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	<title>Ostfussball.com &#187; FSV 1921 Brandis</title>
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	<description>Infos und Berichte zum Fussball in Ostdeutschland</description>
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		<title>Fundstück des Tages # 151 [Brandis, Nazis, Hooligans, Knast]</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In loser Folge dokumentiert ostfussball.com in dieser Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende Kostbarkeiten der deutschen Schriftsprache – unkommentiert, da die Fundstücke zumeist einiges schon selbst postulieren und dabei bereits ihrerseits sprechen; mitunter auch in scheinbar teilweiser Ergänzung vormalig diesbezüglicher Publikationen bei ostfussball.com … Haust &#8216;de rein Gabriel! Drei Jahre und drei Monate &#8230; und Tschüss! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In loser Folge dokumentiert </em><a href="../" target="_blank">ostfussball.com</a><em> in    dieser         Rubrik mehr oder weniger (ost)fußballtangierende       Kostbarkeiten der         deutschen Schriftsprache – unkommentiert,   da     die Fundstücke  zumeist  einiges schon selbst postulieren und   dabei    bereits   ihrerseits sprechen; mitunter auch in scheinbar   teilweiser  Ergänzung vormalig diesbezüglicher <a href="http://ostfussball.com/brandis-nazi-hooligan-verurteilt-400/" target="_blank">Publikationen</a> bei </em>ostfussball.com<em> …</em></p>
<blockquote><p>Haust &#8216;de rein Gabriel!</p>
<p>Drei Jahre und drei Monate &#8230; und Tschüss!</p>
<div class="mceTemp">
<blockquote><dl id="attachment_25490" class="wp-caption alignnone" style="width: 424px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/03/gabriel.jpg"><img class="size-full wp-image-25490 " title="gabriel" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2011/03/gabriel.jpg" alt="" width="414" height="268" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Faksimile: spiegel.de</dd>
</dl>
</blockquote>
</div>
</blockquote>
<div class="mceTemp">
<blockquote><p>[Quelle  -&gt; Thread 'LOK Leipzig' @ <a href="http://www.ultras.ws/lok-leipzig-t2226-s1376.html#429805" target="_blank">ultras.ws</a>, 31. März 2011, 08:56]</p></blockquote>
</div>
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		<title>Brandis: Nazi-Hooligan verurteilt</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 11:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschreitungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach den schweren Ausschreitungen beim Spiel von Roter Stern Leipzig im Herbst letzten Jahres in Brandis, kam es nun zu einer weiteren Verurteilung. Chris R. muß 3 Jahre und 2 Monate in den Knast (ostfussball.com berichtete bereits mehrfach). Das “Skandalspiel” (Spiegel-Online) von Brandis hatte im Herbst des vorigen Jahres medial weit über die sächsischen Grenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den schweren Ausschreitungen beim Spiel von <a href="http://www.roter-stern-leipzig.de/" target="_blank">Roter Stern Leipzig</a> im Herbst letzten Jahres in Brandis, kam es nun zu einer weiteren Verurteilung. Chris R. muß 3 Jahre und 2 Monate in den Knast (<a href="http://ostfussball.com/fsv-brandis-gegen-roter-stern-leipzig-alles-auf-anfang-149/" target="_blank"><em>ostfussball.com</em></a> berichtete bereits mehrfach). Das “Skandalspiel” (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=5y4L0G1Dsf0" target="_blank">Spiegel-Online</a>) von Brandis hatte im Herbst  des vorigen Jahres medial weit über die sächsischen Grenzen hinaus, wochenlang im Fokus der  Aufmerksamkeit gestanden.</p>
<blockquote>
<h5 style="text-align: justify;">Das Urteil</h5>
