8221; (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;) 1976, sicherte der antrittsschnelle Häfner mit seinem 3:1 im Olympiafinale gegen Polen der DDR den größten Erfolg ihrer Fußball-Historie. Unvergessen seine Jubelarie an der Eckfahne. &#8220;Jeder Spieler bekam danach ein Kuvert mit 100 Dollar in die Hand gedrückt&#8221;, erinnert sich der 58-fache Nationalspieler. &#8220;Das Geld haben wir dann gleich in einer Disko verjubelt.&#8221; Aus Montreal zurückgekehrt gab es noch für jeden die &#8220;15.000 Ostmark als Olympiasieger&#8221; (&#8230;)</p>
<blockquote><p>| &#8220;Mit Goldmedaille und Dollars in die Disko &#8211; Reinhard Häfner wird heute 60 Jahre alt&#8221; | <a href="http://www.freiepresse.de/SPORT/FUSSBALL/thema-fussball/Mit-Goldmedaille-und-Dollars-in-die-Disko-artikel7893504.php" target="_blank"><em>freiepresse.de</em></a> | 2. Februar 2012 |</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Den Ruhm als Fußballer konnte Häfner in vollen Zügen genießen. Viermal wurde er DDR-Meister mit Dynamo Dresden, viermal Pokalsieger. Im Europapokal brachte er es auf 64 Partien, mit der DDR-Auswahl auf 58 Spiele. &#8220;Meine Generation hat dafür gesorgt, dass Dynamo Dresden auf die Fußball-Landkarte Europas kam&#8221;, sagt er.</p>
<p>Nach dem Karriereende 1988 wechselte Häfner nahtlos in die Trainertätigkeit – mit Erfolg. Mit dem 3:1-Sieg 1990 gegen Lok Leipzig führte Häfner Dynamo zum letzten DDR-Fußballmeistertitel. Zusammen mit Hartmut Schade sicherte er Dynamo 1991 die Qualifikation für die erste Bundesliga, doch dann mussten beide gehen. Als Scout und Manager unter Rolf-Jürgen Otto wird er gemobbt, bis er 1993 freiwillig um seine Vertragsauflösung bittet.</p>
<p>Er wird Trainer in Chemnitz, doch auch dort nach zwei Jahren entlassen (&#8230;) Bereits im letzten Jahr beim CFC plagen ihn Depressionen. Seine Ängste und Sorgen betäubt er mit Alkohol. Häfner zieht sich aus dem Profifußball zurück. 2007 erkennt er, dass er professionelle Hilfe benötigt. &#8220;Ich habe eine Entziehungskur gemacht und mich in psychotherapeutische Behandlung begeben&#8221;, berichtet er. Seitdem geht es dem zweifachen Vater besser. Er arbeitet als Sporttherapeut in einem Dresdner Rehazentrum [und trainiert] nebenbei noch den Kreisoberligisten 1. FC Radebeul 1994 (&#8230;)</p>
<blockquote><p>| &#8220;Von der Sonnenseite in die Finsternis und zurück &#8211; Der Ex-DDR-Fußballnationalspieler und Trainer Reinhard Häfner führt nunmehr ein zufriedenes Leben / Heute wird er 60 Jahre alt&#8221; | <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12269555/62449/Der-Ex-DDR-Fussballnationalspieler-und-Trainer-Reinhard-Haefner.html" target="_blank"><em>maerkischeallgemeine.de</em></a> | 2. Februar 2012 |</p></blockquote>
<p>Übrigens schon seit längerer Zeit schreibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_H%C3%A4fner" target="_blank">Reinhard Häfner</a> eine fast wöchentlich regelmäßige Kolumne in der <em>Dresdner Morgenpost</em> zur aktuellen Situation rund um die SG Dynamo Dresden. [om]</p>
<p><strong>*******<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="../" target="_blank"><em>Ostfussball.com</em></a> sagt Danke für alles, Reinhard Häfner &#8211; und wünscht alles Gute weiterhin!<br />
</strong></p>
<p><strong><strong>*******</strong><br />
</strong></p>
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		<title>Fundstück des Tages # 234 [Daniel Bauer - Kriminalfall ohne Beispiel]</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:24:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In loser Folge dokumentiert Ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist schon einiges postulieren und dabei einfach bereits ihrerseits selbst sprechen und manchmal durchaus Geschichten erzählen, gleichfalls mitunter in Fortführung vormalig bezüglicher Publikationen [1. FC Magdeburg: Der Fall Daniel Bauer] bei Ostfussball.com … (&#8230;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In loser Folge dokumentiert </em><a href="../" target="_blank">Ostfussball.com</a><em> in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist schon einiges postulieren und dabei </em><em>einfach bereits ihrerseits selbst sprechen und manchmal durchaus Geschichten erzählen, gleichfalls mitunter in Fortführung </em><em>vormalig bezüglicher Publikationen [<a href="http://ostfussball.com/1-fc-magdeburg-der-fall-daniel-bauer-1029/" target="_blank">1. FC Magdeburg: Der Fall Daniel Bauer</a></em><em>] bei </em>Ostfussball.com<em> …</em></p>
<p>(&#8230;) Was war das für ein toller Krimi-Plot! Es klingelt, ein Mann geht an die Sprechanlage, der Pizzabote ist da. Der Mann hat keine Pizza bestellt, aber der Nachbar, sagt der Klingler. Der Mann beschließt, sie anzunehmen. So hilfsbereit sind sie, die Menschen im ländlichen Magdeburg. Der Mann geht sogar die ganzen Treppen hinunter, um dem Boten die Arbeit abzunehmen. Wenn die Pizza kalt wird, dann soll sie das bei ihm oben in der Wohnung werden. Er geht bis vor die Haustür, schließlich will er die Lieferung draußen auf dem Gehweg bezahlen.</p>
<p>Dort aber steht kein Pizzabote. Nur ein Dutzend Männer mit blau-weiß gestreiften Hasskappen. Die beginnen, ihn zu bedrohen: Zehn Minuten reden sie auf ihn ein. Nur ein Satz bleibt hängen bei unserem Helden: &#8220;Wenn ihr das nächste Spiel gegen Halle nicht gewinnt, passiert was&#8221;.</p>
<p>Was genau, wird die Welt nun nie erfahren, denn zwar hat die Staatsanwaltschaft im Fall des angeblich von Fans bedrohten früheren Magdeburger Fußballerspielers Daniel Bauer Anklage erhoben. Doch der zuständige Richter hat nach Durchsicht der vorliegenden Beweise die Eröffnung eines Hauptverfahren abgelehnt.</p>
<p>Höchststrafe für die Strafverfolgungsbehörde, die offenbar als einzigen Beweis die Aussage des Fußballers hatte, der angegeben hatte, einen seiner Bedroher wiedererkannt zu haben. Vor der fingierten Pizza-Übergabe sei ihm der 19-Jährige bei einem Fan-Treffen aufgefallen.</p>
<p>Wer Fußballfans kennt, weiß, dass sie klatschen und schwatzen wie Bundestagshinterbänkler. Dass sich eine zehnköpfige Gruppe gemeinsam blau-weiße-Hasskappen kauft, eine Kommandoaktion mit Bauer-Bedrohung durchführt und danach nicht ein einziger der Beteiligten zu irgendjemandem etwas sagt, der wiederum zu irgendjemandem etwas sagt, ist so wahrscheinlich wie eine &#8220;Millionenspritze durch einen spanischen Investor&#8221; (<em>Focus</em>) für den klammen Ex-Klub des Ex-Bauern Bauer.</p>
<p>Dennoch ist hier nur ein Beschuldiger aufgetaucht. Auf dessen Täterschaft nur eine Aussage verweist, die Bauer allerdings später nicht bestätigen wollte, wie die staatliche Nachrichtenagentur <em>dpa</em> meldete. Die von unserem Krimihelden kommt, der Leute unter &#8220;blau-weißen Hasskappen&#8221; erkennt. Die die Täter also augenscheinlich nur trugen, damit klargestellt war, dass es sich um Fans des eigenen Vereins handelt, nicht um böswillige Fremdhooligans.</p>
<p>Der Thriller aus der Reihe <em>Kriminalfälle ohne Beispiel</em> ist damit beendet. Ein Schluss, der nach einem zweiten Teil ruft. Daniel Bauer spielt jetzt in Trier (&#8230;)</p>
