1. FC Union Berlin: Olympiastadion ist randvoll
Februar 4, 2011 | In: 1. FC Union Berlin, 2. Bundesliga, Fußballfans, Spieler-Infos, Stadion-Infos, Ultras
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Das Stadtderby zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union Berlin ist restlos ausverkauft. Alle 74.244 Eintrittskarten für das Olympiastadion am morgigen Samstag sind bereits vergriffen. Statt der vorgeschriebenen zehn Prozent der Karten überließ Hertha BSC dem 1. FC Union insgesamt 11.358 Tickets für seine rot-weißen Anhänger. Damit sollte die Stimmung im weiten Rund auf jeden Fall die Einhundert-Grad-Grenze erreichen.
Wichtige Informationen für Anhänger des 1. FC Union Berlin: Aufgrund der großen Zuschauermenge öffnet das Olympiastadion seine Tore bereits um 11:00 Uhr. Unioner sind angehalten, das Stadion durch das Südtor zu betreten und sich von dort aus in die entsprechenden Blöcke zu begeben. Durch ihre Beschaffenheit ist es nicht gestattet, die Stadionbauerhelme mit in das Stadion zu nehmen. Um dem Verlust vorzubeugen, sollte zum Derby auf die Helme als Kopfbedeckung verzichtet werden. [fc-union-berlin.de]

Foto: morgenpost.de
Auch viele Prominente werden bei diesem Derby erwartet. Unter anderem werden beispielsweise Wolfgang Thierse, Walter Momper und US-Botschafter Philip D. Murphy im Stadion sein. Herthas Stars wie Hanne Weiner, Wolfgang Sidka oder Holger Brück kommen auch vorbei, so berichtet die Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe.
Das Spiel der 2. Bundesliga kann wie gewohnt beim Bezahlsender Sky am heimischen Fernsehgerät angeschaut werden. Im Internet gibt es zudem einen kostenlosen Livestream der Partie für alle daheimgebliebenen Berliner Fußballfans. Über den Union-Liveticker kann das Spiel der beiden Berliner Tradionsvereine aus Ost und West ebenfalls via Internet-Browser live und in Echtzeit verfolgt werden.
Das Hinspiel endete übrigens mit einem 1:1-Unentschieden vor 18.432 Zuschauer in Köpenick. Zuvor gab es unglaubliche Szenen vor den Kassenhäuschen des 1. FC Union Berlin. Denn bereits am Vorabend des offiziellen Verkaufsstarts trafen dort die ersten Camper ein. In Zelten, Caravans und auf Klappstühlen warteten zirka 4.000 Fans sehnsüchtig auf die Öffnung der Schalter (ostfussball.com berichtete). So verrückt kann Fußball in Ostdeutschland sein.
[ab]
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