<p style="text-align: justify;">Jener Richter hatte ja schon Alexander  L. mit einem Strafmaß, welches weit über die Forderung der  Staatsanwaltschaft hinaus ging, bedacht. So auch diesmal. Und so lautete das Urteil: 3 Jahre und 2  Monate. 3 Jahre und 2 Monate in denen die Schweine aus dem  Zuchtbetrieb ohne ihren Chris auskommen müssen. Die Urteilsbegründung  des Richters war sehr emotional und betonte ausführlich die “versaute  Zukunft” des auf einem Auge nahezu erblindeten RSL Fans und die  Menschenverachtung und Skrupellosigkeit bzgl. der Verletzungen, die alle  Angreifer an den Tag gelegt hatten. <a href="http://tatortbrandis.blogsport.eu/2010/07/06/chris-r-prozessbericht/#more-629" target="_blank">http://tatortbrandis.blogsport.eu</a></p>
</blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-10120" title="Brandis" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2010/07/Brandis.JPG" alt="Brandis" width="459" height="324" /></p>
<p><strong>Augenzeugenbericht Brandis</strong></p>
<blockquote><p><span>Noch etwas geschockt und wütend bin ich gerade  aus Brandis zurück, wo wir heute auswärts antreten sollten. Dazu kam es  nicht wirklich, denn zwei Minuten nach Anpfiff stürmten 50 vermummte Nazis mit Eisenstangen, Pyros und allerlei anderen Utensilien den Platz  und es trug sich eine ungefähr 10-minütige Konfrontation zwischen Stern-Fans und Nazis zu, die von den vier anwesenden Verkehrspolizisten  (!) natürlich in keinster Weise aufgelöst werden konnte. Nach heftigen Szenen konnten wir die Nazis aber vom Sportgelände  zurückschlagen. Fazit: drei Verletzte (teils schwer) Sterne-Fans.</span> Das Brisante an der Sache ist nun aber, dass schon im Vorfeld Gerüchte über einen Nazi-Angriff auf uns kursierten. Die Polizei wusste  dies &#8211; und wollte aus Personalmangel aber keine Leute bereitstellen. Erst eine halbe Stunde nach dem Überfall traf eine Hundertschaft in Brandis ein. Außerdem haben mehrere Augenzeugen beobachten können, dass  einer der Ordner des Heimvereins den Nazis den Zugang zum Sportgelände  ermöglichte, kurz vor den Auseinandersetzungen die Ordner-Binde abnahm  und während der Schlägerei auf Seiten der Nazis mitmischte. <a href="http://www.ultras.ws/fsv-brandis---roter-stern-leipzig-241009-t6787-s8.html" target="_blank">Ultras.ws</a></p></blockquote>
<p>[ab]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>SV Mügeln-Ablaß 09 vs. Roter Stern Leipzig: Der Spielabbruch im Spiegel der Medien</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 18:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>outrider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem in der Leipziger Bezirksklasse am 24. April 2010 das Spiel zwischen SV Mügeln-Ablaß 09 und Roter Stern Leipzig letztendlich in der 80. Minute durch den Schiedsrichter abgebrochen wurde (ostfussball.com berichtete), spiegeln verschiedenste Medien &#8211; aus welchem Blickwinkel auch immer &#8211; ihre Sicht auf die Ereignisse wider; hier ein kleiner reflektierender Streifzug durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span> </span></p>
<p><span> </span></p>
<p><span> </span></p>
<p><span> </span></p>
<p>Nach dem in der Leipziger Bezirksklasse am 24. April 2010 das Spiel zwischen <a href="http://www.sv-muegeln-ablass.de/" target="_blank">SV Mügeln-Ablaß 09</a> und <a href="http://www.roter-stern-leipzig.de/" target="_blank">Roter Stern Leipzig</a> letztendlich in der 80. Minute durch den Schiedsrichter abgebrochen wurde (<a href="http://ostfussball.com/roter-stern-leipzig-spielabbruch-285/" target="_blank"><em>ostfussball.com</em></a> berichtete), spiegeln verschiedenste Medien &#8211; aus welchem Blickwinkel auch immer &#8211; ihre Sicht auf die Ereignisse wider; hier ein  kleiner reflektierender Streifzug durch den Nachrichten-Wald. [om]</p>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Nach den erneuten Randalen während eines Auswärtsspiels des Vereins Roter Stern Leipzig (RSL) wird der Ruf nach Konsequenzen laut (&#8230;) Die Polizei ermittelt unterdessen weiter wegen der Rangeleien zwischen RSL- und SV Mügeln-Fans und der Angriffe auf Polizisten.</p>