<div id="attachment_37283" class="wp-caption aligncenter" style="width: 438px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2012/01/polizei_schiebt_ab.jpg"><img class="size-full wp-image-37283  " title="polizei_schiebt_ab" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2012/01/polizei_schiebt_ab.jpg" alt="" width="428" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto: Ostfussball.com)</p></div>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; "Kriminalfälle ohne Beispiele: Höchststrafe für den Staatsanwalt", <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2012/01/kriminalfalle-ohne-beispiele.html" target="_blank"><em>politplatschquatsch.com</em></a>, 26. Januar 2012]</p></blockquote>
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		<title>Chemnitzer FC vs. 1. FC Heidenheim live</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:38:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die diesjährig stattfindende Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine macht es möglich – neben der Bundesliga startet auch die 3. Liga bereits am kommenden Wochenende, ab 14.00 Uhr am 21. Januar, wieder in die Rückrunde der aktuellen Spielzeit 2011/2012. Glücklicherweise meint es Frau Holle diesen Winter gut mit uns (Ostfussball.com berichtete). Der MDR bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährig stattfindende Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine macht es möglich – neben der Bundesliga startet auch die <a href="http://www.3liga.com" target="_blank">3. Liga</a> bereits am kommenden Wochenende, ab 14.00 Uhr am 21. Januar, wieder in die Rückrunde der aktuellen Spielzeit 2011/2012. Glücklicherweise meint es Frau Holle diesen Winter gut mit uns (<a href="http://ostfussball.com/3-liga-es-geht-schon-wieder-los-1104/" target="_blank"><em>Ostfussball.com</em></a> berichtete).</p>
<p><span><span>Der <em>MDR</em> bietet den Fußballfans zum Start nach der Winterpause einen besonderen Service. Live und in voller Länge überträgt der <em>Mitteldeutsche Rundfunk</em> diese interessante Partie der 3. Liga zwischen dem Chemnitzer FC und dem 1. FC Heidenheim ab 13.55 Uhr im Internet als so genannten <a href="http://www.mdr.de/sport/cfc-heidenheim-livestream100.html" target="_blank">Livestream</a>.  Der Livestream-Kommentator ist Torsten Püschel. </span></span></p>
<p>Die aufstiegsambitionierten Gäste mit dem Chemnitzer Tim Göhlert haben sich in der Winterpause prominent verstärkt. Michael Thurk kam ebenso aus Augsburg wie der Torschützenkönig der letzten Drittliga-Saison, Patrick Mayer. Vor allem in den zehn Auswärtsspielen ist Heidenheim bislang unter den Erwartungen geblieben (zwei Siege, vier Remis, vier Niederlagen) bei einem Torverhältnis von 10:10.</p>
<p>Der Chemnitzer FC holte in der Winterpause den 23-jährigen Niklas Andersen. Andersen unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012. Der Abwehrspieler spielte zuletzt beim SV Werder Bremen und zuvor beispielsweise auch bei Rot-Weiß Essen. Er kam bisher unter anderem in der 1. Bundesliga sowie bei 63 Drittliga- und 26 Regionalligaspielen zum Einsatz.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2012/01/cfc_trainer_gerd_schaedlich.png"><img class="size-full wp-image-37017 aligncenter" title="cfc_trainer_gerd_schaedlich" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2012/01/cfc_trainer_gerd_schaedlich.png" alt="" width="264" height="261" /></a>CFC-Cheftrainer Gerd Schädlich zur Verpflichtung von Andersen -</p>
<p>&#8220;Mit Niklas Andersen haben wir einen jungen, aber durchaus auch schon erfahrenen Spieler verpflichtet. Er ist auf zwei Positionen einsetzbar und wird uns in den verbleibenden Spielen des Spieljahres weiterhelfen.&#8221;</p>
<p>Der CFC wird am Samstag alles versuchen, die eigene kleine Serie (viermal ungeschlagen) zu bestätigen. Das Hinspiel verloren die Himmelblauen nach starker Leistung nur knapp mit 2:3.</p>
<p>[ab]</p>
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		<title>Michael Ballack: &#8220;Der Mann braucht dringend Urlaub&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 13:01:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das erfolgreiche Leipziger Internet-Unternehmen Unister (fluege.de, news.de, auto.de, geld.de, kredit.de uvm.) hat diese Woche mit den Dreharbeiten des neuen Werbeclips für das Reiseportal ab-in-den-urlaub.de in Berlin begonnen. In dem Werbefilm wird ein angeschlagener Michael Ballack zu sehen sein, dem beim Spiel im Stadion nicht viel gelingt. Liegt es an den zwei unterschiedlichen Fußballschuhen &#8211; oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erfolgreiche Leipziger Internet-Unternehmen <a href="http://www.unister.de/" target="_blank">Unister</a> (fluege.de, news.de, auto.de, geld.de, kredit.de uvm.) hat diese Woche mit den Dreharbeiten des neuen Werbeclips für das Reiseportal <a href="http://www.ab-in-den-urlaub.de/" target="_blank">ab-in-den-urlaub.de</a> in Berlin begonnen. In dem Werbefilm wird ein angeschlagener Michael Ballack zu sehen sein, dem beim Spiel im Stadion nicht viel gelingt. Liegt es an den zwei unterschiedlichen Fußballschuhen &#8211; oder einfach nur daran, dass unser ostdeutscher Vorzeige-Fußballer dringend mal wieder Urlaub benötigt?</p>
<div id="attachment_35650" class="wp-caption alignnone" style="width: 459px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/Michael_Ballack_2009_cropped.jpg"><img class="size-full wp-image-35650 " title="Michael_Ballack_2009_cropped" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/Michael_Ballack_2009_cropped.jpg" alt="" width="449" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: wikipedia</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unterdessen geht das Rätselraten um den Wechsel von <a href="http://www.michael-ballack.com/?101A1A1A100" target="_blank">Michael Ballack</a> nach seinem auslaufenden Vertrag 2012 bei Bayer Leverkusen in die nächste Runde. Einige Anfragen aus der Premier League liegen bereits vor, zudem sucht die amerikanische Profi-Liga MLS nach einem Ersatz für den scheidenden Superstar David Beckham bei Adidas-Klub L.A. Galaxy. Auch Red Bull New York hat bereits laut verschiedener Presseberichte Interesse an einer Vertragsunterzeichnung signalisiert. Eine Rückkehr zum heimatlichen Chemnitz FC scheint daher eher ausgeschlossen.</p>
<p>Dort nämlich begann Michael im Alter von sieben Jahren mit dem Fußballspielen bei der damaligen BSG Motor &#8220;Fritz Heckert&#8221; Karl-Marx-Stadt (heute Fortuna Chemnitz). Seine Eltern schickten ihn zum Training mit der dortigen Mannschaft, wo er dem Trainer Steffen Hänisch, der selbst in der zweiten Liga der DDR gespielt hatte, auffiel. Besonders beeindruckend für Hänisch war die für Ballacks Alter außergewöhnlich weit entwickelte Technik und seine Fähigkeit, beidfüßig zu schießen. Im Jahr 1988 wechselte er zum großen Stadtnachbarn FC Karl-Marx-Stadt, der 1990 in Chemnitzer FC umbenannt wurde.</p>
<p>[ab]</p>
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		<title>2. Bundesliga: FC Erzgebirge Aue vs. SG Eintracht Frankfurt live</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 08:35:45 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Partie der 2. Bundesliga zwischen dem FC Erzgebirge Aue und der SG Eintracht Frankfurt wird heute Abend live als Montagsspiel beim privaten Sender <em>Sport1</em> ab 20.15  Uhr übertragen. Natürlich gibt es das Spiel auch beim Pay TV-Anbieter <em>SKY</em> für seine Abonnenten zu sehen. Einen kostenlosen Audioservice mit Cheftrainer Rico Schmitt und den Spielern Jan Hochscheid, Tobias Kempe sowie Kevin Schlitte findet man auf der <a href="http://www.fc-erzgebirge.de/index.php?shlink=1659&amp;artins=by_number&amp;artval=7096" target="_blank">Homepage der Veilchen</a>. Eine Live-Übertragung im Internetradio <em><a href="http://www.90elf.de/" target="_blank">90Elf</a></em> wird ebenfalls wie gewohnt online angeboten. Aus rechtlichen Gründen können wir leider keine Links mehr zu Livestreams im Web veröffentlichen.</p>