<p>Das Spiel war (&#8230;) nach antisemitischen und schwulenfeindlichen Schmähgesängen (&#8230;) abgebrochen worden. Wegen dieser Gesänge aus den Reihen der Zuschauer werde wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen etwa 30 Personen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Zudem muss sich voraussichtlich ein Mügelner Fan wegen Zeigen des Hitlergrußes strafrechtlich verantworten. Gegen einen Anhänger von Roter Stern Leipzig werde wegen Körperverletzung ermittelt. Er soll einen Mügelner Zuschauer vor Spielbeginn getreten haben.</p>
<p>(&#8230;) Von wem die Anfeindungen in Mügeln ausgingen, ist laut Polizei noch nicht geklärt. &#8220;Solche Sachverhalte entwickeln immer auch eine Eigendynamik&#8221; (&#8230;) Roter-Stern-Fans sollen &#8220;Rache für Brandis&#8221; skandiert haben. Vor sechs Monaten hatte ein Pulk rechtsextremer Schläger ein RSL-Auswärtsspiel in Brandis überfallen (&#8230;)&#8221; [<a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1272260906958" target="_blank"><em>mz-web.de</em></a>, 26. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Die RSL-Spieler votierten zunächst dafür  weiterzuspielen. Nachdem der Schiedsrichter Winfried Bohrmann in der  ersten Halbzeit die Partie bereits einmal unterbrochen hatte, weil  Polizei und RSL-Fans aneinandergeraten waren, bat er nun zwei Mügelner  Spieler, die rechten Fans zur Ruhe zu bringen. Als dies nicht fruchtete,  hatte der Leipziger Keeper acht Minuten vor Schluss die Nase voll.</p>
<p><span id="hauptspalte">&#8216;Unter diesem Schwall von Nazigesängen  wollte er nicht weiterspielen&#8217;, erklärt Bohrmann. Der Referee unterbrach  die Partei daraufhin. &#8216;Das war aus meiner Sicht nicht mehr  tolerierbar&#8217; (&#8230;)&#8221; [<a href="http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/die-hetzer-von-muegeln/" target="_blank"><em>taz.de</em></a>, 26. April 2010]</span><span> </span></p></blockquote>
<div id="attachment_6102" class="wp-caption aligncenter" style="width: 483px"><img class="size-full wp-image-6102" title="muegeln" src="http://ostfussball.com/wp-content/uploads/2010/04/muegeln1.jpg" alt="Am 24. April in Mügeln (Quelle: Bildergalerie sv-muegeln-ablass.de)" width="473" height="355" /><p class="wp-caption-text">Am 24. April in Mügeln (Quelle: Bildergalerie sv-muegeln-ablass.de)</p></div>
<blockquote><p><span>&#8220;(&#8230;) </span>&#8216;Schon bei der Anfahrt sind unsere Fans in Mügeln mit dem Hitlergruß  begrüßt worden&#8217;, sagt eine Sprecherin von Roter Stern. &#8216;Es ging gleich  los.&#8217; Mügelns Bürgermeister Gotthard Deuse, der gleichzeitig  Vorsitzender des SV Mügeln/Ablaß ist, widerspricht dieser Darstellung. &#8216;Ich war nur die erste Viertelstunde beim Spiel&#8217;, sagt Deuse. &#8216;Da gab es  keine Zwischenfälle.&#8217; Der Verein distanzierte sich in einer Mitteilung &#8216;von jeglicher politischer Haltung&#8217; und stellte klar, &#8216;dass die  anwesende rechte Gruppierung keine Anhänger oder gar Fans&#8217; des Vereins  seien. Leider hätten &#8216;beide politisch motivierte Gruppen&#8217; dafür gesorgt,  dass die Partie keinen ruhigen Verlauf genommen habe.</p>
<p>Bereits in  der ersten Hälfte war das Spiel unterbrochen worden, nachdem Polizisten  und RSL-Fans aneinandergeraten waren. Laut Polizei wollten die Beamten  die Personalien eines Zeugen feststellen, der die Polizisten zuvor auf  den Hitlergruß eines Zuschauers aufmerksam gemacht hatte. Beim Versuch,  den Zeugen zu befragen, seien die Beamten attackiert worden. &#8216;Es kann  sein, dass es ein Missverständnis gab&#8217;, räumt ein Sprecher der  Polizeidirektion Westsachsen ein. Laut Roter Stern sind die Polizisten &#8216;unkontrolliert und gewaltsam&#8217; auf die Fans losgegangen (&#8230;)&#8221; [<a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/80-minuten-rechtsradikale-parolen/1809130.html" target="_blank"><em>tagesspiegel.de</em></a>, 26. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Nach dem Abbruch des Bezirksklasse-Spiels zwischen dem SV Mügeln-Ablaß und Roter Stern Leipzig am Sonnabend gibt  es weiterhin widersprüchliche Aussagen zu den Vorfällen (&#8230;)</p>
<p>(&#8230;) Während ein Fan von Roter Stern (&#8230;) von rechtsradikalen Sprüchen von Anfang an berichtet, bekräftigte Mügelns Vereinspräsident und Bürgermeister  Gotthard Deuse (&#8230;) noch einmal, dass er bis zum Verlassen des Sportplatzes  nach etwa 30 Minuten keine Sprechchöre vernommen hat. &#8216;Da habe ich nichts  gehört&#8217;, so der Vereinsvorstand. Stattdessen hätten die RSL-Fans das Mügelner  Publikum als Nazis beschimpft, sagte Deuse (&#8230;)</p>
<p>Jan Greschner, Torwart und Vorstandsmitglied von Mügeln bestätigt die Gesänge der Rechtsradikalen, stellt allerdings klar, dass es keine Fans des Vereins waren. Aufgrund der Vorfälle beim Mügelner  Stadtfest 2007 vermutet er, dass sich die Störenfriede gezielt die Partie  ausgesucht haben (&#8230;)</p>
<p>Zudem berichtet Greschner von Beschimpfungen seitens der RSL-Spieler. Er sowie einige weitere Mügelner Kicker seien von ihren Gegenspielern in Hin- und Rückspiel über 90 Minuten beschimpft worden. &#8216;Die stellen sich immer nur als Opfer dar&#8217;, so Greschner: &#8216;Es sind aber immer  zwei Seiten.&#8217;</p>
<p>Dass es ein Risikospiel werden würde, sei von Anfang an klar gewesen. &#8216;Bei dem Namen Mügeln braucht es keine weiteren Hinweise&#8217;, sagte eine Sprecherin des Gastvereins am Montag. Zwar gebe es bei fast jedem Roter-Stern-Gastspiel im Leipziger Umland Sprüche und Kommentare, Mügeln  sei aber zahlenmäßig und von der Qualität her ein negativer Höhepunkt  gewesen.</p>
<p>Von knapp 100 Rechtsradikalen, viele in einheitlichen schwarzen  T-Shirts, berichtet ein Besucher des Spiels. Parolen wie &#8216;Hier regiert der  nationale Widerstand&#8217; oder &#8216;Zick Zack Zeckenpack&#8217; habe es dabei von Anfang an  gegeben. Das berüchtigte &#8216;U-Bahn-Lied&#8217;, welches zum Abbruch in der 80. Minute  geführt hatte, sei zu dem Zeitpunkt aber erstmalig gesungen worden.</p>
<p>Bereits vor und während der Partie hatte es Unruhe gegeben. Nach  Polizeiangaben hatte vor Spielbeginn ein Leipziger im Einlassbereich einen am Boden  liegenden Anhänger des SV Mügeln mehrfach in Richtung Kopf getreten. Gegen ihn  wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.</p>
<p>Auch die Polizei  erntete Kritik. So sorgten die Beamten laut Augenzeugen für Aufregung, als sie etwa 30 Roter-Stern-Anhänger irrtümlich zum  Heim-Block geleiteten, statt in den Gästeblock. Auch die Auseinandersetzungen in  der ersten Halbzeit führten zu Beschwerden. Ein RSL-Anhänger hatte  beobachtet, wie im heimischen Fanblock ein Hitlergruß gezeigt wurde. Nach Polizeiangaben  wurden die Beamten, als sie im Gästeblock die Personalien des Augenzeugen  aufnehmen wollten, von unbeteiligten Gästefans angegriffen. Das Spiel musste für  25 Minuten wegen Tumulten unterbrochen werden.</p>
<p>&#8216;Das war ganz undurchsichtig&#8217;, beschreibt ein (&#8230;) RSL-Fan, der anonym bleiben wollte, die Situation. Die Polizei sei mit knapp  einem Dutzend Mann in den Fanblock gegangen, es habe so ausgesehen, als ob  Fans abgeführt werden sollten. &#8216;Dann entstand Tumult&#8217;, so der Dresdner, der regelmäßig Spiele von Roter Stern besucht. Wer letztlich angefangen  habe, wollte er nicht beurteilen. &#8216;Es war aber unverhältnismäßig&#8217;, verurteilt  er das Vorgehen der Beamten. Laut Roter Stern haben mehrere Zuschauer noch vor  Ort Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.</p>