<div id="attachment_34608" class="wp-caption alignnone" style="width: 398px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/aue_frankfurt.jpg"><img class="size-full wp-image-34608" title="aue_frankfurt" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/aue_frankfurt.jpg" alt="" width="388" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: fc-erzgebirge.de/</p></div>
<blockquote><p><strong>Sendetag:</strong> 7. November 2011<br />
<strong>Sendezeit:</strong> 20.15 &#8211; 22.15 Uhr<br />
<strong>Sendeart:</strong> Live</p>
<div>Topspiel am Montag live auf SPORT1: Zum Abschluss des 14. Spieltags ist Eintracht Frankfurt bei Erzgebirge Aue zu Gast. Am Ende der vergangenen Saison landetet Aue überraschend auf Platz fünf. Vor allem zu Hause waren die Sachsen eine Macht und verloren nur drei von 17 Partien. Keine leichte Aufgabe also für Eintracht-Goalgetter Theofanis Gekas und seine Mannschaftskameraden. [<a href="http://mediencenter.sport1.de/de/tv_programm/wochenprogramm/#sport1,201111072015,45" target="_blank">sport1.de</a>]</div>
</blockquote>
<p>Leider war die Vorberichterstattung im <em>MDR</em>-Fernsehen mit <a href="http://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/moderation/index.html" target="_blank">Rene&#8217; Kindermann</a> gestern in der Sendung <em>Sport im Osten</em> alles andere als einladend. Da wurde derart reißerisch von eventueller Hooligan-Randale mit Frankfurter-Fans (Randalemeister 2011) im sonst so idyllischen Bergdörfchen Aue gesprochen, dass dem nun völlig verängstigten Fußballfan im Lößnitztal sicherlich gar keine andere Möglichkeit bleibt, als heute Abend die heimischen Fenster als Schutz gegen ganze Horden von wilden Ultrafans aus Hessen zu vernageln.</p>
<p>Es ist schon sehr bedenklich, wie tief ein öffentlich-rechtlicher Sender aus unserer ostdeutschen Region auf das Niveau der <em>Bild</em>-Zeitung fallen kann und ein Moderator das Anzünden von Pyroartiken im Stadion mit wilden Ausschreitungen gleichsetzt. Von medialer Grundversorgung seiner Gebührenzahler mit sportlichen Informationen hingegen keine Spur. Kein Wunder also, dass bisher nur 6.500 Karten für dieses interessante Spiel im Vorverkauf abgesetzt wurden.</p>
<p>[ab]</p>
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		<title>1. FC Magdeburg: Der Fall Daniel Bauer</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:29:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag werden neue Details im Fall Daniel Bauer in den Medien veröffentlicht. Und während sich vermeintliche Sportexperten sowie NOFV-Verantwortliche diesbezüglich tagtäglich zu Wort melden, um in diesem Zusammenhang drakonische Strafen für Ultras zu fordern, werden die aktuellen Meldungen immer widersprüchliger. &#8220;Ich kann das gar nicht begreifen. Das sind Auswüchse des Fanverhaltens, die überhaupt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag werden neue Details im Fall <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Bauer" target="_blank">Daniel Bauer</a> in den Medien veröffentlicht. Und während sich vermeintliche Sportexperten sowie NOFV-Verantwortliche diesbezüglich tagtäglich zu Wort melden, um in diesem Zusammenhang drakonische Strafen für Ultras zu fordern, werden die aktuellen Meldungen immer widersprüchliger.</p>
<p>&#8220;Ich kann das gar nicht begreifen. Das sind Auswüchse des Fanverhaltens, die überhaupt nicht gesund sind. Da muss man sofort zivilrechtlich eingreifen&#8221;, sagte Milkoreit, gleichzeitig auch DFB-Vizepräsident, dem Sport-Informations-Dienst (<em>SID</em>): &#8220;Das ist ein ganz spezielles Beispiel des Fanverhaltens, das ist unglaublich und absolut nicht zu tolerieren.&#8221;</p>
<div id="attachment_34395" class="wp-caption aligncenter" style="width: 240px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/daniel_bauer.jpg"><img class="size-full wp-image-34395" title="daniel_bauer" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/daniel_bauer.jpg" alt="" width="230" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: sport1.de</p></div>
<p>Ist man hier eventuell sogar Daniel Bauer furchtbar auf den Leim gegangen? Die Beteiligten widersprechen sich &#8211; sofern sie sich äußern wollen und dürfen &#8211; zum Teil diametral. Auch in der Presse wurden in den zurückliegenden Tagen jede Menge Fehlinformationen verbreitet. Alles erscheint unlogisch, wem kann man jetzt überhaupt noch glauben?</p>
<blockquote><p>So vermeldete die Bild-Zeitung zunächst: Donnerstagabend, 21 Uhr: Bei Daniel Bauer (29) vom Vierligisten FC Magdeburg klingelt es. &#8220;Pizza-Service&#8221;, quäkt es aus der Sprechanlage. Bauer geht die Stufen von seinem Dachgeschoss in der Magdeburger Altstadt hinunter. Als er die Haustür öffnet, sieht er sich zehn mit blau-weißen Sturmmasken Vermummten gegenüber. Die bedrohen ihn unverhohlen: &#8220;Wir wissen jetzt, wo Du wohnst, und wenn ihr Sonntag gegen Halle nicht gewinnt, kommen wir vorbei und packen Dich!&#8221; [<a href="http://www.bild.de/sport/fussball/gewalt/hooligans-bedrohen-fussballer-an-haustuer-20728568.bild.html" target="_blank">Bild</a>]</p></blockquote>
<p>Scheinbar hatten die so zitiert vermummt Aufgetauchten die Telefonleitung eines Pizza-Auslieferungsservices überwacht, um Notiz von einer Bestellung zu bekommen. Anders kann man sich diese Meldung in Deutschlands größter Tageszeitung nicht erklären. Etwas später wird sogar von einem gewaltsamen Eindringen in die Wohnung berichtet, wobei die Freundin ebenfalls bedroht wurde (<em>N24</em> ect pp.) &#8211; mittlerweile scheint jedoch eindeutig klar zu sein, dass sie nicht einmal anwesend war.</p>
<p>Und in <em>Sport im Osten</em> sagt der Kommentator, dass Herr Bauer so enttäuscht durch die Degradierung vom Kapitänsamt gewesen sei, dass er nach Hause zu seiner kranken Mutter nach Koblenz gefahren ist &#8211; jetzt heißt es wieder, er sei aus Angst untergetaucht. Und warum sollten die Ultras mit Sturmhaube überhaupt noch Drohungen aussprechen, wenn er als Kapitän der Mannschaft bereits abgesetzt war? Fragen über Fragen &#8230;</p>
<p>Derweil konnte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord nach tagelang ergebnislosen Versuchen vermelden: &#8220;Wir haben Kontakt zu Herrn Bauer!&#8221;</p>
<p>[ab]</p>
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		<title>Ostfußball: Geht es jetzt wieder den Bach runter?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 10:07:29 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, was haben uns die ostdeutschen Vereine in der letzten Spielzeit doch für Freude bereitet und für Faszination gesorgt. Damit scheint es nun aber leider schon wieder zu Ende zu sein. Nach der 2. Runde im DFB-Pokal haben wir keinen einzigen Verein mehr in diesem deutschen Wettbewerb. Der SG Dynamo Dresden droht nach den Krawallen am vergangenen Dienstag sogar ein Ausschluss aus dem Pokal für die kommende Saison, so zumindest will es der <em>Kicker</em> auf seiner Online-Plattform erfahren haben.</p>
<p>Auch die anderen Vereine der 2. Bundesliga befinden sich durchweg im Mittelfeld der Tabelle und fernab von eventuellen Aufstiegsambitionen in die oberste Spielklasse in Deutschland. Die Spielergebnisse sind recht durchwachsen und durchlaufen dabei regelmäßig eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Von Kontinuität kann dabei wahrlich keine Rede sein. Die Saison ist noch sehr lang und das Abstiegsgespenst bleibt leider immer im Hinterkopf, genau wie der damit verbundene finanzielle Absturz!</p>