<p>Ob und wie das Spiel  gewertet wird, stand am Montag [26. April] noch nicht fest. Lutz Mende, Leiter Spielbetrieb im Sächsischen Fußballverband, erwartet das  Urteil für den 7. Mai. Wie dieses dann aussehen wird, könne er nicht sagen (&#8230;)&#8221; [<a href="http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/topthema/die-ganze-bandbreite-rsl-fan-berichtet-von-rechtsradikalen-gesaengen-von-anfang-an/r-topthema-a-27890.html" target="_blank"><em>nachrichten.lvz-online.de</em></a>, 26. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Innenminister Markus Ulbig: &#8216;Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun. Die  verbalen und gewaltsamen Auseinandersetzungen rund um das Spiel zeigen,  dass der Fußball von rechten und linken gewaltbereiten Extremisten  benutzt wird. Wir werden gemeinsam mit dem sächsischen Fußballverband  weiterhin konsequent gegen diese Entwicklungen vorgehen. Die Ereignisse  in Mügeln haben gezeigt, dass wir zusammen mit den Vereinen auch über  neue Maßnahmen zu mehr Sicherheit bei Risikospielen reden müssen.&#8217;</p>
<p>Klaus  Reichenbach, Präsident des sächsischen Fußballverbandes: &#8216;Das sind  Kräfte, für die der Fußball nur als Bühne dient. Hier müssen alle  relevanten gesellschaftlichen Kräfte zusammenstehen und solchen  Entwicklungen klar die Stirn bieten. Von den Vereinen erwarte ich eine  klare Distanzierung von jeder Art Gewalt und Hassparolen.&#8217; (&#8230;)&#8221; [<a href="http://www.mittelsachsen-tv.de/default.aspx?ID=1765&amp;showNews=689265" target="_blank"><em>mittelsachsen-tv.de</em></a>, 26. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Wie die Polizei (&#8230;) mitteilte, hatten sich Fans beider Lager (&#8230;) die ganze Zeit über beschimpft, zudem habe es handfeste  Auseinandersetzungen gegeben. So wollten sich Anhänger des Leipziger  Klubs bereits vor Spielbeginn den Zutritt zum Stadion über den Eingang  der Mügelner Fans erzwingen. Dabei habe ein RSL-Anhänger versucht, einen  am Boden liegenden Mügelner Fan an den Kopf zu treten. Der Mann konnte  noch während des Spiels ermittelt werden.</p>
<p>Der Polizei zufolge setzten sich die verbalen Angriffe im Stadion fort.  Als in der 15. Spielminute im Mügelner Block der Hitlergruß gezeigt  wurde, behinderten bis dahin unbeteiligte Gästefans die Polizisten, die  unter den RSL-Fans die Personalien von Zeugen aufnehmen wollten. Der  Schiedsrichter unterbrach daraufhin das Spiel zum ersten Mal, die Fans  wurden noch weiter auseinandergesetzt. Auch in der zweiten Halbzeit  gingen die Tumulte weiter. Als die Mügelner Fans schließlich  rassistische Lieder anstimmten, brach der Schiedsrichter das Spiel  endgültig ab. Die Polizei ermittelt jetzt gegen mehrere Tatverdächtige.  Dazu sollen in den kommenden Tagen die Videos ausgewertet werden.</p>
<p>(&#8230;) Nach dem Spiel kam es zu weiteren Krawallen. Nach Angaben der Polizei  versammelten sich auf dem Marktplatz etwa 60 Mügelner Fußballfans. Sie  rollten Plakate aus, die sich gegen den ortsansässigen Verein &#8216;Vive le  Courage&#8217; richteten. Als etwa 30 Demonstranten verfassungsfeindliche  Lieder sangen, löste die Polizei die Versammlung auf. Gegen rund 30  Demonstranten wird jetzt wegen des Verdachts der Volksverhetzung  ermittelt (&#8230;)&#8221; [<a href="http://www.mdr.de/sport/andere_sportarten/7276247.html" target="_blank"><em>mdr.de</em></a>, 25. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Mal wieder richten sich die Augen der Medien auf ein Fußballspiel im  Leipziger Land, welches in Mügeln gestern ein vorzeitiges Ende fand.  Exemplarisch scheint dabei das Verhalten des Mügelner Bürgermeisters und  die Hilflosigkeit der jeweiligen Fußballvereine samt Polizeikräften zu  sein. Erst in Brandis und nun auch in Mügeln.</p>
<p>(&#8230;) Zugereiste sollen es laut dem Verein in Mügeln gewesen sein, die da  antisemitische Parolen von außerhalb aufs Gelände brüllten. Kein  Mügelner dabei. Sogar einige Spieler des Clubs Mügeln-Ablaß 09 hatten  sich wohl kurz bemüht, die Gesänge enden zu lassen, doch sie hörten  einfach nicht auf – bis zur 80. Minute.</p>
<p>Da gab der Keeper von Roter Stern entnervt auf, verließ sein Tor und der  Schiedsrichter pfiff ab.</p>
<p>80 lange Spielminuten hatten er und seine Mannschaftskameraden es  ertragen, als &#8216;Schwuchteln&#8217;, &#8216;Juden&#8217; und mit damit verbundenen verbalen  Todesgesängen bedroht zu werden. Und der Überfall von Brandis steckte  und steckt den Spielern von RSL noch tief in den Knochen – die Bilder  des gewaltsamen Übergriffes von braunen Schlägern auf die Spieler gingen  nicht nur durch die Medien – sie sind auch in den Köpfen der Leipziger  Sportler präsent geblieben.</p>
<p>80 Minuten schritten ganz augenscheinlich auch die anwesenden  Polizeibeamten nicht gegen die volksverhetzenden Gesänge und Gesten ein,  noch unterbanden sie sie. Ganz augenscheinlich fanden hier im Beisein  der Ordnungshüter Straftaten statt – ohne Konsequenzen.</p>
<p>Auch, wenn wie auf den Bildern zu sehen, eine nahezu als uniformiert  auftretende Gruppe ein Spiel heimsucht. Kommt es dann zum Äußersten wie  in Brandis, könnte man das alles ja vielleicht noch so erklären: Die &#8216;Linken&#8217; von Roter Stern hätten provoziert oder, wären sie nicht da  gewesen, wär es soweit gar nicht gekommen. Bei Vergewaltigungsopfern hat  man sich mittlerweile von dieser mittelalterlichen Art der  Argumentation verabschiedet, im Fußball scheint sie hier und da noch  aktuell zu sein.</p>
<p>Bereits in der 20. Minute des Spiels hatten anwesende Polizisten die  rund 150 anwesenden Roter Stern-Fans ins Auge gefasst und sich Anhänger  aus dem Block gegriffen. Anlass? Sie hatten nach Auskunft des RSL  lautstark auf die Straftaten hingewiesen, die vor ihren Augen  stattfanden. Dass dies sicher nicht ganz freundlich nach der bereits  verstrichenen Zeit geschehen sein könnte, wäre zu verstehen. Nun waren  jedoch erstmal sie selbst an der Reihe. Man warf ihnen nun eben jene  Provokationen vor und nahm die Personalien auf – etwas unsanft wohl.  Roter Stern Leipzig meldet zumindest heute fünf durch die Polizeikräfte  verletzte Menschen aus der eigenen Fan-Riege.</p>
<p>Die Aktion hatte eine erste Spielunterbrechung zur Folge. Die  betroffenen Zuschauer aus dem Roter Stern-Fanblock haben nun nach  Angaben des Sportclubs RSL selbst Anzeigen gegen die Polizeibeamten  gestellt. Man darf gespannt sein, wie die Polizei Westsachsens damit  umgeht.</p>
<p>Das Spiel endete beim Spielstand von 2 : 0 für den SV Mügeln-Ablaß. Ob  der Fußballsport und die Ergebnisse unter solchen Bedingungen überhaupt  noch eine Rolle spielen, ist dagegen fraglich. Ebenso fragwürdig wohl  wie die eilige Positionierung eines gewählten Stadtoberhauptes in der  sächsischen Provinz im Namen des Rufes seiner Stadt via MDR. Vollkommen  klar dagegen die Taktik der &#8216;herumreisenden Fans&#8217; im sächsischen Land.  Präsenz zeigen, verunsichern und schlussendlich ein diffuses Gefühl von &#8216;Landnahme&#8217; im Interesse der eigenen Ideologie produzieren. Und zwar  immer dort, wo der verhasste, weil als &#8216;links&#8217; bekannte Fußballverein  RSL aus dem &#8216;roten Leipzig&#8217; auftaucht.</p>
<p>Die westsächsische Polizei lässt es derzeit scheinbar zumindest vor Ort  geschehen und filmt währenddessen. Zum Schaden auch der Mügelner  Einwohner, die nun dementieren, argumentieren und diskutieren, was sie  nicht wirklich verschuldet haben. Ob es da eine angemessene Reaktion  ist, nun seitens des Presseverantwortlichen des SV Mügeln-Ablaß 09, Jan  Greschner, in einer offiziellen Erklärung auf der Internetseite zu  schreiben, die Fans des RSL und ihre Spieler hätten Spieler des eigenen  Clubs als &#8216;Nazis&#8217; tituliert, sei dahingestellt.</p>