<p><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/Ostvereine.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34385" title="Ostvereine" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/11/Ostvereine.jpg" alt="" width="210" height="210" /></a></p>
<p>Fast noch schlimmer sieht es aber in der <a href="http://www.3liga.com" target="_blank">3. Liga</a> aus. Dort dümpeln alle vier Vertreter des Ostfußballs &#8220;Jenseits von Gut und Böse&#8221; in der unteren Tabellenhälfte umher, beste Position ist nur Platz 11 für den FC Rot-Weiß Erfurt. Der FC Carl Zeiss Jena ist sogar akut abstiegsgefährdet und <span><span>hat deswegen Trainer Heiko Weber nun von seinen Aufgaben mit sofortiger Wirkung am letzten Wochenende entbunden. In Chemnitz wird durch einen Antrag auf Befangenheit durch die Piratenpartei der Beginn des Stadionsbaus weiter nach hinten verschoben, ein Zwangsabstieg wegen Nichteinhaltung der Fristen durch den DFB könnte schlimmstenfalls die Folge sein.</span></span></p>
<p>Auch unser Aufstiegsaspirant Hallescher FC schwächelt im Kampf um den ersten Tabellenplatz in der Regionalliga Nord. Zuletzt spielte man beim Erzrivalen 1. FC Magdeburg wieder nur torlos Unentschieden im Sachsen-Anhalt-Derby. Anhänger des FCM lieferten sich im Anschluss der Partie eine Schlägerei mit der Polizei im Stadion, bewarfen sie mit Metallzäunen und Knallkörpern. Und laut der <em>Bild</em>-Zeitung soll sich bei Daniel Bauer (FCM) zu Hause ein vermeintlicher Pizza-Service als Hooligan-Überfall entpuppt haben. &#8220;Wir wissen jetzt, wo Du wohnst, und wenn ihr Sonntag gegen Halle nicht gewinnt, kommen wir vorbei und packen Dich!&#8221;</p>
<p>[ab]</p>
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		<title>Borussia Dortmund vs. Dynamo Dresden: Im Spiegel der Medien</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 12:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>outrider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Begegnung in der 2. Runde im diessaisonalen DFB-Pokal zwischen Borussia Dortmund (BVB) und Dynamo Dresden (SGD) endete am 25. September 2011 im Dortmunder Westfalenstadion (Signal Iduna Park) vor 73.100 Zuschauern mit einem 2:0-Ergebnis. Die Tore erzielten Robert Lewandowski (30.) und Mario Götze (65.). Schiedsrichter Peter Gagelmann leitetete das Spiel auf dem Rasen. Ostfussball.com präsentiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Begegnung in der 2. Runde im diessaisonalen DFB-Pokal zwischen Borussia Dortmund (<a href="http://www.bvb.de/" target="_blank">BVB</a>) und Dynamo Dresden (<a href="http://www.dynamo-dresden.de/" target="_blank">SGD</a>) endete am 25. September 2011 im Dortmunder Westfalenstadion (Signal Iduna Park) vor 73.100 Zuschauern mit einem 2:0-Ergebnis. Die Tore erzielten Robert Lewandowski (30.) und Mario Götze (65.). Schiedsrichter Peter Gagelmann leitetete das Spiel auf dem Rasen.</p>
<p><a href="../" target="_blank"><em>Ostfussball.com</em></a> präsentiert auszugsweise reflektierend einen kleinen, in einzelnen Darstellungen durchaus divergierenden, Streifzug durch den Medien-Wald rund um diese Fußball-Partie. [om]</p>
<div id="attachment_34131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 495px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/10/bvb_sgd_dehlis.jpg"><img class="size-full wp-image-34131   " title="bvb_sgd_dehlis" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/10/bvb_sgd_dehlis.jpg" alt="" width="485" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;... BEVOR WIR FALLEN, FALLEN WIR LIEBER AUF&quot; (Foto: dehli-news.de)</p></div>
<p>Update 16.40 Uhr:</p>
<p>Inzwischen treffen auf dem Parkplatz zwischen Stadion und Westfalenpark immer mehr Dresden-Fans ein. Die Stimmung ist aber auch hier friedlich (&#8230;)</p>
<p>Update 18.07 Uhr:</p>
<p>Die Polizei führt derzeit mehrere tausend Dresdner Fans vom Parkplatz E3 quer über die Ardeystraße zum Signal Iduna Park. Immer wieder werfen Fans Chinaböller in die Menge und zünden &#8220;Bengalos&#8221;. Vereinzelt fliegen Flaschen in Richtung der Polizeibeamten. Die Stimmung ist laut, zu größeren Ausschreitungen kommt es bisher aber nicht.</p>
<p>Update 18.24 Uhr:</p>
<p>Trotz Böller- und Flaschenwürfen: die überwiegende Mehrheit der Dresden-Fans zieht friedlich zum Stadion. &#8220;Die sind sehr laut und machen gut Stimmung&#8221;, berichtet unser Reporter vor Ort (&#8230;)</p>
<p>Update 19 Uhr:</p>
<p>Inzwischen ist der harte Kern der Dynamo-Fans am Stadion angekommen. Ein Teil der als gewalttätig bekannten Anhänger hatte zuvor beim Weg vom Parkplatz am Eintracht-Sportzentrum zur Strobelallee versucht, die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Dabei war es auch zu Flaschen- und Böllerwürfen gekommen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Die Lage sei aber unter Kontrolle, so ein Polizeisprecher.</p>
<p>Update 20 Uhr:</p>
<p>Einsatzleiter Peter Andres und Polizeispecher Kim Ben Freigang spechen von &#8220;massiver Gewalt&#8221; gegen Einsatzkräfte der Polizei. In dieser Dimension sei dies noch nie vorgekommen. Polizisten sind vor dem Stadion gezielt mit Feuerwerkskörpern und Flaschen beworfen worden.</p>
<blockquote><p>[Quelle: dattelner-morgenpost.de, 25. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Während es am Nachmittag weitgehend ruhig blieb, spitzte sich die Situation am Abend zu. Die als gewalttätig gefürchteten Anhänger von Dynamo wurden auf dem Weg zum Stadion von einem großen Polizeiaufgebot begleitet und abgeschirmt. Das Abbrennen von Pyro- und Nebeltechnik bildete dabei den harmlosen beziehungsweise kontrollierbaren Auftakt, wobei die Stimmung laut Polizei &#8220;emotional angespannt&#8221; gewesen sei. Doch nach Verlassen des Sammelparkplatzes E3 wollten einige der etwa 4.500 marschierenden Dresdener Anhänger die Polizeiabsperrungen durchbrechen. Einige zündeten bengalische Feuer, es flogen gelegentlich Flaschen und Chinaböller in Richtung der Einsatzkräfte, die die Straßen zum Signal Iduna Park weiträumig absperrten, um ein Aufeinandertreffen von Hooligans zu verhindern. Die Polizei setzte Pfefferspray ein.</p>
<p>&#8220;Auf Seiten der gewalttätigen Dresdener Fans gab es dabei auch Verletzte&#8221;, sagte Dortmunds Polizeisprecher Wolfgang Wieland (&#8230;) Andere Polizisten sprachen von massiver Gewalt in einer neuen Dimension, die Beamten entgegengeschlagen sei. Unter den etwa 4.500 Gäste-Anhängern, die sich vom Eintracht-Sportzentrum auf den Weg zum Stadion machten, seien etwa 250 Gewaltbereite gewesen (&#8230;)</p>
<p>Auch vor dem Signal Iduna Park kam es zu massiven Ausschreitungen von Dynamo-Hooligans. &#8220;Anhänger von Dynamo Dresden haben versucht, das Stadion zu stürmen&#8221;, so Polizeieinsatzleiter Peter Andres. Die Hooligans hätten die Polizei in einer noch nicht erlebten Dimension der Gewalt attackiert. Es gab Verletzte (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;) Im Stadion selbst hielten vereinzelt Tumulte im Gäste-Block an, einige Dresdener Anhänger mussten den Signal Iduna Park wieder verlassen.</p>
<p>Hinter einer Absperrung verfolgten gewaltbereite Anhänger aus dem Dortmunder Lager das Geschehen. Die Polizei konnte mit drei Ketten die beiden Gruppen aber erfolgreich voneinander fernhalten und aggressive Dresdener Ultras ins Stadion in den Gäste-Block geleiten. Auch im Stadion brannten Dynamo-Fans Pyrotechnik ab (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle: derwesten.de, 25. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>Update 22.25 Uhr:</p>
<p>Erneute Spielunterbrechung, weil es wieder Unruhe und Polizeieinsätze gibt. Dynamo-Fans haben von der Nordtribüne aus, BVB-Ordner überrannt und benachbarte Tribünenblöcke gestürmt. Behelmte Polizisten gehen dazwischen. Einige Eltern mit Kindern verlassen fluchtartig das Stadion, meldet unser Reporter vor Ort.</p>
<p>Update 22.30 Uhr:</p>
<p>Auch vor dem Stadion herrscht große Anspannung. Die Polizei hat extrem aufgerüstet. Polizisten auf dem Vorplatz haben in Erwartung der Fans, die nach dem Spiel das Stadion verlassen, Ganzkörperschutz angelegt. Insgesamt ist von 400 gewaltbereiten so genannten &#8220;Fans&#8221; die Rede &#8211; und das auf beiden Seiten. Auch auf Dortmunder Seite hat die Polizei Gewaltbereitschaft festgestellt.</p>
<p>Update 22.36 Uhr:</p>
<p>Abpfiff im Signal Iduna Park. Der BVB gewinnt 2:0 gegen Dresden. Doch jetzt drohen neue Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Ultra-Fans und der Polizei.</p>
<p>Update 22.40 Uhr:</p>
<p>&#8220;So was hat im deutschen Profi-Fußball nichts zu suchen&#8221;, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc mit Blick auf die Chaoten unter den Fußball-Fans. Im Dresdner Block werden derweil wieder Böller gezündet. Rauch steigt an der Nordtribüne auf.</p>
<p>Update 23:14 Uhr:</p>
<p>Lange Zeit haben einige &#8220;Fans&#8221; noch auf der Nordtribüne randaliert. Der Großteil der Dresdner ist jetzt auf den Fußweg in Richtung Busparkplätze &#8211; begleitet von einem starken Polizeiaufgebot. Viele Fans aus Dresden, die man anspricht, sagen, sie schämen sich für das Auftreten der Dresdner Ultras (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle: ruhrnachrichten.de, 25. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>Update 23.30 Uhr:</p>
<p>Nach Auskunft der Polizei haben die Dresdner Ultras wohl im Stadion mächtig randaliert. &#8220;Die haben den gesamten Catering-Bereich auseinandergenommen&#8221;, so ein Sprecher. Auf dem Weg der Dynamo-Anhänger zu den Busparkplätzen werden wieder Böller gezündet.</p>
<p>Update 23.32 Uhr:</p>
<p>&#8220;Das ist schrecklich, was da abgelaufen ist. Das tut mir für die Verantwortlichen von Dynamo Dresden leid&#8221;, sagt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im ZDF zu den Vorkommnissen rund um das Spiel.</p>
<p>Update 23.45 Uhr:</p>
<p>In der Innenstadt gibt es offenbar mehrere kleinere Brandherde &#8211; meist Pyrotechnik, die weiter abgebrannt wird. Auch Krankenwagen sind im Einsatz. Es gab nach Auskunft der Feuerwehr bislang aber &#8220;nur&#8221; eine Handvoll ernsthafter Rettungseinsätze rund um das Pokalspiel. Unter anderem soll es Verletzungen durch Glasscherben gegeben haben.</p>
<p>Update 0.10 Uhr:</p>
<p>Die Bilanz der Polizei: &#8220;Es war ein sehr schwieriger Einsatz&#8221;, erklärt Einsatzleiter Peter Andres gegen Mitternacht. Auch während das Spiels habe man einschreiten müssen, nachdem Dresdner, die sich von Dortmunder wohl verbal provoziert fühlten, die BVB-Ordner überrannten. Sorgen bereite auch die Tatsache, dass einige Gewaltbereite Eisenstangen aus den Sitzbereichen herausgerissen hatten. Teilweise musste die Polizei Reizgas einsetzen. Man sei massiv körperlich angegriffen worden und habe sich zur Wehr setzen müssen, so Andres. Noch immer gibt es in der Innenstadt vereinzelte Auseinanandersetzungen zwischen Dresdner und Dortmunder &#8220;Fans&#8221;.</p>
<blockquote><p>[Quelle: dattelner-morgenpost.de, 26. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) kam es anlässlich der Pokalspielbegegnung BVB Dortmund gegen Dynamo Dresden (&#8230;) zu teilweise massiven Auseinandersetzungen mit Gewalttätern aus dem Bereich Dresden.</p>
<p>Während des Spiels wurde im Fanblock von Dynamo Dresden eine Vielzahl von Pyrotechnik gezündet. Das Spiel musste auf Grund von Übergriffen durch Gewalttäter zweimal durch den Schiedsrichter unterbrochen werden. Polizeibeamte und Ordner wurden durch Straftäter aus den Blöcken der Dresdner Fans angegriffen. Nach dem regulären Spielende randalierten mehrere Gewalttäter im Stadioninneren und beschädigten dort Verkaufsstände und Stadioneinrichtungen.</p>
<p>Mittlerweile haben die Gästefans das Stadion verlassen. So genannte Problemfans werden durch Einsatzkräfte zu ihren Bussen begleitet. Hierbei suchten Straftäter immer wieder gezielt die Konfrontation mit der Polizei (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle: Polizeipräsidium Dortmund, 26. Oktober 2011, 00:43]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Vereinzelt hielten sich Kleingruppen von Dresdener Anhängern auch im Innenstadtbereich auf, die offensichtlich die Konfrontation mit den BVB-Fans suchten. Durch den Einsatz starker Polizeikräfte konnten gewalttätige Auseinandersetzungen verhindert werden.</p>
<p>Nach bisherigem Stand mussten gegen 15 Dresdener freiheitsentziehende Maßnahmen getroffen werden. Mehrere Personen, davon zwei Polizeibeamte, wurden nach jetzigem Stand verletzt (&#8230;)</p>
<p>&#8220;Ich bin einerseits froh, aber auch entsetzt. Zuerst mal bin ich sehr froh, dass durch diese gewaltbereiten Straftäter niemand schwer verletzt wurde. Aber auch 17 Leichtverletzte, darunter zwei Polizeibeamte, sind zuviel für ein Fußballspiel. So massive Angriffe gegen die Polizei habe ich in meiner Laufbahn als Polizeiführer von Fußballeinsätzen noch nicht erlebt. Diese angeblichen &#8216;Fußballfans&#8217; sind in meinen Augen Straftäter, die es nur auf gewalttätige Auseinandersetzungen abgesehen haben. Sie nutzen den Schutz der friedlichen Fans, um aus der Masse heraus ihre Gewalttaten zu begehen&#8221;, sagt Polizeidirektor Peter Andres.</p>
<blockquote><p>[Quelle: Polizeipräsidium Dortmund, 26. Oktober 2011, 12:43]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Dresdens Spieler distanzierten sich von dem Mob. Cristian Fiel ging während des Spiels mehrfach in die Kurve und versuchte, die Fans zur Vernunft zu bringen. &#8220;Das hätte ich mir sparen können. Die waren nicht zu beruhigen&#8221;, sagte er nach dem Spiel. Sein Teamkollege Robert Koch wurde noch deutlicher: &#8220;Was einige Chaoten hier wieder abgeliefert haben, kann einfach nicht angehen. Die sind unverbesserlich. Heute schäme ich mich dafür, muss ich ehrlich sagen.&#8221;</p>
<blockquote><p>[Quelle: spiegel.de, 26. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) SGD-Sportdirektor Menze fragte sich, ob es tatsächlich die Stammfans aus Dresden seien, die auswärts verrückt spielten. Denn im heimischen Stadion hat es seit Jahren keine schweren Randale mehr gegeben. Wenn die Fans sich vom Schiedsrichter benachteiligt fühlen, beschwört der schwarz-gelbe Anhang aus Sachsen oft die &#8220;Fußball-Mafia DFB&#8221;. Als Pendant dazu existiert auf den Rängen eine Randale-Mafia SGD, die dem Klub und allen, die auf seinen Aufschwung hoffen, systematisch schädigen.</p>
<blockquote><p>[Quelle: news.de, 26. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Die Klubspitze von Dynamo hat mit Bedauern und Bestürzung auf die Ausschreitungen der eigenen Anhänger beim Pokalspiel in Dortmund reagiert. &#8220;Wir haben uns unser Image deutschlandweit versaut, das muss man so sagen&#8221;, sagte Klub-Präsident Andreas Ritter und kündigte Konsequenzen an: &#8220;So kann es auf keinen Fall weitergehen. Die Dortmunder haben uns gezeigt, wie man auch fair miteinander umgehen kann.&#8221;</p>