<p>Er wird es jedoch zumindest beweisen müssen und es klingt, als wolle man  etwas ausbalancieren. Im allerschlimmsten Falle jedoch stimmt es  womöglich auch noch und alle Beteiligten sollten sich intensiv fragen,  was da eigentlich vorgeht. Mit Fußball jedenfalls hat das alles in jedem  Fall überhaupt nichts mehr zu tun.&#8221; <a href="http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2010/04/Muegeln-Roter-Stern-Es-hoert-nicht-auf-Stadt-Name-Land.html" target="_blank"><em>[l-iz.de</em></a>, 25. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) POLITIK RAUS AUS DEN STADIEN!&#8221; [<a href="http://www.ultrafans.de/index.php/wieder-spielabbruch-bei-rsl/" target="_blank"><em>ultrafans.de</em></a>,  25. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Der Schiedsrichter der Partie zwischen dem SV Mügeln und Roter Stern  Leipzig hat den Spielabbruch des Bezirksklassenspiels mit den Schmähgesängen gegen Juden und  Homosexuelle einiger der knapp 600 Fans begründet. &#8216;Das konnte ich nicht  mehr durchgehen lassen&#8217;, sagte Winfried Bohrmann, der die Partie beim  Stande von 2:0 für die Mügelner vorzeitig beendete.</p>
<p>Der SV Mügeln distanzierte sich mittlerweile auf seiner Internetseite  von den rassistischen Parolen. &#8216;Die rechten Gesänge einer Gruppe, die  noch niemals in Mügeln zum Fußball erschienen waren&#8217;, sollen &#8216;in  keinster Weise geleugnet oder gar beschönigt werden&#8217;, hieß es.</p>
<p>Schiedsrichter Bohrmann hatte das Spiel bereits in der 28. Minute für  etwa 25 Minuten unterbrochen, weil es zu Auseinandersetzungen zwischen  der Polizei und Leipziger Fans gekommen war. Ein Tatverdächtiger, der an  den Schmähgesängen beteiligt gewesen sein soll, wurde durch die Polizei  ermittelt. Eine Auswertung des Videomaterials zu weiteren  Tatbeteiligten erfolgt in den kommenden Tagen, teilte die Polizei (&#8230;) mit. Zudem wird gegen einen Leipziger Fan wegen gefährlicher  Körperverletzung ermittelt (&#8230;)&#8221; [<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,691100,00.html" target="_blank"><em>spiegel.de</em></a>, 25. April 2010]</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Hintergrund dieser neuerlichen Aktion könnte die Veröffentlichung einer  Liste mit den Namen und Bilder der Krawallmacher von Brandis auf einer  Antifa-Webseite im Internet sein, sozusagen ein Vergeltungsschlag gegen  die linke Szene in Leipzig. Es wird mit weiteren Aktionen von beiden  politischen Seiten in der nächsten Zeit zu rechnen sein.&#8221; [<a href="http://ostfussball.com/roter-stern-leipzig-spielabbruch-285/" target="_blank"><em>ostfussball.com</em></a>, 24. April 2010]</p></blockquote>
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		<title>FSV Brandis gegen Roter Stern Leipzig &#8211; Ansetzung offen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:15:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem das Verbandsgericht des Leipziger Fußball-Verbandes (LFV) entschieden hatte, dass das im Oktober 2009 abgebrochene Bezirksklasse-Spiel zwischen dem FSV Brandis und Roter Stern Leipzig (RSL) für den 6. Februar 2010 neu angesetzt wird (ostfussball.com berichtete), gab es zunächst einige Verwirrungen. Zunächst erklärte der RSL in einer ersten Reaktion auf das Urteil des LFV-Sportgerichts, man werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das Verbandsgericht des Leipziger Fußball-Verbandes (LFV) entschieden hatte, dass das im Oktober 2009 abgebrochene Bezirksklasse-Spiel zwischen dem FSV Brandis und Roter Stern Leipzig (RSL) für den 6. Februar 2010 neu angesetzt wird (<a href="http://ostfussball.com/fsv-brandis-gegen-roter-stern-leipzig-alles-auf-anfang-149/" target="_blank"><em>ostfussball.com</em></a> berichtete), gab es zunächst einige Verwirrungen. Zunächst erklärte der RSL in einer ersten Reaktion auf das Urteil des LFV-Sportgerichts, man werde “in den nächsten Tagen im Verein beraten&#8221;, ob die Mannschaft überhaupt zu besagtem Nachholspiel  in Brandis antreten wird. Kurz danach verlautbarte vom RSL, man wolle gegen den FSV Brandis antreten, das Spiel allerdings auf einem neutralen Platz austragen.</p>