<p>Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz erklärte, man werde die Unterstützung der Fan-Kampagne &#8220;Emotionen respektieren, Pyrotechnik legalisieren&#8221; gründlich überdenken. &#8220;Emotionen sind okay, aber das hat alles seine Grenzen. Das war einfach nur schrecklich, vor allem, was kurz vor Schluss passiert ist&#8221;, sagte Oppitz.</p>
<p>Dem Verein droht nun eine empfindliche Geldstrafe, weil die Dresdner Fans für solche Ausfälle bereits bekannt sind. Dies dürfte den Aufsteiger besonders empfindlich treffen, denn mit nur 4,1 Millionen Euro haben die Sachsen ohnehin den geringsten Etat aller Zweitligisten (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle: abendblatt.de, 26. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Nach den schweren Ausschreitungen von Anhängern von Dynamo Dresden beim Zweitrundenspiel des DFB-Pokals (&#8230;) hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Ermittlungen aufgenommen. Der DFB hatte den achtmaligen DDR-Meister bereits mehrfach zu Geldstrafen verurteilt und zuletzt mit einem &#8220;Geisterspiel&#8221; gedroht (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle: mdr.de, 26. Oktober 2011, 13:12]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Rudolph [Leiter des Dresdner Fanprojekts] weiß, dass es bei dieser Sachlage schwer ist zu differenzieren. &#8220;Ich weiß ja, dass Fanprojektlern immer der Vorwurf gemacht wird, dass sie abwiegeln.&#8221; Fakt sei aber, dass die Dortmunder Polizei anfangs ohne Grund zu Eskalationsmaßnahmen wie Gefahrenansprachen und Platzverweisen gegriffen habe, später seien Dynamo-Ordner, die &#8220;beruhigend auf die wütenden Fans eingewirkt haben&#8221; überrannt worden, &#8220;zehn davon wurde aus nächster Nähe Pfefferspray ins Gesicht gesprüht.&#8221; Das alles solle allerdings keine Entschuldigung sein. Rudolph hat auch für seinen Geschmack viel zu viele Leute gesehen, die das wiederaufleben lassen wollten, was er leicht verächtlich &#8220;den Mythos Dynamo&#8221; nennt: Laut, aggressiv, im Dauerclinch mit gegnerischen Fans, Polizei und Stadionordnung: &#8220;In Dortmund waren wieder massig Leute, die man höchstens drei Mal im Jahr bei Spielen sieht und die schon vor dem Spiel erschütternd betrunken waren&#8221;, sagt Rudolph und verweist auf die Liveübertragung des ZDF: &#8220;Die haben die große Bühne gesucht und leider auch gefunden.&#8221; (&#8230;)</p>
<p>Zumal sich die Ultraszene bundesweit an einem Scheideweg befindet, Teile der Szene suchen zunehmend offen gewalttätige Ausschreitungen, ein Wettkampf um das Image der &#8220;härtesten&#8221; Szene ist entbrannt (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle: fr-online.de, 26. Oktober 2011]</p></blockquote>
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		<title>Fundstück des Tages # 221 [Jürgen Croy, 65. Geburtstag]</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 17:15:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In loser Folge dokumentiert Ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges schon selbst postulieren, dabei ihrerseits sprechen oder eben auch einfach nur Geschichten über die Geschichte zu erzählen scheinen; wie beispielsweise über den &#8220;Panther von Planitz&#8221;, welche anlässlich des heutigen Geburtstages von Jürgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In loser Folge dokumentiert</em> <a href="../" target="_blank">Ostfussball.com</a> <em>in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges schon selbst postulieren, dabei ihrerseits </em><em>sprechen oder eben auch einfach nur Geschichten über die Geschichte zu erzählen scheinen; wie beispielsweise über den &#8220;Panther von Planitz&#8221;, </em><em>welche anlässlich des heutigen Geburtstages von Jürgen Croy zudem den Leserinnen und Lesern von </em>Ostfussball.com<em> als vielleicht kleiner und wie auch immer weiterbildender Lesetipp mitnichten vorenthalten werden sollen …</em></p>
<div id="attachment_33738" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/10/fussballzitate-buch.de_.jpg"><img class="size-full wp-image-33738" title="fussballzitate-buch.de" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/10/fussballzitate-buch.de_.jpg" alt="" width="450" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">(Faksimile: fussballzitate-buch.de)</p></div>
<p>(&#8230;) Zwickau spielte immer die Hauptrolle. Torhüter Jürgen Croy personifizierte sich wie kaum ein Fußballer mit einer Stadt. Alle 372 Pflichtspiele bestritt er für die BSG Motor beziehungsweise Sachsenring Zwickau. Und auch danach blieb er in Westsachsen: als Trainer, Sportbürgermeister oder Geschäftsführer des städtischen Kulturzentrums (&#8230;)</p>
<p>Als Croy wegdelegiert werden sollte, bekam er Unterstützung der Arbeiter des VEB Sachsenring. &#8220;Die meinten, notfalls müsste der Betrieb mal ein paar Tage ruhen.&#8221; Es half. Man ließ Croy in Ruhe und für immer in &#8220;Zwigge&#8221; (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Auf ewig Zwigge - Jürgen Croy wird 65, <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/209252.auf-ewig-zwigge.html" target="_blank"><em>neues-deutschland.de</em></a>, 18. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Als größten Erfolg im Trikot der Westsachsen bezeichnet Croy den Pokalsieg im FDGB-Pokal 1975 nach Elfmeterschießen. Damals hielt er gegen Dynamo Dresden die Elfer von Weber und Dörner und verwandelte den entscheidenden Strafstoß zum 4:3-Sieg höchstselbst (&#8230;) Vor dem Elfmeterschießen rieben sich Zuschauer und Journalisten verwundert die Augen, da nur vier Zwickauer Feldspieler im Mittelkreis als Schützen auszumachen waren. Croy hatte seinen Coup sorgfältig geplant. &#8220;Dass der Torhüter selbst schießt, war damals noch nicht so üblich. Ich stand aber von Anfang an als Schütze fest.&#8221;</p>
<p>Die Erfolge in der darauf folgenden Europapokal-Saison gegen Panathinaikos Athen (0:0, 2:0), AC Florenz (0:1, 1:0/5:4 i.E./Croy verwandelte auch hier den entscheidenden Elfer) und Celtic Glasgow (1:1, 1:0) bis hin zum Halbfinaleinzug gegen den späteren Sieger RSC Anderlecht (0:3/0:2) waren ebenfalls Glanzlichter seiner einzigartigen Karriere, die erst mit 35 im Jahr 1981 endete (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;) Am Ende wurde er als &#8220;bester Fußballer in 40 Jahren DDR&#8221; gewürdigt. Noch vor so namhaften Feldspielern wie Rekordauswahlspieler Joachim Streich (102 LS), Hans-Jürgen &#8220;Dixie&#8221; Dörner (100) oder Dribbelkönig Peter Ducke (&#8230;) Croy selbst zählt sich &#8220;zu den vier, fünf besten Torhütern&#8221; seiner Zeit &#8211; zusammen mit Dino Zoff aus Italien, Ronnie Hellström (Swe) und Sepp Maier &#8230;</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; 7500 Westmark für Sieg über die BRD, <a href="http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/111/7500-westmark-fuer-sieg-ueber-die-brd.html" target="_blank"><em>svz.de</em></a>, 18. Oktober 2011, 21:56]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Croy war &#8220;nie ein Show-Flieger&#8221;, wie er selbst sagt. Stellungsspiel und Nervenstärke zeichneten den dreimaligen DDR-Fußballer des Jahres aus (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Keeper-Legende Croy feiert heute 65. Geburtstag!, <em>Dresdner Morgenpost</em>, 19. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Nach 94 Spielen beendete Croy seine internationale Karriere. Erreicht hat er viel &#8211; unter anderem die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1976. Im Viertelfinale mussten sich die Franzosen mit 0:4 geschlagen geben. Damals in ihren Reihen: der junge Michel Platini. Heute ist der ehemalige Mittelfeldspieler Präsident des europäischen Fußballverbandes Uefa. An Jürgen Croy schreibt er: &#8220;Alles Gute zum Geburtstag, Jürgen. Es ist selten, dass ich meine besten Wünsche an einen Torwart ausspreche, gegen den ich noch nie getroffen habe.&#8221; (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Glückwünsche kommen aus aller Welt, <a href="http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/Glueckwuensche-kommen-aus-aller-Welt-artikel7792820.php" target="_blank"><em>freiepresse.de</em></a>, 19. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Auf internationaler Ebene war die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1974 ein Highlight, bei der Croy unter anderem beim legendären 1:0-Sieg gegen die BRD das Tor hütete. Von den Olympischen Sommerspielen 1972 in München (Bronze) und 1976 in Montreal (Gold) brachte Croy Medaillen mit. &#8220;Ich hatte das Glück, dass die beste Phase des ostdeutschen Fußballs genau in die Zeit meines eigenen Leistungshöhepunkts hineinfiel.&#8221; (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Der "Panther von Planitz" - Jürgen Croy aus Zwickau, einst einer der besten Torhüter der Welt, wird heute 65 Jahre alt, <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12197901/62449/Juergen-Croy-aus-Zwickau-einst-einer-der-besten.html" target="_blank"><em>maerkischeallgemeine.de</em></a>, 19. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Jürgen Croy scheint an der Schwelle zum &#8220;Rentnerdasein&#8221; ein Mensch zu sein, der mit sich im Reinen ist. &#8220;Ich glaube, ich habe in meinem Leben vieles richtig gemacht&#8221;, schmunzelt er und meint dabei sowohl das Sportliche als auch das Private. Mit Christa ist er mittlerweile 44 Jahre verheiratet und ebenso eng mit seiner Heimatstadt Zwickau verbunden, deren Ehrenbürger er seit 1976 ist. Deshalb kam es für ihn nie infrage, für einen anderen Verein zu spielen, wobei die Verlockungen groß waren. DTSB-Funktionäre hätten ihn gern zu Dynamo Dresden oder zum FC Carl Zeiss Jena gelotst. Doch Croy blieb standhaft. &#8220;Was sollte ich dort? Wir hatten hier eine Mannschaft mit einem Super-Charakter, die Tausenden von Beschäftigten der Sachsenring-Werke standen wie ein Mann hinter uns. So etwas gibt man nicht auf&#8221;, blickt der 94-fache Nationalspieler zurück (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Torwart-Legende Jürgen Croy: Ich habe in meinem Leben vieles richtig gemacht, <a href="http://www.freiepresse.de/SPORT/Torwart-Legende-Juergen-Croy-Ich-habe-in-meinem-Leben-vieles-richtig-gemacht-artikel7793007.php" target="_blank"><em>freiepresse.de</em></a>, 19. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Ohne Jürgen Croy hätten sie in Westsachsen, beim ersten DDR-Meister, nie ohne Unterbrechung bis 1982 in der Oberliga gespielt. In 372 Partien stand der beste Torhüter, den die DDR je hatte, für Motor und später Sachsenring zwischen den Pfosten, führte seine Elf zu zwei Pokalsiegen und im Europapokal 1976 ins Halbfinale. Dazu absolvierte er 94 Länderspiele, gewann bei Olympia Gold (1976) sowie Bronze (72), war 1974 die Nummer 1 bei der einzigen WM-Teilnahme, wurde dreimal Fußballer des Jahres und bester Fußballer in 40 Jahren DDR.</p>
<p>Geliebt und verehrt haben sie ihn wegen seiner Bodenständigkeit. Die Verlockungen, mit einem Spitzenklub um den Titel zu spielen, ließen ihn kalt. Den Drohungen, ihn aus dem Nationalteam zu werfen, weil er Sachsenring nicht verließ, bot er die Stirn. Auch weil sie im Trabi-Werk mit Streik drohten und die Stadtväter Croy fix zum Ehrenbürger ernannten (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Jürgen Croy wird 65 - Die Legende mit den goldenen Händen, <a href="http://www.berliner-kurier.de/fussball/juergen-croy-wird-65-die-legende-mit-den-goldenen-haenden,7168900,11026840.html" target="_blank"><em>berliner-kurier.de</em></a>, 19. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Mit seinen Glanzparaden verdiente er sich den Respekt der Stürmer und die Anerkennung seiner Fans. Croy zeichnet aber noch eine Besonderheit aus, die im heutigen Profifußball beinahe antiquiert erscheint. Er personifizierte sich stets mit seiner westsächsischen Heimatstadt Zwickau, der er bis heute treu bleibt. Und das haben ihm die Zwickauer Fußballanhänger auf der Halde, wie das Westsachsenstadion umgangssprachlich genannt wird, immer hoch angerechnet (&#8230;)</p>
<p>Nach seiner aktiven Zeit versuchte der Ehrenbürger der Stadt Zwickau sein Glück als Trainer bei der BSG, nach der Wende saß er zudem im Präsidium und Aufsichtsrat des Klubs. Später übernahm Croy das Amt des Kulturbürgermeister der Muldestadt. Heute ist er Geschäftsführer der Kultur-, Tourismus- und Messebetriebe Zwickau GmbH, Ende des Jahres geht er in den Ruhestand. In einem Fußballtor hat Croy nach eigenen Angaben zuletzt vor zehn Jahren gestanden. &#8220;Ich vermisse es nicht, denn ich habe ja meine Erinnerungen&#8221;, sagt die Keeperlegende, die bis heute sprichwörtlich auf dem Boden geblieben ist (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Zwickauer Torwartlegende Croy wird 65, <a href="http://www.mdr.de/sachsen/Croy100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html" target="_blank"><em>mdr.de</em></a>, 19. Oktober 2011, 14:57]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Der FSV Zwickau e.V. gratuliert der Zwickauer Torwartlegende und seinem Vereinsmitglied Jürgen Croy von ganzem Herzen zu seinem 65. Geburtstag. Für die Zukunft wünschen wir vor allen Dingen viel Gesundheit und Energie für die kommenden Jahre und viel Erfolg in jeder Hinsicht.</p>
<p>Mit seinen unvergesslichen Glanzparaden verdiente sich Jürgen Croy über Jahre den Respekt vieler Stürmer und große Anerkennung und Sympathie bei seinen Fans (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Torwartlegende Jürgen Croy wird 65, <a href="http://www.fsv-zwickau.de/2011/10/torwartlegende-jurgen-croy-wird-65/" target="_blank"><em>fsv-zwickau.de</em></a>, 19. Oktober 2011, 15:20]</p></blockquote>
<p><strong>*******<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="../" target="_blank"><em>Ostfussball.com</em></a> sagt Danke für alles, Jürgen Croy &#8211; und wünscht nur das Beste weiterhin!<br />
</strong></p>
<p><strong>*******</strong></p>
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		<title>Fundstück des Tages # 220 [Peter Ducke, 70. Geburtstag]</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 18:49:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In loser Folge dokumentiert Ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges schon selbst postulieren, dabei ihrerseits sprechen oder eben auch einfach nur Geschichten über die Geschichte zu erzählen scheinen; wie beispielsweise über den &#8220;Schwarzen Peter&#8221; im Fußball der DDR, welche anlässlich des morgigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In loser Folge dokumentiert</em> <a href="../" target="_blank">Ostfussball.com</a> <em>in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges schon selbst postulieren, dabei ihrerseits </em><em>sprechen oder eben auch einfach nur Geschichten über die Geschichte zu erzählen scheinen; wie beispielsweise über den &#8220;Schwarzen Peter&#8221; im Fußball der DDR, </em><em>welche anlässlich des morgigen runden Geburtstages von Peter Ducke zudem den Leserinnen und Lesern von </em>Ostfussball.com<em> als vielleicht kleiner und wie auch immer weiterbildender Lesetipp mitnichten vorenthalten werden sollen …</em></p>