<p>Aktuellen Medienberichten zufolge findet das vom LFV nach wie vor in Brandis neu angesetzte Spiel jedenfalls nicht am 6. Februar statt. Der vorgesehene Platz, so die verbreitete Begründung, sei nicht bespielbar.  Ein neuer Termin für die Wiederholungsbegegnung der Bezirksklasse-Mannschaften von FSV Brandis und Roter Stern Leipzig ist derzeit offiziell noch nicht bekannt. [om]</p>
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		<title>FSV Brandis gegen Roter Stern Leipzig &#8211; Alles auf Anfang?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 17:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>outrider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Verbandsgericht des Leipziger Fußball-Verbandes (LFV) hat entschieden: Das nach einer militanten Attacke aus augenscheinlich rechtsextremistischen Kreisen am 24. Oktober 2009 abgebrochene Bezirksklasse-Spiel zwischen dem FSV Brandis und Roter Stern Leipzig wird für den 6. Februar 2010 neu angesetzt. Damit wurde die Berufung des Vereins aus Leipzig-Connewitz gegen ein Mitte Dezember 2009 gefälltes Urteil des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verbandsgericht des Leipziger Fußball-Verbandes (LFV) hat entschieden: Das <a href="http://www.redok.de/content/view/1518/38/" target="_blank">nach einer militanten Attacke aus augenscheinlich rechtsextremistischen Kreisen</a> am 24. Oktober 2009 abgebrochene Bezirksklasse-Spiel zwischen dem FSV Brandis und Roter Stern Leipzig wird für den 6. Februar 2010 neu angesetzt. Damit wurde die Berufung des Vereins aus Leipzig-Connewitz gegen ein Mitte Dezember 2009 gefälltes Urteil des LFV-Sportgerichts abgelehnt -  Roter Stern Leipzig hatte eine Wertung der damaligen Ansetzung von drei Punkten und 2:0 Toren für sich geltend machen wollen. Bereits damals hatte das zuständige Sportgericht in erster Instanzentscheidung ein Wiederholungsspiel angeordnet; mit der Begründung, bei besagtem Spiel wären gerade erst zwei Minuten absolviert gewesen und da habe noch kein aussagekräftiges Ergebnis vorgelegen.</p>
<p>Nunmehr wurde die aktuelle Entscheidung damit begründet, den Brandisern als Gastgeber könne &#8220;nur eine leichte Verletzung der Verkehrssicherheitspflicht&#8221; vorgeworfen werden. Die auf dem Sportplatz gelagerten Baumaterialien hätten es den Randalierern aus der rechtsextremen Szene ermöglicht, sich zu bewaffnen. Zudem sei die Attacke so plötzlich erfolgt, dass die einheimischen zwölf Ordner nicht rechtzeitig verhindernd eingreifen konnten. Auch habe es vor dem Spiel keine ernsthaften Hinweise auf einen derartigen Angriff gegeben &#8211; &#8220;Das bestätigte auch das Zeugnis der Polizeidirektion Westsachsen&#8221;, zitiert <em>LVZ-Online</em>.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://bilder.ultras.ws/bild.php/10875,brandisroterstern7NWEJ.jpg" alt="" width="200" height="150" /></p>
<p>Das &#8220;Skandalspiel&#8221; (<em>Spiegel-Online</em>) von Brandis hatte im Herbst des vorigen Jahres medial und <a href="http://www.ultras.ws/fsv-brandis---roter-stern-leipzig-241009-t6787.html" target="_blank">auch innerhalb der Fan-Szene</a> weit über die sächsischen Grenzen hinaus wochenlang im Fokus der Aufmerksamkeit gestanden.</p>
<p>Wie Roter Stern Leipzig in einer ersten Reaktion auf das Urteil des LFV-Sportgerichts erklärte, wolle man &#8220;in den nächsten Tagen im Verein beraten, ob das Team in Brandis antritt&#8221;. [om]</p>
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