<div id="attachment_33348" class="wp-caption aligncenter" style="width: 495px"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/10/ducke_blog.guerinsportivo.it_.jpg"><img class="size-full wp-image-33348 " title="ducke_blog.guerinsportivo.it" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/10/ducke_blog.guerinsportivo.it_.jpg" alt="" width="485" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">(Faksimile: blog.guerinsportivo.it)</p></div>
<p>(&#8230;) Buschners Lieblingsschüler hieß Peter Ducke, der Artist und Wunderstürmer, den Pele zu den zehn weltbesten Kickern zählte. Buschner sagte es so: &#8220;Wenn ich was zu Peter sagte, dann war das für den natürlich wie das Evangelium in der Kirche. Logischerweise.&#8221; (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Der beste Trainer der DDR. Ihr spielt für Euch, nicht für Euer Land - zum Tod von Georg Buschner, <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/der-beste-trainer-der-ddr/810436.html" target="_blank"><em>tagesspiegel.de</em></a>, <em></em>13. Februar 2007]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Kurzum: Der ganze Mann ist so ziemlich das Gegenteil von Franz Beckenbauer. Das ist nicht der Kaiser &#8211; das ist nur der Peter, Nachname Ducke (&#8230;) und eine, wenn nicht die Legende des Ostfußballs.</p>
<p>Peter wer? Tja, da geht sie schon los, die etwas merkwürdige Geschichte des deutschen Stürmerstars Peter Ducke, dreifacher Meister, dreifacher Pokalsieger, 225-facher Torschütze, Sportler des Jahres, Träger des Vaterländischen Verdienstordens und in einem halben Deutschland bis heute ein Idol. In der anderen Hälfte ein Niemand. &#8220;Ach&#8221;, sagt Ducke, wenn man ihn darauf anspricht &#8211; &#8220;was soll&#8217;s?&#8221;</p>
<p>Hier in Jena, wo er (&#8230;) aus dem nichts zu jemandem wurde, ist er doch bis heute so etwas wie ein ungekrönter König. Seine Fußabdrücke, Größe 42, hängen oben im Vereinsheim von Carl Zeiss. Er kriegt Fanpost von werweißwoher, erst kürzlich sogar aus China, von einem Herrn Yang oder Pang oder so.</p>
<p>Die Frauen, Mütter inzwischen, manchmal auch Omas, gestehen ihm, dem &#8220;schwarzen Peter&#8221;, noch immer leicht errötend ihre Liebe. Die Männer tuscheln, Mensch, der Ducke, Mai &#8217;63, das Einsnull gegen England, weeßte noch? Das ist doch nicht nichts. Dass die drüben ahnungslos sind. Ja mei, würde der Kaiser sagen. Man gewöhnt sich daran. Man gewöhnt sich an vieles in 20 Jahren.</p>
<p>(&#8230;) Es hätte (&#8230;) genügend (&#8230;) Gelegenheiten gegeben, zum Weltstar zu werden. Viel später hat er es in seiner Stasi-Akte gelesen, unterarmdick. Werder Bremen, HSV, Hertha, sogar Barcelona waren interessiert damals. Es gab etliche offizielle Anfragen aus dem Westen, sie wurden allesamt abschlägig beschieden.</p>
<p>Ducke wurde nicht gefragt. Er hatte es geahnt, immer wieder war er ja mit der Nationalmannschaft im Ausland, fand Briefe auf seinem Hotelbett, wir können alles regeln, Sie müssen nur ja sagen. Einmal, 1962 in Malmö, zeigt ihm ein Anzugträger einen Koffer mit 80.000 Mark, West. Wenn Sie Interesse haben &#8230; (&#8230;)</p>
<p>Wenn er heute zwischen Kap Arkona und Fichtelgebirge seine Fußballcamps für die Kleinen gibt, die von den Großen gebracht werden mit leuchtenden Augen, dann denkt er: &#8220;Mensch Peter, hast alles richtig gemacht.&#8221;</p>
<p>Er hat nach der Wende noch eine Weile als Lehrer gearbeitet und lebt heute mit seiner dritten Frau auf dem Land, in einer bescheidenen Wohnung, auf deren Dachbalken sich Fußball- und Indianerfundstücke &#8211; sein zweites großes Hobby &#8211; abwechseln. Mehr, findet Ducke, muss man nicht wollen.</p>
<p>Und dass ihn drüben im Westen niemand kennt, das stimmt so ja nun auch nicht mehr. Schon vor zehn Jahren immerhin ist er von deutschen Sportjournalisten als einziger Ossi unter die zehn besten Spieler des Jahrhunderts gewählt worden. Platz neun, zusammen mit Jürgen Klinsmann. Ganz vorne? Natürlich Beckenbauer (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; DDR-Held Peter Ducke. Bockbeinig, jähzornig - meistens erfolgreich, <a href="http://www.fr-online.de/zeitgeschichte/ddr-held-peter-ducke-bockbeinig--jaehzornig---meistens-erfolgreich,1477344,2746166.html" target="_blank"><em>fr-online.de</em></a>, <em></em>5. November 2009]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Wer im Kampf um die DDR-Meisterschaft 1970/71 einen spannenden Kampf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Es war das Jahr der vom alten Haudegen Walter Fritzsch trainierten Dresdner Dynamo-Mannschaft. Titelverteidiger Carl Zeiss Jena konnte unter Trainer Georg Buschner in der Schlussphase nicht mehr mithalten. Die Thüringer verloren immer mehr an Boden und landeten schließlich als Vizemeister sechs Punkte hinter den Sachsen (&#8230;)</p>
<p>Als überragender Spieler der Saison wurde der Jenaer Peter Ducke gefeiert. Er landete nicht nur in der Punktwertung der in Ost-Berlin erscheinenden &#8220;Neuen Fu-Wo&#8221; auf dem ersten Platz, sondern wurde später von den Sportredaktionen der DDR-Medien auch zum Fußballer des Jahres gewählt (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; Peter Ducke war der Beste, <a href="http://www.fussball-woche.de/index.php/serie/vor-40-jahren/2266-peter-ducke-war-der-beste" target="_blank"><em>fussball-woche.de</em></a>, <em></em>16. Juni 2011, 11:47]</p></blockquote>
<p>(&#8230;) Seinen TV-Fußball-Konsum bezeichnet der wohl begnadetste DDR-Kicker als &#8220;eher unregelmäßig&#8221;. Ja, den FC Bayern München unter Jupp Heynckes schaue er sich gern an. Er hoffe dann immer, dass Franck Ribéry und Arjen Robben mitspielen. Das seien für ihn die Künstler. &#8220;Ich will immer die Kunst sehen. Was anderes interessiert mich nicht&#8221;, erklärt der &#8220;Jenaer Sportler des Jahrhunderts&#8221; (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;) Zum Knall kam es in Jena (&#8230;) 1980 &#8211; drei Jahre nach Beendigung seiner Spieler-Karriere. Mit einem Westwagen fuhr er ins Jenaer Stadion und wurde daraufhin als Nachwuchstrainer entlassen und sogar als Clubmitglied ausgeschlossen.</p>
<p>Heute besucht er die Drittligaspiele in Jena nicht mehr, da er mit dem Zustand des Vereins ohnehin hadert: &#8220;Was willst du da noch sagen? Ich weiß nicht, weshalb es so ist.&#8221; (&#8230;)</p>
<p>Ducke absolvierte in 18 Jahren für seinen FC Carl Zeiss 352 Meisterschafts- und 41 Europacupspiele, wurde mit dem Verein dreimal Meister und Pokalsieger, je einmal Fußballer des Jahres, Sportler des Jahres und Torschützenkönig (&#8230;)</p>
<blockquote><p>[Quelle im vollständigen Original -&gt; "Schwarzer Peter" wird 70, <em>DPA</em> @ <a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article13656031/Schwarzer-Peter-wird-70.html" target="_blank"><em>welt.de</em></a>, 12. Oktober 2011]</p></blockquote>
<p><strong>*******<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="../" target="_blank"><em>Ostfussball.com</em></a> sagt an dieser Stelle einfach Danke, Peter Ducke &#8211; und alles Gute weiterhin sowieso!<br />
</strong></p>
<p><strong>*******<br />
</strong></p>
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